Ich glaube beim Kauen gehts dem Hund selten ums Schmecken. Der Mechanismus ist dem Hund vertraut und entspannt/beschäftigt/entstresst. Wie beim Daumenlutschen. (mein Hund lutscht lieber statt knabbern)
Von daher wird sie das nehmen, was da lag. Kabel, Socken, Tapetenfetzen, Papier, Pflanzen, Flaschen usw. sind schon typische Opfer. 
Wohnt ihr aktuell ruhiger oder städtisch? Darf sie auch mal an die Schleppleine?
Würde wahrscheinlich, wenn sie draußen entspannt ist, eine Runde größer gestalten. Je nachdem wie sie sich draußen verhält. Daran kannst du auch sehen, ob sie eher überfordert oder gelangweilt ist.
Ich wäre aber unter der Voraussetzung Straßenhund ohne viel Vorerfahrung im Leben überrascht, wenn nach 3 Monaten da Langeweile einsetzt. Eher das ein eingeschränktes Hausleben ungewohnt ist und man nicht mehr hin kann wo man will.
Um mitzukriegen wann der Hund etwas anstellt würde ich ein Auge darauf haben, wo er sich befindet. Ein Zerstörer wäre bei mir wahrscheinlich weniger in Versuchung allein durch die Gänge zu wandern. (aber das ruhige Alleinsein auf einem guten Platz würde ich bestätigen, hilft für später)
Ansonsten Tauschhandel üben. Alternative unter Aufsicht. Und reagieren bevor der Hund sich was schnappt. Es gab hier auch im Forum eine gute Beschreibung wie man "Aus" positiv aufbauen kann.
Wenn sie draußen gestresst wirkt, würde ich einen nur Pippimachtag einführen. Aber das musst du wissen. Weil 3x20 kriegen viele Hunde hin, je nach Umgebung. (bei meiner wars aus anderen Gründen dann zuviel)
Knabbert sie mit Genuss oder ist das eher als hätte sie eine Mission zu erfüllen?
Hat sie Kontakt zu Hunden? Kann sie mit anderen Hunden etwas anfangen?
Frisst sie nur einmal oder zweimal am Tag? (soll auch Hunde geben, die wegen Hunger kauen)
Es sind soviele Kleinigkeiten, die da beachtet werden könnten. Um da ein richtiges Bild zu bekommen.