• Hallo,

    meine Hündin wurde mit 1,5 Jahren an der Hüfte operiert. Bei ihr wurde der Muskel durchtrennt und sie lebte damit schmerzfrei 7 Jahre.
    Nach diesen 7 Jahren haben wir die Goldakkupunktur gemacht und sie lebte damit 3 Jahre schmerzfrei.
    Für mich kam nichts anderes in Frage, da ich kein Hüftgelenk einsetzen lassen wollte. Meine Hündin war zu dem Zeitpunkt so alt wie Deine.

    Dieses Jahr wird sie 12 und bekommt nun alle vier bis sechs Wochen eine Neuraltherpie. Schmerzmittel bekommt sie noch keine, wir versuchen es derzeit mit Weihrauch und das funktioniert sehr gut.

    Seit einem halben Jahr geht es ihr schlechter und sie baut zusehends ab, was mir sehr zu schaffen macht, aber eben der Lauf des Lebens ist.

    Keiner dachte dass meine Maus so alt werden würde mit ihrer E-Hüfte.

    Schau Dir die GA nochmal an, es ist ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung. Der Hund muss nicht monatelang rumliegen und sich schonen, sondern kann sehr schnell normal laufen und toben.
    Ronja ist so agil, dass ich ihr das Rumliegen ersparen wollte.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Steffi, dein Beitrag macht mir Mut:

    Rusty hat auch ne E-Hüfte, also beidseits und ich frage mich jeden Tag, wie es ihm wohl damit "wirklich geht":
    Ich kann ihm keine Schmerzen ansehen: Er schont sich nicht, er rennt, er spielt mit Freunden, er "freut sich einfach selbst" seines Lebens indem er über die Äcker fegt, er jagt auch mal nem Reh hinterher und springt nen Abhang runter :hust: - ich weiß, nich grad gesund aber wir schränken ihn in seiner Bewegung eben wenig ein, generell läuft er eigtl immer ohne Leine, was auch gut klappt.

    Beim Gehen/Traben hör ich bei jedem Schritt ein knackendes Geräusch in den Hüften. Ich dacht mir "aua" - der TA meinte nur " Sie haben doch auch manchmal ein Knacken im Gelenk, das heißt nicht, dass es dem Hund weh tut".. Hmm. ich weiß es nicht.. ich kann nur bestätigen, dass er sich nicht schon, es ihm wirklich gut zu gehen scheint-- AUCH Erst nach der GA beim Hr. Rosin. Vorher hatte er es zunehmend schwer, aufzustehen, er humpelte usw. und das alles mit damals grad mal 6 Mon.. mittlerweile is er 3 und ich bin froh die GA gemacht zu haben!!

  • Ich würde auch jederzeit eine GA vorziehen.

    Hatte bei meinem alten Joschi sehr gut geholfen, er brauchte keine Schmerzmittel bis zu seinem Tod.

  • @Dorin: Genau das gleiche Knacken im Gelenk hat unsere HD Hündin auch. Ich habe mich auch schon oft gefragt ob ihr das nicht weh tut. Aber genau wie deiner springt und tobt sie und man merkt ihr nichts an.
    Wir haben auch die GA machen lassen und ich hoffe, dass meine Maus damit ohne Probleme alt wird und ein normales Leben führen kann.

  • Zur HD wurde ja schon eine Menge gesagt.

    Gegen die Arthrose kannst du Vermiculite D6 geben. Das ist ein homöopathisches Mittel, das in der Humanhomöopathie gegen Arthrose und Glasknochenkrankheit gegeben wird. Es bewirkt, daß der Körper da Mineralstoffe anlagert, wo sie gebraucht werden. Das kannst du zusätzlich zu den Grünlippmuschelextrakten geben.

  • Knautschgesicht: Kann man das Vermiculite D6 auch vorbeugend geben? Also wenn der Hund zwar HD, aber noch keine Athrose hat? Oder erst wenn die Athrose da ist?

  • Mein TA hat mir Vermiculite als Kur verschrieben.
    Allerdings sind bei Bibo die Baustellen zu groß, es hat nichts bewirkt und hätte auch nicht :/

    Genau wie Teufelskralle und Grünlipp sollte man das als Kur verabreichen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

    Grüzzle
    Bianca

  • Hallo Kuhhund,

    meine Hündin hatte Cauda equina und deswegen zwei Bandscheiben-Ops. Die Narbe drückt jetzt auf den Nerv und eine weitere OP wäre für ihr Herz nichts mehr und vermutlich würde sich wieder Narbengewebe bilden.

    Wir waren jetzt oft in der Hunde-Reha zum Schwimmen. Gerade bei Arthrosepatienten hilft das wirklich sehr gut. Wichtig ist warmes Wasser und die Art zu schwimmen, auch mit Schwimmweste, sodass der Körper gerade im Wasser liegt.

