Bellen die 100. - so kann ich nie ausziehen!

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  • Hallo ihr,

    nachdem ich schon seit (gefühlten) Ewigkeiten versuche Emma das bellen madig zu machen komme ich langsam an meine Grenzen. Es nervt das sie bei jedem Geräusch das sie nicht kennt anfängt zu bellen.

    Oder wenn Stimmen draußen sind.. was ja auch schonmal vorkommt wenn Leute vor dem Haus sind.

    Oft weiß ich aber auch gar nicht weshalb sie nun bellt... ich denke teilweise sie macht es schon aus Freude am laut sein.

    Das sie mitbellt wenn der Nachbarshund bellt hab ich ihr abgewöhnt. Der bellt nämlich ständig und das wäre nicht auszuhalten ;) Das war aber ja nicht allzu schwer weil ich wusste ja weshalb sie bellt und konnte sie, wenn sie ruhig blieb belohnen.

    Aber wie macht man das bei einem "Ohne-ersichtlichen-Grund-Beller"?

    Wenn ich immer rausgehe um ihr zu zeigen "da ist nichts" bellt sie bestimmt bald immer wenn sie meint sie muss mal draußen gucken. (Teilweise sind dann aber ja die Menschen da wenn sie reden und dann wäre es mit rausgehen schlecht da sie ja noch nicht gut Freund mit anderen ist).

    Wenn ich dann mal so an die nahe Zukunft denke und überlege i. S. ausziehen und Mietwohnung kann ich gleich zu Hause bleiben.. das würden doch keine Nachbarn mitmachen bzw. sie wäre ja nur am bellen weil jemand im Treppenhaus ist.

    Ewig bei meinen Eltern (das könnten wenn ich Glück habe noch 14 - 15 Jahre sein) wohnen kann und will ich ja nun auch nicht. Habe auch vergessen das Thema bei meiner Trainerin anzusprechen und werde das kommende Woche nachholen.

    Habt ihr erste Hand berichte mit ähnlichen Problemen? Wie seit ihr vorgegangen? Wie lange hat es gedauert bis der Hund einfach im Haus entspannt war?

  • Es kommt auf das "Warum" an.

    Luke bellt auch wegen jedem Pups, um uns drauf aufmerksam zu machen und eben um "zu wachen".

    Da hab ichs so gemacht:

    Jedesmal wenn Luke zb am Fenster stand und ein Geräusch angebellt hat, bin ich zu ihm gegangen, habe "ist guuuuuut ist guuuut" gesäuselt, ihn gestreichelt und mit meinem Körper weggelotst... nach dem Motto "Job erledigt, herzlichen Dank Luke"

    Das hat... pffff... knappe 4 Monate ;) gedauert, bis ich jetzt meist nur noch "ist guuuuuuut" sagen brauch, wenn er wieder mal bellt und er beruhigt sich sofort.

    Missy bellt, wenns klingelt (Luke lustigerweise nicht^^). Der muss ich das Gebelle verbieten mit "Nein" und Wegschicken und Belohnen bei bravem Verhalten.

    Das ... klappt mal mehr, mal weniger gut nach 2 Jahren ;)

  • Bei Fjari klappt es ganz gut, wenn ich ihn zu mir rufe, wenn er meint bellen zu müssen. Mittlerweile sind es nur noch "wuffs" ;) aber die darf er auch gern mal von sich geben.

    Ich überlege nämlich im nächsten Jahr umzuziehen. Zurzeit wohne ich in einem sehr, sehr hundefreundlichem Haus. Da interessiert es zum Glück niemanden, ob der Hund mal bellt oder nicht, aber das kann ja dann auch anders sein.

    Bei Jess ist es etwas anders. Sie bellt nur selten zu Hause. Wenn sie aber loslegt, dann auch richtig :ops: Das ist erst seit kurzem so und ich habe noch keine richtige Strategie entwickelt außer sie auf ihren Platz zu schicken ...

  • Das "Warum" überlege ich schon lange und versuche es herauszufinden.

    Teilweise bellt sie wohl aus unsicherheit bzw. Angst. Das zeigt sie dann auch deutlich indem sie sich auf ihren Platz oder unterm Tisch zurückzieht und da vor sich hin wufft.

    Ein ander mal läuft sie mit gespanntem Körper durch die Wohnung und jiffelt was das Zeug hält.

    Wo sie auch immer bellt ist beim klingeln - oder klopfen (bekannte kommen oft durch die Terassentür und klopfen um kurz zu zeigen das sie da sind).

    Leider bellt sie auch wenns im Fernsehen mal klingelt oder aber wenn man selber aus versehen das Glas ein wenig zu fest auf den Tisch stellt und es klopft... das könnte ich durch provozieren des Geräusches wohl auch in den Griff bekommen.

