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Viele kleine Problemchen und evtl ein großes?

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      Hunde haben eine grundsätzliche Menschenbindung (stark, schwach, oder in extremen Ausnahmn fehlend), die sie im allgemeinen problemlos von einem auf den nächsten Halter übertragen.

      Wichtig ist also nicht, bei WEM ein Hund aufwächst, sondern dass er dabei überhaupt ausgeprägten Menschenkontakt hat.

      Ein gut sozialisierter erwachsener Hund wird sich auch in einem neuen Zuhause wieder binden. Ein extrem auf eine Person fixierter Hund wird sich nach einiger Anlaufzeit auch einem neuen Halter eng anschließen, und ein eher unabhängiger Familienhund wird auch in einer neuen Familie dasselbe locker-freundliche Verhalten gegenüber allen Mitgliedern zeigen.

      "Straßenhunde" aus dem Ausland sind zum Glück oft Hunde, die ganz normal in menschlicher Haltung aufgewachsen sind, und dann ausgesetzt wurden, oder auch fälschlicherweise "gerettet" würden, weil es an manchen Orten üblich ist, seine Hunde auch unbeaufsichtigt im Dorf herumlaufen zu lassen.

      Hunde dagegen, die tatsächlich wild geboren und nur unter Hunden aufgewachsen sind, werden zu Menschen kaum je das typische familiäre Verhältnis entwickeln.
      Das sind dann jene armen Geschöpfe, die gar nicht interagieren, nicht aus der Hand fressen, und bei der ersten Gelegenheit auf Nimmerwiedersehen verschwinden.
    • Wow, vielen dank für die vielen Antworten. Ich versuche auf jede einzugehen und niemanden zu übersehen ;)

      persica schrieb:

      Wenn der Hund draußen keine Belohnung annehmen kann, ist er vielleicht einfach viel zu gestresst dafür, weil zuviele Einflüsse von außen verarbeitet werden müßen - und KANN das dann einfach nicht. Wieviel und wielange geht ihr spazieren, wie ist euer Tagesprogramm, was macht ihr in der Woche?
      Es ist ehrlich gesagt ganz unterschiedlich. Mal nimmt sie es an und mal nicht. Was auffällt ist, dass sie im "Sitz" draußen mir sofort den Rücken zukehrt und irgendwo hin schaut während "drinnen" ich die ganze Zeit fixiert werde.

      Sie ist eigtl. nie alleine. Morgens gehts ne gute Stunde raus, mittags 1-2 Std. je nach Lage und abends wieder eine Stunde. Mittwochs und Sonntag ist Hundeschule sowie die Woche über unregelmäßige treffen mit ihren "Hundefreunden" wobei sie eigtl. keine speziellen "Freunde" hat. Sie kommt mit jedem Hund klar. (Und will auch immer spielen.)

      Es fiel mir heute wieder stark auf --> Wir waren lange draußen, haben geübt haben gespielt und anschließend tobte sie noch mit einer Hundefreundin rum. (insg. ca. 2 Std. gegen Nachmittag) daheim in der Wohnung angekommen kurze Pause und sie wollte wieder spielen und rennen. Ich vermute langsam, dass ein Zuhause mit einem umzäunten Garten vielleicht besser für sie wäre, da sie sich dort völlig austoben kann. (Sie liebt es einfach frei durch die Wiese zu rennen. Spielzeug oder dergleichen interessiert sie eigentlich garnicht. (Allesmögliche probiert auch das "Spielen lernen")



      iinas schrieb:

      Naja ich denke es gibt Hunde die eben selbstständiger sind als andere was nicht heißt, dass man damit leben muss. Ich habe den direkten Vergleich beispielweise auch bei mir in der Familie. Unsere Trainerin sagt das erste Jahr kommt der Hund nicht von der Schleppleine. Zum einen kann der Rückruf gar nicht zu 100 % sitzen zum anderen soll sich somit ein gewisser Radius einpendeln der dann irgendwann auch ohne Schleppleine automatisch eingehalten wird.
      Ich würde mich an eurer Stelle vielleicht nochmal nach einem anderen Trainer/Trainerin umschauen. Ist auch absolut nicht böse gemeint eurer Trainerin gegenüber und sie macht bestimmt auch tolle Arbeit nur wenn ich merken würde, dass man nicht voran kommt gibt es eben vielleicht einen Trainer der noch einen andren Ansatz hat.
      Einen Trainerwechsel haben wir schon durch. (Haben die Möglichkeit in der Hundeschule mehrere Trainer und auch entsprechende Ansätze zu versuchen). Von einer kam schon der Kommentar "Evtl. könnt Ihr sie nie frei laufen lassen". (Daher auch der Gedanke oben mit dem Garten. Der Hund liebt es einfach zu rennen und man merkt richtig wie glücklich sie dann ist aber das kann ich ihr hier in der Umgebung mangels Möglichkeiten nicht bieten :'( )




