mehrere fragen zur erziehung, bindung etc....
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ja, ignorieren ist bei uns, wir drehen uns weg, sehen und hören ihn nicht. wenn er dann still ist, gehen wir hin und loben, nur passiert es dann manchmal, dass er sofort wieder anfängt, da heißts dann schnell sein und wieder umdrehen.
Vielleicht mal nicht zu ihm hingehen, sondern aus der Distanz loben? zB mit einem "Feiiin"... oder was ihr eben sagt, um ihn zu loben. Oder als Belohnung Leckerlie hinwerfen?
Kann sein, dass es ihn anstachelt, wenn ihr zu ihm hingeht und er denkt "na also, geht doch... warum braucht ihr so lange!" und weiter bellt.Des weiteren würde mir noch der Clicker einfallen. Ist jetzt nicht das ulitmative Heilmittel für alles, hat aber den Vorteil, dass man dem Hund auf Distanz klar machen kann, dass er grad was richtig macht und er - sofern er auf den Click konditioniert ist - zu euch kommt, um seine Belohnung abzuholen.
lady-gwendolyns Tipp, bei Bellattacken leiser zu sein als der Hund, find ich super. Kann tatsächlich den Effekt haben, dass er euch aufmerksam "zuhört". Auf jeden Fall mal ausprobieren

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ja, das leiser sein als er werden wir auf alle fälle probieren!!! danke für den tipp!
gestern hat meine freundin mal mit ner hundepsychologin gesprochen, die hier zufällig gegenüber wohnt.. sie meinte, es ist bedenklich, dass er uns draußen nicht folgt, wenn wir ihn mal ohne leine haben (in nem abgesperrten bereich) sie meinte, das wäre ein zeichen, dass er extrem dominant ist und es höchste eisenbahn ist, in ne welpenschule zu gehen. stimmt das so?
welpenschule machen wir sowieso, weil er ja zu artgenossen soll. geht aber erst nach der impfung am freitag.
ach ja, wenn er artgenossen oder menschen sieht, springt er diese sofort an und will mit denen spielen. wie gewöhnt man ihm das am besten ab? er darf ja zu anderen hunden hin, nur sollte er da nicht so stürmisch sein, sondern ruhig schnuppern und dann spielen.....
da gestehe ich, hab ich überhaupt keine idee, wie ich da anfange, außer, dass er im moment eh immer an der leine ist, ohne geht draußen kaum, und ich ihn bei mir halte und nicht schnell hinlasse, aber sobald er da ist, tobt er doch immer um die hunde rum oder springt die kinder oder erwachsenen an.ist ja schön, dass er fremde mag, aber das muss deutlich reduziert werden. werd auf jeden fall hier mal nachlesen, vllt find ich was, wäre trotzdem für tipps dankbar!
lg, Dani
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gestern hat meine freundin mal mit ner hundepsychologin gesprochen, die hier zufällig gegenüber wohnt.. sie meinte, es ist bedenklich, dass er uns draußen nicht folgt, wenn wir ihn mal ohne leine haben (in nem abgesperrten bereich) sie meinte, das wäre ein zeichen, dass er extrem dominant ist und es höchste eisenbahn ist, in ne welpenschule zu gehen. stimmt das so?
Vom Prinzip her ist es wahrscheinlich nicht ganz verkehrt. Ich persönlich muss nur jedes mal die Augen verdrehen, wenn wieder irgendwer den "Dominanz"-Hammer rausholt. Liegt aber wohl daran, dass das Wort an sich so negativ belegt ist und die meisten HH glauben, dass sie mit gleicher "Dominanz" dagegen halten oder den Hund sogar noch übertrumpfen müssen. Das endet meistens böse.Aber wie erwähnt ist das, was Tante Hundepsychologin gesagt hat, sicherlich nicht ganz daneben. Ihr habt einen jungen Angeber, der meint, den dicken Max machen und alles regeln zu müssen. Er kontrolliert euch in der Wohnung und versucht euch zu erziehen, denn er ist der Chef im Ring... glaubt er. Dem muss in der Tat ein Riegel vorgeschoben werden! Um eure Nerven zu schonen und die des Hundes.
Ob man dazu nun zwingend in die HS gehen muss, muss jeder selber entscheiden. Wenn ihr das aber eh geplant habt, dann sprecht am besten mit einem Trainer.Das er euch nicht folgt liegt wahrscheinlich eher daran, dass ihr total langweilig für ihn seid und ihm nichts zu bieten habt, was interessanter ist als... naja, alles andere. Daran müsst ihr arbeiten und irgendetwas finden, auf was er total abfährt.
Als Sofortmaßnahme würde ich versuchen die Bindung zu ihm zu stärken und ihn keine Entscheidungen mehr treffen zu lassen. Falls ihr den gefüllten Napf zB die ganze Zeit stehen lasst, dann stellt ihn beiseite und nur dann wieder runter, wenn Essenszeit ist. Alternativ könnte man auch Handfütterung versuchen (geht auch draussen und macht euch seeehr interessant, wenn es die Tagesration nur beim Gassigehen gibt).
Sämtliches Spielzeug würde ich erstmal wegpacken. Sein Lieblingsspielzeug wird nur noch von euch heraus gegeben, wenn IHR spielen wollt. Das gleiche mit Kaustangen oder ähnlichen Gedöns. Diese Resourcen müsst ihr verwalten, zuteilen und - wichtig - auch wieder wegnehmen.Macht mit ihm "Grundlagentraining" wie Sitz, Platz usw. Einfach nur, um die Kommunikation zu stärken. Wenn Hundi lernt, dass es sich lohnt auf euch zu hören, weil es dann was tolles gibt, dann seid ihr ein ganzes Stück weiter.
Wie schon geschrieben, würde ich ihm keine Entscheidungen mehr überlassen. Es wird nur noch gespielt, wenn ihr wollt und nicht, wenn er es durch bellen einfordert. Draussen entscheidet ihr, welchen Weg ihr geht, wann stehen geblieben wird, wann es weiter geht, ob er zu anderen Hunden darf... undundund.
Aber Achtung: all das bitte nicht mit "Härte" und "Dominanz" einfordern! Das könnte nach hinten losgehen, zumal er - trotz großem Ego - noch klein ist und sicher nicht alles sofort kapiert.
Seid souverän, zielsicher, freundlich aber bestimmt und lobt ihn, sobald er was richtig macht.Zitatach ja, wenn er artgenossen oder menschen sieht, springt er diese sofort an und will mit denen spielen.
Nach euren Erzählungen behaupte ich, dass er nicht spielen, sondern pöbeln will. Das würde ich ebenfalls sofort unterbinden. Vor allem, wenn er auch vor Kindern nicht halt macht. Noch ist er klein und alles was er tut ist sooo niedlich. Das wird sich ändern, wenn er größer ist. Da wird anspringen schnell lästig.Vielleicht legt sich das alles noch in der HS wenn er mit anderen Welpen zusammen kommt. Besprecht das vor Ort am besten mit einem der Trainer. Ich hab schon von Welpenkursen gehört, bei denen die Hunde sich selbst überlassen werden, um die Sozialisierung unter sich zu regeln. Das würde ich in eurem Fall nicht empfehlen. Das kann nach hinten losgehen und peinlich werden, wenn grad EUER Hund der Gruppenterrorist ist, der sich nicht an die Regeln hält und alle aufmischt

