Beiträge von Degurina

    Dann ein Hyundai i30 Kombi vielleicht?

    Wir hatten einen von 2017 (?), schlechteste Ausstattung, Reimport, dafür günstig, hat 2018 ca. 17k€ gekostet. Solider Kombi für den Alltag, hatte letztes Jahr was an den Bremsen, aber ansonsten nix. Klima, Tempomat, mehr war uns damals nicht wichtig.

    Vorhandene Musiklautsprecher waren eine Katastrophe, aber gut, danach hatten wir auch nicht geguckt.

    30kg Hund war im Kofferraum überhaupt kein Problem.

    Was ist denn das Budget? Wegen der Musikanlage, guckst du eh nach Neuwagen?

    Skoda Octavia oder Seat Leon sind eine Möglichkeit, Kia Seed sehe ich auch häufig auf der Autobahn, Kia hat meine sogar 7 Jahre Garantie?!

    Mit welcher Marke habt ihr gute Erfahrungen zum Thema Verlässlichkeit, Preis/Leistungsverhältnis und wenig Reparaturen die letzten Jahre gemacht?

    Subaru. :herzen1:

    Ich glaube da werden dir viele Subaru-Fahrer widersprechen :pfeif:

    Also mein Vater fährt seit 40 Jahren ausschließlich Subaru (ist mittlerweile bei Forester Nr. 4 oder 5, 3 davon habe ich bisher miterlebt) und ich träume auch irgendwann von einem, der Motorenklang ist einfach meine Kindheit :herzen1:

    Meine Negativpunkte: Die Anschaffung ist wirklich nicht günstig und Reparaturen teuer (keine Mercedespreise, aber auch nicht spottbillig), Montagsmodelle scheinen keine Seltenheit zu sein, und gefühlt hängen sie bei Ausstattung und Komfort immer ein wenig hinter der Stand der Autobranche. Und der Verbrauch... huih.

    Es sind solide Autos, die von vielen Förstern und Jägern und Forstarbeitern zurecht alt und tot gefahren werden (jedenfalls die älteren Baujahre). Die Qual der Wahl hängt damit v. a. von den eigenen Ansprüchen ab.

    Für ein normales Alltagsauto würde ich immer zu einem Asiaten tendieren, alleine wegen der Garantie und niedrige Anschaffungskosten und trotzdem recht hohem Komfort.

    Was mich irgendwie stört: Wie bekommt man denn auf dem Portal außer als Züchter, der immer mal wieder Würfe inseriert, 9 Bewertungen?? Heißt das, da sind schon 9 mal Hunde gekauft/wieder verkauft worden? Das ist ja auch kein Welpe, wie eigentlich angegeben... Weiß grade nicht wie ich mir das vorstellen soll.

    Über das Portal kann man auch Zubehörteile und sowas verkaufen. Eventuell kommen die Bewertungen daher?

    Unseren normalen Abbruch "nein" haben wir über negative Belohnung, also Meideverhalten aufgebaut, ausgelöst durch körperliches Wegdrängen (findet Koda doof genug, ohne dass ich ihn berühren muss).

    Ansonsten kennt mein Hund aber auch nett aufgebautes "Wegschicken" für unkritische Situationen.

    Ich kann aber nur empfehlen, ein besseres Wort zu nutzen. In der Alltagssprache nutze ich zwar "nee" statt "nein", aber andere (Betreuungs)Personen nutzen unbewusst "Nein" im Alltag und verwaschen den Abbruch dadurch.

    Meine Schwiegereltern haben auch jahrzehntelang eine kleine Einliegerwohnung an Alleinstehende vermietet. Als mein Mann das Elternhaus übernommen hat, war schnell klar, dass nach dem damaligen Mieter niemand mehr einzieht. Da ländlich und 1 Zimmer hatten wir auch kein schlechtes Gewissen, die Wohnung als Hobbyraum zu nutzen.

    Früher dachte ich auch, dass es nett und sozial ist zu vermieten (reich wird man damit auf dem Land eh nicht). Aber nach den Horrorgeschichten alleine von dieser Wohnung... inkl. vergifteter Hund der Eltern, wo man den damaligen Mieter in Verdacht hatte... nein, ich würde niemals mit fremden Menschen unter einem Dach wohnen. Viel zu hohes Risiko. Dann gibt es da noch so schöne Härtefallklauseln, die selbst Eigenbedarf schwierig machen... oder Erbthemen, fals der Mieter stirbt ohne Nachlassregelung. Davon kann ich auch ein Lied singen.