      ThorstenD schrieb:

      Konzentriert euch lieber auf Eure Fortschritte, das hilft (aus Erfahrung) erheblich mehr, egal wie klein sie sind.
      Leider und das meine ich ehrlich, haben wir seit knapp 3 Monaten absoluten Stillstand und damit meine ich wirklich absolut. :(


      ThorstenD schrieb:

      Ein Hund der reagiert wenn ihr aus dem Blickfeld verschwindet achtet sehr wohl auf seine Menschen. Ist eher ein gutes Zeichen als etwas schlechtes.
      Wie stellst du dir das denn vor wie es sein sollte? Eher so Labradorklischee mäßig ständig in der Nähe und fiddelnd darauf warten das die Zweibeiner endlich einen Ball schmeißen?
      Oder geht es euch nur um den Radius in dem der Hund sich offline aufhält?
      Mir geht es primär und ganz alleine um die Abrufbarkeit. Sie hört draußen weder auf ihren Namen noch auf ein "hier". Drinnen funktioniert es wunderbar. Aber draußen null. Der Radius ist wirklich nicht allzugroß in dem sie sich offline aufhält. Würde mal auf ca. 25-30 m tippen das ist wunderbar. Nur ist sie auf sämtliche bereits getesteten Erziehungsmethoden einfach nicht von der Umwelt ab und auf uns zulenken.


      ThorstenD schrieb:

      Was macht der Hund denn überhaupt wenn er ohne Leine unterwegs ist? Zeitung lesen? Jagen? Mit anderen Hunden spielen? Reagiert sie auf andere Menschen, Tiere, Radfahrer im Freilauf?
      Sie reagiert auf andere Hunde und Menschen, fordert diese zum spielen auf, liest die Wiese, schnappt sich nen Stock und rennt wie von der Tarantel gestochen vollgas durchs Gras :)


      Dimmalimm schrieb:

      Richtig. Ich würde euch raten, mal für eine ganze Weile immer nur die gleiche(n) Strecke(n) zu laufen. Das können ruhig 2-3 verschiedene Runden sein, aber die dann eben immer gleich. Bei meiner Hündin hat das sehr geholfen (und hilft in anstrengenden Phasen heute noch), weil sie sich einfach nicht mehr so arg mit ihrer Umwelt auseinandersetzen muss, weil ihr alles vertraut ist. Das hilft ihr dabei, sich auf andere Dinge (also mich ;-)) zu konzentrieren, und sie ist noch heute auf solchen gut vertrauten Strecken viel ruhiger, entspannter, aufmerksamer und näher an mir dran als z.B. in unbekanntem Gebiet.
      Wurde uns auch schon von den Trainern geraten. Vorallem für die Anfangszeit. Deswegen sind wir seit ca. 3 Monaten in den gleichen Gebieten unterwegs.


      CH-Troete schrieb:

      Magst verraten was Ihr in der Einzelstunde macht?
      Interessiert mich
      Wir arbeiten viel mit der Schleppleine. Ab und an auch ohne. Spielen unter anderem auch verstecken. Trainieren das "bei Fuß" an der Leine. Verschiedenste Dinge werden durchgenommen.


      Weisst Du ob sie auf der Strasse aufgelesen wurde oder ob sie mit ihrem Mami irgendwo im Heim zur Welt kam?
      Unbekannt :/


      CH-troete schrieb:

      Und Du musst auch mal über Deine Kekse nachdenken
      Die Qualität macht's durchaus AUCH. Nicht nur aber auch!

      Alles versucht. Selbst "Käse" auf den sie total abfährt oder Leberwurst werden in den Situationen nicht angenommen...


