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Wer hat Erfahrung mit Addison?

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    Hallo zusammen,
    letzten Monat wurde bei Charly Addison diagnostiziert. Einerseits sind wir froh, endlich zu wissen was dem Hund fehlt, andererseits ists ein Schock.
    Sie ist mittlerweile auf Medikamente eingestellt, Sie bekommt Astonin und Prednisolon (hoffe ich habs richtig geschrieben). Sie ist seit den Medikamenten wieder relativ fit, frisst endlich wieder, hat auch fast Ihr altes gewicht erreicht, und hat endlich keine Magenprobleme mehr :gott:
    Ich würde gerne mal ein paar andere Leute zu dem Thema hören, hat jemand schon längere Zeit einen Addison kranken Hund? Wie gehts Ihm, beachtet Ihr irgendwas, gibts Nebenwirkungen?...es würde mich halt alles interessieren!
    bin leider erst am Montag wieder hier, aber ich würde mich freuen, wenn mir jemand ein bisschen Mut zusprechen kann, oder einfach mal seine Erfahrungen mitteilt :smile:

    Mit einem Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede!

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  • Grosse Hilfe werde ich Dir keine sein, aber es gut, dass Ihr jetzt wisst, welche Erkrankung Euren Hundi plagt. Ich drücke Euch fest die Daumen, dass er sich gut einstellen lässt. Ihm ging es ja ziemlich schlecht, aber jetzt liest es sich zumindest viel besser.


    Berichte doch bitte weiter. Daumen sind für Euch gedrückt.


    LG


    MOni

    Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Euch sehen kann, wann immer ich will.
    Nero Mala Püppchen Bambi und Julchen - Unvergessen

  • Hallo!


    Ich habe eine MA Hündin, sie ist mittlerweile drei Jahre alt und es geht ihr super!


    Ich melde mich am Monatg noch mal wieder. Du kannst ja gerne mal die Suche mit "Morbus Addison" durchforsten, da findest du auch Freds von mir und von der Userin Söckchen (ihre Hündin hat auch MA).


    Bis Montag!


    Hier mal die Links:


    http://www.dogforum.de/ftopic76625.html


    http://www.dogforum.de/ftopic80256.html



    So jetzt noch mal ein Nachtrag!


    Dieser Artikel hat mir super geholfen:


    http://www.dr-haemmerling.de/addison.html



    Symptome einer Unterdosierung: erhöhte Stressanfälligkeit, Ängstlichkeit mit "Gespenster sehen" und Ruhelosigkeit, keinen Appetit, Erbrechen, Lahmheit.


    Symptome einer Überdosierung (siehe auch Morbus Cushing): Viel Trinken, viel pieseln, gutert Appetit. Später: Fellverfärbung, Fellausfall (kann auch von der Schilddrüse kommen, immer mal wieder Checken lassen, denn es ist nicht selten, dass diese beiden AI-Krankheiten zusammen auftreten).


    Eine Überdosierung ist nicht so schlimm wie eine Unterdosierung, sollte aber trotzdem selten vorkommen.


    Eine engmaschige Blutkontrolle ist jetzt wichtig (jeden Monat).


    Streut eine Priese Salz über das Futter.


    Lasst euch erklären, wieviel Prednisolon ihr ihr geben könnt in Notfällen (das kann die x-fache Menge sein).


    Wenn der Hund Stress hat (Tunier, ungewohnte Situationen, OP) wird das Prednisolon erhöht, das Fludrocortison bleibt gleich (und wird nur bei Blutuntersuchungen oder sehr guter Erfahrung verändert).


    Wie alt ist deine Hündin?


    War sie schon mal läufig?


    Ulexa hat durch die Läufigkeit (die übrigens sehr spät gekommen ist, wir dachten sie wird nie läufig) sehr große Probleme (Addison Kriese), wir haben deshalb die Risiken einer OP in Kauf genommen und haben sie kastrieren lassen (gründlicher Vorsorgecheck mit Ultraschall vom Herz, erhöhte Pred-Dosis, Inhalationsnarkose).
    Danach mussten wir die Dosen beider Tabletten verringern und irgendwann das Pred ganz weglassen (bekommt sie nur noch in Ausnahmesituationen).


