"Neuer" Hund
-
OskCoop -
22. März 2010 um 19:24
-
-
Hallo,
ich würde gerne mal die Frage an diejenigen stellen, deren "alter" Hund gestorben ist und die einen "Nachfolgehund" haben, vielleicht- wie ich- einen Welpen:
Wie lange habt ihr gebraucht, den "neuen" Hund so wirklich ins Herz zu schließen???
Habt ihr auch lange zwei Herzen in eurer Brust gehabt: Die Trauer um den vertrauten Kumpel...und das "ach, ist der Welpe niedlich?"
Ich will es eigentlich nicht, aber ich vergleiche meine Hunde miteinander!
Seid ihr auch manchmal ungeduldig mit dem Welpen gewesen???
Habt ihr euch auch noch lange den alten Hund zurück gewünscht?
LG
OskCoop - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Wir mussten unseren ersten Hund vor knapp drei Jahren einschläfern lassen und haben 2 Monate später unsere Gina geholt, mit 12 Wochen. Das war am Anfang ziemlich schwierig. Gina war auch wirklich nicht ganz einfach, sie hat uns mit ihren zwölf Wochen ziemlich bös angeknurrt und auch nach uns geschnappt.
Einmal habe ich heulend im Wohnzimmer gesessen und wollte meinen alten Hund wieder haben.
Aber wirklich hergegeben hätte ich Gina trotzdem nicht. Wirklich ins Herz geschlossen, ich glaub nach drei/vier Wochen.
Trotzdem ich denke immer noch regelmässig an unseren ersten Hund und vermisse sie auch immer noch.
Petra -
Ich denke jeden Tag an sie und ich wünsche sie mir jeden Tag zurück! Ich wünsche ihr jeden Abend eine gute Nacht und mir treten auch jetzt noch die Tränen in die Augen wo ich das hier schreibe.
Und ja, ich denke auch öfter "Das konnte sie da aber schon" oder "Das hätte sie nie gemacht". Natürlich hab ich Felina auch lieb, aber das dauert einfach eine Weile bis man sich umgewöhnt hat. Dennoch musste ich jetzt feststellen, dass ich sie niemals wieder hergeben würde als sie krank war und ich richtig Angst hatte das sie es nicht schafft. Da erst habe ich gemerkt und begriffen, das Felina in meinem Herzen angekommen ist, auch wenn meine vorherige Hündin dort immer und ewig ihren Platz haben wird, ebenso wie mein alter Rüde.
Ich hab lange gedacht keiner kann meiner Hündin das Wasser reichen, aber das stimmt nicht. Jeder Hund ist anders und jeden liebt man auf seine Weise, keinen doller oder weniger, nur auf andere Art.
Ich hoffe das Hilft Dir. -
Unsere kam 10 Monate nachdem unsere erste Hündin eingeschläfert werden musste.
Also ich muss sagen es war einfach nur ungewohnt anstrengend. Sachen die man vorher als selbstverständlich hingenommen hat (keine Schuhe fressen, kein Essen klauen etc.) musste man alles wieder erarbeiten.. daran hat man nicht immer gedacht

Allerdings vermisse auch ich unseren ersten Hund.. wird wahrscheinlich immer so sein. Schließlich verbringt man eine menge Zeit (bei uns 13 Jahre) mit dem Hund und schließt ihn in sein Herz. Ich denke es wäre schlimm wenn man ihn nicht vermissen würde.
Wie gerne würde ich meinen Kopf einfach in ihren riesen - Kuschelbauch versenken und so mit ihr daliegen :/
Allerdings habe ich Emma - nach anfänglichen Zweifeln - schnell ins Herz geschlossen. Ich wollte sie ja schließlich haben

So habe ich immer ein lachendes und ein weinendes Auge... alles ein bisschen Schizophren

-
Jane ist mein erster eigener Hund aber ich habe schon Katzen verloren.
Am 1.Mai 2008 wurde mein kleiner Kater Benito in der 30er Zone von einem Raser getötet.
Und am 25.Mai 2008 zog Pepe ein, er ist wie alle mein Tiere vom Tierschutz und keiner wollte ihn.
Und wir sind umgezogen

