Hund kann nicht spielen

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  • Hallo erst mal,

    und zwar habe ich ein Problem mit meinem 4 1/2 jährigen Labbi Mix.

    Zu seiner Vorgeschichte, ich habe ihn mit einem halben Jahr von einem Alkoholiker bekommen der ihn geschlagen hat.
    Er wurde dort als Zweithund gehalten von dem er auch nur unterdrückt wurde.

    Ich hab ihn deshalb am Anfang ein bisschen zu sehr verwöhnt, er durfte zum Beispiel die ersten Mon. im Bett schlafen lassen. Ich weiß, dass man das nicht soll aber er war so ängstlich.

    Seitdem versuche ich aber alles richtig zu machen und trotzdem hat er null Respekt.
    Er gehorcht echt super , es sind nur so Dinge wie, dass er genau weiß er darf nicht ins Schlafzimmer und trotzdem muss ich ihn zehnmal am Tag rausschicken weil er mir überall hin folgt, wenn ich sage er soll bleiben wartet er halt noch 2 min.

    Jetzt zum größeren Problem, mein Hund kann nicht spielen, er beißt richtig zu und steigert sich dann so da rein, dass er anfängt mich anzubellen und an mir hochspringt und steigert sich dann so rein dass er richtig aggressiv wir und auch kein "Aus" mehr was bringt.
    Da gab es dann auch blaue Flecke, offene Wunden und zerfetzte Jacken

    Er darf jetzt eben nur noch spielen wenn ich mit ihm allein bin und nur noch mit Spielzeug. Da bellt er aber trotzdem unaufhörlich.
    Immerhin schnappt er aber nicht mehr nach der Hand.

    Wenn andere Tiere in der Nähe sind darf nicht mal ein Stock oder ein Apfel in der Nähe sein, sonst geht er auf die anderen los.
    Zuhause darf er demnach auch nichts haben wegen unsere Katze.

    Spielen ohne Spielzeug kann er mit anderen Hunden auch nicht, weil er nur jagt und dabei bellt und knurrt und somit die anderen entweder Angst haben oder auf ihn los gehen.

    Er meint das nicht böse, das ist einfach er.

    Ich hoffe ihr habt mir ein paar Tipps, wäre echt dankbar.

    LG Bekka & Mexx

  • Hallo!

    Der Hund tut und macht und verhält sich halt so gut (oder so schlecht) wie er es gelernt hat. Schade, dass in seiner Vergangenheit soviel versaut wurde :sad2:

    Ich würde empfehlen, leg dir ein paar gute Bücher/DVDs zu, mach dir einen Plan von den Dingen, die du dem Hund beibringen willst, die er auf jeden Fall lernen muss und gehe die Sache langsam und eindeutig für den Hund an.

    Wenn es klare Linien und Grenzen in seinem Leben gibt, kann es nur besser werden!

    LG

  • Also mein Hund schläft hin und wieder auch im Bett :D , ich finde das nicht schlimm.

    Wenn er beim körperlichen Spielen so "austickt" würde ich das erstmal lassen. Mein Hund knurrt und "bellt" beim toben auch ;) ich kann es aber gut einschätzen, wenn es zu häftig wird, unterbreche ich das Spiel.

    Kannst du ihm sein Spielzeug wegnehmen (Tauschgeschäft)??


    Wie kommst du drauf, dass dein Hund keinen Respekt hat? Du hast dein Hund jetzt ein halbes Jahr, setze deine Kommandos durch :gut: das wird :smile:

  • Ich kann ihm alles wegnehmen.
    Das ist kein Problem. Und spielen ist wie gesagt in der Hinsicht völlig tabu.

    Mein Hundetrainer hatte mir gesagt, sobald er zu wild wird ignorieren und weg drehen, das interessiert Mexx aber reichlich wenig.

    sweetathos ich habe meinen Hund nicht seit einem halben Jahr, sondern ihn mit einem halben Jahr bekommen. Das heisst ich hab ihn jetzt seit fast 4 Jahren.

