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Welpe kotet draußen, aber pinkelt in Wohnung

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      Turbolader schrieb:


      Auf einen von denen hat sie zu Beginn hingemacht.
      ..und wenn du diesen einen Teppich entfernst oder in den Garten rauslegst?
      Liebe Grüße von Annette

      und Velvet (Parson Russell Hündin)
      *29.April 2018 / seit dem 23. Juni bei mir

      Zoé - Parson Russell *27. Mai 2003 - † 25. Dezember 2017
    • Nexia86 schrieb:

      Ausserdem habe ich einen pippiplatz im haus.sprich der hund darf überall hin aber hat eine stelle wo er hinpiseln darf.das würde schon von der züchterin zu trainiert.wir haben dazu ein schutablett mit zeitungspapier im flur stehen.wenn er rein macht gehts immer da drauf
      Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis Dein Hund zuverlässig (nur mehr!) draußen seine Geschäfte verrichtet, wenn er jetzt durchgehend lernt, dass er ins Haus, an einer bestimmten Stelle, pinkeln darf.
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    • Na ja, wenn etwas Aufregung da ist, bißchen zuviel Action, bzw. Anspannung vorhanden ist, dann "füllt" sich die Blase schon mal schneller.

      Kann man mit einem Menschen vergleichen, der eine Rede halten muß, etwas vorführen muß, vor vielen Menschen etwas sagen muß, oder eine wichtige Prüfung zu meistern hat.
      Die rennen mitunter auch schon mal alle zwei Minuten zum Klo, und das, obwohl sie doch erst gerade schon waren. ;)



      Was ich machen würde:
      den Hund wie einen 9 Wochen alten Welpen behandeln!
      Nach dem Fressen, nach dem Spielen und nach dem Schlafen sofort raus.
      Ungefähr alle anderthalb Stunden, sollte der Hund da nicht gerade schlafen, raus!
      Draußen, an einer langweiligen Stelle, ohne richtig Gassi zu gehen, warten, bis der Hund auch wirklich gemacht gemacht hat.

      Sobald der Hund unruhig wird, und schnüffelt, dann ist das für mich DAS Zeichen. Raus!


      Schöne Grüße noch
      SheltiePower
      *******************************************************************************************
      Bilder von meinen Shelties Dancing Paws - im Sheltietakt unterwegs
      * In ewiger Erinnerung: Cheyene
    • Lockenwolf schrieb:

      damit der Hund stubenrein wird müsst ihr ihn permanent im auge behalten. Anderes Zimmer ist also kontraproduktiv. Sobald sie unruhig wird raus mit ihr und ansonsten alle 2 Stunden sowie nach jedem Fressen, schlafen, trinken, spielen und nachts sobald sie wach wird. Da müsst ihr einfach durch.
      Das sehe ich auch so und finde es, anhand Deiner Beschreibung, @Turbolader, wie sie aufgewachsen ist, nicht weiter ungewöhnlich. Vermutlich war sie dort mit den anderen Hunden - mehr oder weniger - den ganzen Tag draussen.

      Würde also die Stubenreinheit so aufbauen, wie mit jedem anderen Welpen auch, also wie @Lockenwolf schon beschrieben hat.

      Das hier:

      Turbolader schrieb:

      Habe sie jetzt zweimal (gestern und heute) in flagranti erwischt, sie geschnappt mit ihr geschimpft und kurz in den Garten gebracht.
      würde ich lassen, wenn Du es meinst, wie es sich liest. Also geschnappt im Sinne von hochreissen und raustragen und dabei schimpfen. Das versteht Hund nicht richtig, kann (wird sogar vermutlich) mehr schaden als nützlich sein. Eine Folge könnte sein, dass sie lange, lange einhält, auch eben draussen, bis Menschen weiter von ihr weg sind, sie meint, man sähe sie nicht. Weil sie so beim Pinckeln verunsichert wird, dass sie auf einen solchen Moment lauert. Auf jeden Fall schadet es in einer wichtigen Entwicklungsstufe Eurer Bindung und gibt obendrein ein völlig verdrehtes Bild.

      Denn ihr seid jetzt in einer Phase der Entwicklung, bei der es darauf ankommt, nicht kopflos zu handeln, sondern souverän und ruhig (der Hund soll lernen, dass er mit Euren Anweisungen/Empfehlungen/Entscheidungen sehr gut fährt).
      Das wird bei Euch zusätzlich erschwert, weil Deine Maus nicht bei Euch aufgewachsen ist und ich gebe noch zu bedenken, ein Spätentwickler. D.h. ihr müsst noch so einiges an Bindungsarbeit aufholen. Und das ist zwar nicht unmöglich in dem Alter, aber nicht mehr ganz so easy. Solche Aktionen bringen nur Unsicherheit, kein Vertrauen und dürfte die Zeit zur echten Stubenreinheit eher noch verlängern.
      Deswegen packe ich Dir diesen Link mal mit hinzu:
      Entwicklungsphasen von Welpen: Richtige Jugend-Erziehung › mydog365 Magazin


      PS: Eine meiner Freundinnen hat in ungefähr gleichem Alter einen Welpen von mir nachhaltig ein Trauma verpasst (denn in dieser Zeit setzt sich alles so fest im Hirn, fast wie in Stein gemeisselt, bei Spätentwicklern dauert diese Phase halt länger).
      Nicht beim Pinckeln, aber beim Erbrechen. Weiss nicht, was sie geritten hat (sie konnte es mir im Nachgang auch nicht erklären). Aber sie war mit dem Hund alleine im Raum, Hund muss sich übergeben, sie reisst ihn vom Vorleger (der übrigens waschbar gewesen ist bis 60 Grad) schimpft laut los (das machte mich darauf aufmerksam und ich kam aus der Küche angeflogen) und setzte ihn aufs Parket. Dass er sich dabei fast an seiner eigenen ... verschluckt hat, erwähne ich nur nebenbei ...