      Ist es immer das selbe umzäunte Gelände?
      Teils, Teils. Das Training findet auf 2 unterschiedlichen statt. Sie entfernt sich aber auch im freien Gelände weit und ist wie gesagt nicht abrufbar


      CH-troete schrieb:

      Das ist auch normal.
      Schau Dich mal um im Forum...
      Anfangs lebt man von den paar wenigen Momenten / Tagen wo was klappt. Da klammert man sich dran und übersteht alles andere.
      Urplötzlih bemerkst Du, dass Du Dich über schlechte Tage beschwerst, weil die Guten in der Überzahl sind

      Dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben!
      Du wirst eine gigantische Frustrationstoleranz haben in zwei Jahren

      Ist ja nicht meine erste Hündin ;) und die letzte war auch sehr stur. Ans verzweifeln bringt mich nur der absolute Stillstand. Weil DAS kenne ich so nicht. Hatte eine Hündin die geschlagen wurde und Angst vor allem und jedem hatte. Das war auch eine Heidenarbeit mit sehr sehr sehr langsamen Verbesserungen und auch sehr viel Frustration. Nur wie gesagt diese Nullentwicklung kenne ich bis dato halt nicht. Und das über Monate hinweg.





      Zum Thema Zusammen passen: Eure Hündin würde zu anderen Haltern sicherlich auch nicht besser "passen" ;-)
      ;) Ich dachte diesbezüglich auch mehr an die äußeren Begebenheiten. Wie einen Garten etc. wo sie sich Stundenlang auspowern kann um dann zu trainieren.


      Ich kann auch nur schreiben: Stresst euch nicht. Das Verhalten des Hundes kann durchaus mit der Rasse-Kombi zusammen hängen. Und 5 Monate sind keine Zeit. Es gibt Hunde, die brauchen deutlich länger als 5 Monate um sich einzuleben.

      Ein Hund der draußen nicht ständig auf einen schaut, hat nicht automatisch eine schlechte Bindung. Je nachdem wie diese Hündin früher gelebt hat, wie sie sich selbst durchschlagen musste, ist das eine Grundhaltung. Und es kann dauern, bis sie bemerkt, dass es sich lohnt, sich mehr an euch zu orientieren.
      Das sind sehr aufmunterte Worte danke :)


      Doxiepoo schrieb:

      Hunde haben eine grundsätzliche Menschenbindung (stark, schwach, oder in extremen Ausnahmn fehlend), die sie im allgemeinen problemlos von einem auf den nächsten Halter übertragen.

      Wichtig ist also nicht, bei WEM ein Hund aufwächst, sondern dass er dabei überhaupt ausgeprägten Menschenkontakt hat.

      Ein gut sozialisierter erwachsener Hund wird sich auch in einem neuen Zuhause wieder binden. Ein extrem auf eine Person fixierter Hund wird sich nach einiger Anlaufzeit auch einem neuen Halter eng anschließen, und ein eher unabhängiger Familienhund wird auch in einer neuen Familie dasselbe locker-freundliche Verhalten gegenüber allen Mitgliedern zeigen.

      "Straßenhunde" aus dem Ausland sind zum Glück oft Hunde, die ganz normal in menschlicher Haltung aufgewachsen sind, und dann ausgesetzt wurden, oder auch fälschlicherweise "gerettet" würden, weil es an manchen Orten üblich ist, seine Hunde auch unbeaufsichtigt im Dorf herumlaufen zu lassen.

      Hunde dagegen, die tatsächlich wild geboren und nur unter Hunden aufgewachsen sind, werden zu Menschen kaum je das typische familiäre Verhältnis entwickeln.
      Das sind dann jene armen Geschöpfe, die gar nicht interagieren, nicht aus der Hand fressen, und bei der ersten Gelegenheit auf Nimmerwiedersehen verschwinden.
      Zuhause hat sie schon eine Art "bindung" sie liegt neben uns, zeigt auch mal "Eifersucht", freut sich wenn wir nach Hause kommen, spielt mit uns (bspw. mit einem Tau) etc.pp. :)


      Nochmals vielen Dank für die ganzen lieben Worte :-)
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    • Es liest sich nach zuviel Action für diesen Hund. Er dreht hoch, kommt nicht zur Ruhe, sucht weitere Action.
      Immer die gleichen Gebiete zu laufen ist schonmal ein guter Schritt.
      Allerdings würde ich auch die Zeit eines Spaziergangs stark beschränken für die nächsten Monate.

      Weniger ist bei einigen Hunden mehr. Diese Erfahrung habe ich mit einem meiner Hunde auch machen müssen.

