Malteser der Nachbarn... Wie helfen?

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  • Nachbarn von mir (ich kenn die nicht wirklich) haben einen Malterserrüden, ca. seit einem halben Jahr. Die erste Begegnung mit ihm war ziemlich krass, Nachbarin B hat ihn gerade gehütet (hat selber einen Malteser). Der Malteserrüde war an der Leine und ging auf meine 8-jährige Huskyhündin los, ich nehme an aus Angst, weil ers einfach nicht kennt.

    Vor kurzem hatten wir ein Fest, wo mir Nachbarin C ein bisschen erzählt hat. Die Besitzer von dem Malteserrüden sind ein Paar, arbeiten beide ganztags, und sind auch abends öfters unterwegs. Meine Nachbarin C hat sich sogar aufgeregt und gefragt, warum die einen Hund haben, obwohl Nachbarin C auch eher eine alte Vorstellung von Hundehaltung hat. Sie hat mir auch erzählt, dass Nachbarin B den Rüden gehütet hat, das aber jetzt nicht mehr tun will, weil der so böse ist (Nachbarin B hat auch nicht ernsthaft Ahnung von Hundeerziehung). Die Besitzer haben sich jetzt auch so ein Sprühhalsband gekauft, damit er nicht mehr alles ankläfft *omg*. IN eine Hundeschule wollen sie nicht, das ist ihnen zu mühsam. Also ist das Tier wohl nun den ganzen Tag alleine, geht morgens und Abends bisschen spazieren und ggf. auch am Abend wieder alleine. Soweit so gut.

    Mir tut der Malteserrüde irgendwie leid. Er kann doch nix dafür, und ist noch so jung. Ich stell mir halt so vor, wie verkorkst das arme Tier wird, wenns so weiter geht. Deshalb habe ich mir überlegt, dass ich mal bei den Besitzern vorbeigehen könnte und fragen, ob sie Interesse hätten, wenn ich Mo-Mi über den Mittag mit dem Rüden spazieren gehe (hüten kann ich ihn schlecht, da ich viel unterwegs bin, z.B. reiten, und da kann man den in dem Erziehungsstand noch nicht mitnehmen). Nur weiss ich nicht so genau, wie ich das die am Besten frage, damit die sich nicht angepisst fühlen?

    Naja, und dann würde ich den Rüden natürlich gerne an meine Huskyhündin (8 Jahre) gewöhnen, damit wir zusammen spazieren können.. Da er aber offensichtlich noch nicht gross Hundekontakt mit grösseren Hunden hatte, und Angst hat (geht nach vorne), frage ich mich wie ich den an meine Hündin gewöhnen könnte?? Wie gehe ich da vor? Ich dachte an ein eingezäuntes, neutrales Gelände, aber mir kommt da keines in den Sinn, geschweige denn wie ich die beiden einzeln dahin bringen könnte. Achja, meine Hündin ist totaal easy bei Hundekontakten, Unbelehrbaren Nervensägen geht sie aus dem Weg, knurrt und schnappt wenns immer noch nicht reicht. Gebissen hat sie aber noch nicht.

    Ich hab mir das halt überlegt, dass ich die Besitzer bei gutem Kontakt vielleicht ein bisschen "beeinflussen" kann in ihrer Vorstellung von Hundehaltung. Und ihnen zeigen, dass der Rüde gaanz anderes braucht als Sprühalsbänder.

    Also grundsätzlich schreit es in mir da was zu machen, andrerseits weiss ich nicht wie ich das angehen soll :???:

  • Och - ich würd ganz plump dort klingeln und mit der Tür ins Haus fallen "Nachbarin C hat erzählt das Sie nen Hundesitter suchen, weil doch Nachbar B das nicht mehr macht ... ich könnte dann und dann ...."

    Der Rest ergibt sich dann im Idealfall nach und nach im Gespräch.

    Hunde aneinander gewöhnen geht meistens viel leichter als man vorher denkt. Geht doch mal gemeinsam Gassi ... und schaut mal wie die Beiden reagieren, meist hört doch das angekläffe nach ein paar Minuten auf und jeder geht "seiner" Wege. Irgendwann laufen se dann doch zusammen, mehr oder weniger.

  • Meinst du ich mach mir da zu viele Gedanken? Also das einfach mal Klingeln werd ich probieren.

    Aber das mit dem Zusammengewöhnen. Ich glaub eben nicht dass der Hund von der Leine kann, hab ich jedenfalls noch nie gesehen, also einfach an der Flexi die Begegnung versuchen? Ich dachte mir halt, an der Leine bleibt der ein Pöbler *g*.

  • Hallo,

    ich würde auch einfach mal klingeln und denen sagen, dass Du mitbekommen hast wie oft der Hund alleine ist.
    Da Du Zeit hast würdest Du ihn gerne mitnehmen.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • War vorhin grad bei Nachbarin C fragen, wie die zum Nachnamen heissen, sonst weiss ich ja nicht wo klingeln. Also sie wusste es auch nicht, klärt den Namen aber für mich ab, und sie sagte auch dass die Leute eh jemanden suchen. Ich glaube allerdings eher für die Tagesbetreuung, da der Hund wohl bellt wenn er alleine ist und sie schon Beschwerden gekriegt haben. Aber ich frag mal, vielleicht finden sie ja nix sonst.

  • Nein, Tagesbetreuung kann ich eben nicht machen. Ich könnte nur Mo-Mi am Mittag mit ihm spazieren. Evt. könnte ich ihn später den ganzen Tag hüten, aber da müsste er dann schon besser erzogen sein, da ich am Nachmittag reiten gehe.

    Ich meld mich wieder, wenn ich nachgefragt habe. Muss dann auch noch bisschen nachlesen oder fragen über Leinenagression, da ich damit bisher keine Erfahrung habe und evt. Allein bleiben üben (dass er nicht mehr bellt).

  • Hallo

    Hättest du jemanden der bei den ersten Spaziergängen mitgehen kann? Vielleicht sogar die Besitzer selbst? Damit jeder einen Hund an der Leine hat und ihr erstmal einen Leinenspaziergang macht. Die Hunde auf die Außenseite und ihr Menschen in der Mitte damit erstmal etwas Abstand zwischen den Hunden ist.

    VG Yvonne

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