Meine Motivation ist dank euch wieder da, neuer Mut, neue Entschlossenheit und mit einem Hund den ich als das sehe was er ist. Eine eigenwillige kleine Mistkröte die mir keine Führung zutraut, aber immerhin Zuhause ein absoluter Schatz ist.
Das klingt ja schon viel besser hier ![]()
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Passend dazu hab ich noch ein Zitat in der Hinterhand, das mir damals sehr geholfen hat. Eine gute Freundin, die mit ihrer reaktiven Border Collie-Mix-Hündin ähnliches durchgemacht hat, hat es mir an einem moralischen Tiefpunkt geschickt.
ZitatAs you go forward, one of the best things you can do is focus on what you love about your dog and discover things you can do together that you both enjoy. Do not make the reactivity the center of your relationship and remember to always see the dog in front of you. Your dog is not just a leash gremlin. They are a wonderful best friend with thoughts and feelings and goofy expressions and silly habits and the ability to make you smile and teach you valuable lessons about life. And you know what? That reactivity isn’t your dog’s fault, nor is it something they’re doing on purpose
Bei uns stand auch lange Zeit sein "kreatives Verhalten" zu sehr im Mittelpunkt, wenn ich meinen Hund schon mit dem Gedanken im Hinterkopf "wann explodiert er das nächste Mal" angesehen habe, wundert es mich rückblickend nicht, dass sich diese Prophezeiung natürlich auch regelmäßig erfüllt hat.
Mir hats geholfen, alles erstmal ganz objektiv zu betrachten: er zeigt dieses Verhalten, weil er gelernt hat, dass es sich lohnt. Nicht, weil er ein asoziales Arschloch ist, das schon so geboren wurde.
Warum es sich für ihn lohnt und wie diese Kette unterbrochen werden kann, das herauszufinden war dann meine Hausaufgabe.
Die Schilddrüse ist auf jeden Fall ein sehr guter Startpunkt - war bei besagter Freundin mit dem Border-Collie-Mix schlussendlich auch die Stellschraube, durch die sie einen Fuß in die Tür bekommen hat und ab da gings auch im Training endlich ordentlich bergauf.