mehrere fragen zur erziehung, bindung etc....
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hallo, ich bin neu hier und auch erst seit 2 wochen welpenbesitzerin.
haben hier einen jetzt fast 11 wochen alten bearded collie welpen, der total lieb ist eigentlich....tja und da geht´s auch schon los. ein paar sachen müssen wir erarbeiten. z.b. bellt er jetzt schon für sein leben gern. wie können wir es ihm abgewöhnen, bzw, so trainieren, dass er aufhört, wenn wir nein oder still sagen? im moment bellt er vorallem, wenn er spielen will. wir reagieren dann mit ignoranz und warten erst, bis er still ist. dann fangen wir das spielen an. aber oft bellt er sich dann fest und will gar nciht mehr aufhören, bis er seinen kopf durchgesetzt hat.ansonsten ist die stubenreinheit noch nicht ganz ausgereift, aber wir arbeiten dran. schwierig ist´s nur, dass er sich mittlerweile an die wohnungstür stellt und jault, auch wenn er gar nicht muss und wir gerade unten waren, einfach, weil er wieder raus will.
und da hätten wir dann auch schon das nächste "problem". er läuft teilweise super an der leine, vorallem in der stadt bei vielen menschen. aber es ist oft so, dass er einfach nciht mehr weiter will, auch wenn wir gerade erst 5 min unten sind. oder er partout nur in die eine richtung will und nicht in die, wo wir hin wollen. er zieht quasi eher nach hinten als nach vorne. leckerli interessiert ihn bisher nur wenig, suchen noch das richtige, habt ihr dafür vorschläge? er braucht bei den jetztigen einfach zu lang zum kauen, hat ja noch seine milchzähne und auch die noch nciht alle. spielen ist auch nur bedingt möglich. ich denke, das problem ist, dass wir noch nciht seine volle aufmerksamkeit haben, aber wie erreichen wir diese? und ist das in dem alter überhaupt schon möglich? oder überfordern wir ihn? oder gar unterfordern?
ich weiß, fragen über fragen, aber ich möchte einfach nur das beste für den kleinen kerl
ich hab schon verschiedene sachen gelesen, aber so ganz sicher bin ich mir einfach nicht immer, wie ich drauf reagieren soll, vorallem halt beim spazieren gehen....
lg, dani
- Vor einem Moment
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Hallo,
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ach ja, in die welpenschule werden wir gehen, können aber erst nach der zweiten impfung in gut einer woche...
wenn er nicht weitergehen möchte, mach ich´s im moment so, dass ich mich ihm zuwende, mich hinhocke und locke, aber das klappt nicht immer. manchmal kommt er, manchmal auch nciht. wenn nicht, sollt ich ihn dann ein stück tragen? oder wie würdet ihr da reagieren?
würde mich über hilfe freuen! danke!
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Hi,
diese Probleme sind ja relativ schnell in den Griff zu bekommen.
Er ist ja noch klein mit 11 Wochen.
Da braucht man schon viel Geduld.
Meine Hündin wollte damals nicht mal raus, nur im Garten bleiben.
Hab sie dann immer rausgetragen, und jetzt will sie nicht mehr heim
Du darfst auch nicht vergessen, das es ein junger Hund ist, und er sollte auch nicht so große Strecken zurück legen.
Wenn er nicht mehr weiter will, stehen bleiben, oder auf eine Bank setzen.
Und dann immer wieder weiter probieren.
Ganz wichtig ist, immer ruhig und gelassen bleiben, egal wie die Situation auch ist, dann klappts fast immer.
Davon kann ich ein liedchen singen, mit meiner, die immer ihren Kopf durchsetzen will.Auch das mit dem bellen. Immer den passenden Zeitpunkt abwarten, bis er aufgehört hat, und dann kanns losgehen.
Wenn er sich festgebellt hat, wie lange braucht er, bis ihr mit ihm spielt?Gruß
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Zitat
hallo, ich bin neu hier und auch erst seit 2 wochen welpenbesitzerin.
