Schon zum dritten mal von gleichem Hund gebissen...

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  • Zitat

    :group3g: :lachtot:

    und gab es danach rot?

    gruß marion

    Aber sowas von!

    Vor allem rief Krötes Herrchen von weitem, sowas würde sein Hund nur dann machen, wenn man ihn anschreit. Ach, der kannte die Macke seines Hundes schon? Am liebsten hätt ich ihm die vollgepullerte Jeans links und rechts um die Ohren gehauen. Aber dann hätte ich wie ein explodierender Gartenzwerg im Schlüpper auf der Straße gestanden. :explodieren:

  • Irgendwie habe ich den Eindruck, dass ein Großteil der Hundehalter seit der Hundeverordnung ziemlich durchgeknallt ist. Wie hier schon richtig gesagt wurde, Hunde sind keine Menschen. Wenn Menschen die Auseinandersetzungen ihrer Hunde nicht ertragen können, sollten sie keinen Hund führen. Der ist nämlich sicher nicht glücklich über einen unsicheren Halter. Jeder Halter sollte Hundekommunikation verstehen, sprich die Körpersprache deuten können. Dann wüßte er auch, dass es nur selten, bei nicht sozialisierten Hunden zu ernsthaften Auseinandersetzungen kommt oder schon mal bei Hündinnen.
    Zum Anzeigen: Grundsätzlich halte ich gar nichts davon. Ich war schon mehrmals in Situationen, in denen mich unbeteiligte aufgefordert haben, einen anderen HH anzuzeigen. Das ist doch krank.
    In diesem speziellen Fall stellt sich allerdings die Frage, ob die unzugängliche Halterin des beißenden Hundes überhaupt einen haben sollte. Passiert wirklich mal was "schlimmes", trägt der Hund, der sich sein Frauchen nicht aussuchen konnte, die Konsequenzen. Der soll ja auch schon im Dogforum abgestochen werden. Ich kanns nicht fassen. :schockiert:

    VG Shukura

  • Zitat

    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass ein Großteil der Hundehalter seit der Hundeverordnung ziemlich durchgeknallt ist. Wie hier schon richtig gesagt wurde, Hunde sind keine Menschen. Wenn Menschen die Auseinandersetzungen ihrer Hunde nicht ertragen können, sollten sie keinen Hund führen. Der ist nämlich sicher nicht glücklich über einen unsicheren Halter. Jeder Halter sollte Hundekommunikation verstehen, sprich die Körpersprache deuten können. Dann wüßte er auch, dass es nur selten, bei nicht sozialisierten Hunden zu ernsthaften Auseinandersetzungen kommt oder schon mal bei Hündinnen.
    Zum Anzeigen: Grundsätzlich halte ich gar nichts davon. Ich war schon mehrmals in Situationen, in denen mich unbeteiligte aufgefordert haben, einen anderen HH anzuzeigen. Das ist doch krank.
    In diesem speziellen Fall stellt sich allerdings die Frage, ob die unzugängliche Halterin des beißenden Hundes überhaupt einen haben sollte. Passiert wirklich mal was "schlimmes", trägt der Hund, der sich sein Frauchen nicht aussuchen konnte, die Konsequenzen. Der soll ja auch schon im Dogforum abgestochen werden. Ich kanns nicht fassen. :schockiert:

    VG Shukura

    Was nutzt es MIR, wenn ich die Körpersprache des angreifenden Hundes "lesen kann" und mitgeteilt bekomme, dass der meinen Hund verletzten will. Schon komisch, meine Hunde waren nie die Aggressoren, aber sind immer die, die letztendlich auf dem Behandlungstisch landeten und zusammen geflickt werden mussten. Und was heisst bitte, Auseinandersetzungen ertragen ?

    Solche Resultate finde ich jedenfalls unerträglich:

    Meine alte Windhündin nach einer Attacke:

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    Bambi nach einem Angriff

    Chance zum Reagieren hatte ich bei beiden null. Nachzulesen hier.

    Schön, wenn alles so einfach wäre ....

