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Kleiner Welpe, großes Problem

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      Ich tippe auf unabsichtlich falsche Körpersprache von deiner Mutter, oder sonstigen Personen.
      Offensichtlich fühlt sich der Welpe bedroht. Oft beugt man sich über so ein kleines Tierchen, um es hoch zu heben, oder zu streicheln. Das wäre so ein Beispiel für Bedrohung. Achte mal darauf, dass sich die Personen seitlich abwenden und hin hocken, wenn sie sich mit dem Welpen befassen möchten. Auf keinen Fall jedoch von ober herab rüberbeugen.
      Fremde Menschen würde ich erst mal gar nicht an den Hund lassen.
    • Obwohl das ein sehr kleiner Hund ist, hat er eine gewisse "körperliche Integrität". Manche Leute nehmen ihre Minis einfach so hoch, ohne ihn vorher anzusprechen, sie tragen sie durch die Gegend oder heben sie einfach von ihrem Platz hoch. Dann erschrecken sich die Kleinen und werden natürlich giftig, denn wie sonst sollen sie sich wehren?
      Es ist wichtig, dass euer Hund weiß, er wird nicht einfach so gepackt und herumgetragen, und er sollte safe places haben, wo ihn niemand stört und wo ihn weder jemand anfasst noch stört. Auch Besuch sollte ihn nicht einfach so hochheben oder berühren.

      Ich würde an eurer Stelle erstmal einen Platz schaffen, wo sich der Hund sicher fühlt. Viele machen das mit einer offen stehenden Hundebox. Dann würde ich den Hund nur noch hochheben, wenn er zu mir kommt, oder dann, wenn ich ihn anspreche und er merkt, was ich von ihm will. Dabei aber auch richtig hochheben, nicht einfach Hände unter die Achseln, sondern eine Hand unter den Po, die andere vor die Brust zum Festhalten. Klammergriff würde ich vermeiden und auch über den Hund drüber fassen.
      Deine Mama muss im Prinzip gar nichts tun. Sie sollte ihn weder bedrängen noch ihn dazu nötigen Leckerchen von ihr zu nehmen noch ihn hoch nehmen. Wenn sie einfach da ist und offen für ihn ist, wenn er sich wieder ran traut, kommt die Beziehung meistens ganz von selbst.
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    • kiwiyo schrieb:

      Ich persöhnlich tippe darauf: Es war Besuch da, der den Kleinen hochgehoben hat, er hatte dann geknurrt und auch geschnappt. Seitdem ist das so.
      Oh je, das war nicht so sinnvoll, dass "fremde" Personen deinen Welpen so bedrängen, dass er sich durch knurren und schnappen wehren muss.

      kiwiyo schrieb:

      Ich bin echt verzweifelt, weil die Angst kann ja definitiv nicht tief sein und ich möchte und muss das auch "so schnell wie möglich" wieder austrainieren.
      Meine Hündin (die ich erst mit 6 Monaten bekommen habe) hatte anfangs vor allem und jedem Angst. Bei ihr hat es ca. 6 Wochen gedauert, bis mein Sohn oder mein Mann sie hochheben durften um sie nach draußen zu bringen.

      Lionbonnie schrieb:

      Ich tippe auf unabsichtlich falsche Körpersprache von deiner Mutter, oder sonstigen Personen.
      Das war bei meinem Sohn und meinem Mann das Problem, die wirkten für Sina bedrohlich. Ich habe die beiden dann immer angeleitet, wie sie sich wann bewegen müssen, was sie nicht mehr machen sollen, wie sie auf Sina zugehen sollen usw. usw. und dann erst konnte meine Hündin peu a peu Vertrauen zu beiden fassen.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

      Im Herzen:
      DSH Dorli, Eyka, Falko und Una
      Dackel Benny und Tamy

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      Mein Schicksalshund Sina
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    • kiwiyo schrieb:

      Bei meiner Mutter bspw. schnappt und knurrt er.
      Mich würde mal interessieren, wie DU dich verhältst, wenn dein Hund nach deiner Mutter schnappt bzw. sie anknurrt. Ob das mit dem Besuch zusammenhängt, wer weiss, aber darin war ja deine Mutter nicht involviert, erschließt sich mir nicht, warum er gerade sie auf Abstand hält. Kann nur am Umgang liegen, oder du hast ihn unabsichtlich in seinem Verhalten bestärkt.

      Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich. -Fürst Bismarck-
    • Mia2015 schrieb:

      kiwiyo schrieb:

      Bei meiner Mutter bspw. schnappt und knurrt er.
      Mich würde mal interessieren, wie DU dich verhältst, wenn dein Hund nach deiner Mutter schnappt bzw. sie anknurrt. Ob das mit dem Besuch zusammenhängt, wer weiss, aber darin war ja deine Mutter nicht involviert, erschließt sich mir nicht, warum er gerade sie auf Abstand hält. Kann nur am Umgang liegen, oder du hast ihn unabsichtlich in seinem Verhalten bestärkt.
      Im ersten Beitrag steht, er macht es bei jedem fremden Menschen (dann hat sie Mutter und ihren Freund genannt).

      Der Hund ist unsicher. Ich kann mir vorstellen, dass da jetzt so viel mit dem Hund versucht wird, dass das ein richtiger Teufelskreis ist. Man will Vertrauen schaffen, verängstigt den Kleinen aber nur noch mehr.
    • Gina23 schrieb:

      Zu allererst würde ich dem Welpen nichts aufzwingen. Wenn er zZ nicht angefasst werden will, dann ist das eben so.
      Das wird sich mit der Zeit aber auch legen.
      Das ist so nicht ganz richtig.
      Wichtig ist, dass der Hund Sicherheit bekommt und von fremden Menschen nicht angefasst und hoch genommen wird. (Würde man bei einem Rottweiler auch nicht machen). Besucher sollten den Hund ignorieren, der Hund eine sichere Schutzzone erhalten.
      Der Hund soll Besucher freundlich abschnüffeln dürfen ohne, dass da jemand nach ihm grabscht und entscheiden dürfen, ob er näheren Kontakte wünscht.

      Themis schrieb:

      Knurren und Bellen sollten insofern beachtet werden, dass der Hund etwas mitteilen möchte.
      Ja, der Hund teilt mit, dass seine persönliche Individualdistanz unterschritten wird, er unsicher ist und gleichzeitig denkt, dass er sein Territoralbereich gefährdet sieht und schützen muss.

      Da der Hund sich körperlich nicht wehren kann, schnappt er ab - sozusagen als letzte Waffe.

      Gib Deinem Hund die Sicherheit die er braucht (vor unkontrollierten Zugriffen schützen), gib ihm das Vertrauen, dass Du für ihn regelst, ihn beschützt und die Besucher "im Griff hast".

      Bei der Mutter empfehle ich hier gerne wieder die Hausleine - eine dünne Schnur am Geschirr befestigt - die der Hund hinter sich herzieht und die bei Bedarf mit der Aufforderung "komm, wir gehen Gassi" aufgehoben wird und möglichst ohne viel Zwang und Druck der Mutter die Möglichkeit gibt den kleinen Welpen nach draußen in den Garten zu bringen. Mit Leckerli locken und wenn gar nichts geht auch mal einfach lassen!
      Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
      Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
      Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
      Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Grinsekatze1 ()

    • Gina23 schrieb:

      Der Hund ist unsicher. Ich kann mir vorstellen, dass da jetzt so viel mit dem Hund versucht wird, dass das ein richtiger Teufelskreis ist. Man will Vertrauen schaffen, verängstigt den Kleinen aber nur noch mehr.
      Aus der Ferne schwierig zu beurteilen, für mich wäre wichtig zu wissen, wie sich die ​TE verhält, wenn ihr Hund knurrt und schnappt.

      Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich. -Fürst Bismarck-
    • Grinsekatze1 schrieb:

      Gina23 schrieb:

      Zu allererst würde ich dem Welpen nichts aufzwingen. Wenn er zZ nicht angefasst werden will, dann ist das eben so.
      Das wird sich mit der Zeit aber auch legen.
      Das ist so nicht ganz richtig.Wichtig ist, dass der Hund Sicherheit bekommt und von fremden Menschen nicht angefasst und hoch genommen wird. (Würde man bei einem Rottweiler auch nicht machen). Besucher sollten den Hund ignorieren, der Hund eine sichere Schutzzone erhalten.
      Der Hund soll Besucher freundlich abschnüffeln dürfen ohne, dass da jemand nach ihm grabscht und entscheiden dürfen, ob er näheren Kontakte wünscht.
      Ich steh grad auf der Leitung :???:
      Was genau stimmt an meinem Absatz nicht?
    • Gina23 schrieb:

      Was genau stimmt an meinem Absatz nicht?
      Das wird sich mit der Zeit auch legen!

      Das glaube ich nämlich nicht, wenn sich nicht etwas im Umgang des Welpen ändert.
      Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
      Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
      Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
      Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡
    • Ah okay, das meinst du.
      Na ja, wenn es eine derzeitige Unsicherheitsphase ist, der Hund merkt, niemand will ihm was böses, alles ist okay, niemand zwingt ihn zu etwas, dann kann sich das m.M.n. schon "alleine" wieder legen.
      Aber ohne den Hund zu kennen, und ohne zu wissen, wie der Umgang ist, ist das tatsächlich schwer zu beurteilen.

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