Beiträge von Pfeffernaserl

    Carlo verhält sich mit Maulkorb auch anders, als ohne. Er zeigt auch weniger Explorationsverhalten, schnüffelt weniger, mäuselt weniger.


    Anfangs war's wie bei Ella, dass er halt nur noch vor sich hingetrottet ist, inzwischen schnüffelt/mäuselt er schon auch mit MK und wenn man ihn nicht kennt, sieht es jetzt auch nach normalem Verhalten aus. Aber ich weiß, wie er ohne MK drauf ist und ich seh eben auch den Unterschied.


    Ich glaube, bei Carlo kommt es daher, dass ja schon eines seiner Sinnesorgane, nämlich die Vibrissen, durch den MK schon gestört wird. Er nutzt die Vibrissen ohne MK schon sehr stark, gerade eben auch bei so Dingen wie schnüffeln und mäuseln, Dinge untersuchen, Abstände abschätzen,...


    Bei ihm hat es etwas gedauert, bis er sich daran gewöhnt hat, dass sich mit MK die Welt ein bisschen anders anfühlt, als ohne. Angezogen hat der den MK schon immer gerne, auch unterwegs, und er trägt ihn auch schon immer ohne Versuche, ihn abzustreifen.

    Deshalb hab ich auch für Carlo "ist unangenehm zu tragen" ausgeschlossen (der ist da immer sehr deutlich, wenn etwas unbequem ist).

    Oh, sehr spannende Ergebnisse!

    Interessant, dass ForGen da so ganz andere Ergebnisse abliefert - erinnert mich daran, dass ich da noch ein bisschen in der Literatur wühlen wollte, um zu gucken, wie die ihre Datenbank aufgebaut haben. Ich glaube, da war auch eine Diss dazu auf der ForGen Seite verlinkt...


    Ich hab damals ein bisschen mit ForGen hin- und hergemailt und fand auch die Aussage spannend, dass sie ja keinen "Supermut/Mischling" oder so angeben, weil sie das, O-Ton, "sinnbefreit" finden.

    Oh hast du ein Rezept? Ich habe noch Massen…

    Ich nehm das als Basis:


    Wurzelkuchen mit Möhren und Topinambur
    Dieser saftige, vitaminreiche Winterkuchen ist eine schöne Abwechslung zu dem üppigen Plätzchenangebot in der Weihnachtszeit.
    www.kuechengoetter.de


    Meist ein bissl weniger Zucker, dafür manchmal noch etwas Butter und immer noch an Gewürzen, was sich so anbietet.

    Heute Zimt, Kardamom, Sternanis und ein bissi Pfeffer.


    Manchmal schneide ich ihn noch auf und mach (irgendeine rote) Marmelade dazwischen, manchmal kommt Schoki drauf oder er wird einfach so gegessen.

    Ich find ihn mega lecker und er passt so gut in den Herbst und die Vorweihnachtszeit

    Naja, dann geb ich als Verbrecher am Hund auch mal meine 2 Cent mit dazu.

    Wobei ich aber auch nicht von mir behaupte, zu 100% positiv zu arbeiten (und in meiner Wattebausch-Bubble sagt das tatsächlich auch keiner von sich, so realistisch sind die meisten dann doch auch).


    Ich würde aber trotzdem sagen, dass wir im Trainingssetting zu 98-99% positiv unterwegs sind - wobei da die letzten paar Prozentchen, die auf die 100 fehlen, durch Trainingsfehler auf meiner Seite entstehen, die sich aversiv auf Carlo auswirken (Trainingsschritte zu groß, unklare Kriterien,...). Also hier gibts keinen bewussten Einsatz von Strafe.


    Im allgemeinen Alltag ist die Schwankungsbreite größer, ich würde schätzen, da sind wir im Schnitt 90% positiv, wobei es da mehr auf meinen mentalen Zustand ankommt. Geht es mir nicht gut, weil viel Stress in anderen Lebensbereichen, ist meine Zündschnur kürzer und ich greife eher zu aversiven Mitteln (wobei aversive Mittel bei mir heißt: ich raunze den Hund mal an oder wenn er aus dem Fell fährt, greife ich ruppiger ins Geschirr). Ich arbeite an mir, wenn ich merke, es ist ein doofer Tag, dann wird alles, was über "mit dem Hund auf der Couch kuscheln" hinaus geht, an meinen Mann ausgelagert.


    Ja, es gibt Management mit diesem Hund. Sehr, sehr viel sogar.

    Aber auch wenn ich positive Strafe als Werkzeug in meinem Koffer hätte, gäbe es dieses Management, weil ich diesem speziellen Hund nie so weit vertrauen würde, dass er zum Beispiel ohne Maulkorb mit anderen Lebewesen als meinem Mann und mir in Kontakt kommt.


    Der ist aber auch einer, da würde in gewissen Situationen, wenn er emotional in anderen Sphären schwebt, eine Strafe tierschutzrelevante Ausmaße annehmen müssen, damit die durchkommt.

    Will ich nicht.

    Und wenn schon früher strafen müsste, dann kann ich schon früher aber auch positiv gegen steuern.

    Ich. Mit diesem Hund. In unserer speziellen Lebensrealität.


