2 kleine Fragen...

  • Hallo...

    Zwei Fragen an Euch..:)

    1. Was haltet Ihr von einem "Anti-Beiß-Spray"? im Speziellen für gewisse Kabel, die ich leider nicht verschwinden lassen kann?

    2. Felina fängt an Menschen aus der Ferne (einmal) anzuwuffen. Bisher ist es völlig harmlos, ich möchte aber nicht, das es zur Gewohnheit wird. Bisher habe ich immer versucht sie abzulenken, meinstens sieht sie die Leute aber viel früher und hat ihren Wuff schon los gelassen..:P Nen Tipp?

    Ja, ich denke das wars erstmal..

    LG Liana

  • Mein Großer, Eli, eine Deutsche Dogge, hat auch angefangen leute aus der entfernung anzuwuffen... mit der Zeit kam die kraft dann wurde daraus ein "zu den leuten ziehen" und wenn wir bei den leuten sind ein "leute anspringen".. ganz schlimme sachen direkt unterbinden :(

  • Alos bisher habe ich dann immer Nein oder Pfui gesagt, ist das zu wenig? Oder muss ich einfach weiter gehen und es ignorieren? Sie fixiert die Leute danach richtig, kennt aber Leine und Halsband erst kurz, so das ich sie nicht weiter "ziehen" mag.. Was tun sprach Zeus? ;)

    So, noch was..:) Sie ist zwar allgemein eig ein Mutigertyp, den auch laute Geräusche nicht schocken, dennoch graut es mir davor mit ihr zur Welpenstunde mit der Bahnfahren zu müssen.. Hatte mir gedacht ich spiele ihr erstmal die Geräusche vor (von CD Internet ect.) und geh dann mal mit ihr gucken.. dann, wenn das soweit gut läuft einsteigen wieder raus und dann ne Haltestelle fahren.. Guter Plan? Wollte das ihr möglichst schonend aber fix beibringen, da ich merke das sie unbedingt Welpen/andere Hunde braucht.

    Fällt mir wieder was ein...:) Haben hier u.a. eine Schäferhündin im Park, die auf andere Hunde knurrend, bellend, zänefletschend zugerannt kommt, was dem anderen Hund natürlich Angst einjagt. Die überrennt den Hund dann, meist so das er umplumst, beißt aber (bisher) nicht. Ich habe die Dame schon darauf angesporchen, sie hatte den Hund dann auch mal an der Leine ( *juhu* ..-.-) Was mach ich wenn ich ihr begegne und sie hat die nicht an der Leine (abrufen kann sie die Hündin dann nicht mehr). Habe in meinen schlauen Büchern gelesen mann soll mit einem Lauten Ton auf den Hund zu gehen und den vom eigenen fern halten. Ich bin ganz ehrlich, das trau ich mich nicht, nicht bei dem Hund..:( Soll ich Felina (9 Wochen) dann hoch nehmen? Eig. geht das voll gegen mein Konzept...:/

    LG Liana

  • Moin, gegen das Fixieren fremder Leute hilft Ablenkung sehr gut. Meistens machen das Hunde bei denen nicht viel passiert unterwegs und dort wo nicht viele Leute spazieren gehen. Also in der Menschenmenge macht mein Hund das nicht.
    Ich zieh dann ein Stück Stoff aus der Tasche oder wedle mit dem Handschuh, oder werfe ein Leckerchen weg, irgend eine Ablenkung. Wenn man selbst wegssieht, dann sprechen die Leute den Hund auch nicht an.

    Ich würde einfach ausprobieren wie Welpi auf die Bahn reagiert. Also einsteigen und gut. Wovor hast du denn Angst?

    Mit dem Schäferhund das ist wieder mal heftig!
    Geh der Dame möglichst aus dem Weg.
    Auf keinen Fall würde ich warten bis sie meinem Welpen einen Schaden zufügt. Doch wenn du deinen Hund auf den Arm nimmst, dann mußt du damit rechnen, daß dich die Hündin anspringt und vielleicht auch beißt.

    Ich habe das in Kauf genommen, die Leute hinterher angezeigt beim Ordnungsamt und Schmerzensgeld eingeklagt.
    Damit ist man solche Leute los, denn das wird teuer.

  • Hallo,

    zu 1: Nichts. Kannst Du die Kabel nicht anders verdecken?

    Zu 2: Ablenken ist gar nicht so verkehrt. Aber so:

    Zitat

    Alos bisher habe ich dann immer Nein oder Pfui gesagt, ist das zu wenig? Oder muss ich einfach weiter gehen und es ignorieren?

    wird das nichts. Meine Erfahrung. Für jeden Schritt in Richtung Mensch/Hund bestärkst Du ihr Verhalten. Wie reagiert sie auf das Abbruchskommando? Ich vermute mal gar nicht. Wenn Du ein Kommando ausführst, musst Du es auch durchsetzen. Schreist Du ihr zwanzig mal ein Abbruchkommando entgegen, belohnst sie aber gleichzeitig, indem Du sie näher an die Menschen/Hunde führst, wird sie es nicht verstehen.