    Außerdem hatte man mir eine Kurs mit Teufelskralle etc. empfohlen. Leider habe ich einen allergischen Hund, so konnte ich das nicht geben, kenne aber Hunde, die mit Teufelkralle, Weidenrinde und Grünlippmuscheln super Erfolge haben. Gerade bei so einem alten Hund ist das ein Versuch wert.

    Was die Schmerzmittel angeht, so war ich auch sehr lange skeptisch. Nur bei meinem Hund blieb uns jetzt wirklich nichts mehr anderes übrig. Von den ersten Tabletten, Previcos, bekam sie sofort Magenbluten. Nun bekommt sie seit 8 Wochen Phen Pred, die sie sehr gut verträgt und damit kann sie super laufen und hat eine richtig gute Lbenesqualität zurückbekommen. Inzw. ist mir die Medikamentgabe egal, mein Hund lebt im Hier und Jetzt und ich möchte, dass sie JETZT eine gute Zeit hat. Operationen sind immer schwer, anschließend muss man den Hund immer aufpäppeln und Hunde altern leider nun mal schnell.

    Deswegen würde ich eine Schmerztherapie mit guten Medikamenten immer in Betracht ziehen.

  • Nochmal zur Ausgangsfrage:

    HD -was kann ich tun?!

    Aus nem andren Thread hab ich mir meinen Beitrag gezogen, den ich hier nochmal poste:

    Rusty ist ein labrador, nun schon drei Jahre alt und mit einem halben Jahr wurde bei ihm schon schwerste HD beidseits und angehende ED diagnostiziert. Hinzu kommt Arthrose an den Gelenken. Seit ich das weiß, hat sich einiges in Rusty´s Leben getan bzw verändert_

    FUTTER:
    Er wird GETREIDEFREI gefüttert, also nix von Gluten enthalten ist, um die Entzündung in den Gelenken gering zu halten. Dafür bekommt er jedoch HIRSE, um die Gelenkschmiere aufrecht zu erhalten.
    morgens bekommt er kaltgepresstes Futter
    *LUPOVET (oder auch mal *WOLFSBLUT )
    abends gibt es Barf oder ne gute Dose wie z.B. Hermanns/Terra Canis usw.
    Alle Mahlzeiten werden abgerundet mit hochwertigen Ölen (Leinöl, Lachsöl, Lebertran, Flachsöl usw) sowie reichlich Obstpüree , Nüssen/Sämereien oder Gemüsepüree und verschiedenen Milchprodukten (Quark, Joghi, Buttermilch, Hüttenkäse usw). Gern auch mal ne Dose Thunfisch ab und an.

    Zusatzfuttermittel:
    Um Rusty das Leben so gut wie möglich zu erleichtern, haben wir einige Ergänzungsfutter für die gelenke zusammengestellt, die er TÄGL. in seine Mahlzeiten bekommt. Darunter befindet sich:
    *KOLLAGENHYDROLYSAT
    *MSM
    *GRÜNLIPPMUSCHELEXTRAKT
    *CHONDROITIN/ GLUCOSAMIN
    *EQUITOP MYOPLAST (zum Muskelaufbau)
    *Pellets mit versch. Kräuterextrakten: Teufelskralle, Weidenrinde usw.
    *Zeitweise HAGEBUTTEPULVER, da grade HD-Hunde einen erhöhten Vitamin C-Bedarf aufweisen und dieser immer gedeckt sein sollte.

    HD im Alltag:
    Rusty wird von uns nicht als kranker Hund behandelt und somit auch nicht großartig "geschont":
    *Er darf spielen und toben mit Hunden so wie ER will
    *Er bekommt beim Gassi auch schon mal seine heißgeliebte Frisbee geworfen.jedoch immer mit MAß, manchmal trägt er sie auch nur so durch die Gegend.
    *Wir versuchen sein Gewicht möglichst "unten" zu halten, was keinesfalls heißt, dass er hungern muss o.ä, jedoch bin ich der Meinung ein HD Hund, hat es mit 1 oder 2 kg des "normalen Gewichts" leichter, hingegen tun wir viel für gezielten Muskelaufbau (neben dem Equitop Myoplast): Gehen auf versch. Untergründen, über Leiter steigen, viel bergauf gehen, viel schwimmen..
    *Er wird also getreidefrei ernährt mit den o.g. Zusatzfuttermitteln, wir versuchen uns an HELLES Fleisch und viel Fisch zu halten.
    *Wir gehen regelmäßig mit ihm ausgedehnt Schwimmen , vor allem auch um die Muskulatur weiterhin zu stärken
    *Rusty wurde letztes Jahr komplett vergoldet, also Goldakkupunktur- seither gehts ihm SPITZE (Kein Humpeln, keine Probleme beim Aufstehen , Treppensteigen usw)
    *Wir gehen lieber 3-4 mal täglich für eine halbe Stunde Gassi, als längere Wanderungen vorzunehmen..

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