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Welche Hunderasse für kinderloses Paar?

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    • LolaRennt1984 schrieb:

      von Hunden, die mal eben die Wohnung zerlegen, wenn sie unausgelastet sind
      Das wäre eine Variante, mit der man noch ganz gut umgehen könnte, passiert öfter, wenn der Hund nicht gefordert und lange alleingelassen wird.
      Da könnte man sich vielleicht noch mit einem Sitter behelfen.
      Vor allem beim Mali, Dobermann, Herder (wahrscheinlich auch beim Beauceron-da kenne ich aber nur zufällig eher gelassene) - kommt noch dazu, daß sie sich trotzdem ihre (angestammten) Betätigungsfelder suchen.
      Das machen die dann selbsttätig, wenn man nicht regelmäßig Teamarbeit trainiert. Und gestellt und verbellt werden ist dann nicht Jedermann's Sache.
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    • Hummel schrieb:


      Es kann gut gehen - wenn ihr erfahrene und sehr feinfühlige Hundehalter seid. Aber wenn ihr ein Herz für die Rasse Malinois habt - dann lasst sie außen vor. Sie sind nur wirklich glücklich mit einem Job und mit erfahrenen Menschen oder Menschen, die eine echte Aufgabe suchen - einen harten, reaktiven Hund mit herausgezüchtetem Aggressionsbereich, ein Ein-Mann-Hund, ein Hund, der Artgenossen nicht braucht und das auch kund tut, ein Hund, der fremde Menschen je nachdem nicht braucht (und das kund tun würde), ein Hund mit 1000 PS, der für Arbeit brennt und lebt - der keinen Ausschalter hat (auch in den meisten Fällen kein "normales" Welpenverhalten, so mit "irgendwann von selbst hinlegen und schlafen"), der ein deutlich erhöhtes Bewegungsbedürfnis hat vor allem in jungen Jahren. Man kann es als Genfehler bezeichnen, dass die Hunde so sind. Aber sie sind so gezüchtet und selektiert, damit sie so ihre Arbeit tun und nicht umsonst sind sie mittlerweile die für den Dienst beliebteste Rasse.
      Danke für diese ehrliche Beschreibung dieser tollen Rasse :herzen1: Finde das trifft es total auf den Punkt.
      Mein Herz schlägt für Malis und genau deswegen hab ich keinen, weil es in meinen Alltag aktuell leider nicht reinpasst..
      Milou *01.04.2016
    • Danke für die ausführlichen Antworten. Ja diese Rassen gefallen uns einmal rein von der Optik sehr gut, aber auch von den Eigenschaften (loyal, anhänglich, lernwillig..). Nur wird das dann wohl eher nix, da wir wie gesagt eher einen Alltagsbegleiter suchen, der nicht täglich einfordert, diverse Aufgaben ausführen zu können.

      Einen Boxer hatte ich auch schon überlegt, da kenne ich bisher einen von einer ehemaligen Gassibekanntschaft. Der hatte immer dermaßen gerötete Augen und dieses extreme Schnaufen, das hat mich echt sehr abgeschreckt.

      Einen Ridgeback hat mein TA, der mir wärmstens von dieser Rasse abgeraten hat ohne Kenntnisse dieser Hunde. Angeblich seien sie auch recht scharf und dominant. Ich hatte ihm das einfach mal so abgenommen ohne zu hinterfragen, naja..

      Was ich auch ganz interessant finde sind die Old English Bulldogs, allerdings habe ich diese Rasse noch nie irgendwo live und in Farbe gesehen, nur ein wenig darüber gelesen.
    • Ach ja was ich vergessen hatte. Natürlich hätte ich prinzipiell auch kein Problem, wieder einen Hund vom Tierschutz zu übernehmen. Allerdings muss man da, denke ich, auch eine gehörige Portion Glück haben, um nicht an einen Problemhund zu geraten.

      Ich bin auch ehrenamtlich im TH tätig und habe leider schon viele Hunde gehen und wieder kommen sehen aus den unterschiedlichsten Gründen. Klar ist das nicht die Schuld der Hunde, aber ich wäre da als Halter, denke ich mal, auch schnell überfordert.

      Mit meinen beiden vom TH hatte ich da echt extrem viel Glück, weil beide komplett unerzogen zu mir kamen, aber dennoch sehr leicht zu händeln waren.
    • LolaRennt1984 schrieb:

      (loyal, anhänglich, lernwillig)
      Das sind derart allgemeine Eigenschaften, die treffen auf so gut wie alle Rassen zu und nicht nur auf Arbeitsrassen. Besonders auch auf die Begleithunderassen ohne spezielle Arbeitseigenschaften.

      Ridgebacks sind Jagdgebrauchshunde mit viel Jagdtrieb und Schärfe, außerdem nicht immer verträglich mit fremden Hunden. Wieder ein Arbeitshund, dem man das Arbeiten dann verbieten müßte.

      Von allen Zuchtformen der englischen Bulldoggen, ob extrem oder weniger extrem, würde ich genauso wie von den französischen dringend abraten, wenn ihr einen gesunden, fitten Hund wollt, mit dem man auch wandern oder radfahren kann.

      Dagmar & Cara

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