    Das mit dem Respekt macht sich eben sehr in Alltagssituationen bemerkbar.

    Befehle werden nie beim ersten Mal durchgeführt und teilweiße muss ich ihn 100 mal auf seinen Platz legen bevor er dort bleibt, obwohl wir das von Anfang an geübt haben.
    Seit neuestem beginnt er den Mülleimer zu durchwühlen, am Anfang heimlich, jetzt stört es ihn auch nicht mehr wenn ich daneben sitze.

    Beim Essen ist es dasselbe.
    Ich konnte noch nie was auf dem Tisch liegen lassen und raus gehen, jetzt muss ich nicht einmal mehr raus und er versucht es.

    Estandia kannst du mir da irgendwelche Bücher oder DVD´s empfehlen?

    Danke schon mal für die Antworten.

    LG

  • Ich würde eher mal jemanden nach Hause kommen lassen, der dir zeigt, was wirkliche Konsequenz bedeutet und wie man einen Hund erzieht.

    Dein Hund ist einfach nur total unerzogen, wie es sich anhört...

  • Zitat

    Das mit dem Respekt macht sich eben sehr in Alltagssituationen bemerkbar.

    Befehle werden nie beim ersten Mal durchgeführt und teilweiße muss ich ihn 100 mal auf seinen Platz legen bevor er dort bleibt, obwohl wir das von Anfang an geübt haben.
    Seit neuestem beginnt er den Mülleimer zu durchwühlen, am Anfang heimlich, jetzt stört es ihn auch nicht mehr wenn ich daneben sitze.

    Beim Essen ist es dasselbe.
    Ich konnte noch nie was auf dem Tisch liegen lassen und raus gehen, jetzt muss ich nicht einmal mehr raus und er versucht es.


    LG

    Hallo,
    ich denke gar nicht mal, dass das alles mit mangelndem Respekt zu tun hat, sondern viel mehr damit, dass Du nicht konsequent genug bist und Deinem Hund klare Strukturen und Regeln fehlen.

    Wenn ein Befehl beim ersten Mal nicht ausgeführt wird - wie reagierst Du dann?
    Ich vermute jetzt einfach mal, dass Du den Befehl dann ein zweites, drittes, viertes mal gibst. Was aber lernt ein Hund aus soetwas? Dass der erste Befehl sowieso nicht befolgt werden muss....

    Du müßtest also, um wieder Erfolge zu verzeichnen, Deine Strategie ändern. Indem Du z. B. einen einmal gegebenen Befehl auf eine für Euch geeignete Weise durchsetzt.

    Beim "auf den Platz schicken" z. B. wäre mein Weg der, es gar nicht erst zum Aufstehen des Hundes kommen zu lassen, sondern schon die ersten Ansätze zum Aufstehen mit einem Nein zu belegen und dann zu loben, wenn der Hund wieder "richtig" liegt... Ich vermute, dass Dein Hund es nie WIRKLICH gelernt hat, sondern Du Dich vielleicht mit halbfertigen Leistungen zufrieden gegeben hast. Da muss man einige Zeit richtig auf Zack sein, um das wieder zu richten und eben immer die allerkleinsten, allerersten Ansätze korrigieren...

    Die "Symptome", die Dein Hund zeigt, nämlich die allmähliche Steigerung seiner Versuche, irgendwelchen Blödsinn zu machen (Essen klauen, Mülleimer leeren und das in Deiner Anwesenheit) ist ein recht typisches Beispiel für einen Hund, dem klare Regeln fehlen - die versuchen immer mehr und immer mehr und werden "frecher" und "dreister" - weil ihre Menschen das zulassen.

    Den Tipp, DICH mal von einem Hundetrainer unter die Lupe nehmen zu lassen, halte ich für eine sehr gute Idee, denn ich denke, Euch beiden ist am meisten damit geholfen, wenn DU irgendetwas änderst, in DEINEM Umgang mit dem Hund.