    Warum ich mich in solchen Diskussionen eigentlich nicht äußern mag, ist, weil zum einen, wenn ich sage, dass ich nicht zu 100% positiv arbeite, aber danach strebe und Strafe nicht bewusst im Training und zur Erziehung einsetze, der Nachsatz ignoriert wird und ich ja dann eh nicht so eine bin und "habs ja gewusst, geht nicht."

    Oder aber, was eigentlich immer irgendwann im Laufe solcher Diskussionen kommt: es wird eine - für meinen Hund und mich absolut irrelevante - Situation kreiert und gefragt, wie ich denn dann Bitteschön das lösen würde und wenn ich dann keinen absolut positiven Weg dafür finde, s.o.: "habs ja gewusst, geht nicht."


    Wir leben hier auch nicht in lustiger Anarchie und absolut grenzenlos, für uns alle gibts sogar sehr viele Grenzen und Regeln - anders wär das Zusammenleben mit Carlo auch schnell unangenehm.

    Es war halt von Anfang an sehr viel Umdenken gefragt, wenn der Hund auf jeden Versuch einer Korrektur mit "ich korrigier dich gleich!" reagiert hat (für ihn war zu Beginn übrigens ein falscher Blick oder das Verlagern des Körpergewichts in seine Richtung schon ein Grund, um selbst aversiv aktiv zu werden). Und ja, ich bin vielleicht auch einfach unfähig, richtig zu strafen oder zu korrigieren und bei anderen Menschen wär das mit ihm vielleicht auch anders gelaufen, aber mei, ihn wollte ja keiner, jetzt ist er halt hier und wir leben so miteinander.


    Was sehr angenehm ist, und uns das Zusammenleben auf diese Art sehr erleichtert, ist, dass er unglaublich verfressen ist. Und er schnell lernt. Und dass er sooooooo faul und eigentlich nur auf seinen Vorteil bedacht ist. Damit kann ich sehr gut arbeiten :D


    Ich finds übrigens immer sehr... amüsant-traurig, was ich beim Mitlesen in solchen Threads immer lerne. Hier zum Beispiel, dass ich ja gar keinen Hund halten sollte, weil es mir sehr schwer fällt, "Nein" zu sagen...

    Rouven sein Orange Crush mit rotem Band ist ihr am Hals einen Ticken zu eng, geht wahrscheinlich in grenzwertig, Länge ist aber auch super. Dass hatte ich auch überlegt ob es Carlo passen würde. Möchtest du es zum anprobieren einmal haben? Ich brauche es eh grad nicht und sehr wahrscheinlich auch perspektivisch nicht.

    Oooh, das wär ja super lieb, wenn wir das zum Testen ausleihen dürften :herzen1:

    Ich schick dir gleich eine PN mit Adresse.


    Erpaki hört sich auch sehr gut an - viel Hals und wenig Länge ist genau das, was wir brauchen, da werd ich die Woche auch mal schauen, Dankeschön!

    Ist wohl eine unbegrenzte Anzahl an Freundeswerbung möglich. Aber ich weiß nicht, ob man auch einen doppelten Rabatt bekommt, weil aktuell ja auch eine -60$ Aktion läuft

    Versuchen kann man's ja mal, wenn's nicht geht ist ja auch nicht schlimm.

    Dann brauch ich nur eine E-Mail Adresse :D


    Was ist denn bei dem Health Test dabei? Mein Englisch ist mehr schlecht als recht, macht es trotzdem sinn dort einen Test zu machen? Und wie ist der Ablauf? Ich bestelle das Kit, bekomme es zugeschickt und muss es dann auf eigene Kosten in die USA schicken? Wieviel kostet das denn?

    Beim health test wird auf 250 Krankheiten getestet, für die man genetische Marker kennt. Außerdem wird noch auf bestimmte Merkmale wie Fellfarbe und -beschaffenheit und zum Beispiel eben auch Rutenlänge, Augenfarbe und Größe/Gewicht getestet.


    Beim Englisch kann man ja gerne beim Übersetzen helfen bzw. ist da der Google Translator ja inzwischen auch richtig gut, das sollte kein Hindernis sein :nicken:


    Genau, der Ablauf ist so, dass du das Kit bestellst, das dauert dann eeeeewig, bis es bei dir ankommt. An der Haustüre wird dann noch bei der Postbotin der Zoll bezahlt (~14€), dann wird daheim getestet und das Kit online mit der enthaltenen Aktivierungsnummer aktiviert.


    Der fertige Test kommt in den beigelegten Rücksendeumschlag, wird wieder zur Post gebracht undals Großbrief für 2,80€ (oder 3,80€? Weiß nicht mehr, irgendwas so um den Dreh Rum) wieder in die USA geschickt. Dann heißt es wieder ewig warten, zwischendurch E-Mails bekommen, den Zwischenstand online verfolgen und iiiirgendwann kommen dann die - sehr hübsch aufbereiteten - Ergebnisse.


    *Werbung Ende* :lol:

    Was kostet der Spaß bei Embark aktuell? Ich hätte ja auch sooo lust Amy mal testen zu lassen. Aber eigentlich ist es mir zu teuer :see_no_evil_monkey:

    Ich spiele nochmal den Werbejingle ein:

    Freundschaftswerbung: -50$ für den breed and health test

    Also, kannst dich gerne melden, dann werbe ich dich.

    Gerade kostet er 139$, Zoll waren bei mir ~14€ und Versand zurück um die 3€