-
-
Ich musste meinen Schatz am 6.9.2009 einschläfern lassen - und war total verzweifelt.. In der gleichen Nacht wurde ein Wurf Mischlingswelpen geboren (die Anzeige fand ich - da schlaflos - im Internet). Einer der Zwerge zog 8 Wochen später bei uns ein. Vorher hab ich ihn oft besucht - die Zeit ohne Hund zuhause war furchtbar - so einsam und leer.
Meinen Barnie kann man nie ersetzen - aber in meinem Herzen war genug Platz - Murphy hat diesen freien Platz gleich erobert.. Ich würde ihn nicht mehr hergeben wollen und liebe ihn sehr - auch wenn ich noch oft an Barnie denken muß und auch manchmal noch Tränen vergieße.. vor allem wenn ich wieder mal lesen muß wie jemand seinen Hund verloren hat... -
Ich kann dir es nur sagen "JA" ich brauchte um mich an den Neuen zu gewöhnen.
Tina verstarb mit 1 1/4Jahren, bei einem Unfall vor meinen Augen. Ronja wurde zu diesem Zeitpunkt geboren und es gab Schwierigkeiten, mit Milch der Mutter usw. Ich half meiner Freundin bei der Aufzucht, der Kleinen und bekam Ronja als Dank, die ich seit ihren zweiten Tag kannte und liebte und aufpäppelte. Meine Männer kamen gar nicht mit ihr zurecht, da sie so ganz anders war und es dauerte lange. Selbst ich, stand oft an den Lieblingsplätzen und hatte Tränen in den Augen, wenn ich im Geiste noch die andere Hündin sah.Sunny verstarb an einem Montag, und Freitag war Justus da, wir kannten uns schon länger, er war schon mal abgeben und musste wieder weg. Wir hatten Platz und wollten sowieso wieder einen und mein Männe wollte so gerne einen Hund, der auf ihn fixiert war.
Ich fiel seltsamerweise hinterher erstmals in ein Loch und überließ Männe alles, der jedoch die Zeit gar nicht hat.So übernahm ich doch wieder den Welpen und es macht total viel Spass, keinen meiner Hunde würde ich hergeben, bis aufs Blut verteidige ich sie. Sie sind mein Hobby und geben mir wahnsinnig viel.
Ich brauchte Zeit, um mich umzugewöhnen, denn so seltsam es klingt, jeder Hund riecht anders, und ich brauchte um sie riechen zu können *ggg*. Ich wuchs rein, ich verschmolz mit ihnen , wenn es nicht zu seltsam klingt und baute ein Band auf.
Wenn dieses Band wieder zerreisen wird, wird es wieder dauern, bis ein Band geflochten mit einem neuen Hund wird. Und eines Tages, wird das Band auch zerrissen bleiben...
lg Tine
-
Wonka starb mit ca. 1,5 Jahren. Es war eher ein quallvoller Tod und es war echt schlimm es mit anzusehen.
Eine Woche später hab ich ein Bild von einem Labrador-Mischilngs-Welpen gesehen und habe mich auf den ersten Blick in sie verliebt. Lange rede kurzer Sinn....wir haben die kleine dann zu uns geholt zusammen mit einem zweiten Welpen.
Ich habe beide von anfang an wirklich sehr lieb gehabt und ich finde es klasse d. ich sie gefunden habe und ich würde sie für nichts in der Welt hergeben....aber manchmal überlege ich schon wie es wäre wenn Wonka noch da wäre. Sie war einfach der "perfekte" erste Hund. Und obwohl ich sie nicht sehr lange hatte, fehlt sie mir wirklich jeden Tag.
liebe grüße
-
Mein Barney ist im Dezember 2006 gestorben und ich hab ziemlich genau 2 Jahre gebraucht, bis ein neuer Hund bei mir einziehen konnte.
Nach Barneys Tod fand ich erstmal alle anderen Hunde total doof