      Stress abzubauen und so einen Hibbel wieder auf halbwegs Normalmass herunter zu bringen dauert Wochen bis Monate.
      Wir sind damals täglich immer die selbe Runde gegangen, und das war allerhöchstens eine Stunde. Danach nur noch zum Lösen raus. Manchmal nicht einmal das, sondern nur kurz zum Lösen raus.
      Einfach weil er das brauchte, und ich nach einer Weile gemerkt habe, dass er zwischendrin wirklich Pausen von der stressigen Außenwelt braucht.

      Bis der Hund die Eindrücke nicht mehr mit ständigem, gehetztem Hochdrehen und Ruhelosigkeit quittiert hat.
      Hat gedauert.
      Heute ist er nach außen hin übrigens ein relativ normal wirkender Hund, mit dem ich auch viel unternehmen kann. Weil wir auch mal Pause machen, und er gelernt hat, zur Ruhe zu kommen, und ggf bei mir einen Ruhepol zu finden, auch draußen.

      Meine allererste Reaktion war damals aber auch, der will doch mehr machen, also machen wir mehr! Und damit hab ich es verschlimmert.

      Wichtig wäre es, dass dein Hund drin zur Ruhe kommt, und dort nicht ständig wieder Programm möchte.


      Sobald du draußen merkst, dass er hochfährt, suche einen Weg ihn zu Erden. Vielen Hunden hilft Körperkontakt. In die Hocke gehen, Hand auf seine Brust, oder sich mit dem Hund an eine Bank setzen.
      Ihm zeigen, du bist bei ihm.
      Findest Du keinen Zugang, Dreh um und geh heim mit ihm. Es war dann schon zuviel.

      Es kann sein, dass es eine ganze Weile und viele Spaziergänge dauert, bis er sich dir widmen kann. Aber der Moment wenn er es dann annimmt und dich anschaut, oder dann auch von sich aus einmal diese Erdung sucht, ist unbezahlbar!
      Kleine Chihuahuas, großes Herz - Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich (Seneca)

      Dexter, Chihuahua KH, geb. April 2014
      Max, Chihuahua LH, geb. Dezember 2013

      Moin Chicos! Zwei heiße Mexikaner im kühlen Norden.

      * Refugees Welcome *

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von persica ()

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    • Kannst Du mal ein Bild zeigen? Ich habe ja auch den Verdacht, dass ihr da einen ​HSH haben könntet ...
    • Du bist eine tolle Hundehalterin, und es ist gar nicht so leicht, für einen Hund der " nichts besonderes" (also "nur" ein Auslandsmix, und nichtmal mehr ein Welpe und auch kein schweres Schicksal zum Retten, sondern bei dir in guter Haltun)ist, ein NOCH besseres Zuhause zu finden.

      Ich hoffe, dass du dich mit dem unabhängigen Charakter deiner Hündin (die zweifellos trotzdem an dir hängt und insgesamt auch ein sehr umgänglicher hund ist) zu arrangieren lernst :-)
    • flying-paws schrieb:

      Kannst Du mal ein Bild zeigen? Ich habe ja auch den Verdacht, dass ihr da einen ​HSH haben könntet ...
      ich denke dabei die ganze Zeit an meinen Tarzan- Husky-Hovawart-Mix...

      Sie ist ja nun erst seit einem halben Jahr bei Euch und der Hund hat relativ viel Programm für einen so jungen Hund der nicht optimal aufgewachsen ist. Ich denke ihr müsst eure Ansprüche ganz massiv zurückfahren bzw eure Ziele kleinschrittiger gestalten. Ein wirklich anständiges schleppleinentraining kannst du zeitlich mit einem Jahr belegen bis du wirklich die Leine abgebaut hast allerdings ist das bei manchen Hunden auch noch lange keine Garantie für irgendwas.

      Ich würde mal schauen dass ich mich wesentlich weniger mit der Hündin bewege dass heisst sit ins an immer der gleichen Stelle und dann warten dass sie soweit zur Ruhe kommt um sich euch zuzuwenden. Das dauert anfangs lange aber sie wird es irgendwann annehmen. Wenn mein Tarzan so drüber war dann hat es immer geholfen wenn ich mich einfach auf den Boden gesetzt habe. Nach 15 Minuten saß er spätestens entspannt neben mir.

