Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Bis vor kurzem die besten Freunde - seit 2 Wochen aggressiv
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Hallo Ihr Lieben,
Unsere Hündin Betty hat einen Freund, der Paul heißt. Die beiden haben sich bis kurzem heiß "geliebt".
Sie kennen sich bereits seit dem Welpenalter (sind nur 2 Wochen altersmäßig auseinander) und nun mit fast 8 Monaten ist folgendes passiert:
Wir treffen uns immer Samstags zum Spazierengehen und Toben. Seit Monaten ist dies immer super abgelaufen; mit viel Spaß für Betty und auch Paul.
Seit 2 Wochen nun folgendes: Betty steigt aus dem Auto aus (Grundstück von Freund Paul), nimmt ihn zwischen die Beine und knurrt und drückt ihn derb runter.
Das spielt sich nicht im freundlichen Bereich ab, sondern ist schon etwas heftiger. Kein Witz und Spaß und Spielen also, sondern ziemlich böse von unserer Mafiaratte.
Auf Zuruf "aus" oder "hehe" kann das im Moment von uns unterbrochen werden (also dass es nicht ausartet).
Aufgrund eines anderen Vorfalls mit Betty sind wir nun etwas vorsichtiger und möchten hier keine Eskalation hervorrufen; eher würden wir die samstäglichen Spaziergänge (die wirklich total schön und auch harmonisch waren) evtl. vorläufig absagen.
Kennt einer von Euch so ein Verhalten von MANs? Ich muss noch anmerken, dass Betty von Paul in früherer Zeit immer unterbuttert wurde, allerdings ohne das wirklich bedrohliche Knurren, das die unsere nun an den Tag legt.
Danke für Eure Hilfe.
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2. Februar 2010 um 22:16
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Hi,
aus der Ferne zu diagnostizieren was da falsch läuft, ist ganz schön schwierig... zumal gar nichts falsch laufen muss. Manchmal spielen Hunde auf sehr aggressive Art und Weise (wirkt zumindest auf uns Menschen so), was ich auch bei meinem Peppi festgestellt habe, als er ca. 1 Jahr alt war. Er neigt dazu bei seinen "besten Kumpels" total auszuflippen, zu knurren, die Zähne zu fletschen und ins Fell zu schnappen... war am Anfang total schockiert, weil er sich immer prächtig mit allen Hunden verstsanden hatte. Mittlerweile weiß ich, dass das nur Spiel ist, er tut den anderen Hunden nicht weh und wird dann auch gemaßregelt (von mir oder vom anderen Hund, das kommt ganz auf den Hund an ^^).
Wäre jedefalls hilfreich, wenn du ein bisschen näher beschreiben würdest, wie genau sie den anderen Hund angeht. Kann natürlich auch sein, dass sie jetzt langsam in die Pubertät kommt, Läufigkeit inbegriffen, da werden die Weiberl manchmal ein bisschen zickig

LG,
Lil.
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Ich hab auch sofort an die Pupertät/Läufigkeit gedacht.
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Die werden erwachsen.
Da hilft nur ein gutes Managment und im Zweifel auf diese Gesellschaft verzichten. -
Wie verhalten sie sich denn auf dem Spaziergang? Wenn das ganz normal ist, hilft vielleicht die beiden am Anfang an die Leine zu nehmen und erst bei ausreichend Platz zum Toben dann loszulassen ... wir haben hier auch so einen Kandidaten, der unsere Vasca immer anknurrt, wenn er sie sieht. Aber wenn wir dann zusammen laufen entspannt es sich deutlich.
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Zitat
Solche Kampf- oder Streitspiele spielen nur Hunde, die sich bereits gut kennen. Die Unterschiede zwischen einem Scheinkampf und einem Ernstkampf sind sehr gering. Wenn ein Hund mit einem anderen zu heftig spielt, kann sich das Ganze plötzlich zu einem echten Kampf entwickeln. Aus diesem Grund spielen einander fremde Hunde eher Jagdspiele.
das ihr das mit einem einfachen nein, aus, oder sonstigem zischlaut schon beendet könnt, sagt MIR das das genau solch ein fall ist. also nix ernstes. ich kenn das von yuki und seiner besten freundin dina auch. das klingt als würden die sich zerfleischen, haben sich aber niemals nicht den kleinsten kratzer zugefügt. mich stört es nicht, so lernen die hunde miteinander zu raufen ohne seinen "gegner" zu verletzen. ne bessere sozialisirung gibts wohl nicht.
das ist so meine idee, ein ferndiagnose kann ich jedoch auch nicht stellen. -
Zitat
Seit 2 Wochen nun folgendes: Betty steigt aus dem Auto aus (Grundstück von Freund Paul), nimmt ihn zwischen die Beine und knurrt und drückt ihn derb runter.