    Meine TA steht mit Frau Dr. Hämmerling (siehe Link) in Verbindung für eventuelle Rückfragen.

    Labrador Retrieverhündin, blond *09/2001 | Dalmatinerhündin s/w (taub) *10/2006 | Jack Russell Terrierhündin, tricolor *01/2009


    "Beißt der Hund seinen Herren, ist nicht der Hund Schuld, sondern der Herr, der den Hund falsch erzogen hat....."

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  • Hallo Laspatitas, vielen dank für deine ausführliche antwort :smile:
    oh mann, je mehr ich lese, desto verrückter mache ich mich, langsam habe ich so das gefühl, wir bekommen das nie in den griff, seit freitag abend frisst charly schonwieder nix mehr. da denkt man, nun wird alles besser, dann gibts wieder nen rückschlag :sad2:
    ich hab mir gerade den dr. hämmerling artikel durchgelesen, ist interessant, und ganz gut beschrieben. zumal ich dort viele sachen erkenne, die charly aufweisst (sie hat letzte woche mit einem hinterbein gelahmt, und zittern tut sie auch wieder andauernd).
    charly ist 4 jahre alt, und war einmal läufig, sie wurde dann ziemlich früh kastriert (unser Rüde war zu alt für ne junge läufige Hündin :hilfe: der hat in der zeit am rad gedreht, und beinahe einen herzkasper bekommen).
    nun hab ich heute mal wieder in der tierklinik angerufen, nachdem ich am freitag stolz erzählt habe, das die tabletten so gut eingestellt sind, das wir nun nicht mehr telefonieren müssen...und warte auf nen rückruf vom tierarzt. ausserdem hat mir keiner der ganzen tierärzte gesagt, bei denen wir die letzten wochen waren, das regelmässig blut untersucht werden muss!? warum sind die denn alle so unzuverlässig :sad2:

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  • ...und danke natürlich an mollrops :D ich kann aufbauende worte im moment wirklich gut gebrauchen. ;)

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    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wenn dein Hund zittert, ist der Kaliumspiegel zu hoch.
    Die Werte sind dann noch nicht okay.


    Bist du bei einem TA oder in einer Klinik?


    Dass sie das so spät bekommen hat ist merkwürdig...... hat sie vorher Cortison bekommen?


    Wie wurde denn MA festgestellt?


    Am Anfang ist eine wöchentliche Blutkontrolle eigentlich Pflicht, der Hund ist noch sehr instabil, die Dosis muss erst eingestellt werden (das kann man am Anfang nur über die Blutwerte machen).


    Wie schon erwähnt, der TA kann sich auch mit Dr. Hämmerling in Verbindung setzten, notfalls würde ich da selber anrufen und die Werte durchgeben (deswegen lass dir alle Ergebnisse ausdrucken!) oder fragen, ob sie einen TA in deiner Nähe kennt, der davon Ahnung hat :D


    Tabletten würde ich einer Depotspritze vorziehen, die sind zwar teurer, aber besser zu dosieren und schneller zu verändern.


    Lass dir bitte die Werte von den Blutuntersuchungen durchgeben!


    Wieviel bekommt sie jetzt von den Prenisolon und dem Fludrocortison?


    Wieviel wiegt sie zur Zeit/wäre ihr Idealgewicht?


    Neben der Kontrolle, wenn sie die Symptome zeigt, ist es wichtig, dass sie wieder etwas auf den Rippen bekommt.
    Ulexa hat am Anfang nur Frolic gefressen, ist zwar der letzte Müll, aber besser als nichts. Also ruhig gut schmeckendes Feuchtfutter o.ä. geben.


    P.S. Hast du den Text verstanden oder soll ich dir eine Laienübersetzung geben?

    Labrador Retrieverhündin, blond *09/2001 | Dalmatinerhündin s/w (taub) *10/2006 | Jack Russell Terrierhündin, tricolor *01/2009


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  • Hallo Las Patitas,


    wir waren erst bei zwei Tierärzten, und zum schluss wurden wir nach hofheim in die tierklinik geschickt, leider über 70 km weit weg.
    der arzt hatte nochmal ein ultraschall gemacht, und eigentlich schon einen termin für eine spiegelung gegeben. doch um ganz sicher zu gehen, und es auszuschliessen, wollte er den ATCH test machen, da ihm die stark verkleinerte nebenniere aufgefallen ist. er hat sich über alle ärzte versichert, das wirklich vorher kein cortison gegeben wurde, und den test gemacht.


