Ohne Leine laufen
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Ich versuche es jetzt nochmal und am besten zeigst es mal deiner Mutter - ist mein Ernst. So was geht einfach nicht und das meine ich nicht böse oder so was. Nur ist ein Hund ein Lebewesen und nichts was einfach nur "süß" ist und was man bei Gelegenheit in die Ecke stellen kann und auch nichts, was das macht, was man gerne hätte - schon gar nicht, wenn man nicht mal ansatzweise weiß, WIE man damit umzugehen hat.
Also mal von vorn:
1. Hundeschule!! Einer 10er-Karte, also 10 Stunden a 60 Minuten kostet bei uns ca. 150 Eur. Viel Geld? Nunja, das weiß man BEVOR man sich einen Hund holt und KEINE Ahnung hat. Die Erstimpfungen kosten ja auch Geld und der Chip und die Erstausstattung etc. - oder ist das auch überflüssig? Ich hoffe der Kleine hat einen Impfpass und alles Nötige mit auf den Weg bekommen?!
2. Tierarzt! Nicht nötig? Doch nötig, weil er Haarausfall hat. Haarverlusst in dem Ausmaß das Du beschreibst ist NICHT normal und sollte mal von einem TA untersucht werden. Nicht nötig? DOCH nötig!
3. Der Hund wird NUR gebadet, wenn er wirklich - und ich meine WIRKLICH dreckig ist! In deinem Fall kann das ja kaum passieren, da er ja nicht so wirklich toben kann. Sollte es doch mal vor kommen, dass er SCHWARZ ist, weil er im Dreck toben war, oder sollte er sich in was unangenehm-riechendes (wie Fuchska**e) gewälzt haben, DANN und ERST DANN kannst Du ihn mit BABYSHAMPOO baden. Baden bedeutet aber auch kein Zweistündiges Schaumbad. Also Hund in die Wanne und vernünftig sichern, damit er nicht wegrutscht (am Besten ein Handtuch drunter, ja IN die Wanne).
Du bist 14. Das heißt rein theoretisch darfst Du schon kleinere Jobs erledigen. Babysitten, Prospekte austragen, Schnee schippen etc. - sei kreativ. Vielleicht kannst Du mit deiner Mutter reden und es ihr nach und nach zurück zahlen, wenn sie wirklich so dagegen ist? Sie sollte aber beachten, dass der Hund gut und gerne 10 - 15 Jahre alt wird und Du noch mindestens 4 Jahre davon zu Hause lebst. Wenn ihr JETZT nichts macht, möchte ich nicht wissen, wie schwer es HINTERHER wird. Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, aber vor allem DU musst wissen, WIE Du mit ihm umzugehen hast. Alleine dem Kleinen zuliebe solltest Du dir dazu mal Gedanken machen.
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Hi,
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Hallöchen
,schön, dass Du bei uns gelandet bist! Also es ist echt schwer, Dir von hier aus zu raten, so ganz von Adam und Eva anzufangen, weisst Du. Und klar: Hundeschule wär das Beste....

Aber anfangen kannste schon mal - den Rückruf: nimm eine dünne Wäscheleine, eine Paketschnur, ein Gummiband geht auch oder so was Leichtes und verknote es gut am Geschirr. 10 m oder so. Wenn Du ein eingezäuntes, grosses Grundstück kennst, kannste dahin gehen und brauchst dort keine Schleppleine - umso besser. Dann nimm die allerbesten Lieblingsleckerlis von Deinem Schatz und geht nach draussen bzw. dahin.
Dann kommt es drauf an, ob er das Wort "Komm" schon kennt oder nicht. Du sagtest, er kennt es schon, oder? Dann lass die Leine locker und solange sie noch nicht gespannt ist, ruf seinen Namen. Schaut er dann zu dir? Wenn ja, geh in die Hocke und locke ihn mit Worten - nicht mit den Leckerli, die sind versteckt in Deiner Tasche!!! Er soll nicht wegen der Leckerli kommen, sondern wegen Dir. Denn irgendwann später wirst Du, wenn Du gut übst, keine Leckerli mehr brauchen.
Sobald er kommt und bei Dir ist, machst Du eine Party für ihn, freust Dich wie verrückt - schau dass er nicht ängstlich wird, wenn Du es zu dolle machst, also mache es genauso, dass das Schwänzchen noch oben ist und er sich sichtlich freut mit Dir. Er muss einfach den Eindruck haben, dass er grade das allergrösste Kunststück der Welt vollbracht hat.
Dann, noch während Du lobst, holst Du den Jackpot, also die Leckerli aus der Tasche und fütterst ihn und lobst ihn dabei weiter.Niemals darfst Du ihn schimpfen, wenn er zu Dir kommt und wenn Du noch so sauer bist!!! Das musst Du total runterschlucken und Dich ehrlich drüber freuen, wenn er kommt. Denn andernfalls lernt er da bloss, dass Du schimpfst, wenn er kommt. Klar, dass er dann nicht mehr kommt, verstehst?