      Habe ziemlich lange gebraucht, bis Hundchen nicht mehr erwartete, dass die Welt über ihn zusammenbricht, wenn er sich einmal übergeben muss (das dauert natürlich länger, denn auch junge Hunde müssen sich nicht dauernd übergeben und dann wird das schwierig, daran zu arbeiten, wieder Vertrauen dabei zu vermitteln .. und man füttert ja nicht extra was, damit es passiert). Somit erwartete Hund für mind. 1 Jahr ein dickes Ende.

      Diese kleine Anekdote soll Dir aufzeigen, wie sich alles was Du tust festsetzen kann.
      "Warum er immer so vergnügt? Weil er die anderen für dümmer hält als sich selbst."
      Wilhelm Busch ( 1832 - 1908)
      - Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker -

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Das Rosilein ()

    • Das Rosilein schrieb:

      würde ich lassen, wenn Du meinst, wie es sich liest. Also geschnappt im Sinne von hochreissen und raustragen und dabei schimpfen und raustragen. Das versteht Hund nicht richtig, kann (wird sogar vermutlich) mehr schaden als nützlich sein. Eine Folge könnte sein, dass sie lange, lange einhält, auch eben draussen, bis Menschen weiter von ihr weg sind, sie meint, man sähe sie nicht. Weil sie so beim Pinckeln verunsichert wird, dass sie auf einen solchen Moment lauert. Auf jeden Fall schadet es in einer wichtigen Entwicklungsstufe Eurer Bindung und gibt obendrein ein völlig verdrehtes Bild.
      Okay, hört sich sinnvoll an. Aber Gegenfrage, was genau sollen wir machen, wenn sie kurz davor ist beziehungsweise wir sie "erwischen"? Kommentarlos wegwischen?
    • Turbolader schrieb:

      dass sie wieder so hektisch rumläuft, einfach schnappen und raus BEVOR es passiert oder?
      nicht einfach schnappen. Mach was Nettes, Liebevolles, Ruhiges daraus. Vll. noch mit Stückerl Wurst in der Hand. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie es noch mal eben vergisst, um den Happen noch vorher mitzunehmen. Den bekommt sie aber auf dem Arm, während Du sie wie Baby nach draussen trägst.
      "Warum er immer so vergnügt? Weil er die anderen für dümmer hält als sich selbst."
      Wilhelm Busch ( 1832 - 1908)
      - Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker -
    • Turbolader schrieb:

      Okay, hört sich sinnvoll an. Aber Gegenfrage, was genau sollen wir machen, wenn sie kurz davor ist beziehungsweise wir sie "erwischen"? Kommentarlos wegwischen?
      Boaah, bist Du schnell, hat sich überschnitten, steht ein Beitrag zuvor.
      Aber sollte es doch mal daneben gehen, jupp, kommentarlos wegwischen. Rangig ist nicht die "Sanktion" drinnen, sondern Deine absolute, totale Freude und Belobigung draussen. Das war soooooohoooo toll, das Pinkeln draussen, so supi, das beste Hundemädchen der Welt, die aller aller Grösste, Pipi vergoldet quasi :herzen1:

      Das ist es, was zieht ;)
      "Warum er immer so vergnügt? Weil er die anderen für dümmer hält als sich selbst."
      Wilhelm Busch ( 1832 - 1908)
      - Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Das Rosilein ()

    • Sieh es auch mal aus Hundesicht: Sich draußen zu lösen, erfordert immer auch ein gewisses Maß an Selbstbewußtsein und Vertrauen in die Umgebung. Geruchsmarken können jederzeit Freßfeinde anziehen, daher sind viele Hunde in unsicheren Situationen sehr vorsichtig damit, sozusagen ihre Anwesenheit preiszugeben. Klassisches Beispiel dafür ist der Welpe, der direkt nach dem Spaziergang erleichtert in die Wohnung pinkelt: endlich wieder ein sicherer Platz!

      Euer Hund ist im Moment in einer sehr ähnlichen Situation: Die Welt hat sich völlig geändert, alles ist neu - und wer weiß da schon, wen man draußen auf seine Spur lockt, wenn man unvorsichtig ist? Ich denke, dieser Vorsichts-Faktor spielt im Moment auch noch eine Rolle, abgesehen davon, dass sie's eventuell noch nie richtig gelernt hat.

      Ich würde, wie euch hier schon geraten worden ist, den Hund da wie einen Welpen behandeln, die Stubenreinheit von Anfang an neu üben und darauf setzen, dass sie sich eingewöhnen wird. Ein Garten ist da wirklich von Vorteil, den nimmt sie eher als "sicher" an.

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