Hundetrainerodysseen ... wie sind eure Erfahrungen?
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Der ein oder andere wird ja schonmal versucht haben ein individuelles mit Hilfe eines professionellen Trainers anzugehen ... wenn ich dran denke, wie es bei mir war, dann denke ich es könnte interessant sein mal ein paar Geschichten zu hören, wie die Odyssee bei jedem einzelnen gelaufen ist und ob das Problem gelöst wurde ... irgendwann.
Unsere Odyssee begann, weil Max leinenaggressiv wurde .... das "schönste" was mir passiert ist war die Erfahrung in einer Hamburger Hundeschule mit einer Trainerin die angeblich auf "aggressive" Hunde spezialisiert ist. Das ganze in Kurzform:
Es waren 2 Trainerinnen ... eine filmte das ganze und die andere griff sich unseren Hund und zog ihn durch die Gegend. Sie brüllte ihn dann mehrfach an "sitz sitz sitz" .. worauf ich meinte, dass er besser auf Sichtzeichen reagiert (Finger hoch), woraufhin sie mir sagte "er weiß schon ganz genau was ich meine", um dann eine Sekunde später unauffällig ihren Finger zu heben und platsch saß mein Hund auf dem Po.
Sie drängt ihn dann in die Ecke, er war ja schon total eingeschüchtert von der Zerrerei an der Leine und dem Geschrei von einer Frau die sich im Vorfeld überhaupt nicht mit ihm bekannt gemacht hat. Daraufhin knurrte er sie an .... die "Trainerin" brüllte ihn daraufhin derbe an. Sie meinte dann "zum Glück hat er einen Maulkorb an, sonst wäre es jetzt richtig gefährlich" (Maulkorb wollten sie haben, normalerweise trägt er keinen, weil sie meinen ,dass ihr Training nicht ohne ist und ihn an die Grenzen bringen wird und sie abgesichert sein wollen).
Dann wurde uns die ganze Zeit erzählt, wie gefährlich unser Hund ist ... auf einer Skala von 1-10 hätte er eine Gefährlichkeit von 3 ... äh ja ne ist klar ... und dann wurde uns noch erklärt, dass er bestimmt erschossen würde, wenn er uns mal wegläuft, weil er sich von Fremden ja nicht anfassen lassen würde.
Endergebnis war dann, dass die Trainerin alleine mit Max irgendwohin fahren wollte, um ihn auf seine "Gefährlichkeit" testen zu lassen.
Endergebnis für uns war, dass wir nicht mehr dorthin gegangen sind. Ich habe mir noch tagelang in den Hintern gebissen, dass ich meinen Hund dort so habe ausgeliefert und nicht reagiert habe ... aber ich war so per plex, dass ich überhaupt nicht reagieren konnte.
Nach weiteren Versuchen mit Hundeschulen die teuer aber nicht schädlich waren, haben wir dann eine Trainerin gefunden die unseren Hund richtig einschätzen konnte und uns bei der Leinenaggro geholfen hat... innerhalb kürzester Zeit. Dort wurde mit uns gearbeitet und uns wurde nie der Hund aus der Hand genommen, denn was bringt es wenn der Trainer mit dem Hund umgehen kann ... der Halter muss es lernen.
Wie sehen eure Geschichten so aus?
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Hi,
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Ich hab bisher kaum Trainerkontakt gehabt, bzw nur zwei mal einen aufgesucht unseretwegen und hm, beide Male waren überflüssig.
Die lustigste Story war die Hamburg- Angelegenheit.
Antijagdseminar mit einer Trainerin einer bestimmten, bekanntenTrainerphilosophie.
Meine Vorstellung war: Sammeln von Infos, wie weit man ist, was man so macht, womit man wie zu welchem Ziel gelangt ist bisher, wo man gern hinmöchte.Was ist passiert?
In erster Linie haben wir ziemlich dumm herumgesessen, anderen Hunden an der Reizangel zugesehen (klingt wirklich spannender, als es war).
Nach Stunden kamen wir dan dran. 1 Minute lang haben wir gezeigt, was wir so "können" (pah! Deshalb mach ich auch bei nem Seminar mit!), einen guten und ein paar schlechte Tipps haben wir erhalten, dann war wieder erstmal Ende Gelände.
Wir waren Aliens.
Ich sagte "BRing" und nicht "Apport".
Ich sagte "TOOCCCCKKKK" und nicht ... was auch immer die gesagt haben als Hetzerlaubnis.
Und irgendwie waren das alles unheimlich gelangweilte Hunde und meine Missy stand von der einen Minute grad voll unter Strom.Nun gut, erstmal wieder Pause. Von der Pause in die Pause. Die restlichen Hunde hab ich mir nicht angesehen, wir haben uns dann ins Haus gesetzt.
Ein paar Stunden später waren wir wieder zum "Vorführen" dran.
Diesmal erwartete uns ein totes Kaninchen an einer Schnur.
Ich führ das gar nicht zu Ende, es war einfach der größtmögliche Quatsch, das hab ich nicht mitgemacht.
Zum Schluss durften wir uns noch 1 1/2 Stunden lang in vertrauter Runde anhören, von jedem Teilnehmer, außer mir, wie glorreich doch dieses Training war.Für mich ist ein ganzer Tag und ein kleines Sümmchen im Eimer gewesen.
Aber das Schlimmste: Meine Missy wurde in eine ziemlich doofe Situation gebracht, die unserer Arbeit einfach - nicht zuträglich - war.Das ist auch schon die "härteste" Geschichte von meiner Seite. Härteres würde ich einfach gar nicht zulassen... zumindest denk ich es, aber man steckt ja nicht drin.
Man geht ja zu solchen Trainern, weil man glaubt
die wüssten, was sie da tun 
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Sooo viele Hundeschulen habe ich nicht besucht...
Mir wurde nur bei meinem leinenagressiven Hund gesagt, dass er "ein Killer" ist
Das Hauptproblem war, dass mir niemand erklären konnte, wie ich meinem Hund Sicherheit vermitteln kann und ich souveräner werde, nur DAS es halt so sein sollte. Es wurd halt viel mit Leckerchen und Um- und Ablenken gearbeitet, hat aber nicht DEN Erfolg gebracht. Nun sind wir bei einer anderen Trainerin, mit der ich die wirklich schlimme Leinenaggression in den Griff bekommen habe. -
Hallo!
Ich habe auch eine relativ lange Odyssee im Laufe der Jahre mit meinen Hunden durch: von "normalen" Hundeschulen bis hin zur Hundetrainer-Prominenz. Habe von jedem etwas mitgenommen, durchaus auch mal was Positves. Aber am Grundproblem hat das nie etwas geändert. Letztendlich bin ich bei einem Trainer gelandet, der nicht den Hund geschult, sondern mir eine "Gehirnwäsche" verpasst hat. Seit dem sehe ich das alles deutlich entspannter und mein Hund auch!
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Zitat
Mir wurde nur bei meinem leinenagressiven Hund gesagt, dass er "ein Killer" ist
Das hat ja ungefähr die Qualität der Aussage wie bei mir, dass mein Hund irgendwann erschossen wird

