HD. Was tun?
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Hallo.
Unsere 9 1/2 jährige Hündin hat HD mit Arthrose.
Links: mittel bis hochgradig
Rechts: geringgradig.Wir waren mit ihr in der Tierklinik in Gießen.
Dort wurden uns die üblichen Therapien
zur Stärkung der Muskulatur empfohlen.
Desweiteren wurde uns zur Schmerztherapie die gabe von
Schmerzmitteln für mehrere Wochen nahegelegt.
Allerdings möchten wir unserem Hund ungern
dauerhaft mit Schmerzmitteln "vollpumpen".
Ist ja auch nicht so Gesund.
Desweiteren stellt sich für uns die Frage ob wir
sie nicht lieber jetzt schon operieren lassen.
Jetzt ist sie noch fit.
Wer weiß ob sie eine so große OP in Zukunft überstehen
kann.
Es gäbe ja auch noch die Möglichkeit der Denervation.
Ein verhältnissmäßig kleiner Eingriff zum künstlichen Gelenk.
Allerdings nimmt dies ja nur die Schmerzen.Das Gelenk ist
und bleibt kaputt.
Von Goldimplantaten uä halten wir gar nichts.
Vielleicht hat jemand Erfahrung mit den Möglichkeiten
und kann uns bei unserer Entscheidung helfen.
Was ist das Beste für den Hund? - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Tut mir leid für die Hündin.
Künstliche Hüfte kommt nicht in Frage ? Da sie nur einseitig schwere
Hd Hat wie Du schreibst , müsste man nur ein Gelenk ersetzen.Mich würde interessieren warum Du von Goldimplantaten nichts hältst.
Hast Du schlechte Erfahrungen damit gemacht ? -
Für euren Hund tut es mir sehr leid.
Ich schreibe jetzt einfach das auf, was mir zu meinen eigenen Hunden einfallen würde.
Einen Gelenkersatz würde ich nicht mehr machen lassen.
Das ist ein riesiger Eingriff, der den Hund auch recht lange einschränkt, wenn das auf beiden Seiten gemacht werden muss, dann fehlt dem Hund ein "unbeschwertes" Lebensjahr.
ich würde alle verfahren, die den Hund nicht so lange außer Gefecht setzen, insbesondere die Goldimplantation genau unter die Lupe nehmen.Auch eine vernünftige Schmerztherapie hat nichts mit vollpunpen zu tun und ist heute gut verträglich über Jahre möglich.
Das sind einfach meine gedanken dazu, wahrscheinlich seht ihr das ganz anders.

Ich wünsche euch und eurem Hund alles Gute! Ihr werdet euren Weg finden!
LG
das Schnauzermädel -
Doch.Eine künstliche Hüfte kommt infrage.
Wir sind uns nur unsicher was das Beste für
unseren Hund ist.Esgeht uns dabei nicht ums Geld sondern
um den Hund. Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch keine
weitern Maßnahmen nötig.Aber wie lange bleibt das so?
Ist es nicht besser jetzt schon was zu tun
Dabei käme für uns eigentlich nur ein künstliches Gelenk
oder die Denervation infrage.Ein Künstliches Gelenk ist ja eine sehr große OP mit recht großen
Risiken.Desweiteren ist es ja auch mit einem
langwierigen Heilungsprozess zu rechnen.
Da stellt sich die Frage ob wir das unserem Hund
antun sollen bzw ob es später nötig wird.
Wir möchten ihr nicht unnötig schmerzen
zufügen. -
Bis jetzt geht es ihr recht gut.
Sie will laufen,spielen etc.
Nur würden wir ihr gerne die Scmerzen die sie bestimmt
hat nehmen.
Und da stellt sich die Frage was am besten ist. -
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Es ist wieder nur meine Sicht, also bitte nicht falsch verstehen.

Ein Hund lebt nicht ewig, ich würde einem Hund, der bereits so alt ist, die OP-Strapazen nicht mehr zumuten und ihm einiges an guter Restlebenszeit rauben. Zumal die Risiken auch nicht ohne sind.
Das hat nichts mit Geld zu tun, oder mit der Einstellung, dass "es sich nicht mehr lohnt". Ich möchte nicht, dass das so rüberkommt.
Die Entscheidung kann euch niemand abnehmen.Mein alter Rüde hatte HD-D, im Alter eures Hundes bekam er ab und an mal Schmerzen, dann bekam er einige Tage Schmerzmittel.
