Wie verhalte ich mich, wenn sie nicht hört?

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  • Meine Hündin (Rottweiler/Bordeuax Dogge) ist jetzt 8 MOnate alt.

    Sie hört sehr gut jedoch hab ich immernoch das Problem, dass sie manchmal draussen so ihre "5 Minuten" bekommt, wo sie garnicht mehr hört.
    Dann rennt sie um uns rum und hat warscheinlich tierisch Spass dabei.

    Mein Mann dreht da leider schnell durch, schreit rum und rennt ihr nach.

    Ich kann da auch nicht gegenan reden, ICH hab unrecht!

    Wie verhalte ich mich, wenn sie dann doch irgendwann zu mir kommt?
    Lobe ich sie dafür, das sie zu mir kommt, oder bestrafe ich sie dafür, das sie vorher nicht gehört hat?

    Mein Mann ist der Überzeugung, Verprügeln bringt es, ich bin dagegen!

    Und wie verhalte ich mich, wenn sie garnicht kommt, und ich sie nur "zufällig" geschappt bekomm?

    Viele Fragen, ich weiß!

  • Ich würde euch ganz, ganz schnell eine gute Hundeschule empfehlen und zwar mit deinem Mann :/

    Kannst ja einen neuen Thread aufmachen und nach einer HS fragen in deiner Gegend.

    Bei dem Wort -verprügeln - stellen sich mir sämtliche Nackenhaare :/

  • Hallo,

    das kenne von unserem inzwischen 19 Monate alten Rüden auch.

    Leider hatte mein Mann zeitweise auch die Einstellung, wenn er den Hund dann endlich erwischt. Auschimpfen bringt es dann... :headbash: ! Ist natürlich totaler Quatsch. Ich habe ihm immer erklärt, ob er noch zu mir kommen würde, wenn ich ihn jedes Mal, wenn er dann bei mir ist, anschreie oder sogar noch schlage! Fand er dann doch irgendwie logisch. :gott: Männer....!!!

    Es hat lange gedauert bis ich im klar machen konnte, dass er ihn damit nur noch mehr weg treibt. Kommentar anleinen ist in dem Moment das Beste.

    Wir haben die Phase momentan auch mal wieder... Hier hilft nur, üben, üben, üben. Immer wieder abrufen. Und wenn er denn gleich kommt, loben was das Zeug hilft, Leckerlis geben.

    Sollten die 5 Minuten mal wieder sein. Einmal rufen und wenn es absolut nicht klappt, umdrehen und weggehen - wenn er kommt, kommentarlos anleinen.

    Hoffe, ich konnte weiter helfen. Aber vielleicht hat hier ja noch jemand bessere Tipps. :???:
    Bin auch nicht der Profi vom Fach!

    LG
    Biancine

  • Ich empfehle (vor allem Deinen Mann) ebenfalls eine gute Hundeschule -oder einen Trainer.

    Ihr scheint Euch Erziehungstechnisch nicht einig zu sein und vor allem scheint Dein Mann Nachholbedarf zu haben.
    Ist nicht böse gemeint, aber da die Meinungen so auseinandergehen wie bei Euch, solltet ihr Euch gemeinsam schulen lassen.

    Einen Hund zu schlagen, wenn er zurückkommt geht gar nicht.
    Euer Hund sollte in freudiger Erwartung auf 'was ganz tolles zu Euch zurückkommen und keine Schläge befürchten müssen.

    Mit 8 Monaten "knallen" Junghunde halt manchmal noch durch, sieh' es als Lebensfreude und lasst sie momentan nur da wirklich frei laufen, wo ihr keine Gefahr droht.

    Hinterherrennen - tolles Spiel für den Hund- "Klasse, das machen wir jetzt öfter", "denkt" er sich.....
    Wenn schon, dann laut jauchzend und gestikulierend vom Hund wegrennen, (ich weiß, das sieht bescheuert aus....), hilft aber und sobald Hundi da ist, loben!

    Klasse Chris2406, da hat sich jetzt einiges überschnitten, ich stimme Dir voll zu, schön erklärt. :gut:

  • ICh danke euch, das bestätigt mein Vorgehen!
    Ich werd wohl mal nach nem Hundetrainer ausschau halten, auch wenn ich keine Ahnung hab, wo ich hier einen finde.

