Ich glaube das es manchmal etwas schwierig zu verstehen ist wie der konkrete Lernprozess beim Hund abläuft und warum wir (die Forummenschen) dir häufig sagen gar keinen Kontakt zulassen. Für dich als Mensch ist klar, Eltern kommen öfter, sind quasi Familie. Für deinen Hund allerdings nicht. Der kann nicht unterscheiden zwischen bei dem Besuch läuft es so, weil Familie und bei dem Besuch läuft es so, weil die nur dreimal im Jahr kommen. Der Trainingsablauf bei Besuch braucht ein immer gleiches Konzept.
Wenn der Hund das irgendwann versteht, weiß er automatisch sich zurückzunehmen und kennt die Regeln.
Aber das versteht er nicht innerhalb von ein paar Wochen.
Zudem ist für deinen Hund noch nicht klar, was gemacht werden soll. Besuch bedeutet Aufregung (ob positiv oder negativ ist egal) und da fällt das neue Regeln anwenden noch viel schwerer. Wir alle wissen wie es ist, wenn wir sagen ab heute trinken wir nur noch Wasser und nichts gesüßtes mehr. Nur wissen wir wenigstens warum wir das machen. Der Hund nicht. Also braucht er häufiger die Information was er tun soll.
Da das schwierig ist, vor allem wenn die süßen Getränke im Wohnzimmer sitzen und er sie sehen kann. In einem anderen Zimmer könnte der Hund sich dem Entzug stellen, Ruhe finden und ganz später vielleicht lernen neben der Cola zu liegen ohne in alte Muster zu fallen. Allerdings sobald mal wieder an der Brause genippt wurde, kann es sein, das es zum Rückfall kommt. Da braucht es wieder Struktur von null.
Es würde euch beiden leichter fallen, wenn ein anderer Raum per Gitterabsperrung zur Verfügung stände. Du wirst auch bei dir merken wie es dich entspannt. Das der Hund unglücklich allein in dem Raum ist, passiert meistens im eigenen Kopf. Dem Hund nimmst du damit den Druck (aka Diabetesgefahr)
Und ein Trainer vor Ort kann euch helfen, um die Lernprinzipien beim Hundetraining besser zu verstehen.