Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Kontrollverlust,Spieltrieb oder einfach nur Abrisskommando?
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So langsam befürchte ich das sich unser Rüde in eine falsche Richtung entwickelt und bitte um euren Rat. Am besten ich schildere mal sein und unser allgemeines Verhalten, dann könnt ihr besser einschätzen. Unsere Befürchtung geht in Richtung Kontrollverlust, wissen aber nicht so richtig wie wir damit umgehen müssen damit es wieder besser wird:
Wenn er alleine bleibt nimmt er uns die komplette Bude auseinander: Stühle Bänke zerfetzen, Türen und Rahmen anknabbern, Bilder in 1,50 Meter Höhe von den Wänden reissen, Blumen samt Erde im Haus verteilen, alles (wirklich alles!) was in Reichweite unter 2 Metern Höhe ist runterreissen und zerfetzen.
Erst dachten wir .... ok wird wohl daran liegen dass er noch jung ist, aber als er noch kleiner war hat er lange nicht so viel kaputt gemacht. Er ist nun 8 Monate alt und es wird immer schlimmer anstatt besser. Von klein an haben wir ihn langsam ans allein bleiben gewöhnt - Schritt für Schritt; Radio bleibt an und im Dunkeln auch ein Licht; Leckerlis in Papier gewickelt, ein großer Karton und sein Spielzeug reichen anscheinend als Beschäftigung nicht aus

Sind wir zu Hause ist er der liebste Hund der Welt, hört aufs Wort und geht nirgends dran. ABER: Er verfolgt uns auf Schritt und Tritt, sind wir oben, sitzt er vor der Treppe und jault (was natürlich ignoriert wird); steh ich irgendwo z-B. am Herd liegt er auf / zwischen meinen Füßen; dasselbe bei Toilette / Dusche; kommen wir nach Hause begrüßt er uns übeschwenglich mit einem Spielzeug im Maul; sitzen wir normal kommt er ständig aufdringlich mit seinem Spielzeug an und will bespaßt werden - wird das ignoriert fängt er jämmerlich an zu jaulen!
Unsere Hundetrainerin meint es werde besser wenn er 1 Jahr alt wird, bzw wir müssten ihn mehr auspowern: aber um halb sechs aufstehen ne Stunde laufen und toben und um 7 zur Arbeit gehen - wie soll ich denn da noch mer auspowern?

Wie sollen wir nun damit umgehen?

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15. März 2010 um 19:53
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Kontrollverlust,Spieltrieb oder einfach nur Abrisskommando? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Such dir ne kompetente Trainerin - sorry, aber so seh ich das.
Schau mal, der Hund trabt dir den ganzen Tag hinterher, meckert, wenn er dich nicht sieht, verlangt ständig Aufmerksamkeit, sprich:
Das, was du problemlos nennst ist ein völliges Kontrollieren, ein ständiges im Mittelpunkt stehen und er hat (fast) immer Erfolg damit.Dann besitzt du die Dreistigkeit das Haus zu verlassen, ohne ihn !! Was ein Frust muß dieses Tierchen haben, einfach so eingesperrt und alleine, da zerlegt man aus Wut mal die Wohnung, läßt seinen Frust an den Möbeln aus.
Ab morgen bekommt der Kerl einen Platz im Haus zugewiesen, einen festen, der mit einem eigenen Kommando belegt wird (Decke, Korb, ..) und ihr übt täglich, daß er auf Kommando an diesen Ort geht und dort liegen bleibt. Zuerst, wenn du mit im Zimmer, im Nebenzimmer bist, später auch, wenn du den Raum, die Etage, das Haus verläßt. Steht er ständig auf, dann bind ihn fest.
Er muß erstmal lernen nicht immer im Mittelpunkt zu stehen. AUch mal eine Auszeit zu haben, nicht gesehen zu werden und sich einfach mal zurückzunehmen. Bisher kann er das nicht und das sollte er schnellstens nachholen.
Alles, was seine Frusttoleranz steigert, sind hervorragende Übungen für ihn. Z.B. Futter anrichten, aber noch erhöht stehen lassen (schau erst die Nachrichten), ....
Viel Spaß mit deinem Teeny und warte bloß nicht einfach ab, dann ziehst du dir einen Tyrannen heran !!
Gruß, staffy
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Hmm ok das bestätigt dann ja schonmal meine Vermutung