  • Hallo,

    Ich habe mir das durchgelesen und kann die Gesamtsituation aus der Diskussion nicht erfassen. Eines steht fest: Beide HH haben sich definitiv voll daneben benommen. Der Schäferhundhalter schlägt auf seinen Hund ein, der das dann höchstwarscheinlich mit Deinem Hund fehlverknüpft und noch aggressiver wird und beide hatten ihre Hunde nicht unter Kontrolle. Das geht genauso wenig. Ausserdem ist es selbstverständlich, seine Adresse zu hinterlassen und Interesse an den Verletzungen zu zeigen und die Verantwortung zu übernehmen. Aber Hunde müssen raufen dürfen und dabei sind sie auch laut. Ich kann nicht erkennen, ob es sich um Bisswunden handelt oder "ratscher". Dazwischen unterscheide ich sehr deutlich. Wie gesagt: Sozialisierte Hunde beißen in der Regel nicht.
    Bitte verstehe meine Frage nicht falsch: Unterwerfen sich Deine?
    Ich frage das, weil hier zwei kleine und ein großer Hund im Wald laufen, die sich nie unterwerfen würden. Damit bringen sie sich selbst in Gefahr. Besonders schlimm finde ich, dass die Halter auch noch stolz auf ihre Hunde sind. :???: Das unterstelle ich Dir auf keinen Fall.
    Ich habe einen großen Hund, der sich mit fast allen versteht, den ich abrufen kann. Ich bin aber froh, dass ich HH gefunden habe, die nichts gegen normale Raufereien hatten. Da er aus dem Tierheim ist, weiß ich jetzt, dass er "sozial unterwirft(dabei nicht beißt)" und sich selbst auch unterordnet.
    Natürlich kannst Du kaum etwas machen, wenn Du auf so "Vollproll" HH triffst. Aber hätte ich die Hundesprache nicht verstanden, hätte ich meinen Hund nicht raufen lassen können. Ich wußte ja nichts über ihn und möchte niemanden gefährden. Nur über ständiges "Durchspielen der unterschiedlichen Funktionen im Rudel" festigen Hunde erst ein sicheres Sozialverhalten. Und darum geht es mir.
    VG Shukura

  • Shukura
    Hab ich da jetzt was überlesen? Welcher Schäferhund?
    Und wieso hätte sich deiner Meinung nach die Halterin des angeleinten, beissenden Hundes anders verhalten sollen?

    Deine Einstellung bezüglich "Rauffereien" finde ich etwas verklärt und verallgemeinert. Die Nummer mit "die machen das schon unter sich aus", "die klären nur die Rangfolge" kann böse ins Auge gehen!

    Ich habe eine Rudelhaltung, ich denke, man kann also davon ausgehen, daß die Hunde sozialisiert sind (sonst würde die Rudelhaltung gar nicht funktionieren). Wenn ich mit einem Rüden und einer Hündin unterwegs bin und ein anderer Rüde will mal eben an der Hündin schnuppern, gehört es durchaus zum Sozialverhalten, daß der Rüde bei Aufdringlichkeit des Nebenbuhlers draufgeht. Nicht jeder Gegner unterwirft sich dann und schon hast du ne 1a Keilerei.

    Dann gibt es noch Antipathien zwischen einzelnen Hunden. Der Rüde einer Bekannten riss sich los, lief an anderen Hunden (auch Rüden) vorbei und schnappte sich den Hund, den er noch nie leiden konnte. Ist der Hund nun nicht sozialisiert, wenn er mit anderen Hunden klarkommt, nur mit diesem Einzelnen nicht?

  • hallo,

    Lucanouk: Natürlich gehören fremde Hunde nicht zum Rudel. Trotzdem lernen Hunde im Spiel Sozialverhalten, auch mit fremden Hunden. Wenn Hunde miteinander spielen, was wohl jeder HH an der typischen Spielhaltung/Spielgesicht(Mimik) erkennt, spielen sie auch Rangordnungsspiele genauso wie Beute-/Hetzspiele usw. und wechseln dabei die Rollen.

    @böse Züchterin: Der Schäferhund war in einem hier genannten anderen threat. Die Halterin hat weder mit sich reden lassen noch Interesse an eventuell von ihrem gebissenen Hunden gezeigt. Das finde ich nicht in Ordnung.
    Raufereien: Ich glaube, Du hast nicht genau gelesen, was ich geschrieben habe, ganz sicher nicht generell: sie machen das schon unter sich aus.

    Bezüglich Deines Rudels hast Du recht: es geht nur, weil sie sozialisiert sind. Und Dein Rüde, der andere Rüden nicht gern an seiner Hündin sieht, verhält sich auch normal.

