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Wie groß sind welche Gefahren auf Wanderungen für Hunde tatsächlich?

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    • Wie groß sind welche Gefahren auf Wanderungen für Hunde tatsächlich?

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      Wie wahrscheinlich ist es wirklich, dass Hunde (oder auch Menschen) auf Wanderungen oder ausgedehnten Spaziergängen schwere Verletzungen erleiden oder gar zu Tode kommen?
      Ich versuche mir grad da ein realistisches Bild zu machen und mir einen Überblick über entsprechende Statistiken zu verschaffen, anhand derer ich mir dann auch überlegen möchte welche Vorsichtsmaßnahmen wofür angemessen und gangbar sind.
      Habt ihr Links zu Statistiken oder kennt ihr weitere Zahlen (unten im Spoiler stehen schon einige) zu bestimmten möglichen Gefahren?
      Welche Art von Vorsorge trefft ihr und was findet ihr übertrieben?

      Anlass meiner Überlegungen war, dass ich neulich zufällig an einer Stelle wo ich nicht damit gerechnet hätte (unterhalb eines alten Hochsitzes) vermutlich vor einem Wolfsbau stand.
      Erstmal dachte ich das könnte garnicht sein...

      Ich war früher mal in Wolfsgebiet (Pyrenäen) mit zwei Hunden offline wandern, hab mir damals aber überhaupt keine Gedanken darüber gemacht.
      Meine Hunde blieben immer dicht bei mir und gut wars.

      Nun hab ich herum gelesen und denke, die Gefahr durch Wölfe ist statistisch wirklich minimal. ZB ein Pfeffi usw. dabei zu haben, schadet aber sicherlich generell nicht und beruhigt auch irrationales Magengrummeln. ;)
      Ein rationaler Blick auf die Größe von Gefahren hilft mir aber immer am meisten.

      Also hier meine Fragen: =)
      Worüber habt ihr euch in dieser Hinsicht schlau gemacht?
      Worüber denkt ihr nach?
      Was macht euch Sorgen und was nicht und warum?
      Was tut ihr ggF für die Sicherheit eures Hundes und eure eigene unterwegs?


      Was ich bisher ausgegraben hab war folgendes:

      Spoiler anzeigen

      -Jäger: 40 000 Hunde jährlich Menschen: Jagdunfälle insgesamt in Deutschland bis zu 800 jährlich es gibt keine genaue Statistik

      -Straßenverkehr: ich habe keine Zahlen zu Hunden aus Mitteleuropa gefunden. In Deutschland über 3000 Menschen jährlich, davon über 50% Nichtinassen (+11000 die in Deutschland an der Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr sterben), global über 1600 Verkehrsunfalltote pro Tag -laut Wikipedia.

      -andere Hunde: (ich habe keine Zahlen zu Hunden aus Mitteleuropa gefunden.) Nur etwas zu Menschen: 186 sterben jährlich durch aggressive Haushunde (durch Straßenhunde 25 000)

      -Schlangen: Schlangenbisse töten in Europa 50 Menschen jährlich (zu Hunden habe ich keinerlei Zahlen gefunden)

      Zu Wildschweinen und Wölfen, habe ich keine Zahlen aus Mitteleuropa gefunden.
      Zecken, Bienen, Füchse, Eulen oder auch Stürze, Lawinen und Co kommen als mögliche Risiken noch dazu, hab ich allerdings jetzt noch nicht recherchiert.

      Ich bin grad erstmal beruhigt genug. :smile:
      Leben ist gefährlich. Ich pack einiges an Notfallzeugs mit ein (ohje was eigentlich?), mach einen erste Hilfe Kurs für meinen Flausch, weiß mittlerweile wie ich bei möglichen Angriffen reagieren sollte und dann freu ich mich einfach auf all das Schöne was uns erwartet.

      Und ihr? =)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mona X ()

    • Ich muss ehrlich sagen, ich verstehe die Frage nicht ganz |) . Eine Wanderung ist dasselbe wie ein normaler Spaziergang? Die Gefahren hast du ja immer, sobald du das Haus verlässt :???:

      Gut, die Umgebung mag eine Rolle spielen...




      Am meisten Schiss hab ich immer bei Kühen, wenn man da über die Weiden muss :fear: . Und Wildschweine!!!
      Sara mit den Weltenbummlern

      Grisu: Australian Shepherd, 09.04.2007
      Smilla: Sheltie, 08.03.2014
      Joey: Australian Shepherd, 26.12.2015
      Faye: Sheltie, 12.12.2017

      mit Lucy und Aicha für immer im Herzen
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    • Tja... ich habe ja zwei kleine Hunde (8 Kilochen each) aber die ​ hat mal erzählt, dass ein Hund bei einer WattWanderung "tot umgefallen ist" (keine Ahnung warum+wieso) und der arme Mann seinen 30KiloHund kilometerweit getragen und geschleift hat weil ja die Flut kommt und er ihn nicht einfach liegen lassen wollte.