Feste Plätze: er hat zwei: einen im Wohnzimmer (wo er ja nur reindarf wenn wir zu Hause sind) und einen im Flur wo er immer hin kann. Er geht auf Kommando dorthin, bleibt aber halt nur so lange wie er Lust hat - werde ich mit Kommandos / anbinden dann mal verstärken.
Fütterung: Er sitzt ca. 1 Meter vorm Napf und muss eh so lange sitzen bleiben bis er das Kommando bekommt das er fressen darf - funktioniert auch von Anfang an, er kennt es nicht anders.
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Das mit dem "solange er Lust hat" triffts ja gut ;-)
Genau da fängts ja schon an. Er bestimmt die Regeln, entsprechend regt er sich auf, wenn du einfach gehst. Also trainierst du das, was du eigentlich brauchst (das gesittete alleine bleiben) erstmal in dem Rahmen, den du kontrollieren kannst (und das ist das am Platz bleiben solange DU Lust hast).Vor dem Napf sitzen bleiben ist eine Sache, man bekommts ja gewöhnlich prompt. Laß es doch morgen abend einfach mal oben stehen ... geh noch die Waschmaschine einräumen und warte mal ab, wie dein Hund reagiert !! Egal was er dann tut (ausser er zerlegt das Designerkleid), du siehst ihn einfach nicht ... bis DU Lust hast und ihm das Futter hinstellst.
Solche Sachen sind sehr spannend und man lernt seinen Hund und sein Verhältnis ganz neu kennen ;-)
Gruß, staffy
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Moin,
ich kann Staffy nur zustimmen, suche dir ne andere Trainerin.
Ja so ein kleiner Kontrollfreak hat es in sich.

Wenn du morgens eine Stunde mit ihm rausgehst, könnte es auch gut sein das er überdreht ist. Und wenn du das Haus verlässt ist er so hoch gefahren und wie Staffy schreibt, so frustriert, daß ihr ohne ihn gegangen seit, da müssen halt die Möbel dran glauben.
Ich würde morgens maximal 30 Minuten mit ihm gehen, dann noch 15 min Gedächnistraining mit ihm machen. Und ihn dann 15 Minuten runter fahren, z.b. durch Massage oder etwas anderes beruhigendes.
Wenn er euch abends immer verfolgt bzw. sich neben euch setzt dann würde ich ihn auch immer und immer wieder auf seinen Platz schicken. Wenn ihr die Möglichkeit habe, den Platz so wählen das er im gleichen Raum ist, aber er keinen Sichtkontakt hat.
Geduld ist hier gefragt, und die kleenen Monster können so ausdauernd sein.
Lg
Snoepje
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Oki danke schonmal

Fressen seh ich nicht als Thema: er bleibt davor sitzen auch wenn ich den Müll rausbringe oder im Bad verschwinde oder die Waschmaschiene einräume, kein Ding! Dann ist Futter ja auch interessanter als ich und er weiss irgendwann kommt ja das Kommando

Abends liegt er ruhig im Körbchen in der Stube, aber halt tagsüber und morgends - keine Chance! Aber ich versuchs mal den Spieß umzudrehen, mal sehen was wird.
Und Hundetrainer...naja eig waren wir gut zufrieden, zumal es hier nicht wirklich Auswahl gibt
Sie hat uns schon ein paar mal gut geholfen, und wenn ich nicht weiter weiss hab ich euch ja noch 
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Zitat
Oki danke schonmal

Fressen seh ich nicht als Thema: er bleibt davor sitzen auch wenn ich den Müll rausbringe oder im Bad verschwinde oder die Waschmaschiene einräume, kein Ding! Dann ist Futter ja auch interessanter als ich und er weiss irgendwann kommt ja das Kommando

