ANZEIGE

Hundeküche-Special: "Schonkost forever - köstlich fressen für Magen und Darm"

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • ANZEIGE

      Lehmi021017 schrieb:

      Er bekommt 80 Prozent Fleisch und 20 Prozent Obst/Gemüse pro Mahlzeit.
      Ich finde 80% Fleisch in der Tagesration auch sehr viel.
      Die natürliche Balance von basisch und sauer gerät da schon mal aus dem Lot. Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass Hunde generell kein Problem mit der vielen Magensäure haben, nur weil sie Fleischfresser sind. Sie sind es eben nicht nur und auch ihr Verdauungssystem hat sich schon lange der menschlichen Nahrung angepasst.
      Fleisch ja, aber nicht im Übermaß :smile:

      Entscheidend für die Regulierung von Übersäuerungszuständen sind Basen....ihre natürlichen Gegenspieler. Basenbildend ist das meiste Gemüse, Salat, Kartoffeln, frisches Obst, aber auch Milchprodukte wie Joghurt und Kräuter wie Löwenzahn. Auch ein saurer Apfel wird basisch verstoffwechselt ;)

      Ich persönlich halte nichts von Säureblocker, die ja immer schnell verschrieben werden und vielleicht auch kurzfristig Linderung verschaffen. Es wird angesichts jüngerer Beobachtungen aus der Humanmedizin bezweifelt, ob Medikamente wie Omeprazol oder Ranitidin den Magen-Darm-Trakt dauerhaft schützen können. Wird die Säurebarriere ausgeschaltet, können sich auch pathogene Keime ungehindert ausbreiten. Säure ist aufgrund ihrer Schutzfunktion auch sehr wichtig.

      Besser ist also, das Gleichgewicht zwischen den Verdauungssäften auf natürliche Art zu halten. Eine typische "Basensuppe" besteht z.B. aus:
      1 Möhre
      1 Kartoffel
      1 Stück Sellerie

      20 Minuten kochen und anschließend im Mixer pürieren. Bei Bedarf mit etwas Kräutersalz oder Buttermilch würzen. Fertig ist die "Mini-Entsäuerungskur" ohne Nebenwirkung :smile:

      Ich füttere meinem Hund z.B. Fleisch und Gemüse fast zu gleichen Teilen. Dazu noch ein kleinter Anteil KH. Alles gekocht natürlich. Ab und zu gibts den Senioren-Teller auch rein vegetarisch.
      Damit kommt er gut klar. Ganz ohne Sodbrennen und Erbrechen. Magen-und Darm sind damit zufrieden. Hat aber auch etwas gedauert, bis ich das kapiert habe :D
      Audrey mit Sonnenhündin Ashley
    • Audrey II schrieb:

      Lehmi021017 schrieb:

      Er bekommt 80 Prozent Fleisch und 20 Prozent Obst/Gemüse pro Mahlzeit.
      Ich finde 80% Fleisch in der Tagesration auch sehr viel.Die natürliche Balance von basisch und sauer gerät da schon mal aus dem Lot. Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass Hunde generell kein Problem mit der vielen Magensäure haben, nur weil sie Fleischfresser sind. Sie sind es eben nicht nur und auch ihr Verdauungssystem hat sich schon lange der menschlichen Nahrung angepasst.
      Fleisch ja, aber nicht im Übermaß :smile:

      Entscheidend für die Regulierung von Übersäuerungszuständen sind Basen....ihre natürlichen Gegenspieler. Basenbildend ist das meiste Gemüse, Salat, Kartoffeln, frisches Obst, aber auch Milchprodukte wie Joghurt und Kräuter wie Löwenzahn. Auch ein saurer Apfel wird basisch verstoffwechselt ;)

      Ich persönlich halte nichts von Säureblocker, die ja immer schnell verschrieben werden und vielleicht auch kurzfristig Linderung verschaffen. Es wird angesichts jüngerer Beobachtungen aus der Humanmedizin bezweifelt, ob Medikamente wie Omeprazol oder Ranitidin den Magen-Darm-Trakt dauerhaft schützen können. Wird die Säurebarriere ausgeschaltet, können sich auch pathogene Keime ungehindert ausbreiten. Säure ist aufgrund ihrer Schutzfunktion auch sehr wichtig.