Hundepädagogik ist das eine ... Menschenpädagogik das andere. .. liegt wohl auch nicht jedem

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Dummerweise habe ich das so oft gehört, dass es sich bei mir richtig festgesetzt hat und ich immer noch um ältere Damen mit kleinen Hunden einen Bogen mache

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Also ich kann hierzu nur sagen: Wir sind erst bei der ersten Hundetrainerin und auch zufrieden.
Meinen Hund von Fremden/Trainer einfach zu schnappen und zu exerzieren würde ich nicht zulassen! Zumal Rex eh sehr argwöhnisch bei Fremden ist.
Sie hat sich ihm "ordentlich" vorgestellt und Zeit gelassen. Nur manchmal hätte er gerne etwas mehr Leckerlies von ihr und knapps auch schon mal in den Futterbeutel

LG, Tigre
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Ich habe mir mehrere angesehen.
Von Starkzwang auf einem SV bis zu halben Fleischwürsten als Belohnung war alles dabei.
Ich habe allerdings nie Zwang benutzt, das wäre auch am Anfang nie in Frage gekommen.
Nun habe ich einen tollen Verein gefunden, Molosser erfahren, viel positive Bestärkung, keine Prüfungen, die Hunde immer dabei und nicht uim Auto/der Box und kein Zwang bei der Erziehung.
So ist es perfekt für uns.
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Ich war mit Nele als ich 10 war in einer Hundeschule, an die kann ich mich aber nicht mehr erinnern
Und dann wieder mit 17 oder so, da hab ich von meiner Tante einen Kurs bekommen, der auf die BH-Prüfung hinsteuerte.
Mein Cousin war auch dabei.
Die "Trainerin" war wirklich schlimm. Als der Hund meines Cousins einen anderen Hund niedermachen wollte (bin mir nicht mehr sicher ob es normale Rangauseinandersetzungen waren, oder ernster) hat sie ihn am Schwanz gepackt und einmal um sich herum geschleudert
Die restlichen Trainingsmethoden haben mich zu der Meinung gebracht, dass ich die BH-Prüfung total hirnrissig und bescheuert finde.
Am schlimmsten war, als sie mit ihrem absolut unverträglichen Riesenschnauzer uns mal vormachte wie es richtig geht. Er klebte an ihrem Bein (wundert mich, dass sie ihm nicht auf die Füße gestiegen ist) und starrte sie die ganze Zeit an. Ich finde das widernatürlich und unhündisch. Der Sinn erschließt sich mir dabei auch nicht.Von meiner Mutter kenn ich jetzt noch eine Hundetrainerin von Animal-Learn, die ist super! Wobei sie mir auch manchmal zu sehr mit Wattebäuschchen erzieht.
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