Noch was: stell Dir vor, es ist ein Trick. Mit genau der Freude, wie Du ihm das Pfötchen geben beigebracht hast, bring ihm den Abruf bei. So machts Euch beiden auch noch Spass!
Achso ja, fang mit wenig Abstand zu dir an und erweitere den Abstand dann, wenn er es kann.
Wenn er dann sicher kommt, nach einer Zeit Übung, kannst Du ihm mal die Schlepp abnehmen und beginnen, ohne zu üben.
Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.
Viel Glück und Spass mit dem Zwergi!

LG Falbala
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Super Hilfestellung, aber ich möchte noch kurze Sachen anmerken:
1. Nie zu lange üben. Immer nur kurze Einheiten. Also keine Stunde am Stück.

2. Nicht zu schnell den Abstand vergrößern. Also selbst wenn Du meinst, dass es jetzt 10 Mal gut ging - mach das noch ein oder zwei Tage weiter und erhöhe dann den Abstand.
3. Im Regelfall geht das nicht binnen einer Woche, also hetze nicht durch die Übungen - sei geduldig und konsequent dann habt ihr am Ende alle was davon.Trotzdem die Hundeschule nicht aus den Augen verlieren!! *nerv*

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Danke, für die tollen Beiträge.
Wenn ich ihn manchmal rufe, und sage "fein!" dann freut er sich nicht, also ist es ihm völlig egal.
Mein Hund der läuft in dem Eingezäunten Grundstück immer weg von mir, ich bin ihm da sehr Uninteressant, das selbe ist auch beim Apportieren draußen mit Stöcken er Ignoriert es einfach.
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Könnte ich erstmal vor der Haustür im flur beginnen, also bringt das auch was?
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füttere ihn nur noch aus der hand. so merkt er, dass er dich braucht und baut vertrauen auf.
also zuhause kein fressen mehr, nichts!
geh mit ihm nach draussen, nimm eine lange leine und jedes mal wenn er dich anschaut oder auf ein kommando reagiert, bekommt er fressen. aber nur dann! sonst nie!!!! und schon gar nichts vom tisch etc.
wird ein paar tage dauern und schon freut er sich, wenn du ihn rufst.
viel erfolg! -
Ich find´s toll, daß Du Dir so viele Gedanken um den Hund machst und Fragen stellst.
(Allerdings würde ich davon ausgehen, wenn die Eltern erlauben, daß Du einen Hund bekommst, sie sich zumindest so verantwortungsvoll zeigen, daß sie Dir ein gewisses Maß an Grundwissen zu dem Thema zukommen lassen und sich mit um den Hund und etwaige auftauchende Probleme kümmern.... Aber da kannst Du ja nix für, also lassen wir das... ;-) )
Also - mach Dir wegen Hundeschule-Preisen mal keine Gedanken.
Versuchs einfach mal mit einem lokalen Hundeverein, da zahlst meistens recht wenig, so 30 Euro im Jahr sind das bei uns, das geht mit Taschengeld, und die können Dir dann sicherlich auch weiterhelfen. Aber vergiß dabei eins nicht: Mach nichts mit (und laß mit Dienem Hund nichts machen!), womit du nicht 100% einverstanden bist. Wenn die irgendwelche Methoden anwenden, die Dir spanisch vorkommen (Hund bestrafen o.ä.) , dann geh lieber erstmal heim und frag hier nach ;-)
Ansonsten gibt´s auch im Raum Würzburg etliche Leute aus dem DF, die Dir sicherlich mal ein paar Tips geben können. Vielleicht mag Dir da einer was zeigen, oder hat zumindest die Adresse eines guten Vereins/Hundeplatzes? Frag doch einfach mal in einem separaten Thread.....
Oder Du fragst bei Bekannten mit Hund, in welchem Verein die mit ihrem Hund sind. (evtl. würden die Dich ja sogar mitnehmen zum Training)
Kann einer von Euch Würzburgern einen Verein empfehlen, der in Reichweite der Öffentlichen ist? Die Mutter wird sie, bei der Einstellung, wohl sicherlich nicht hinfahren.... ;-(
Hatten wir hier nicht auch mal ne Liste mit empfehlenswerten Büchern, evtl. ist da eines für absolute Anfänger dabei? Wer weiß das noch, wo die ist?
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