Hallo und Glückwunsch
Vom Ansatz her macht ihr das schon richtig: ignorieren wenn er Blödsinn macht und loben und Aufmerksamkeit schenken, wenn er sich "richtig" verhält. Allerdings gibt es auch Aktionen, die man nicht durch Ignorieren geregelt bekommt (wenn er zB das Sofa anknabbert o.ä.).
Zitataber oft bellt er sich dann fest und will gar nciht mehr aufhören, bis er seinen kopf durchgesetzt hat.
Er versucht grad, EUCH zu erziehen ;-)
Da müsst ihr geduldig und konsequent sein/bleiben. Das zu ignorieren kann auf die Dauer ziemlich nervig werden, wobei es da auch auf das richtige Timing ankommt. Sobald er ruhig ist sofort loben und Aufmerksamkeit schenken (müssen keine Leckerlies sein). Wenn er wieder stänkert, wegdrehen und links liegen lassen.Evtl. hilft auch anleinen und etwas (für den Hund) total langweiliges machen, damit er lernt, dass jedes mal was doofes passiert, wenn er stänkert. Auf keinen Fall zurück pöbeln oder durch ein lautes "NEIN" versuchen, den Hund zu übertönen. Das bestätigt und stachelt ihn nur an.
Zitater läuft teilweise super an der leine, vorallem in der stadt bei vielen menschen. aber es ist oft so, dass er einfach nciht mehr weiter will, auch wenn wir gerade erst 5 min unten sind. oder er partout nur in die eine richtung will und nicht in die, wo wir hin wollen. er zieht quasi eher nach hinten als nach vorne.
Mit 11 Wochen ist er wie ein kleines neugieriges Kind, das alles entdecken will. Da kann man noch keine perfekte Leinenführigkeit erwarten. Immer wieder loben, wenn er was richtig macht, also grad mal nicht an der Leine zieht oder fein neben euch hergeht, sich in eurer Nähe aufhält.Was das Gassi-Gehen betrifft gibt es die Faustregel "5 Minuten pro Lebensmonat". Für euch also quasi 10 Minuten am Stück. Wenn er nach kurzer Zeit also schon ungeduldig bzw. abgelenkt wird, dann nehmt ihn auf den Arm (sofern das von der Größe noch geht).
Zitatleckerli interessiert ihn bisher nur wenig, suchen noch das richtige, habt ihr dafür vorschläge? er braucht bei den jetztigen einfach zu lang zum kauen
Vielleicht noch mal durchbrechen oder klein schneiden? Ansonsten würde ich mich gar nicht auf die Leckerlies versteifen, sondern Hundi eher durch Berührung und Aufmerksamkeit loben, also Streicheln, Knuddeln, Spielen.Zitatspielen ist auch nur bedingt möglich. ich denke, das problem ist, dass wir noch nciht seine volle aufmerksamkeit haben, aber wie erreichen wir diese?
Ich würde noch nicht erwarten, dass er das alles links liegen lässt, um euch zu beachten. Dafür ist es draussen einfach noch zu spannend. Ich würde mich viel mit ihm in Ablenkungsfreier Umgebung beschäftigen und ihm spielerisch zeigen, dass immer was tolles passiert, wenn er zu euch kommt. Ob nun Leckerlie, Spiele oder ne super Knuddeleinheit. Das Ganze dann draussen fortführen, aber ohne große Erwartungen. Wenn er mal nicht reagiert Geduld bewahren und ihn dafür um so mehr betüddeln, wenn es denn klappt.Zitatund ist das in dem alter überhaupt schon möglich? oder überfordern wir ihn? oder gar unterfordern?