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danke für die antwort, ja, essen wird nach 15min wieder hochgestellt, was er nicht gefressen hat, selber schuld.
klappt auch ganz gut so.
spielzeug liegt leider ab und an noch etwas rum, wobei wir es jetzt schon wegräumen (meist
)
aber wegen kaustangen. ich hab lieber ne kaustange rumliegen, die er benutzt, als wände, türen etc. wir sagen schon ständig nein, aber nur, dass er es nach 1min. wieder tut.er war am anfang nachts in nem laufstall untergebracht. da tun wir ihn jetzt immer rein, wenn er bellt oder nicht auf uns hören will. ich hoffe, dass das auf dauer hilft.
was das anspringen von den hunden und kindern betrifft. da pöbelt er nicht, er spielt dann wirklich nur mit denen. aber er ist halt sehr wild vorallem im umgang mit hunden. naja, samstag ist hundeschule angesagt, mal sehen, wir werden die uns mal anschauen und schauen, ob es was bringt, ob wir da was lernen und der hund auch was davon hat.
ZitatWie schon geschrieben, würde ich ihm keine Entscheidungen mehr überlassen. Es wird nur noch gespielt, wenn ihr wollt und nicht, wenn er es durch bellen einfordert. Draussen entscheidet ihr, welchen Weg ihr geht, wann stehen geblieben wird, wann es weiter geht, ob er zu anderen Hunden darf... undundund.
ach ja, den weg bestimme ich schon, wenn ich draußen bin. nur das tempo kann ich nicht immer bestimmen. er bleibt halt einfach sitzen und will nicht mehr weiter. warte dann immer, kann schon bis zu 5min dauern, bis er dann doch mitgeht. wie kann ich das ändern? einfach nur so weiter und konsequent bleiben?
lg, dani
PS: sitz kann er schon, klappt fast immer, platz sind wir grad dran. nein weiß er auch schon, aber es gilt für ihn immer nur kurz....dann versucht er es erneut. "aus" üben wir auch fleißig
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hallo, ich bin neu hier und auch erst seit 2 wochen welpenbesitzerin.
haben hier einen jetzt fast 11 wochen alten bearded collie welpen, der total lieb ist eigentlich....tja und da geht´s auch schon los. ein paar sachen müssen wir erarbeiten. z.b. bellt er jetzt schon für sein leben gern. wie können wir es ihm abgewöhnen, bzw, so trainieren, dass er aufhört, wenn wir nein oder still sagen? im moment bellt er vorallem, wenn er spielen will. wir reagieren dann mit ignoranz und warten erst, bis er still ist. dann fangen wir das spielen an. aber oft bellt er sich dann fest und will gar nciht mehr aufhören, bis er seinen kopf durchgesetzt hat.Konsequent sein und das Bellen ignorieren, deutlich wegdrehen oder weggehen, nicht angucken oder ansprechen!
Das Bellen wird zuerst doller und ebbt dann aber irgenwann ab, also vorbereitet sein
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ansonsten ist die stubenreinheit noch nicht ganz ausgereift, aber wir arbeiten dran. schwierig ist´s nur, dass er sich mittlerweile an die wohnungstür stellt und jault, auch wenn er gar nicht muss und wir gerade unten waren, einfach, weil er wieder raus will.Regelmäßig runtergehen, am besten wenn er nicht vor der Tür Rabatz macht. Ansonsten ignorieren.
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er braucht bei den jetztigen einfach zu lang zum kauen, hat ja noch seine milchzähne und auch die noch nciht alle. spielen ist auch nur bedingt möglich.Ganz kleine benutzen - schlucken ist die Belohnung und weich sollten sie sein, nicht krümelig.
http://www.zoo-perfect.de/contents/media…nack-pansen.jpg
Das kann man in ganz kleine Scheiben schneiden und in einer Tuppabox bleiben sie weich

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