    (er sagte es sei sehr sehr unwahrscheinlich, da sie nicht die typischen symptome für addison zeigt...sie hat nur noch trockenes brot und brötchen gefressen, sobald ich versucht habe ihr da was drauf zu schmieren wurde es verweigert, und sie hat nichts erbrochen bzw. gar nicht gebrochen... sie ist ein kleiner hund, sie war topfit und quietschfidel...also nicht schlapp, blutbild war nur sehr sehr gering an den addison typischen stellen erhöht und kein durchfall)


    einen tag später war das positive ergebnis da, wir waren sowas von erleichtert, weil wir endlich wussten was der süssen fehlt. aber wie schon gesagt, ein schock wars trotzdem.
    er sagte uns das es wichtig sei, wenn wir uns darüber informieren, das wir nach A-TYPISCHEM ADDISON suchen, aber damit komme ich irgendwie nicht klar bzw. weiter, entweder sie hats oder sie hats nicht :zensur:


    sie bekam prednisolon und astonin in hoher dosis, die wurde wöchentlich reduziert, dann zweiwöchentlich immer etwas weniger, jetzt waren wir bei bei einer tablette predni, und zwei tabletten astonin, bis es am freitag wieder losging, also sollten wir astonin auf 3 tabletten erhöhen, was für ihr gewicht (im moment 16 kilo, ideal wären 18 kilo....als wir angefangen haben war sie bei 13 kilo) eigentlich schon die minimaldosis ist (zwei tabletten waren weniger als sie eigentlich brauchte).


    ich fütter ihr im moment auch was sie will, damit sie zunimmt, das zieht nach sich, das sie auch nur noch den müll will. im moment bekommt sie bozita nassfutter, ich denke das ist sogar ganz gut, und sie nimmts auch an :smile:
    aber so ganz traue ich dem frieden noch nicht, ich bins schon gewohnt, das immerwieder ein rückschlag kommt *seufz*


    morgen telefoniere ich wieder mit dem doc. da werde ich ihn mal aufs blutuntersuchen ansprechen, aber das auch keiner der ärzte mal was dazu sagt finde ich schon hammer!


    und den text hab ich so einigermassen verstanden, ich bin zahnarzthelferin, da hab ich irgendwann in der berufschule den ganzen kram mal gelernt (mit blut und fremdwörtern :smile: ) und suchmaschinen gibts ja zur not auch noch.


    bekommt dein hund die spritze? und wie lange hält die vor?


    ...und nur mal so am rande, zum glück haben wir sie krankenversichert, das ganze geht mittlerweile ganz schön ins geld, mit den ganzen untersuchungen die vorher schon gemacht wurden, wo nix bei rauskam :schockiert:


    Danke für Deinen Beistand hier, tut gut, wenn sich jemand dazu äussern kann, und seine Erfahrungen mitteilt :D

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  • Hallo,


    na das hört sich dich schon mal gut an mit der Dosiserhöhung!


    Am Anfang ist es halt schwierig, wenn der Hund eine dünne Gräte ist und an Gewicht zunimmt, dann muss die Dosis angepasst werden bis das Idealgewicht erreicht wird.


    Ich kann dich aber beruhigen, wir gehen nur noch alle 6 Monate oder nach Bedarf zur Blutkontrolle ;)


    Ulexa ist ein etwas komplizierter fall, normalerweise stellt man dem Hund mit Idealgewicht einmal ein und dann passt die Dosis, bei Ulexa mussten wir ständig an der Dosis rumdrehen, dass es okay ist......


    Mit der Versicherung habt ihr ja wirklich Glück, die übernimmt auch die Kosten für die Medikamente?


    Nein, meine bekommt Tabletten. Manche Hunde vetragen aber Hilfsmittel in den Tabletten nicht, dann wird ein Depot gespritzt.
    Find ich aber nicht so gut, weil es nicht so flexibel ist wie in Tablettenfrom.