Alles mit bedacht, ohne Stress und mit viel Spass, dann geht das. Ihr müsst ihm aber auch genauso viel Ruhe gönnen, bzw. ihm diese auch "aufzwingen" (zB Hundebox o.ä.) -
wir machen meist nur kurze spaziergänge, aber wenn es nicht in seine richtung geht, bleibt er halt stehen und setzt sich hin, da sind wir manchmal nicht mal 2 minuten draußen. ich hab´s jetzt so gemacht, dass ich so lange stehen geblieben bin, bis er von alleine weiter in meine richtung gehen wollte, hat gut geklappt, ich hoffe, das bleibt so.
beim sofa anknabbern oder auch katze anbellen, sagen wir nein, aber was, wenn er dann nciht reagiert? beim anknabbern, geben wir ihm seine kaustange, das klappt auch meist, aber bei der katze?
ignorieren tun wir das bellen nur, wenn er spielen will. dass er lauter wird, wenn wir laut nein sagen, haben wir auch schon festgestellt
und dann?was die leckerlis betrifft, viel geben wir eh nicht, haben nur überlegt, da ihm die knuddeleien irgendwie unwichtig zu sein scheinen, was ich nicht verstehe, aber nun gut, dass wir ihn vllt über leckerlis dazu bekommen....
ich weiß nicht warum, aber irgendwie mag er gar nicht so sehr geknuddelt werden, wir drängen uns ihm aber auch nciht auf, wenn er nicht mag. er zeigt uns schon, wann er seine ruhe will, das respektiere ich auf jeden fall. nur ist´s halt dadurch schwierig ihn so zu belohnen wenn wir draußen sind.
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Ich denke, ihr macht das alles richtig. Bei so einem kleinen Teufel braucht man meisten "nur" sehr viel Geduld
Zitatbeim sofa anknabbern oder auch katze anbellen, sagen wir nein, aber was, wenn er dann nciht reagiert?
Wenn ihr ihn durch das Nein "vorgewarnt" habt, dann hingehen und die Aktion kommentarlos unterbrechen. Sobald er vom Sofa ablässt positiv bestärken (verbales Lob, Leckerlie).Ähnlich bei der Katze. Falsches Verhalten unterbrechen und korrektes bestärken. Ich gehe mal davon aus, dass es eure eigene Katze ist. Wie kommen die beiden denn generell miteinander klar? Wie reagiert die Katze, wenn der Hund den Raum betritt oder sie anbellt?
Kaustange würde ich in beiden Situationen nicht geben. Zumindest nicht als Belohnung. Ich glaube, da der Hund daran ziemlich lang zu knabbern hat, geht der Bezug zur Situation verloren und das Verständnis, dass es sich um eine Belohnung für eine bestimmte Tat handelt, ist nicht mehr vorhanden. Aber das ist nur meine Vermutung/Meinung.
Wenn Hundi schlau ist, dann lernt er, dass er nur mal kurz das Sofa anknabbern muss, um an die leckere Kaustange zu kommen.Zitatignorieren tun wir das bellen nur, wenn er spielen will. dass er lauter wird, wenn wir laut nein sagen, haben wir auch schon festgestellt
und dann?
Wird er denn ruhig, wenn ihr ihn ignoriert? Ignorieren bedeutet: nicht ansehen, nicht ansprechen, nicht lächeln, nicht den Körper zu ihm hindrehen usw. Der Hund ist absolut nichtexistent. Grad was das Bellen betrifft kann das ziemlich anstrengend sein, nicht nach 1 Minute selber zu explodieren ;-)
Wenn er so gar nicht zur Ruhe kommt oder das Ignorieren nichts hilft, dann würde ich die Situation auflösen und Hundi zB anleinen und in einen anderen Raum bringen oder in die Box / Hundeplatz. Alles ruhig und Kommentarlos (zumindest das "Nein" nicht noch mal wiederholen).Alternativ würde ich das "Nein" als Signal generell festigen, damit der Hund lernt, wann ihr es ernst meint. Dazu gibt es in der Knowledgebase einen guten Beitrag.
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Hallo,
wir haben auch so einen Kandidaten, der draußen keine Leckerchen genommen hat und fürs Knuddeln, loben und Streicheln viel zu abgelenkt war.
