Magst du das Thema verraten?
Klar - also, der vorläufige Arbeitstitel lautet:
Ligandenabhängige Regulation des caninen µ-Opiatrezeptors
Magst du das Thema verraten?
Klar - also, der vorläufige Arbeitstitel lautet:
Ligandenabhängige Regulation des caninen µ-Opiatrezeptors
Hat vielleicht jemand Lust meine Bachelorarbeit zu schreiben?
Schreibst du meine, schreib ich deine ![]()
Meine hat sogar mit Hunden zu tun - vielleicht machts das ja schmackhafter und ich werds schneller los ![]()
Was nun?
Wie ist Eure Meinung / Erfahrung dazu?
Das muss man meiner Meinung nach differenziert betrachten.
Ich gehe da ganz mit dem nature-Artikel konform: testen auf genetische Krankheiten finde ich - zur Zeit - bei Hunden total sinnlos. Die Datenlage ist da wirklich sehr mau, oft bezieht man sich nur auf wenige Paper und es ist schwierig, Krankheiten tatsächlich auf ein einzelnes Gen herunterzubrechen.
Anders seh ich das allerdings, wenns um die Rassebestimmung geht.
Da wird nicht nur ein Gen getestet, sondern viele verschiedene rassespezifische Basenaustausche in der kompletten DNA. Für jede Rasse wird erstmal ein "Fingerprint" erstellt, der als Vorlage dient. Es wird also nicht nur ein einzelnes Gen auf Polymorphismen untersucht, sondern oft sinds pro Rasse um die 100 Stellen, die da abgesucht werden.
In der Großtierzucht sind solche Tests um den Stammbaum von zum Beispiel Kühen zu verifizieren schon länger usus.
Ich weiß jetzt natürlich nicht, wie die jeweiligen Firmen, die da ihre Test an bieten, ihre Fingerprints zusammengestellt haben, auf wievielen getesteten reinrassigen Tieren das beruht, aber ich seh das schon ganz anders, als eben die erst erwähnten Tests auf irgendwelche "Krankheitsmarker".
Ich hab mich auch mal an den letzten beiden Fotos versucht:
Und vom letzten noch eine zweite Version in s/w - hat sich bei dem Foto einfach angeboten ![]()
Falls mal wieder jemand meint, den Hund beim Zergeln mit dem Menschen gewinnen zu lassen wäre schlecht für die Hund-Mensch-Beziehung, einfach diese Studie zücken. Hier wurde gezeigt, dass Hunde das Spiel mit dem Menschen anders bewerten, als das Spiel untereinander:
Ich bin ja in einer recht ähnlichen Situation wie
@Dakosmitbewohner
Ersthund aus dem Tierschutz und erst die Tierärztin und später ein Gentest zeigen, dass wir uns da einen HSH-Mix ins Haus geholt haben. Meiner ist allerdings schon älter und hat nach einiger Zeit so richtig schön ausgepackt.
Hätte ich vorher gewusst, was da drin steckt, hätte ich mich wohl nicht für ihn entschieden.
Ich kann ihm - aktuell - sicher nicht das Leben bieten, das er gerne hätte. Wir wohnen nuneinmal zur Miete, zwar nicht mitten in der Stadt aber so ländlich, wie er es wohl gern hätte, ists auch nicht. Hier laufen viele Menschen und andere Hunde herum, alles, was neu dazu kommt, stresst ihn sehr, bis es als "ok, gehört also jetzt hier her" eingeordnet wird.
Wir haben unser Leben zumindest so weit um den Hund herum aufgebaut, als dass nur ganz wenig ausgewählten Besuch gibt, wir dann raus gehen, wenn kaum was los ist und er auch ganz bestimmt nicht dorthin mitkommt, wo es für ihn stressig ist.
Aktuell machen wir Urlaub am Land, hier hat er einen großen Garten, den er mit Freude bewacht. Der ganze Hund ist so viel ausgeglichener und entspannter, dass mir das Herz blutet, wenn ich daran denke, dass es bald wieder zurück geht. Und ja, der Hund ist der Stein des Anstoßes, dass wohl schneller als geplant ein Umzug weit raus aufs Land ansteht.
Genetik funktioniert leider nicht so, dass nur die unpraktischen Eigenschaften wegfallen. Oftmals hat man damit sogar noch wesentlich mehr Probleme, weil man sie auf gar keinem Gebiet mehr brauchen kann. zu wenig Spezialist für seine ursprüngliche Aufgabe, aber immer noch zu viel für Familie. Sieht man auch bei den Gebrauchshundmixen sehr oft, dass da als erstes in der Regel die Nervenstärker, die Charakterfeste und die sonstigen Kontrollmechanismen im Hund leiden, bevor es an so elementare Dinge wie Schutz- und Wachtrieb geht.
Bei HSH Mixen wird es nicht anders sein.
Das mag ich auch mal unterstreichen.
Wir haben hier bestimmt auch etwas Hütehund und ein wenig Jagdhund drin stecken. Von allen hat er nur die "besten" Eigenschaften mitgenommen. Kurze Zündschnur vom Hütehund, dazu das nach-vorne-lösen, Schutz- und Wachtrieb und die Eigenständigkeit vom HSH, vom Jagdhund dann noch das große Interesse an Supren. Es ist ein Traum, mit diesem Hund spazieren zu gehen ![]()
Trick: Slalom durch die Beine
Abgabe: 31.10.2019
Sicher:
-
-
-
-
Unsicher:
- pueppi.schlappohr mit Lola
- Manus Hundewelt mit Shezza und Yuna
- Ludmilla mit Rumo
- Xsara mit Coco
- Pfeffernaserl mit Carlo
Ich liebe Podcasts ja auch total, deshalb bin ich schon gespannt, was hier noch so kommt.
Meine Playlist dreht sich ja meistens um Training-Nerd-Zeugs, hier hätte ich noch drei Empfehlungen:
Canine Conversations - hier haben wir ähnlichen Inhalt wie bei Drinking from the Toilet. Viel Lerntheorie, Interviews mit Biologen und Trainern, aber auch ganz andere Themen, zum Beispiel wie sinnvoll Online-Kurse sind.
Fenzi Dog Sports Podcast - darf in keiner Sammlung fehlen
Mittlerweile bei guten 133 Episoden, jede Woche gibts eine neue Folge. Hier dreht sich natürlich auch alles um Lerntheorie, Interviews, ... aber alles mit mehr Fokus auf den Hundesport.
Lisa Stolzlechner Podcast - zum Schluss noch ein deutscher Podcast, eher auf Welpen-/Junghundbesitzer zugeschnitten und noch wenige Folgen, aber ich mag sie ganz gern.
Ich wusste doch schon immer, dass meine Art, mit dem Hund zu sprechen unserer Bindung hilft - ab sofort wird also mit wissenschaftlichem Hintergrund mit dem Hund gebrabbelt ![]()
‘Dog-Speak’ important for social bonding between pet and owner
Und für die, dies gerne genauer haben hier noch das Originalpaper: 'Who's a good boy?!' Dogs prefer naturalistic dog-directed speech
(Die Studie vom letzten Beitrag ist leider nicht öffentlich zugänglich)
Ich hab mal wieder was, das für euch vielleicht auch interessant sein könnte:
Dogs avoid people who are mean to their owners
Ich fands spannend, dass nur die "böse" Person ignoriert wurde, die helfende Person aber nicht mehr Beachtung bekam, wie die neutrale. Ich mache mich auch mal auf die Suche nach dem Originalpaper, vielleicht ists ja frei zugänglich, dann liefere ich es für Interessierte nochmal nach :)