      Sich aufzuregen bringt bei solchen Hunden gar nichts und unter aufregen verstehen diese Hunde oft schon den Gedanken: "das haben wir doch solange geübt warum gehts nur wieder nicht"
    • Lockenwolf schrieb:

      Ich würde mal schauen dass ich mich wesentlich weniger mit der Hündin bewege dass heisst sit ins an immer der gleichen Stelle und dann warten dass sie soweit zur Ruhe kommt um sich euch zuzuwenden.
      Naja ... wenn das jetzt tatsächlich ein ​HSH ist, dann wird dieser Weg eher das Problem verschärfen ...
    • Zielgerade schrieb:

      Sie ist eigtl. nie alleine. Morgens gehts ne gute Stunde raus, mittags 1-2 Std. je nach Lage und abends wieder eine Stunde. Mittwochs und Sonntag ist Hundeschule sowie die Woche über unregelmäßige treffen mit ihren "Hundefreunden" wobei sie eigtl. keine speziellen "Freunde" hat. Sie kommt mit jedem Hund klar. (Und will auch immer spielen.)
      Einmal vorab sorry wenn ich mich immer auf Hunde aus dem eigenen Familien oder Freundeskreis beziehe aber da mache ich momentan einfach meine Erfahrungen was für unterschiedliche Hundetypen es gibt sowohl von Herkunft bis zum Charakter.

      Da musste ich eben an die Hündin der Schwester denken. Also mal die Rasse außenvor nachdem das noch offen ist. Sie zählt zu den Hunden die bei zu viel Bewegung ins unendliche hochdrehen können und um so höher das Energielevel ist desto schlimmer wird der Rückruf bzw. allgemein die Aufmerksamkeit von ihr. Wie schon geschrieben wurde würde ich das Pensum etwas zurück nehmen und versuchen gaaanz viel Ruhe reinzubringen.

      Zu dem Thema HSH, ja natürlich kann davon was mit drin stecken weis man bei so Überraschungseiern eben nie. Gibt's auch einen im Freundeskreis bei dem es sehr naheliegend ist, dass da sowas in der Richtung mit drin ist und ich muss sagen das ist schon ein harter Brocken. Auslandshund kam mit 4 Monaten - 5 Monaten und hatte bis dahin auf der Straße gelebt. Riiiieeesssen Unterschied zu Auslandshunden die im Shelter auf die Welt gekommen sind. Die haben eben in dieser kurzen Zeit gelernt selbstständig zu sein und so ist auch er.


      Zielgerade schrieb:

      Von einer kam schon der Kommentar "Evtl. könnt Ihr sie nie frei laufen lassen". (Daher auch der Gedanke oben mit dem Garten. Der Hund liebt es einfach zu rennen und man merkt richtig wie glücklich sie dann ist aber das kann ich ihr hier in der Umgebung mangels Möglichkeiten nicht bieten :'( )
      Naja es gibt immer wieder Hunde die nie freilaufen dürfen draußen weil Jagdtrieb oder Rückrüf gleich Null wäre für mich kein Grund den Hund weg zu geben. Habt ihr bei euch nicht irgendwo eine eingezäunte Hundewiese? Oder die längste Schleppleine die ist es zu kaufen gibt, da bleibt ja auch ein recht großer Radius in dem sie rennen kann. Dann eben auf einem weitläufigen Feld damit sie sich nirgend um einen Baum wickelt.
    • Bin gerade im Dienst und kann daher nur vom Handy aus schreiben.

      Wenn sie nicht entsprechend ausgelastet wird, tobt sie sich an der Couch (neue ist bestellt) aus sobald wir mal nicht in der Nähe sind :/ das haben wir schon auf anraten der Schule probiert. Sind dann immer nue kurze Runden gegangen sowohl an der langen Leine als auch an der kurzen.

      Das mit dem abwarten und sitzen bleiben haben wir versucht. Das äussert sich dann so, dass sie sich zwar beruhigt aber im Laufe immer weiter entfernt und sich was sucht was ihr Spass macht. Zu uns kommt sie nur wenn wir sie an der Leine zu uns ziehen. Im Garten eines Freundes sah das dann so aus, dass sie sich zwar beruhigte und irgendwann ablegte (freilauf) aber halt nicht bei uns sondern ausserhalb unseres Sichtfeldes hinter nem Busch ca. 20 meter entfernt.

      Dieses Verhalten zeigt sie aber und das möchte ich betonen nur draussen. Drinnen sucht sie die Nähe zu uns.

      Anbei noch ein paar Bilder.

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