      Besser ist also, das Gleichgewicht zwischen den Verdauungssäften auf natürliche Art zu halten. Eine typische "Basensuppe" besteht z.B. aus:
      1 Möhre
      1 Kartoffel
      1 Stück Sellerie

      20 Minuten kochen und anschließend im Mixer pürieren. Bei Bedarf mit etwas Kräutersalz oder Buttermilch würzen. Fertig ist die "Mini-Entsäuerungskur" ohne Nebenwirkung :smile:
      Ist mein erster Hund ich hab mich an die Angaben meiner Züchter gehalten.
      Aber bin der Meinung jeder Hund ist anderst und man lernt nie aus.
      Das liest sich sehr interessant mit der Suppe. Da hab ich - intuitiv - heute schon die richtige Zugabe zum gekochten Fleisch gegeben, Kartoffeln/Karotten :-)

      Ich bin auch kein Fan von Chemie für meinen Hund und bin auf heute Nacht gespannt.
      Verteile gerade auf 4 Mahlzeiten und gebe - wie der ​TA verordnet - 2x Omp und 2x Aniforte Magensanft (Tonerde). Wenn er sich nicht mehr übergibt wird das OMP ganz schnell wieder abgesetzt und ich mach die Kur mti der Tonerde und geh zu unserem ​BARF Profi hier und lass mich ausgiebig beraten.

      Obst auch, aber sicherlich nicht die "sauren" Sorten.. Muss mich in das Thema mal einlesen nacher.

      Vielen herzlichen Dank für die Tipps.
    • ANZEIGE
    • oregano schrieb:

      80% ist schon sehr viel Fleisch. Es gibt natürlich Hunde, die damit klar kommen, aber eben auch viele, die damit nicht klar kommen.
      Ich würde es mal mit 70/30 oder sogar 60/40 versuchen bzw. einfach mal ausrechnen wie viel Fleisch er braucht um seinen Proteinbedarf zu decken und dann nur diese Menge geben.
      Hier ist eine Anleitung wie man den Proteinbedarf ausrechnet: Bedarfswerte des erwachsenen, gesunden Hundes im Erhaltungsstoffwechsel


      Basisches Gemüse google am besten. Das kann ich dir jetzt nicht so genau aufzählen =)
      Danke auch für Deine Tipps, hab heute weniger Fleisch, dafür mehr Karotte und Kartoffel gegeben.

      Den Rechner werde ich mir nacher auch genauer anschauen.

      Vielen lieben Dank.
    • ANZEIGE
    • Lehmi021017 schrieb:


      Wenn er sich nicht mehr übergibt wird das OMP ganz schnell wieder abgesetzt und ich mach die Kur mti der Tonerde und geh zu unserem ​BARF Profi hier und lass mich ausgiebig beraten.
      Das bitte nicht machen, sonst geht es deinem Hund u.U. noch schlechter als vorher. Lies dich mal in den Rebound-Effekt ein. Säureblocker bitte immer ganz langsam absetzen und mit der Dosis in kleinen Schritten runtergehen.
    • Dreamy schrieb:

      Lehmi021017 schrieb:

      Wenn er sich nicht mehr übergibt wird das OMP ganz schnell wieder abgesetzt und ich mach die Kur mti der Tonerde und geh zu unserem ​BARF Profi hier und lass mich ausgiebig beraten.
      Das bitte nicht machen, sonst geht es deinem Hund u.U. noch schlechter als vorher. Lies dich mal in den Rebound-Effekt ein. Säureblocker bitte immer ganz langsam absetzen und mit der Dosis in kleinen Schritten runtergehen.
      mit schnell meinte ich runterdosieren. Momentan bekommt er 2 am Tag und dann erstmal nur noch 1 ein paar Tage.

    ANZEIGE