    Aber das sie teilweise bellt und knurrt ohne das ich weiß warum macht mich ratlos.

    Wahrscheinlich ist draußen dann irgendwas was nur sie hört... oder Menschen reden draußen (was ja auch mal vorkommen soll) oder eine Ameise pupst mal vor der Tür *g*

    Sie bellt auch wenn sie im Auto ist und fremde gehen am Auto vorbei. Ich denke schon das sie "Ihrs" bewachen will (versucht sie ja auch teilweise mit mir *pffff* soll sie mal versuchen :p ).

    Danke erstmal für eure Antworten... So ca. 3 Jahre habe ich noch Zeit um ihr das abzugewöhnen.. danach wirds wahrscheinlich ernst -.- Aber je schneller das besser wird umso schöner ist es (=

  • Emily bellt auch, wenn sie draußen etwas hört oder auf der Straße wer vorbeigeht - wir wohnen Erdgeschoss und sie kann aus dem Schlafzimmer mit den Pfoten auf der Fensterbank super auf die Straße blicken. Auch, wenn es im Hausflur laut wird, die Nachbarn hoch und runtergehen, bellt sie.

    Wir haben das gelöst, indem wir sie mit einem "alles ok" vom Ort des Geschehens körperlich weggelotst haben - wie Aura das auch mit Luke offensichtlich gemacht hab. Im Anschluss haben wir sie dann in ihre Ruhezone geschickt - auf ihren Platz im Wohnzimmer. Mitterweile muss ich nicht mehr aufstehen, auch wenn sie in einem anderen Raum außer Sichtweite ist. Sie wufft ein-/zweimal und wenn ich dann sage "ist ok", dann kommt sie sofort von selber auf ihren Platz. Manchmal muss ich nicht mal mehr was sagen. Sie bellt einmal, dreht dann ab und geht (erstaunt über sich selber dreinblickend) auf ihren Platz. Evtl. wufft sie noch einmal nach und das war´s. Das ist vertretbar.

  • Lokum bellt wenn im Tv Hunde zu hören sind und wenn's klingelt.

    Ist zwar doof, aber schau doch mal hier: http://www.zooplus.de/bilder/1/10925_jetcare_halsband_1.jpg

    Ist eventuell auch ein Versuch wert, aber ich könnte das Lokum nicht anzeihen, weiß nich wie es bei dir ist.

    Sonst probier es doch mal so das wenn dein Hund bellt, auf den befehl "Stopp" aufhören zu bellen lassen.

    Oder mit einer Rascheldose (vergessen wie die heißt)

    Grüße

  • Von diesen Sprühern halte ich nichts... wird ja auch irgendwie so gehen :D

    Also sie hört auf.. allerdings nur wenn ich laut werde und sie wirklich anscheiße... das kann aber ja auch nicht der Weg der Wege sein.

    Außerdem beschwichtigt sie dann gleich. Wenn sie unterm Tisch ist und sie Angst hat versuche ich es mit ignorieren. Aber das geht ja auch nicht immer da hier alle im Schichtdienst arbeiten und Tagsüber durchaus mal schlafen.

    Ich probiers mal mit dem körperlichen wegführen und lasse mich überraschen (=

  • Hallo,

    ich habe das so gemacht, dass ich das positive Bellen (Klingeln, Grundstück betreten) belohnt habe.
    Alles andere hab ich ignoriert.
    Heißt: wenn Filou gebellt hat und ich nicht wusste warum, bin ich ignorant an ihm vorbeigelaufen und hab nachgeschaut. War da nichts, dann bin ich genau so ignorant wieder zurückgelaufen.

    Filou hat dadurch gelernt, wann bellen gewünscht ist und wann nicht!
    Hat ein paar Tage gedauert und dann war das Thema erledigt.

    Wenn er im Garten wegen jedem Geräusch gebellt hat und auf ein Abbruchkommando nicht reagiert hat, dann hab ich ihn wortlos ins Haus gebracht und er musste ein paar Minuten alleine drin bleiben während wir draußen waren.
    Nach einer Weile durfte er wieder raus und wenn er sich benommen hat war alles gut und wenn nicht, dann ging es wieder postwendend rein.

    Mittlerweile ignoriert er Geräusche die ihm keine Beachtung einbringen komplett und Geräusche die er nicht kennt, meldet er hört aber sofort auf wenn ich das Abbruchkommando gebe.

    Liebe Grüße

    Steffi

    PS: sorry, aber ein Sprühhalsband würde ich in dem Falle ganz und gar nicht einsetzen. Es gibt andere Wege, ohne auf den Knopf drücken zu müssen.

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