    Du kannst jetzt entweder mit Ablenkung oder mit einem Abbruchkommando weitermachen. Wichtig ist aber, dass Du agierst bevor sie die Menschen/Hunde gesehen hat. Da musst Du eben vorausschauend sein. Noch wichtiger ist, dass Du direkt danach umdrehst und einen anderen Weg einschlägst und nicht in Richtung Mensch/Hund gehst. Das gleiche gilt auch für an der Leine ziehen.

    Zu der Bahn: Geh mit ihr an den Bahnhof, steig ein, fahr mit ihr in die Welpenstunde. Solange sie keine Panik schiebt ist doch alles wunderbar. Schieb ihr ab und zu mal ein Leckerchen ins Maul, vorausgesetzt sie ist entspannt. So lernt sie Bahn = toll.

    Zu der Schäferhundin: Auf sie zu gehen ist sicher nicht verkehrt. Ich habe mich auch schon oft "im Ton vergriffen", da Hund meinte, er müsste auf mein Wegschicken nicht reagieren und meinen Gassie-geh-Hund belästigen. Du darfst natürlich keine Angst zeigen, sonder solltest selbstsicher "rüberkommen". Tu Dir und Deinem Hund den Gefallen und nimm sie nicht auf den Arm. Das kann böse ausgehen, sowohl für Dich als auch für Deinen Hund.

    Herrscht im Park Leinenpflicht? Vielleicht kannst Du ihr da mal mit einer Anzeige drohen?


    Liebe Grüße, Lili

  • Ich werd das wegen dem anwuffen mal testen, danke!
    Wegen dem anderen Hund.. Das mit dem auf die zugehen ist echt keine Option, ich hab das versucht bei meinem Pflegehund, ich hab so schiss gehabt:( Habe mal gelesen das eine kleine Wasserpistole wunder wirken soll, also weil die Hunde einen einzelnen Strahl nicht mögen. Kann mir aber vorstellen das die das auch aggressiv macht?! Ich hab auch immer schiss wenn ich der mit meinem Kind begegne..-.- Kenne eine hier die sogar schon Pfefferspray beim Gassigehen dabei hat. Setzt sie zwar nicht ein, aber für den Fall der Fälle.. Soweit will ich nicht kommen.
    Ok, werd mich umhören wegen Leinenpflicht, auch wenn ich bisher meinen Hund selber dort frei laufen lassen wollte:P

    LG

  • Vielleicht wäre auch ein Regenschirm eine Alternative? Wenn der Schäferund auf dich und deinen Hund zugerannt kommt, einfach aufspannen. Kenne keinen Hund, der da nicht zurückschreckt. Solltest du allerdings vorher deinem Hund zeigen, nich dass der dann genauso viel Angst hat.

  • hei

    zu 1.: ich würde sagen einfach konsequent bleiben und nein/aus oder so sagen und was anderes zum kauen anbieten, sobald sie davon ablässt, loben.

    unser welpi hat das nach ein paar tagen verstanden und weiss jetzt, das kabel und fussboden knabbern verboten sind. ab und zu denkt sie noch dass sie es darf aber im richtigen moment fällt ihr dann ein, dass sie es nicht darf.
    also sie lernen es fast von selbst ohne spray o.ä.! wer møchte schon überall rumspraÿen und wenn man es mal vergisst, dann wird wieder gekaut.

    ich hoffe ich konnte dazu helfen :)
    lg Sarah

  • Zitat


    Fällt mir wieder was ein...:) Haben hier u.a. eine Schäferhündin im Park, die auf andere Hunde knurrend, bellend, zänefletschend zugerannt kommt, was dem anderen Hund natürlich Angst einjagt. Die überrennt den Hund dann, meist so das er umplumst, beißt aber (bisher) nicht. Ich habe die Dame schon darauf angesporchen, sie hatte den Hund dann auch mal an der Leine ( *juhu* ..-.-) Was mach ich wenn ich ihr begegne und sie hat die nicht an der Leine (abrufen kann sie die Hündin dann nicht mehr). Habe in meinen schlauen Büchern gelesen mann soll mit einem Lauten Ton auf den Hund zu gehen und den vom eigenen fern halten. Ich bin ganz ehrlich, das trau ich mich nicht, nicht bei dem Hund..:( Soll ich Felina (9 Wochen) dann hoch nehmen? Eig. geht das voll gegen mein Konzept...:/

    Solche Hunde + dazugehöriger Leute wird es immer geben, deshalb wäre es trotz Deiner mangelnden Traute gut, wenn Du in der Lage wärst, DAS für Deinen Hund zu regeln.

