weiß leider keinen Rat mehr

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  • Hallo Anntschi,

    ich glaube auch, dass Du einen kompetenten Hundetrainer aufsuchen solltest.

    Aber einen Trost habe ich für Dich: Es ist immer einfach, alle Verhaltensauffälligkeiten auf das Unvermögen des Hundehalters zu schieben. Die Hunde bekommen aber eine Menge an Wesenszügen mit in die Wiege gelegt. Du hast da eine wirklich brisante und darüber hinaus pupertierende Mischung am Strick. Beide Rassen sind absolute Arbeitstiere und der HS bringt darüber hinaus auch noch ein große Portion Schärfe mit. Ich glaube, das ist wirklich nicht leicht zu handeln.

    Viele Hunde stecken Erziehungsfehler ganz souverän weg, andere nicht. Deiner scheint zu der zweiten Sorte zu gehören. Ich würde mir wirklich möglichst schnell Hilfe holen, bevor sich das Verhalten Deines Hundes festigt. Auch würde ich mit ihm sofort das Arbeiten anfangen. Denn wer arbeitet, der pöbelt nicht!

    Liebe Grüße

  • Zitat

    Das Problem, was bei Euch beiden besteht, setzt sich aber leider nicht nur aus diesen beiden Faktoren zusammen - Bellen und Distanzlosigkeit gegenüber fremden Menschen - sondern liegt wesentlich tiefer in Eurer grundlegenden Beziehung zueinander und in der Art, wie Du mit Deiner Hündin umgehst.

    Deine Hündin stellt momentan sehr viele Regeln nach eigenem Ermessen auf, weil sie es nie lernen durfte, wie sie sich Deiner Meinung nach in diesen Momenten verhalten soll.

    Und um solche Grundlagen anzugehen, braucht es kein Do-it-Yourself, sondern einen guten Trainer.

    LG, Chris

    Da stimme ich Dir zu!!!
    Erinnert mich irgendwie an den Spruch...erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist....
    Wenn solche Tendenzen doch von Beginn an vorhanden waren, hätte man schon früher eingreifen müssen.
    Und wenns alleine nicht funktioniert, dann braucht man Hilfe.
    Jetzt noch weiter zu probieren halte ich für nicht sinnvoll.

    LG

    Markus

  • Zitat

    Es ist immer einfach, alle Verhaltensauffälligkeiten auf das Unvermögen des Hundehalters zu schieben.

    Hmpf, aber bei 99 von 100 Hunde-Problemen ist es halt mal so - man muss der Wahrheit auch ins Auge blicken können.
    Aber das ist ja nix Schlimmes und klar hast Du Recht, dass es Hunde gibt, die es einem leicht machen und Hunde, die es einem schwer machen.

    Aber gerade, WENN ich eine brisante Mischung habe, die es mir nicht allzu leicht machen wird, noch dazu wie in diesem Fall aus einer fragwürdigen Aufzucht, dann fang ich doch erst Recht frühzeitig an, mich um die Ausbildung zu kümmern.

    Und da hat die TS meiner Meinung nach den idealen Zeitpunkt einfach "verpennt" - nur ist es dann bei solchen Voraussetzungen für "hausgemachtes" zu spät, deshalb der Rat zum Trainer - was ja keine Schande ist.

    LG, Chris

  • Das Problem hier ist doch, dass man nicht nur ein Problem angehen kann ... sprich das bellen .... hier muss ein kompetenter Trainer sich das gesamte Mensch/Hund-Gefüge anschauen und das Problem von hinten aufrollen, denn das bellen ist ja nur ein Problem welches daraus resultiert, dass scheinbar kein ausreichender Grundgehorsam vorhanden ist.

    Natürlich hat es auch was damit zu tun, wo ein Hund herkommt.... natürlich spielt eine schlechte Sozialisierungsphase mit rein aber man muss auch ganz klar sagen, dass ein Hund im jetzt lebt und wenn er schon seit Welpe bei dir ist, dann hast du halt am Anfang gleich den Einsatz verpaßt und hast nun das entsprechende mehr an Arbeit. Ist nix schlimmes ... erging mir nicht anders ... ich war zwar auch immer um die bestmögliche Erziehung und das bestmögliche Gehorsam bemüht aber trotzdem haben mir gewisse Dinge im Grundverständnis gefehlt ... das waren teilweise Banalitäten aber als diese aufgearbeitet waren, hat es auch mit uns als Team wieder funktioniert. Mir hat hier auch ein Trainer geholfen, ist ja keine Schande sich Hilfe zu holen :) .

  • Hallo,

    ich kann mich nur anschließen.
    Es bringt nichts wenn man nur am Bellen arbeitet und alles andere außer Acht lässt.
    Das ist ungefähr so als würdest Du Dir den Arm brechen und der Doktor macht Dir einfach einen Gips, ohne zu richten, und fertig. Der Arm bleibt immer noch gebrochen wenn er nicht gerichtet wird und die Probleme sind danach immer noch da.

    Von daher muss man wirklich von A nach B gehen und nicht bei D anfangen.

    Wo kommst Du denn her?
    Vielleicht kann Dir hier jemand einen guten Trainer empfehlen.

    Liebe Grüße

    Steffi

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