Er lässt sich nicht unterkriegen...
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Gerade bei frechen Welpen, die erst noch SOVIEL lernen müssen, lege ich auf die Mitarbeit von anderen - Souveränität vorausgesetzt - Hunden großen Wert.
Die können das einfach besser als ich!
Besser dosiert, angemessen und genau so lang und deutlich, wie Welpi es braucht....Und für mich bleibt ja noch die Übungseinheit "Umgang Welpi mit Mensch übrig" - schön, wenn da Hunde schon mal ein wenig vorgearbeitet haben, das macht es mir leichter...
LG, Chris
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Hallo,
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Och, ich denke schon, dass ein Hund auch im nicht-regelmäßigen Kontakt mit Hunden, die nicht im eigenen Haushalt leben, lernen kann, wie man mit anderen umgeht und wie man sich höflich verhält. Maja ist früher von anderen Hunden auf der Gassi-Runde erzogen worden, heute erzieht sie die Welpen, wenn sie nerven.
Und da gebe ich Chris Recht: eine punktgenaue Ansage eines souveränen erwachsenen Hundes kann der Halter eines frechen Welpen nicht ersetzen. Klar muss ich meinem Hund in bestimmten Situationen zeigen, dass ich gewisse Verhaltensweisen nicht dulde. Aber noch besser ist es, wenn der Hund lernt, dass auch unabhängig von mir ein respektvoller Umgang mit anderen Hunden das A und O ist.
LG, Henrike
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ja, genau so ist es!

ich durfte das die letzten 3 jahre 2x beobachten:
sowohl sam als auch joey sind bzw. waren als welpis/jungrocker "rotzfrech" - vorallem anderen hunden gegenüber.
ich hatte glück und konnte geziehlt immer mal wieder begegnungen mit recht souveränen althunden suchen - das war goldwert.
hier in der nachbarschaft wohnt eine mittlerweile 10 jahre alte colliehündin - auch die schaft es mit einem einzigen blick übermütige und freche rotzlöffel zur raison zu bringen.
grad sam war so einer, der durchgestartet ist wenn er andere hunde gesehen und dann sein hirn völlig ausgeschaltet hat....genau 2x hats gebraucht (mit der colliehündin) und er mutierte zum fast perfekten gentleman. den rest hat dann der rüde einer freundin "erledigt" die eine woche hier zu besuch war.
joey hat es auf genau die gleiche art und weise gelernt.
geprolle gibts bei sam nur noch dann wenn ein gleichalter oder jüngerer meint, er könnte mal "antesten" - sam löst das dann genauso, wie es ihm in seiner "jungrockerzeit" die "alten" gezeigt haben.
daher ist meine erfahrung, dass sie der "hundeknigge" schon von hund zu hund weitergeben lässt - aber, wie gesagt, dazu brauchts wirklich erfahrene, souveräne und gelassene althunde.
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Ich seh das genauso wie meine Vorredner. Mein Elwood wird z.Zt. als "Erziehungsmittel" eingesetzt. Ein Bekannter hat einen sehr stürmischen Welpen, der nur rumtanzt und die anderen Hundekompanen nervt. Bei den gemeinsamen Hundebegegnungen zw. Welpe und Althund (zw. 1 - 4 Stunden) begrüßen diese sich und spielen am Anfang ein bisschen. Nach kurzer Zeit zieht sich mein Hund zurück und legt sich hin. Und dann fängt das Gezappel vom Welpen an und der Kleene will den Großen ziemlich nerven. Es ist schön mit anzusehen, wie mein Hund dem Welpen am Anfang mit kleinen Hinweisen zeigt, dass er das zu unterlassen hat und diese notfalls immer ein bisschen steigert. Am Anfang hat der Welpe seinen Grenzen noch ziemlich weit ausgetestet. Nunmehr reagiert er bereits beim ersten bzw. zweiten Anzeichen und das gerade mal nach dem 2. Treffen.
Ich finde, die Suche nach einem souveränen Althund (am besten noch mehrere zu verschiedenen Zeitpunkten - denn auch die Kommuniktation des einzelnen Hundes unterscheidet sich ja in der Intensität) könnte ziemlich viel bringen.
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Hallo!
Ich habe es mit Henry so gehalten, dass Hunde, die wir zufällig mal auf einer Gassi-Runde trafen, grundsätzlich nix mit ihm zu regeln hatten.
Verstanden die Hunde sich, durften sie spielen,
sah es nach Stress aus, wurde der Hund eingesammelt und weitergegangen.Hunde jedoch, mit denen er regelmäßig Kontakt hat und die wir nahezu täglich beim Gassi treffen, dürfen ihm auch "was beibringen" , solange ich das Sozialverhalten dieser Hunde für ok halte.
Henry ist jetzt 11 Monate alt und im Umgang mit anderen Hunden vielleicht noch ein wenig zu stürmisch (jugendlicher Übermut
) aber absolut freundlich und souverän.Und er weiß, bei wem er rumkaspern und zum Spielen auffordern darf und bei wem er besser nur gesittet "Guten Morgen" wünscht

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