    Hunde und gerade Hunde mit "Vergangenheit", so wie Deiner, wachsen und blühen regelrecht auf, wenn sie eingebettet in eine klare Struktur von Regeln leben dürfen, das gibt ihnen die Sicherheit, die sie brauchen.

    Regeln heißt ja nix schlechtes, Regeln aufzustellen heißt ja nur, dass der Hund jederzeit genau weiß, woran er ist - und das macht es Hunden, die ja geradezu dazu gemacht sind, in einem sozialen Gefüge zu leben, leicht, sicher und gemütlich...

    Laß Dir mal von einem Hundetrainer weiterhelfen.

    LG und viel Erfolg, Chris

  • Mein Hund ist gar nicht unerzogen, ganz im Gegenteil!
    Er benimmt sich nur in der Wohnung so.
    Draußen ist er klasse.
    Wenn ich ihm sage er soll bleiben, dann rührt er sich nicht bis ich ihn rufe, ich rufe einmal halt und mein Hund sitzt.
    Er lässt sich jetzt aus jeder Situation abrufen, obwohl er früher gejagt hat und dann durch nichts aufzuhalten war.

    McChris
    wenn er einen Befehl nicht durchführt sage ich ihn grundsätzlich nicht noch einmal, weil er ganau weiß was ich will.

    Wenn er vom Platz aufsteht obwohl er bleiben sollte, dräng ich ihn zurück und lob ihn wenn er dort ist.
    Wenn er vor dem Gassi gehen rumquietscht und sich weigert sich hinzusetzten schau ich ihn nur an und beweg mich nicht von der stelle bis er sich hinsetzt, was er dann auch tut.
    Aber beim nächsten Mal das gleiche Spiel von vorn.

    Und klare Regeln hat Mexx wirklich.
    Jeder in meiner Umgebung sagt ich bin zu streng mit ihm und nicht anders herum.

    LG

  • :???:
    Das:

    Zitat

    Befehle werden nie beim ersten Mal durchgeführt und teilweiße muss ich ihn 100 mal auf seinen Platz legen bevor er dort bleibt, obwohl wir das von Anfang an geübt haben.


    hörte sich aber anders an... :???:
    So benimmt sich kein gut erzogener Hund

  • Kann es sein, dass du in der Wohnung mit der Zeit einfach immer nachlässiger geworden bist? Also einfach weniger konsequent geworden bist?

    Der Hund kann nur "schamlos" vor deinen Augen vom Tisch klauen, wenn du es auch zu lasst. Bei uns probiert der Hund das ein mal und es kracht aber so richtig. Ein zweites mal traut er sich das vor meinen Augen nicht. Ich verwarne aber auch schon, wenn es nur schiefe Blicke Richtung Tisch gibt.

    Würde ich das nicht mehr tun, würden sie nach einiger Zeit mit Garantie auch wieder anfangen zu klauen.

  • Das mit dem Tisch ist jetzt vielleicht bisschen falsch rüber gekommen.

    Mein Sohn (2 1/2) saß am Wohnzimmertisch und hat was gegessen.
    Ich bin mit Mexx vom Gassi gehen heim gekommen.
    Ich lauf ins Wohnzimmer und seh gerade noch, wie er sich ein Stück Wurst klaut.
    Oder mein Sohn ist am essen, ich sage Mexx er soll auf seinem Platz bleiben, geh ins Bad und auf einmal schreit mein kleiner "Mexx hat meine Wurst aufgegessen".
    Wenn ich am Tisch sitze versucht er sich näher zu schleichen geht auch mit der Nase bis an den Tisch aber lässt sich wegschicken, zwar ungern aber er geht.

    Und das mit dem auf dem Platz bleiben ist sehr schwer für ihn weil er mir immer nachlaufen will.
    Wenn ich ohne ihn den Raum verlass jammert er, wenn ich auf dem Klo bin stellt er sich davor schnüffelt unter die Tür und piepst.
    Wenn ich gehe dann schreit er, solange er merkt ich bin noch in der Nähe, danach ist er ruhig und sobald er mich im Hof hört geht es wieder los.

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