    Und dann sprichst Du das Problem an, um welches es mir geht: Der andere Rüde unterwirft sich nicht sofort und dann gibts eine 1a Rauferei. Was verstehst Du darunter? Ich finde Raufereien unter Rüden, auch wenn sie mal länger dauern als der Mensch es erträgt, (darum: sozialisierte Hunde als Voraussetzung) werden häufig zu schnell unterbunden. Die Folge ist, dass die Hunde bei jeder Begegnung aggressiver werden. Das erlebe ich jeden Tag. Manche wissen schon gar nicht mehr, wo sie hergehen sollen und natürlich ist immer der andere Hund der böse. Die Menschen hinterfragen ihr Verhalten überhaupt nicht und wollen nicht sehen, dass zunächst beide Hunde sich normal verhalten.
    Mein Hund ist dominant(nicht zu verwechseln mit aggressiv) und musste erkennen, dass es "stärkere" als ihn gibt. Er wurde ein paar mal unterworfen und ein Hund hat ihn auch recht lange unten gehalten, weil er immer noch nicht ganz aufgegeben hatte. Er hatte den Blick noch nicht abgewandt. Viele Menschen denken, wenn ein Hund unten liegt, hat er sich unterworfen, was so einfach aber nicht ist. Meiner lag schon einige Zeit unten, der andere mit hochgezogenen Lefzen über ihn, bis meiner
    gemerkt hat, dass er keine Chance hat. Dann hat er sich endgültig unterworfen und jetzt begegnen sich die Hunde absolut streßfrei. Meiner macht sich vorsorglich kleiner, was so gar nicht seine Art ist. Aber so werden viele Ernstkämpfe vermieden.
    Bei Hündinnen ist es wesentlich differenzierter und komplizierter. Es kommt selten zum Kampf, dafür eher zum Beschädigungskampf. Die Natur hat bei den meisten Tieren dafür gesorgt, dass unter männlichen Tieren in der Regel Kommentkämpfe ausgetragen werden.
    Sorry, dass es wieder so lang geworden ist.

    VG Shukura

  • Macht ja nix @lang geworden

    Dieser Fall, den ich ansprach, als der Hund einer Bekannten auf den Anderen losging war ernst.

    Der Angreifer, übrigens aus meiner Nachzucht und bei der Bekannten als Deckrüde eingesetzt, war vorher eher derjenige, der bei Beissereien unter anderen Hunden dazwischen gegangen ist und für Ruhe sorgte.

    In diesem speziellen Fall ging er auf einen Rüden los, den er noch nie mochte, es vorher aber immer beim Wegbrummen blieb. Dieses Mal war es anders. Der Rüde ging voll drauf, verbiss sich sofort im Hals und ließ nicht mehr los, sondern schüttelte, (was ja diese fiesen Skalpierungen nach sich zieht) obwohl der Angegriffene panisch quietschte und auf dem Rücken lag.

    Beide Hundehalterinnen verfielen in äußerste Panik und schafften es mit Hilfe eines Mannes, die beiden zu trennen. Ergebnis: eine fette Risswunde am Hals und Tacker, wie auf den Bildern von Mollrops zu sehen.

    Wie gesagt, der Angreifer ist NIE auf einen anderen Hund losgegangen, sondern hat immer geschlichtet, wenn Andere gerauft haben.

    Das Ende vom Lied: ich bekam 2 Tage nach dem Vorfall einen Anruf, bei dem mir diese Geschichte erzählt wurde und die Mitteilung, daß der Angreifer einen Tag nach der Geschichte eingeschläfert wurde

    Du kannst NIE sagen, daß ein Hund IMMER nett zu Anderen ist, wenn er sie nicht kennt. Egal wie sozialisiert er ist. Man muß immer die Möglichkeit der Antipathie mit einkalkulieren

  • Bist Du denn sicher, dass es auch so schlimm geworden wäre, wenn niemand eingegriffen hätte? Mein großer Hund hatte auch mal einen Mops in den Fängen, der sich erst sehr spät unterwarf. Beide waren frei. Die Halterin wurde verständlicherweise auch panisch. Trotzdem konnte ich sie dazu bewegen, ruhig zu bleiben. Ihrer hatte angegriffen. Es ist rein gar nichts passiert, hörte sich aber wild an, so dass alle Leute stehen blieben.
    Natürlich kann immer - auch ein Spiel - mal kippen. Darum mein Apell: Lernt die Hunde zu lesen. Es dauert lange, ist sehr zeitintensiv, lohnt sich aber.
    Meine letzte Hündin musste ich z.B., manchmal aus einem Spiel abrufen, weil sie sich zu sehr reingesteigert hat. Dann musste sie eine Auszeit nehmen und durfte dann weiter spielen.
    Um Deine konkrete Situation zu beurteilen, hätte ich dabei sein müssen. Aber, dass der Hund eingeschläfert wurde, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
    Klar haben Hunde auch Feinde. Das im richtigen Moment vorausschauend zu erkennen, ist Aufgabe des Halters. Und nicht im falschen Moment mit falschen Mitteln unter äußerster Hysterie einzugreifen. Der Hund hat den Schaden. Er wird kurzerhand entsorgt.
    Wenn schon eingreifen, dann wenigstens sinnvoll. Das nächstliegende ist Abrufen. Hätte ich bei dem Mops gemacht, wenn eskritisch geworden wäre. Klappt das nicht, kann man z.B. das Dog stop einsetzen. Das quält die Hunde nicht und führt auch nicht zu Fehlverknüpfungen.
    VG Shukura

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