Abends liegt er ruhig im Körbchen in der Stube, aber halt tagsüber und morgends - keine Chance! Aber ich versuchs mal den Spieß umzudrehen, mal sehen was wird.
Und Hundetrainer...naja eig waren wir gut zufrieden, zumal es hier nicht wirklich Auswahl gibt
Sie hat uns schon ein paar mal gut geholfen, und wenn ich nicht weiter weiss hab ich euch ja noch 
1. Was pssiert denn wenn du das Futter vorbereitest und es auf der Anrichte stehen lässt, sitzt er dann davor oder liegt er auf seinem Platz?
2. Klar das er abends kaput im Körbchen liegt, er hatte ja den ganzen Tag über volles Programm
3. Wie kann man mit einer Trainerin zufrieden sein, wenn der Hund wenn er alleine zuhause ist die Bude zerlegt? Die Aussage das es besser wird wenn er ein Jahr ist, also wenn sie das wirklich gesagt hat dann sollte man ihr mal erklären das es so etwas wie Pubertät auch bei Hunden gibt.
Es kann gut sein, daß wenn sich bestimmte Verhaltensweisen bei deinem Hund eingeschlichen haben, diese sich eher dann noch verstärken als das sie weniger werden.4. Ich würde für ausreichend Entspannung bei meinem Hund sorgen, vor allem Tagsüber.
Lg
Snoepje
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Wenn ich dsa Futter hoch stelle interessiert es ihn nicht mehr, er kommt dann wieder zu mir. Lasse ich ihn vorm Napf sitzen und gebe ihm noch nicht dsa Kommando, legt er sich hin.
Wie soll ich denn tagsüber für Entspannung sorgen wenn ich nicht da bin?

Irgendwie kapier ich das ganze nicht mehr....Ich soll eine Bindung zum Hund aufbauen, aber andererseits soll ich ihn zu Hause links liegen lassen? dsa ist doch ein Widerspruch.
Und wenn ich meine wenige Zeit dann voll ihm widme ist das anscheinend auch verkehrt? -
Zitat
Irgendwie kapier ich das ganze nicht mehr....Ich soll eine Bindung zum Hund aufbauen, aber andererseits soll ich ihn zu Hause links liegen lassen? dsa ist doch ein Widerspruch.
Und wenn ich meine wenige Zeit dann voll ihm widme ist das anscheinend auch verkehrt?Die Bindung wird super werden, wenn Dein Hund Dich nicht mehr kontrollieren darf und einen klaren Rahmen bekommt.
Für mich klingt Deine Beschreibung nach einem Hund, der verzweifelt nach einem Rahmen sucht. Dauernd belästigt er Dich, macht Dinge, für die er von erwachsenen kompetenten Hunden eins auf die Mütze bekommen würde... Und bei Dir darf er das alles.
Daher ist er aus seiner Sicht in einem Rudel ohne Führung gelandet. Das erzeugt Unwohlsein, denn Hunde brauchen Strukturen - das schreibt ihnen ihr Instinkt vor.Weiß Du was passieren würde, wenn ein solcher Hund hier in mein Rudel kommen würde? Meine Hunde würden den derart einschränken die ersten Tage, dass der keinen Schritt mehr ungefragt tun dürfte! Und dann müsste er sich seine Freiheiten schrittchenweise erarbeiten, indem er zeigt, dass er sich an die Regeln hält. Und oberste Regel ist: Der Individualbereich des anderen darf niemals unaufgefordert betreten werden!
Viele Grüße
Corinna -
Ulexa und Sara haben in dem Alter auch gerne die Wohnung umdekoriert.
Das ist in einem bestimmten Maß normal.
Bei euch spielen aber noch andere Faktoren mit rein (wurde ja schon alles super toll in den vorherigen Beiträgen geschrieben).Du räumst bitte alles weg, was nicht niet- und nagelfest ist, gibts dem Hund Knabbersachen: ein Holhspielzeug gefüllt mit Futter, einen Büffelhautknochen. Etwas zum zerfetzten: Pappkartons
Die Auslastung (Kopf und Körper) muss im Verhältniss zum Alter, der Aktivität, der Ruhephasen und die Zeit des Alleine seins stehen.
Wenn meine Hunde ihr Paket bekommen haben, haben sie mich auch in Ruhe zu lassen

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