    Frag doch den Arzt noch mal was er genau damit meint (vielleicht weil eure Hündin schon älter war als sie das bekommen hat?).



    Söckchen hier aus dem Forum, hat erzählt, dass sie mit ihrer Hündin in einer TK war, wegen irgendetwas (aber nicht MA) und meinte: "Sie wissen ja, dass meine Hündin MA hat". Der Arzt: "Nee, was ist denn das?"

    Labrador Retrieverhündin, blond *09/2001 | Dalmatinerhündin s/w (taub) *10/2006 | Jack Russell Terrierhündin, tricolor *01/2009


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  • hi,


    das wäre ja eine erklärung, warum sie wieder "absackt"....mittlerweile hat sie ja gut zugenommen, und in dem fall würde die dosis die sie bisher bekommen hat nicht aureichen.
    sie futtert ja wieder, allerdings könnte es besser sein! ich sitze im moment mit ihr vom napf und mache den hampelmann :hilfe:


    was es jetzt mit den medikamenten bei der versicherung gibt, weiss ich nicht, ich werde einfach mal die erste rechnung einreichen, dann werde ich sehen was passiert, aber ich glaube bei chronischen erkrankungen hab ich eher pech, aber mal abwarten. die kosten für die voruntersuchungen (wir sind mit dem ganzen ultraschall, röntgen mit kontrastmittel usw. mittlerweile bei fast 1000 euro) davon zahlen sie 80 % ....das ist schonmal gut so).


    im internet habe ich das hier zum a-typischen addison gefunden:


    Beim seltenen atypischen primären MA entsteht nur ein GK-Mangel. Im späteren Verlauf der Krankheit kommt allerdings oft ein MK-Mangel dazu. das klingt nicht ganz so schlimm wie "normler addison"


    ...und das ein tierarzt aus einer tierklinik nicht weiss was MA ist, ist fast unglaublich!....so hätte ich wohl auch tierarzt werden können :lol:


    hat ulexa zwischendurch probleme? ich meine damit, das sie schlapp ist, oder auch mal ein paar tage nix frisst, oder irgendwas auffälliges zeigt?
    wie lange gibst du ihr schon tabletten, und gabs nie nebenwirkungen?...sorry das ich so neugierig bin, aber mir lässt das alles im moment keine ruhe :sad2:

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  • Das erklärt warum eure Hündin so spät daran erkrankt ist.


    Obwohl es jetzt auch keinen Unterschied mehr machen wird, sie braucht ja jetzt anscheinend Pred und Fludro.


    Ulexa haben wir am Anfang richtig aufpäppeln müssen. Ich habe ihr mehrmals täglich kleine Portionen Futter angeboten, sie dürfte bei mir im Bett mit Wärmflaschen schlafen, kurze Gassirunden, strikt geregelter Tagesaubaluf ohne Stress (kein Besuch usw.)


    Als sie wieder ihr Normalgewicht erreicht haben, hat sie immer noch nicht gerne gefressen (ihr Junghundfutter wollte sie nicht mehr, hat aber großes Interesse an Adultenfutter gehabt, hat sie dann auch bekommen).


    Das mit dem ungerne Fressen hat sich dann sehr schnell geändert, sie ist jetzt alles und gerne. Wenn sie mal nicht frisst, weiß ich das irgendetwas nicht stimmt (z.B. wo sie das erste Mal läufig wurde, hat sie nicht gefressen und stand kurz vor einer MA Krise).


    Ansonsten haben wir manchmal mit Nebenwirkungen von Überdosierung zu tun: Polydypsie und Polyurie (ich bin so froh, dass wir Fliesen im Flur haben :roll: ).
    Wichtig dabei ist, man muss dem Hund Wasser zur Verfügung stellen, er scheidet Flüssigkeit aus, egals ob was aufgenommen wird oder nicht.


    Ulexa trinkt schon mal 500-1000 ml weg.


    Die Polyurie ist nicht so, wie bei einem Welpen, der noch nicht die Blase kontrollierne kann - es ist viel schlimmer :hust:


    Obwohl du vor 30 Min mit dem Hund unten warst, kann er schon wieder nen ganzen See machen (das sind wirklich große Mengen!).
    Also nicht schimpfen, einfach wegmachen, oft raus gehen, ggf. nen Handtuch hinlegen was die größte Menge aufnimmt 8wir haben mittlerweile ausrangierte Handtücher, die dafür zum Einsatz kommen, die seperat gewaschen werden).