Hallo bobbie2 ,
ich finde, dass zwei Wochen schon eine verdammt lange Zeit sind, in der sich dieses Verhalten so richtig schön manifestieren konnte.
Ich habe keine Hündinnenerfahrung, und pubertierende auch nicht, sodass ich diesbezüglich nicht wirklich hilfreich sein kann.
Das Verhalten von Betty jedoch würde ich jedenfalls so nicht dulden, zumal es ja nicht mal "ihr Reich" ist.
Verhält sie sich nur anfangs zur Begrüßung so, oder dann auch während des Spazierganges?Zitat
Aufgrund eines anderen Vorfalls mit Betty sind wir nun etwas vorsichtiger und möchten hier keine Eskalation hervorrufen
Was waren das denn für Eskalationen?ZitatIch muss noch anmerken, dass Betty von Paul in früherer Zeit immer unterbuttert wurde, allerdings ohne das wirklich bedrohliche Knurren, das die unsere nun an den Tag legt.
Mein Gefühl sagt mir, dass ich spätestens da schon eingeschritten wäre. Ich meine, dass Zurechtweisungen unter den Hunden nicht nur absolut in Ordnung sind, sondern auch wichtig.
Aber "unterbuttern" im eigentlichen Sinn, das muß und darf nicht sein. Mein Hund wurde im Junghundealter auch von einem geliebten Gassikumpel regelmäßig untergebuttert, bis ich den Kontakt dann gänzlich abgebrochen habe.
Manche zwischenhundliche Konstellationen tun einfach auf Dauer nicht gut, und dann sollte man auch die Konsequenz daraus ziehen.
Meist ist diese Erkenntnis bitterer für den Menschen( genießt er doch auch die nette Gesellschaft beim Gassi
), als für den Hund.Ich würde es jedenfalls kritisch beobachten, Pubertät hin oder her, um notfalls die Reißleine zu ziehen.
LG Britta
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Hallo,
ich mußte erstmal nachlesen, was ein MAN sein soll

Ein Mastino ist doch eigentlich relativ spät erwachsen, oder?
Sprich, die erste Läufigkeit müßte auch noch etwas auf sich warten lassen.Was ist Paul für eine Rasse?
Und was war das für ein Zwischenfall, der passiert ist, nachdem ihr jetzt vorsichtiger seid?
Seid ihr mit Betty in einer Welpenschule gewesen bzw. jetzt in einer Junghundgruppe?
Gruß
Bianca -
Danke für Eure Posts.
Einige Erklärungen nun von mir:
Betty hat vor genau einer Woche unseren Mitbewohner Bobbie (11 jähr. Peki und bis jetzt Ranghund Nr. 1 gewesen) bei einem Futterstreit in die Luft gewirbelt, so dass er operiert werden musste.
Paul (der Freund) ist ein Münsterländer/Terrier usw usw. Mischling, der genauso groß wie Betty ist, aber ca. 8 kg leichter.
Wir sind mit Betty ab der 10. Lebenswoche alle ca. 1 - 2 Wochen bei einer Hundetrainerin gewesen, die aber sich seit Ende Dez. bis Mitte April auf Auslandsaufenthalt befindet.
Das Gehen bei Fuß, Abrufen beim Gassigehen und NICHTanspringen/fixieren/schnüffeln von Joggern, Radfahrern und dgl. funktioniert bestens. Hier gibt es NULL Probleme, auch OHNE Leine.
Möchte noch anmerken, dass Pauls "ELtern" Anhänger der antiautoritären Erziehung sind (sprich: Ein Hund kann erst ab 9 Mon. lernen und verstehen).
Bsp.: Wir kommen mit Auto an, möchten unsere Betty die gesichert mit Gurt im Auto sitzt abschnallen. Keine Chance. Paul wirbelt zwischen den Beinen meines Mannes rum. Papa Paul tut nix; ICH muss Paul am Halsband nehmen, damit Männe Betty abschnallen kann.
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Hallo,
nochmal eine Nachfrage auf den letzten Beitrag.
Macht Paul das erst seit 2 Wochen so oder hat er das schon immer gemacht, wenn ihr angekommen seit?
Das mit eurem Zweithund finde ich schon heftig, denn eigentlich sollte eine klare Regelung so nicht stattfinden und das sie mit 8 Monaten schon die "Rudel"führung übernehmen will, finde ich auch ziemlich heftig, wenn ich ehrlich bin.
Vielleicht kannst Du diese Trainerin mal kontaktieren, ob sie bei Euch in der Nähe einen Trainer weiß:
http://www.hundegutachten.com/pageID_7549629.htmlIch würde mir jemanden dazu holen, der mal das Verhalten von ihr beleuchtet, ob es noch im Rahmen ist oder eher nicht.
Gruß
Bianca - Vor einem Moment
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