Das hat sich mittlerweile gegeben, zumal ich immer gekochte Hühnerherzen dabei habe, die mir bei der Erziehung sehr weitergeholfen haben. Man kann sie sehr gut in Ministückchen schneiden und in einer Plastiktüte mitnehmen.
Aber bis das alles so funktioniert hat, mussten wir uns in Geduld üben.
Wenn Euer Welpe noch Zeit braucht um sich an die große weite Welt zu gewöhnen und sich noch nicht zu weit von seinem zuhause entfernen möchte, macht Euch nicht verrückt. Ich habe aufgehöt mir Stress zu machen, daß man alles Mögliche in der Prägungsphase veranstalten muß.Andrea
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danke erstmal für die vielen antworten.
was die entfernung vom haus angeht, alles kein problem, er geht eher im moment weniger gerne rein als raus

ansonsten üben wir schon fleißig das "nein" und es wird auch schon besser.
die katze reagiert meist ganz ruhig auf ihn, nur wenn er hinterher hetzt, haut sie ab. das stachelt ihn dann meist noch mehr an.
generell ist der kleine eher ein unabhängiger kleiner kerl. sucht nur manchmal unsere nähe, aber sonst geht er eher seines weges und beachtet uns von sich aus weniger. hat den vorteil, dass das alleine sein kein problem war, aber nachteil, er hört nur manchmal, wenn er will. aber es wird definitiv schon etwas besser. nur das bellen kann schon ganz schön nerven
ja, ignorieren ist bei uns, wir drehen uns weg, sehen und hören ihn nicht. wenn er dann still ist, gehen wir hin und loben, nur passiert es dann manchmal, dass er sofort wieder anfängt, da heißts dann schnell sein und wieder umdrehen.
naja, auf jeden fall ist´s mittlerweile nciht mehr ganz so stressig hier
stubenreinheit wird auch schon viel besser, gab schon zwei tage ohne pfütze drin
lg, dani mit nem wirbelwind und frechdachs....ach und müllschlucker

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Ich musste gerade herzhaft lachen...der kleine versucht euch zu erziehen...
Aber ihr seid ja gut dabei.
Was ich noch zusätzlich etwas einbauen würde...wenn er eh auf euch zugelaufen kommt, loben und freuen...so richtig schön übertrieben.
Aber eben nur wenn er es von sich aus macht...gleichzeitig eine Spielerische vorbereitung für das Rückrufkommando was dann irgendwann viel viel später trainiert wird.Zum bellen an sich, macht meiner auch mal ganz gerne...habe ich ihm das "pssst" beigebracht. Da deiner wohl noch nicht ganz verstanden hat was ihr mit dem ignoerieren erwartet kann das psscht eine Brücke sein
Beim üben auch den Überraschungsmoment genutz...war ja viel viel leiser als er...da hat er neugierig geguckt und ich habe sofort gelobt.....nach einigen malen üben lief es besser und besser.Vllt was für euch...hauptsache das ihr ruhiger seit als der Hund...nicht sein lärmpegel übertrumpfen...das stachelt so ungemein an zum noch lauter werden und für den Hund ein nettes Spielchen...

Gruß Gwen
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Hi,
kann mich meinen Vorrednern nur anschließen und möchte noch folgendes sagen:
ein Abbruchkommando muss konditioniert werden. Das heißt, ihr übt ein, dass er auf Kommando sofort mit dem aufzuhören hat, was er gerade tut. Wie ihr das macht, findet ihr in der Knowlege Base soweit ich weiß.
Wenn er beim Spazieren gehen nicht weiter will, dann hab ich den Tipp für euch, dass ihr euch an der Leine zu ihm zieht. Also nicht an der Leine ziehen, sondern die Leine als eine Art "Angel" benutzen, aber nicht so, dass der Hund zu euch kommt, sondern andersrum
dann neben ihn stellen und mit ihm zusammen einen Schritt vor gehen. Das klappt meistens ganz gut.Gruß,
Lil.
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