    Vermieten lohnt sich mMn nur als Investor mit zig Wohnungen, aber als einfache Privatperson, die Platz übrig hat, braucht man nur einen schlechten Mieter, um sich finanziell zu ruinieren.

    Mein hormongesteuerter Teenie war beim Gerätetraining letzten Dienstag auch wieder witzig drauf. Die Hündin einer Staffelkollegin, die Koda kennt und echt toll findet, war vor ihm dran und hat vorher draußen gepinkelt. Als Koda dran war, sollte er zuerst pinkeln und hatte direkt die Pipistelle entdeckt.

    Die Hündin war gerade dabei ins Auto hüpfen, da entdeckte sie Koda und rannte mit ihrem Spieli zu ihm. Tja, Koda hat sie eiskalt ignoriert, ihre Pipistelle war spannender :rolling_on_the_floor_laughing:

    Verrückter Hund. Da merkt man, dass die Hormone manchmal die Vorherrschaft im Hundehirn haben. Ich hoffe das wird irgendwann wieder weniger (und nein, Pipischlecken erlaube ich nicht, aber drübermarkieren ist ok).

    Ich hätte gedacht, dass es immer noch riesig viele Interessenten für Rettungshundearbeit gibt, täuscht das? Oder verläuft sich das inzwischen, weil es so viele Organisationen + RH-Sport gibt?

    In unserer Gegend (Mittelhessen) sprießen die Staffeln nur so aus dem Boden... teilweise unbekannte HiOrgs, eigenständige Staffeln ohne Verband etc. Zusammenarbeit organisationsübergreifend ist wohl schwierig, was ich so mitbekomme. Die klassische Egonummer "meine Staffel ist doof, ich mache ne eigene auf!" kommt laut Hörensagen auch immer wieder vor. Macht die Zusammenarbeit nicht leichter.

    Entsprechend wird Nachwuchs "abgeworben" und Interessenten haben die Qual der Wahl.

    Aber ich bin weder in Vorständen noch in den richtigen politischen Kreisen unterwegs, um das zu beurteilen. Als einfacher Rettungshundeführer bekommt man diese negativen Schwingungen nur am Rand mit.

    Ist einfach typisch deutsche Vereinsmeierei :rolling_on_the_floor_laughing:

    Das Nerven beim Essen haben wir mit Koda in der Junghundezeit über Deckentraining (also bleib auf deinem Körbchen) gelöst, inkl. immer wieder hinführen. Weil wir eh ein Anhänglichkeitsthema haben/hatten, hat uns diese konsequente Umsetzung auch geholfen, ihn ohne Stress in einen anderen Raum zu tun (als mich das ständige wieder wegbringen beim Essen mit ca. 7 Monaten plus Frustbellen unglaublich genervt hat). Und später habe ich bewusst wegschicken geübt, also z. B. aus der Küche gehen, wenn ich koche, ohne die Tür schließen zu müssen (ohne positive Bestätigung, sondern "aversiv" über körperliches Blocken).

    Das kann man alles sicher auch zügiger und in einer besseren Reihenfolge trainieren, aber für uns hat das so funktioniert. Bei uns ist das ursächliche Problem aber auch nicht Essen klauen gewesen (war nice to have für den Retriever ;)), sondern das an uns kleben.

    Mittlerweile (2,5 Jahre alt) darf er beim Essen unterm Tisch liegen, aber er bettelt nicht, sondern ruht, und ich kann ihn jederzeit aufs Körbchen oder wegschicken.

    Edit: Achja, Restaurant wäre für mich ein völlig anderes Trainingssetting. Da kann angeleintes Deckentraining mit einer fixen Hundedecke, die immer mitkommt, sicher helfen.

    Ist bei Koda keine Option, das Setting ist nichts für ihn und uns. Restaurantbesuche waren uns nie wichtig und Biergärten besuchen wir auch nicht. Aber da haben wir viel verschludert mit Entspannen an der Leine, Außenreize aushalten etc.