psychisch gestörter Wolfshund, suche Hilfe

  • ANZEIGE:
    Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
  • Zitat

    Da fällt mir noch ein, wurde mal ein MRT vom Kopf und Thorax gemacht?

    Eventuell hat sie eine Missbildung oder Tumor, der das auslöst?

    Gruß
    Bianca

    Das meine ich ja.

  • Hallo am frühen Morgen,

    wenn etwas neurologisches vorläge, würden sie die Aggressionen "lediglich" auf die beiden Dackel übertragen?
    Hmm, ich weiß es nicht, aber wenn ein neurologisches Problem vorläge, müssten sich die Aggressionen nicht auch auf den anderen IW übertragen?
    Es ist schon recht gezielt, was sie da "veranstaltet": Die beiden Dackel.
    Unabhängig davon, begann dieses Verhalten typischerweise mit Einsetzen der ersten Läufigkeit (des Erwachsenwerdens).

    Ein neurologisches Profil zu veranlassen, ist sicher nicht falsch.
    Je nach Ergebnis, würde ich trotzdem einen guten Hundetrainer hinzuziehen.
    Hat die Tierpsychologin keinen Neurologen vorgeschlagen?
    Ein Tierpsychologe wäre mir zu allgemein, in so einem Fall braucht man, meiner Meinung nach, einen Hundepsychologen/Trainer.

    Es wäre interessant, genau zu erfahren, wann diese Aggressionen starten, ob es tatsächlich "nur" im Spiel ist, welches kippt oder ob es schon beim bloßen Anblick der Dackel passiert.
    Oder verteidigt sie auch Ressourcen?
    Es befinden sich vier Hunde im Haushalt.
    Liebe TS beschreibe die Auslöser bitte mal ganz genau.

    Gruß
    Leo

  • Hm, die Hündin ist jetzt 1,5 Jahre alt und auf dem Weg ins Erwachsenwerden. Begonnen hat die aggressive Phase gegenüber den beiden Dackeln mit der ersten Hitze. Ist hier nicht evtl. "nur" ein hormoneller Zusammenhang zu sehen?

    Dass der Hund ggf. in den ersten Lebenswochen was verpasst hat oder "traumatisiert" ist, dass sie ein eher scheues Tier ist, eher ängstlich und und und...sind sicher in der Gesamtsituation und beim Training zu berücksichtigende Faktoren.

    Mein Weg ginge auch zu einem Hundetrainer, der Erfahrung mit sensiblen Hunden hat.

    Dass die Spaziergänge auf Rat der Tierpsychologin komplett eingestellt wurden, kann ich zwar aus Eurer Sicht verstehen. Jedoch wird diese Bewegungseinschränkung imho das Problem ggf. eher noch verstärken, weil die Hündin nicht genügend ausgelastet ist. Oder wie sieht die ersatzweise Beschäftigung aus?

  • Hallo,

    mir ist auch noch nicht ganz klar geworden wie das Ganze weitergehen soll?
    Was rät den Psychologin? Sie muss doch eine Prognose gegeben haben und einen Trainingsplan erstellt haben.

    Was macht ihr derzeit mit ihr? Wie sieht das Training aus, oder gibt es keines mehr weil man nicht weiss was man machen soll?

    Sorry für die Fragen, aber ich versteh es noch nicht ganz.

    Meiner Meinung nach muss ja noch etwas passieren, denn so kann der Zustand ja nicht bleiben. Irgendwann sollte man ja auch wieder mit ihr spazierengehen können, beziehungsweise sich langsam ranarbeiten, oder?

    Wenn die Hündin wirklich so stark traumatisiert ist, dann käme für mich eine Kombination von Tierarzt und Verhaltenstherapeut in Frage, die zusammen arbeiten.

    Ich weiss, dass es Möglichkeiten gibt mit Medikamenten gegenzusteuern. Ein Hund, der so unter Dauerstress steht kann natürlicht nicht lernen und in so einem Fall würde ich über eine medikamentöse begeleitende Maßnahme nachdenken um weiter mit dem Hund zu arbeiten.

    Schildrüse wurde ja schon angesprochen, auch diese kann kann da ganz schön mit reinspielen wenn die Funktion nicht stimmt.

    Auch ist sie ja noch nicht alt und meiner Meinung nach müsste da doch noch etwas machbar sein.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Zitat

    Hm, die Hündin ist jetzt 1,5 Jahre alt und auf dem Weg ins Erwachsenwerden. Begonnen hat die aggressive Phase gegenüber den beiden Dackeln mit der ersten Hitze. Ist hier nicht evtl. "nur" ein hormoneller Zusammenhang zu sehen?