      (Hund war tot aber ich könnte auch KEINEN da liegen lassen)

      Je nach Größe des Hundes vielleicht vorher austüfteln wie man einen verletzten Hund auf der eigenen Jacke "mitschleifen" könnte?!

      "Sorgen" mache ich mir eigentlich nur über Wildschweine (Arnsberger Wald/Möhnesee)...
      KONNY und Denia
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    • @Lucy_Lou: Na, das hängt wohl wirklich sehr davon ab, wo man sich normalerweise aufhält...
      Ausgedehnte Spaziergänge hatte ich ja auch mit im Text.

      Ich leb im Flachland an einem Naherholungsgebiet und direkt bei uns gibts weder Wölfe noch Schlangen, keine schießenden Jäger und stürzen kann man auch kaum...
      Den Sommer über werden wir aber viel reisen.

      Von daher fange ich halt grad an mir ein Bild über allerlei zu machen und dachte mir, da haben andere sicher schon einiges mehr an Erfahrung und ich frag mal. ;).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mona X ()

    • Ich bin mit meinem Hund fast täglich längere Strecken im Wald unterwegs. Wenn ich mir über alles was passieren könnte Gedanken machen würde, würde es noch genau null komma null Spass machen.
      Natürlich achte ich auf angemessenes Schuhwerk und latsche nicht ohne Vorsicht durch unwegsames Gelände. Aber ehrlich gesagt war es das auch schon. Aber ich habe eine App, die mir anzeigt wo Hilfepunkte in den Wäldern sind. Darüber kann man im Notfall sehr gut durchgeben wo man ungefähr ist oder dorthin gehen, wenn möglich. Das finde ich schon wichtig.
      Pino ist ein Hund, der bewegt sich im Gelände sicher und geht z.b. Wildschweinen gerne aus dem Weg. Da er die Viecher wesentlich eher riecht als ich sie sehe ( oder sie mich) verlasse ich mich da völlig auf ihn. Er zeigt Wildschweine(und anderes Wild) früh genug an und wir können woanders lang gehen.
      Kleinere Verletzungen (Eingetretene Dornen beim Hund, kleine Risswunden von Ästen o.ä)kommen bei uns beiden schon mal vor, aber das sind ja Kleinigkeiten, die schnell verarztet sind. Ansonsten mache ich mir keine grossartigen Gedanken.
      Jede große Reise beginnt mit einem ersten Schritt“
    • Wenn ich mir ständig Gedanken machen würde, was alles passieren könnte, egal ob in heimischen Gefilden oder auf Wanderungen, dann könnte ich gar nicht mehr vor die Türe gehen.

      Das was immer geschehen kann, ist, daß einem herrenlose, anngriffslustige Hunde begegnen könnten.
      Und das kann überall passieren, egal wo man sich aufhält. Das wäre meine größte Sorge, daß mein Hund vor meinen Augen von mehreren Hunden zerfleischt wird und ich machtlos danebenstehen muß.
      Ich hab einfach schon zu viele Beissereien erlebt in jahrzehntelanger Hundehaltung.
    • Hm, ja du hast eine meiner Fragen genau beantwortet, danke 'Lumpine'!

      Mich interessiert halt über das Bauchgefühl hinaus auch ob und wenn ja welche Gedanken ihr euch zu was gemacht habt und
      wie real die Dinge vor denen man sich ggF sorgt wirklich gefährlich sind (daher hab ich nach Statistiken geschaut, als mir wegen des Wolfsbaus mulmig wurde).
      Ich möchte mich einfach sachlich gut und angemessen vorbereiten.
    • Jaaa - Zecken im Wald und so ;) ich überlege was mit "Wanderung" bzw. "ausgedehntem Spaziergang" gemeint ist?!

      Ganz fremdes Gelände weit weg von Zuhause im Urlaub bei TagesTouren oder morgens in bekanntem Gelände los und dann einfach eine ausgedehnte, stundenlange Tour...

      (nur als Beispiel - ich möchte irgendwann diesen Sommer mit einer Freundin nach Holland zum "Shoppen" und Rumtrödeln zack über Grenze und da werden natürlich die HundePässe eingepackt und Futter+Wasser auch aber da kann ja rein theoretisch ALLES passieren was hier in Stadt/Feld/Wald/Wiese auch sein könnte)
      KONNY und Denia

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