Knurren & Angst-Aggressivität (etwas speziell..)

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  • Zitat


    Mit der Kontaktsuche ist es bei ihr sowieso sehr speziell. Sie geht ab und an zu Menschen hin, welche sie kennt. Sie stellt sich dicht an diesen Menschen (legt evtl. den Kopf aufs Bein oder so) und wenn dieser sie dann jedoch streichelt und/oder ihr etwas näher kommt knurrt sie auch...


    Lieben Gruß


    Mhh das kenn ich von meinem alten Dackel. Der hat sich immer auf den Rücken vor den Leuten geschmissen, haben die sich zu ihm runtergebeugt, hing er denen im Arm......

    Bei ihm war es eine Mischung zwischen Angst (vor Schmerzen) und eine Art Kontrollverhalten.

    Bei solchen Szenen würde ich gar nicht erlauben, dass sie zu dem Besuch hin geht, das wäre mir zu riskant udn es ist dem Besuch bestimmt auch total unangenehm.

    Was macht sie, wenn du sie auf ihren Platz schickst udn die Tür schließt (also wenn sie die nicht mehr sehen und gedämpft hören kann)?


    Schmerzen sind ausgeschlossen?

  • Ich würde sie die nächste Zeit gar nicht mehr zu Fremden oder Bekannten hinlassen. Es sieht ja fast so aus, als suche sie die Situationen wo sie knurren kann. Durchbreche erst einmal ihre gewohnten Verhaltensweisen, danach kannst du wieder daran aufbauen. Das wäre meine Meinung. Gib ihr keine Gründe und Situationen mehr, wo sie ihr Verhalten zeigen kann. Es soll bzw. gibt Hunde, die absichtlich Ressourcen in einem Raum verteilen und diese dann verteidigen, wenn der Mensch eine imaginäre Grenze uberschreitet. So ähnlich ist das mit deinem Wuffel wohl auch, nur das er das direkt mit Menschen macht.
    Meine Ferndiagnose, was aber immer schwierig bis unmöglich ist...

  • Hallo,

    ich würde sie auch gar nicht mehr zum Besuch lassen. Warum auch?
    Sie soll auf ihren Platz und dort bleiben. Alles andere ist nur Stress, für den Besuch, für Dich und schließlich auch für Deine Hündin.

    Hol Dir Hilfe vor Ort und arbeite dann an dem Problem.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Ich würde auch sagen, so schnell wie möglich einen sehr guten Trainer engagieren.

    Scheint mir eine kleine "Zeitbombe" aus Unsicherheit zu sein...ich will keine Ängste schüren...nur weitere Tips würde ich auch nicht geben.

    Nimm es einfach momentan so hin wie es ist und lass Vorsicht walten...es ist nicht der Erste und nicht der Letzte Hund der so reagiert.

    Aber...meinst Du nicht es ist etwas Gewagt, wenn Du Deinen Hund in der Öffentlichkeit frei rumlaufen lässt???...ich hoffe Du verstehst was ich sagen will...jedenfalls ist das nicht als Anfeindung gemeint...nur als Denkanstoß :smile:

  • Zitat


    Aber...meinst Du nicht es ist etwas Gewagt, wenn Du Deinen Hund in der Öffentlichkeit frei rumlaufen lässt???...ich hoffe Du verstehst was ich sagen will...jedenfalls ist das nicht als Anfeindung gemeint...nur als Denkanstoß :smile:

    Ich weiss gerade nicht worauf du das beziehst?

    Ich habe bereits beschrieben, dass nur ausschließlich knurrt, nicht schnappt und selbst wenn der Mensch das Knurren nicht akzeptiert und sie weiter berührt o.ä. nacht sie nichts. Sie knurrt weiter oder geht weg.
    Außdem ist eben dieser Hund in der Arbeit mit Menschen mit Down-Sydrom tätig, da ich dort mit ihr die Räumlichkeiten betrete hat sie dort noch nie dieses Verhalten gezeigt und ist einfach top verlässlich, egal was bisher passiert ist...

    Weiter habe ich auch beschrieben, dass sie das Problem nur hat, wenn jemand dazu kommt. Wenn sie lange in einem Raum ist und jemand diesen beritt. Es tritt also nicht auf wenn mein Hund sich frei in der Öffentlichkeit bewegt - von daher weiss ich wie gesagt nicht genau, worauf du dich beziehst.


    Lieben Gruß

  • ich kenne ja ähnliches von yamiq, er macht das nicht um ressourcen zu verteidigen, sondern wirklich aus unsicherheit und angst.
    dadurch das natürlich auch jeder zurück weicht usw. hat sich das bei ihm verschlimmert, da er merkt, er hat erfolg.

    er macht das übrigens auch bei mir zuhause mir meiner schwester und ihrem freund! mittlerweile ist es besser geworden, man braucht viel gelduld und der hund muss einfach ignoriert werden, aber teilweise braucht zumindest yamiq auch eine klare ansage, sprich er wird einfach ausgesperrt oder bekommt mal stark schimpfe, damit er merkt so geht es nicht. dadurch haben wir es in vielen bereichen auch schon stark eingeschränkt, aber gerade bei soclhen situationen wie du sie beschreibst, hund ist im raum, jemand kommt dazu, da ist yamiq immer noch SEHR aufgebracht, es irritiert ihn, dass da jemand kommt und ist im nicht geheuer, er ist total verunsichert! gleiches für den fahrstuhl, ganz schrecklich wenn jemand dazu steigt! mittlerweile ist's mit viel geduld besser, hat aber auch ein 3/4 jahr gebraucht und gut ist es immer noch nicht.

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