    Den Hund in eine Box einsperren bringt auch nichts, er würde dort einfach rein machen. Ulexa hat sich im Schlaf auch schon mal angepieselt...


    Aber eine kurzfristige Überdosierung ist nicht so schlimm vom med. Aspekt wie eine Unterdosierung, die schnell zu einer Addison Krise führen kann.


    Eine Langfristige Überdosierung führt zu Haarausfall, wobei Beine und Gesicht großflächig kahl werden (wir hatten zuerst den Verdacht auf Demodex). Bei Ulexa sind auch alle Tasthaare an der Schnauze ausgefallen, bei guter Einstellung wachsen sie beim nächsten Fellwechsel wieder nach ;)
    Auch Fellverfärbungen können auftreten (ihre schwarzen Punkte wurden braun), hier ist dann abzuklären ob das von einer Überdosierung kommt oder von der Schilddürse.


    Die Hunde sind auch anfälliger für Infekte, Hauterkrankungen (Ekzeme usw.)
    Geimpft sollte der Hund nur werden, wenn er gut eingestellt ist, hier ist dann eine Überwachung nötig, wie sich das auf den Hudn auswirkt die nächsten Tage. Bei manchen Hunden baut sich nicht genug Impfschutz auf (kann man mit einer Titerbestimmung prüfen).


    Alle Nebenwirkungen einer Überdosierung kann man auch unter dem Begriff Morbus Cushing (Gegenteil von MA: Überproduktion der NN) nachlesen.


    Nebenwirkungen einer Unterdosierung: Apathie, Fressunlust, Erbrechen, Muskelzittern, Untertemperatur, Durchfall, Lahmheit (der Hinterbeine, muss sich nach einer Krise erst auch wieder aufbauen), plötzliche Ängstlichkeit/Agression gegenüber Bekannten Sachen, "Gespenster sehen", Scheuheit (Ulexa verkriecht sich dann hinter mich oder unters Bett, obwohl gar nichts war), Jaulen/Janken........weite Symptome siehe Artikel von Dr. Hämmerling


    Morbus Addison ist ziemlich teuer. Ulexa war 1,5 Wochen in der TK. Von der Aufnahme bis sie wieder zu Hause war, hat es uns 1.500€ gekostet (Auflistung der Behandlungen siehe verlinkten Fred)


    Dazu kommen dann die reghelmäßigen Kosten für die Blutuntersuchung (30-50 €) und die Medikamente (70 € für 100 Tabletten Fludro. Pred war recht günstig).
    Ulexa bekommt zur Zeit 3/4 Fludro Morgens und 3/4 Fludro Abends (Pred nach Bedarf 1/4 Tablette oder mehr).


    Ulexa ist mit 6 Monaten daran erkrankt, jetzt ist sie etwas über 3 Jahre alt, wir haben bisweilen über 5000 € in der Tk gelassen :hust:


    So schlimm das alles klingt, ist die Krankheit gut zu händeln, wenn man einen guten TA hat und man selber angagiert ist (Dr. Hämmerling erwähnt ja schon wie wichtig es ist dass der Halter aufgeklärt ist. Ich hab auch schon mal mit meiner TA diskutiert, weil sie auf Schilddrüse getippt hat und ich auf Überdosierung bei der Fellverfärbung, beides wurde getestet und ich hatte Recht ;) )


    Ulexa ist, wenn sie gut eingestellt ist ein ganz normaler Hund, sie nimmt mit mir auch an Fun-Agility-Tunieren und Hunderennen teil, ging und in geht in die HuSchu (macht mit mir z.Z. den Hundeführerschein).

    Labrador Retrieverhündin, blond *09/2001 | Dalmatinerhündin s/w (taub) *10/2006 | Jack Russell Terrierhündin, tricolor *01/2009


    "Beißt der Hund seinen Herren, ist nicht der Hund Schuld, sondern der Herr, der den Hund falsch erzogen hat....."

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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