Wir haben den Hund immer sehr leicht gehalten (letzte Rippen und Hüfthöcker leicht sichtbar), für gute Hinterhandmuskeln gesorgt und bei der Bewegung auf seine Befindlichkeiten geachtet. Also bei Regenwetter vertrug er keine Fahrten nass im Auto. Da sind wir nur in der Umgebung spazieren gegangen und dann direkt ins Warme. Am Rad lief er nur noch da, wo er frei mittraben konnte und weichen Boden hatte. Beim Spiel mit anderen Hunden zogen wir rechtzeitig die Notbremse, weil sonst am nächsten Tag kaum laufen konnte. Springen wurde vermieden.
So wurde dieser Hund 18 Jahre alt. Bis zum Schluss konnte er bis zu anderthalb Stunden flott spazieren gehen, er starb nicht wegen seiner Hüften.So etwas ist aber immer individuell. Der eine Hund hat optisch gar keinen schlechten Befund und leidet unter starken Schmerzen, andere dürften laut Rötgenbild kaum laufen können und tun es trotzdem fröhlich.
LG
das Schnauzermädel -
ZitatAlles anzeigen
Ein Künstliches Gelenk ist ja eine sehr große OP mit recht großen
Risiken.Desweiteren ist es ja auch mit einem
langwierigen Heilungsprozess zu rechnen.
Da stellt sich die Frage ob wir das unserem Hund
antun sollen bzw ob es später nötig wird.
Wir möchten ihr nicht unnötig schmerzen
zufügen.Das meinte ja schon schnauzermädel in ihrem Beitrag, und dem kann ich nur beipflichten.
ZitatEinen Gelenkersatz würde ich nicht mehr machen lassen.
Das ist ein riesiger Eingriff, der den Hund auch recht lange einschränkt, wenn das auf beiden Seiten gemacht werden muss, dann fehlt dem Hund ein "unbeschwertes" Lebensjahr.Geht euer Hund gerne schwimmen, (um welche Rasse handelt es sich eigentlich?) , dann könntet ihr damit gezielt Muskulatur aufbauen, oder/und viele Bergauf-Strecken beim Gassi mit einplanen.
Dann würde ich unterstützend Glucosamin /Chondroitin Präparate zufüttern, aber dann auch die wirklich höher dosierten, und für die Schmerzen die vom TA verordneten Medikamente .
Ab wann eine OP nötig ist, das kann keiner von uns entscheiden.LG Britta
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Es handelt sich um einen Westerwälder Kuhhund.
Wir versuchen schon gezielt Muskulatur aufzubauen
und ruckartige Bewegungen so weit möglich zu
vermeiden.
Viel laufen.Wenig spielen etc.
Wichtig ist auch das der Hund seinen Spaß dabei
hat und so wenig Schmerzen wie möglich.Man kann halt nur sehr schwer einschätzen wie schmerzhaft
ihr leiden ist.
Sie ist jetzt auch nicht gerade wehleidig.Desweiteren versuchen wir sie schlank zu halten.
Jedes Kilo weniger lastet nicht auf den Gelenken.Hat jemand Erfahrung mit der Denervation?
Meiner Meinung ggf eine Alternative zu Schmerzmitteln. -
Hi,
Leo hat schwere HD und wir haben uns Ende Februar für eine Goldakupunktur entschieden. Zur Wahl stand künstiche Hüfte oder eben GA. Bisheriger Genesungsverlauf top, Leo macht sich super und die ersten Erfolge sind nicht zu übersehen (besseres Aufstehen, kein Humpeln nach Aufstehen).
Noch machen wir eine Aufbauphase, er darf jetzt aber schon 2x am Tag 40 min. toben und rennen, mit einer Einlaufphase an der Leine von 5min. Daran war vor der GA nicht zu denken, zumindest nicht mit massiven Problemen dann spätestens am Abend.
Sind absolut begeistert und froh eine so große OP umgangen zu haben.
Leo ist noch jung, aber als die GA gemacht wurde war jemand mit einem 10 Jahre alten Schäferhund zur Nachuntersuchung da, bei dem hat der Muskelaufbau wohl insgesamt ca. 3-4 Monate gedauert, bis alles dann richtig gut war, aber die Besitzer waren auch total zufrieden. -
Ich bin auch durch meine Kleene ein "Fan" der Goldakupunktur geworden. Eine Hüft-OP wäre bei meiner Motte nicht drin gewesen, weil sie dazu noch Spondylose hat.
Die GA hat ihr wundervolle Jahre beschert, die vorher undenkbar gewesen wären.
Hier kannst Du Dich über die GA schlau machen:
http://www.peter-rosin.deEr hat seine Praxen in Berlin, ist aber in ganz Deutschland unterwegs, bei den Ärzten, die er ausgebildet hat.
Gruß
Bianca - Vor einem Moment
- Neu
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