    Interessanterweise reagieren solche Hunde sehr gut darauf, wenn man ihnen einen energischen Schritt entgegen macht, z. B. dabei die Handfläche abwehrend ausstreckt und ihnen ein "dunkles", recht scharfes "Nein" oder "Laß das" oder "Verzieh Dich" in einem energischen ton (gar nicht soooo laut, auf keinen Fall schreien) entgegensetzt.

    Meist gucken sie dann so: :schockiert:
    ...weil es für sie etwas vollkommen ungewohntes ist, dass sich ihnen mal wer in den Weg stellt....weil sie bisher mit ihren Unverschämtheiten immer durchgekommen sind...

    Die andere Hand brauchst Du, um Deinen eigenen, angeleinten Hund, zu halten, der bei sowas hinter Dir sein sollte(was die eigenen Hunde schnell kapieren, iss nämlich recht bequem so für die...)


    Das klappt. Und zwar überraschend gut.

    Probier so etwa am besten in Anwesenheit eines erfahrenen Hundemenschen aus. Das gibt DIR die Sicherheit, die Du brauchst, um überzeugend auf den Schäferhund zu wirken.

    Ansonsten sind einige klärende Takte mit der HH fällig - Hund nicht abrufbar und auf andere Hunde in fieser Absicht zustürmend - DAS geht gar nicht... Schnurzpiepegal, ob dort Freilaufgebiet ist, oder nicht. Ein nicht abrufbarer Hund hat angeleint zu bleiben.

    Wenn sie sich einsichtig zeigt, warte ab, wenn der Hund wieder unangeleint auf Deinen zustürmt, gibt es wegen "Nicht-Belehrbarkeit" eine Meldung ans Ordnungsamt.

    LG, Chris

  • Zitat

    ...ich hab das versucht bei meinem Pflegehund, ich hab so schiss gehabt:( ...Ich hab auch immer schiss wenn ich der mit meinem Kind begegne..-.-

    Hallo Liana,

    ich hab dir mal 2 Passagen aus deiner letzten Antwort kopiert und dort das Schlagwort "Schiss" markiert.

    Das wichtigste bei der Hundeerziehung überhaupt ist, dass du als HH KEINEN SCHISS haben darfst. Hast Du Schiss, bist du auch unsicher. Sowas merkt dein Hund 10 Kilometer gegen den Wind!

    Bist du unsicher, vertraut dein Hund deinem Urteil nicht und sieht sich selber in die Pflicht genommen, d.h. er versucht seinerseits, Situationen zu klären (durch blaffen, knurren wie auch immer).

    Du solltest in erster Linie an DIR arbeiten, damit du deinem Hund die sichere Führungsperson geben kannst, die er braucht. Wenn du das schaffst, kommt bereits eine wesentliche Änderung im Verhalten deines Hundes.

    Wenn er merkt, dass Du Situationen cool und gelassen einschätzt und deinen Hund mit ruhigen aber bestimmten Kommandos führst, wird er sich deinem Urteilungsvermögen anschliessen und nicht versuchen, von sich aus aktiv zu werden.

    Respekt vor Hunden (speziell vor fremden) ist sicher angebracht und sinnvoll, aber Angst oder wie du es beschreibst, Schiss zu haben ist eine denkbar schlechte Voraussetzung um wirklich erfolgreich Hundeerziehung zu praktizieren.

    Lege diese Angst ab und zeige deinem Hund durch resolutes Auftreten, dass du "unantastbar" bist, dass DEINE Entscheidungen gelten und nicht die des Hundes.

    Hierzu ist es wichtig, dass du IMMER konsequent bleiben musst. Beispiel: generell darf der Hund nicht aufs Sofa. Aber weil er gerade seine dollen Minuten hat, springt er drauf und legt sich hin, schaut dich dabei mit verstohlenen Augen an. Du und die Menschen drumherum finden es ach so lustig und lassen fünfe grade sein - IRRTUM!!! Es gibt keine Ausnahmen, Couchverbot ist und bleibt Couchverbot egal wie clownsmässig er gerade versucht, dich zu beeinflussen.

    Das ist sicherlich nicht immer einfach, aber beherzigst du deine eigenen Regeln nicht, wie soll dein Hund sie dann einhalten?

    War jetzt nur ein Beispiel aber du wirst sicherlich die ein oder andere Situation finden, wo es in etwa zutrifft.

    Bleib cool und werde souverän - das ist bereits die halbe Miete ;-)

    Lg
    Volker

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