    Das vermute ich auch eher als ein neurolgisches Problem - dieses Verhalten ist auch keine absolute Seltenheit.


    Zitat

    Mein Weg ginge auch zu einem Hundetrainer, der Erfahrung mit sensiblen Hunden hat.

    Ja, sehe ich auch so.

    Zitat

    Dass die Spaziergänge auf Rat der Tierpsychologin komplett eingestellt wurden, kann ich zwar aus Eurer Sicht verstehen. Jedoch wird diese Bewegungseinschränkung imho das Problem ggf. eher noch verstärken, weil die Hündin nicht genügend ausgelastet ist. Oder wie sieht die ersatzweise Beschäftigung aus?

    Eben, vor allen Dingen verstehe ich nicht, wie eine Besserung eintreten soll, wenn man in dieser Hinsicht nun komplett aussetzt.

    Zitat

    Sorry für die Fragen, aber ich versteh es noch nicht ganz.

    Ich auch nicht!

    Ich würde zu allem bereits Vorgeschlagenem noch einen Tierheilpraktiker hinzuziehen, der sich mit Bachblüten auskennt.

    Zitat

    der Kontakt zu useren Hunden ist aber intensiv und mehrheitlich positiv. Sie spielt gerne und ausführlich mit der Dakeldame und der anderen Wolfhündin (Diese Hündin ist 3,5 Jahre alt und die Rudelführerin, nicht der Rüde!).

    Das große Problem daran ist aber, daß aus Spiel plötzlich Aggresion wird, dem ein Dackel leider nicht viel entgegensetzen kann. Dieses tratt zuerst nach Ihrer ersten Hitze (im Alter von 11 Monaten) auf.

    Das würde ich gerne genauer wissen, "NUR" dann?
    Diese Beschreibung hört sich nun nicht sooo wild an, dass es nicht therapierbar ist oder sind da noch mehr Vorfälle?

    Gruß
    Leo

  • Die vermeintlich gute Zucht hat da mit der Aufzucht wohl etwas versäumt.Blutiger Durchfall weißt immer auf eine Verseuchung des Darmes durch Giardien und Kokzidien hin.Wer diese Viecher einmal in seinem Umfeld hat wird die nie mehr richtig los.Vor allen dingen siedeln sie sich im Erdreich an und warten auf das nächste Opfer.Das die Kleine 3 Kilo Untergewicht hatte paßt richtig in das Bild ,auch Ihr Verhalten hat damit zu tun.Hoffentlich erholt die Kleine sich von Ihrem Trauma.
    Gruß, Sigrid

  • Zitat

    Ja,sie hat einen Ort zum Rückzug. Außerdem belästigen sie die anderen Hunde nicht.Die kleine Dackelhündin weiß genau wann sie mit ihr spielen kann. Das ist auch ein wildes toben. Das "wilde um sich schnappen"passiert dann, wenn einer der kleinen Hunde das Haus betreten will. Aber eben nicht immer

    Dem könnte man doch vorbeugen, indem die Hündin auf ihren Platz verwiesen wird, wenn einer der kleinen Hunde das Haus betritt.
    Auf dem hat sie zu bleiben, bis ihr das Kommando auflöst (wenn sie entspannt ist).
    Sie zeigte im Garten ein ausgeprägtes Revierverhalten, als Lösung habt ihr etwas abgetrennt. :???:
    Warum wurde das Verhalten nicht unterbunden?

    Noch habe ich nicht verstanden, warum die Spaziergänge komplett ausgesetzt werden.
    Sie befindet sich in dem Alter in einer zweiten Unsicherheitsphase und sollte, meiner Meinung nach, nach wie vor ausgeführt werden.
    In dem Alter hatte ich mit meinem Zweitrüden auch arge Probleme, er ging unseren Ersthund an, verbellte fremde Menschen, hatte Angst vor schon bekannten Gegenständen etc.
    Ich habe deswegen weder fremde Menschen noch angsteinflößende Gegenstände gemieden, sondern ihn langsam an alles herangeführt.

    So ganz habe ich die Therapie immer noch nicht verstanden.

    Ebenso ist mir das Aggressionsverhalten der Hündin noch nicht klar genug.
    Passiert es "nur" hin und wieder?
    Gab es schon Verletzungen?
    Also das "ins Haus betreten der kleinen Hunde" - und das "Spielen miteinander" kippt in Aggressionen um?
    Das bezieht sich "nur" auf die Dackel in diesen Situationen?

    Gruß
    Leo

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!