3-jähriger Rüde zwickt ohne Vorwarnung
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Ein Trainer vor Ort kann eine solche Situation besser beurteilen und kontrolliert nachstellen.
Sucht euch einen Trainer der gewaltfrei arbeitet und zu euch nach Hause kommt. Bis dahin solltet ihr den Hund draußen gut sichern, damit keine weiteren Unfälle passieren können.
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19. Januar 2010 um 15:18
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3-jähriger Rüde zwickt ohne Vorwarnung - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Ich würde nicht drauf warten, das der Hund grummelt, sondern auch mal etwas genauer auf die Körpersprache achten.
Augen, Ohren, Schwanz, Körperstellung und Bewegung. Da kann man dann meist den Schnapper hervorsehen und entsprechend reagieren.Aber ansonsten nicht weiter herumprobieren, sondern Hilfe holen.
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Hallo,
ich würde ihm ganz klare Regeln vorgeben wie er sich zu verhalten hat.
Zuhause machst Du das ja schon indem Du ihn auf seinen Platz schickst wenn Besucher kommen.In Geschäften würde ich ihn vorerst nicht mitnehmen und wenn, dann gewöhn ihn an einen Maulkorb.
Du musst ihn mehr beobachten, seine Körpersprache lesen können. Auch Hunde die nicht warnen, zeigen mehr oder weniger deutlich, dass ihnen etwas nicht passt bevor sie beissen/zwicken.
Das kann ein kurzes Steifwerden, ein harter Blick (fixieren), usw sein.
Das musst Du erkennen und ihm sofort sagen, was er stattdessen tun soll. so leitest Du dieses Verhalten um und gibst Deinem Hund Sicherheit.
Filou lernte zum Beispiel, dass er nicht nach vorne gehen, sondern zu mir kommen kommen oder weggehen und den Menschen ignorieren soll.
Das hat seine Zeit gedauert und ging nicht von heute auf morgen. Um genau zu sein, hat es fast ein Jahr gedauert bis ich mich auf ihn verlassen konnte.
Wenn er bedrängt werden würde und keine Möglichkeit zum Ausweichen hätte, dann würde er auch schnappen. Das es nicht so weit kommt, dafür bin ich verantwortlich.An seinem Platz hat keiner was zu suchen und wähle ihn auch so, dass niemand vorbei laufen muss.
Einem solchen Hund erlaube ich es auch nicht sich unter einen Tisch zu legen, denn hier kann man ihn nicht beobachten.
Auch muss ein Hund nicht zwangsläufig zum Besuch gelassen werden, es ist Dein Besuch und nicht seiner.
Nicht jeder Hund möchte angefasst werden und das sollte man auch respektieren.An Deiner Stelle würde ich Dir zu einem Hundetrainer vor Ort raten. Dieser kann Dir die Körpersprache Deines Hundes und das Vorgehen besser vermitteln. Manchmal reichen ein bis zwei Stunden um danach gezielt arbeiten zu können.
Liebe Grüße
Steffi
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Laß Dir einfach von einem guten Trainer helfen, die Körpersprache Deines Hunde zu interpretieren. Ich bin sicher, es gibt minimale Anzeichen, die er zeigt, die Ihr vielleicht einfach nicht wahrnehmt. Ich selbst würde da so arbeiten, daß ich den Hund beobachte, wenn ich ihn von ferne ganz vorsichtig in eine Situation zu bringen beginne (und nicht mehr!), in der er sich bedrängt fühlt. Beim geringsten Anzeichen dafür, daß er sich in der Situation nicht wohlfühlt (Schritt rückwärts, weggucken, Lefzen hochziehen o.ä.), würde ich mit einem "Ist gut!" sofort wieder Abstand nehmen, um so den Hund darin zu bestätigen, zu zeigen, wenns nicht gefällt. Ziel: erreichen, daß er (wieder) deutlicher wird beim Zeigen, wenns ihm eng wird. Vielleicht hat die Vorbesitzerin ihn auch einfach nicht lesen können, und wenn der Hund merkt, daß Beschwichtigungsgesten/Drohungen nichts bringen, läßt er sie irgendwann weg - und schnappt eben gleich.
Und dies dann berücksichtigen oder daran langsam arbeiten, sprich, ihm, zeigen, was er tun kann, wenns ihm zu eng wird - ins Körbchen gehen (das muß dann aber auch für Besuch zB tabu sein, ich bevorzuge an dieser Stelle eine (offene) Box - die verleitet nicht so dazu, trotzdem zum Hund zu gehen und zu streicheln - den Besucher, mein ich). Der Hund soll verknüpfen: "Es klingelt an der Haustür - ich zieh mich zurück ins Körbchen." Oder : ein Bekannter will Dich auf der Straße begrüßen - dann zeig ihm, daß er hinter Dir absitzen darf, während Du zwischen dem für ihn "Fremden" und ihm stehst.
Und ihm zeigen, daß Du selbst entscheiden kannst, wer sich Dir nähert. Will er zB jemanden abdrängen, der sich Dir nähert, sagst Du ihm "NEIN-laß das!" und gibst ihm das Kommando, das er in solchen Situationen künftig befolgen soll. Also sozusagen eine Alternative vorgeben: Frauchen wird umarmt - ich kann mich beruhigt hinsetzen.
In riskante Situationen (Läden, in denen Du berührt wirst beim Anprobieren o.ä.) würde ich ihn momentan nicht führen, erst wieder, wenn er gelernt hat, daß Du ihn beschützt, und da auch die ersten Male nur mit Begleitung des Trainers, der Dich sofort auf eine evtl. Reaktion des Hundes aufmerksam machen kann. Denn Du bist mit Klamottengucken beschäftigt, und da entgeht einem schnell eine kleine Geste des Hundes.
Wichtig ist dabei aber auch, daß Ihr im Alltag dem Hund souveräne Hundeführer seid, ihn beschützt, wenn er "angemacht" wird o.ä., und ihm nicht die Verteidigung selbst überlaßt, denn dann hat er keine Wahl, als das selbst zu übernehmen, und wird es weiterhin selbst entscheiden, wie er auf solche Situationen reagiert. Und für diesen Punkt braucht Ihr einen Trainer, denn selbst fallen einem solche Situationen mit der Zeit gar nicht mehr auf, man wird alltagsblind, sag ich immer

So kann der Hund lernen, in "komischen" Situationen erst mal auf Euch zu gucken und sich darauf zu verlassen, daß Ihr die Situationen schon im Griff habt.
Also - keine Angst, ran an den "Feind" (sprich, einen guten Trainer), und rein ins Vergnügen. Wenn Du die ersten kleinen Fortschritte siehst, wirst Du auch sicherer.
LG,
BieBoss
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