1,5 Jahre vergingen bis ich die Sehnsucht nach einer neuen Fellnase verspürte.....ich wurde nörgelig und unzufrieden, bis mein Freund mir dann das OK gab, nach einem neuen Hund zu schauen.
6 Monate hab ich mich dann auf diversen Tierschutzseiten und in Tierheimen rumgetrieben, bis ich meine Lilly im Dezember 2008 dann endlich gefunden hatte.
Beide Hunde hätten unterschiedlicher nicht sein können!
Barney war ein kleiner Terrier-Rüde, Lilly ist eine Schäferhund-Mix-Hündin.Verglichen hab ich die beiden nie! Mir haben die 2 Jahre zum Abschied nehmen sehr gut getan, denn danach war mein Herz komplett frei für Lilly.
Vergessen werde ich Barney im Leben nicht! Ich hab ihn damals bekommen, als ich 12 Jahre alt war und er hat mich mein halbes Leben begleitet. Auch heute noch, 3,5 Jahre nach seinem Tod, muss ich manchmal noch weinen........doch meistens überwiegen mittlerweile die so schönen Erinnerungen und ich muss auch viel lachen, wenn ich an unsere gemeinsame Zeit denke.
Wenn es das nächste mal Zeit ist Abschied zu nehmen, weiß ich nicht, ob ich nochmla 2 Jahre warten muss, who knows

Aber ich hoffe bis dahin vergehen noch viele, viele Jahre!

-
Mein Chucky starb am 30.8.09.
Mylo zog schon am 2.10.09 ein.Als mein Kleiner eingeschläfert wurde, war sich die ganze Familie sicher, dass es keinen neuen Hund geben sollte. Aber diese ersten Tage waren so grausam leer, dass es keiner aushielt und vor allem ich wollte wieder einen Hund haben.
Da ich schon lange den Aussies verfallen war, sind wir schon sehr bald zu Züchtern gefahren. Bei einem Züchter traff ich auf Mylo. Auch wenn er rein optisch nicht in mein Beuteschema fiel, so war es doch seine Art, mit der er es schaffte, dass ich mich in das Baby verguckt habe und er so relativ ungeplant bald bei uns einzog.Die Trauer um meinen kleinen Engel kann Mylo aber absolut nicht lindern. Chucky fehlt nach wie vor. Ich habe mir mit Absicht einen völlig anderen Hund ausgesucht. So kam ich nie in den Versuch die beiden irgendwie zu vergleichen. Beide sind einmalig, dass der "neue Hund" so schnell einzog machte mir zwar manchmal ein schlechtes Gewissen, da ich mir eingeredet habe, ich würde Chucky ja ersetzen etc.
Aber als der Kleine dann da war, merkte ich schon sehr schnel, dass ich Trauer und neuen Hund trennen kann.
Chuckys Tod ist ja jetzt ziemlich genau ein halbes Jahr her und es vergeht kein Tag, an dem man nicht mindestens einmal an ihn denkt. Aber mit neuem Hund ist es erträglicher, denn das Haus ist einfach nicht so leer.Und ja, für mich war das anfangs sehr schwierig mit dem Kleinen, denn ich wusste nicht mehr, wei das ist mit Baby. Chucky war einfach so ein unkomplizierter und leichtführiger Hund. Und Mylo war eben erst acht Wochen alt...
Auch jetzt muss ich immer wieder aufpassen, dass ich in der Ausbildung nicht zu viel verlange von meinem Kleinen und ihn überfordere, gerade in der Unterordnung.Jetzt habe ich Mylo über 5 Monate und wachse mit ihm langsam zusammen. Es ist noch lange nicht diese Verbidnung da, wie bei Chucky, bei dem ich immer das Gefühl hatte, er versteht jedes Wort. Aber auch Mylo lernt mich zu lesen und ich ihn. Ich bin auf jeden Fall sehr, sehr froh, dass ich ihn gefunden habe.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!