    Ich habe meinem Mann das schon oft erklärt, oder gefragt, ob er zu mir käme, wenn ich ihn verprügel oder anschrei.
    Er meint, das ist ein Hund, und das geht! Das sie aber täglich mehr Angst vor ihm bekommt, merkt er nicht.

    Wir haben hier nebenan einen großen Platz auf den ich täglich mit ihr gehe. So hab ich meine Kinder bei der Nachbarin im Garten im Aute und trainiere in Ruhe mit Roxy.
    In der Regel klappt es auch schon gut, wenn ich rufe kommt sie meist und dann lobe ich sie.


    Das Ding sind auch noch meine Nachbarn, wenn sie dann da mal versehentlich landet durch die Hecke im Garten, wird sie mit der Schaufel verjagt.

  • Zitat

    Das Ding sind auch noch meine Nachbarn, wenn sie dann da mal versehentlich landet durch die Hecke im Garten, wird sie mit der Schaufel verjagt.

    Ohne jetzt "grob" wirken zu wollen - aber da bist das "Ding" DU.
    Es ist Dein Job, euren Garten so einzuzäunen, dass Euer Hund nicht zu den Nachbarn laufen kann....oder den Hund so zu beaufsichtigen, dass er nicht rüberläuft...

    Hunde sind nun mal nicht jedermanns Sache.

    LG, Chris

  • Zitat

    Mein Mann ist der Überzeugung, Verprügeln bringt es, ich bin dagegen


    :schockiert:

    Zitat

    Mein Mann dreht da leider schnell durch, schreit rum und rennt ihr nach


    Nicht sehr souverän dein Mann! Vielleicht kann ihm ein Trainer beibringen wie man sich in solchen Situationen verhält und vor allem wie man darauf nicht reagiert

    Zitat

    Er meint, das ist ein Hund, und das geht! Das sie aber täglich mehr Angst vor ihm bekommt, merkt er nicht


    Ich hoffe für euch alle, daß ihr schnell einen guten und gewaltfreien Trainer findet. Denn das kann auch ganz schnell nach hinten losgehen und u.U. böse enden.
    Dein Mann hat schon Recht, das geht nicht. Aber was tut er um diesen Zustand zu änder?? Rumschreien und sich zum Kasper machen hilft hier nicht weiter.
    Dein Mann braucht in erster Linie viel mehr Ruhe und Gelassenheit. Und das Vertrauen zum Hund muß neu aufgebaut werden.
    Meine Hunde sind ja mittlerweile schön ältere Modelle, aber selbst die haben Tage an denen sie sich mal daneben benehmen.

    Zitat

    Das Ding sind auch noch meine Nachbarn, wenn sie dann da mal versehentlich landet durch die Hecke im Garten, wird sie mit der Schaufel verjagt.


    Loch sichern oder dem Hund absolut klar und verständlich machen "Du hast da drüben nichts zu suchen"

  • Man packe die Tasche voll Leckerlie und sobald Hundi schaut kommt ein freudiges "Hier" und Hund wird sofot belohnt. Mindestens täglich 10x üben...immer...Nach ein paar Tagen oder Wochen wird dein Hund freudig angerannt kommen und falls nicht maximal zweimal rufen und dann umdrehen und weggehen. Dein Hund kommt schon irgendwann. Aber sie soll lernen, dass sie nach dir anschau halten soll und wenn nicht, dass sie dann eben alleine zurück bleibt.
    Wenn sie das "hier" völlig ignoriert, kannst du auch mal streng und böse die Leine in ihre Richtung werfen, aber sobald sie sich anschaut und kommt gleich freudig belohnen.
    Verstecken spielen ist auch immer wieder gut. Wenn Hundi sich zu weit entfernt, einfach kommentarlos weggehen und sich z.B. hinter einem Baum verstecken. Wenn Hundi dich dann "findet", freu dich total und belohne sie ordentlich. Die Übung ist beziehungsfördernd.
    Den Hund zu verprügeln wenn er nicht kommt ist völlig kontraproduktiv und ihr erzieht euch einen Hund der sich bald schon nicht mehr in eure Nähe wagt, geschweige sich fangen lässt und das kommen wird der Hund so in 100 Jahre nicht lernen.
    Das "hier" muss für den Hund völlig postitiv sein. Nur so wird er zuverlässig, auch kritischen Situationen abrufbar.

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