Beiträge von BettiFromDaBlock

    Ich hab mir jetzt das C.A.T Interview angesehen.

    Also ich versteh da jetzt immer noch nicht was der Unterschied zu B.A.T. und auch zu jedem anderen positiven Training sein soll.

    Abgesehen davon, dass ich den Reiz selbst als Belohnung nutze :ka:.

    ich glaube genau das soll den Unterschied ausmachen. Wahrscheinlich kann da der Halter weniger versauen, weil der ja nicht aktiv handelt.

    Und es klang auch so als solle die natürliche friedliche Neugier des Hundes geweckt werden in Richtung „Reiz, den will ich kennenlernen“ ohne Hilfe vom Menschen zu brauchen. Ich hab mir so eine Art Resozialisation eingebildet. Bei BAT geht es doch eher Richtung aushalten können, Reiz ertragen und dabei entspannen oder umwenden plus dem Menschen und dessen Führung zu vertrauen?

    Ok, hab drüber geschlafen und es ist nicht viel hängen geblieben, weil das für den urbanen Alltag schwierig klang. Ich treffe hier auch definitiv 5Uhr morgens Hunde...

    Ich hab mir jetzt das C.A.T Interview angesehen.

    Das Prinzip dahinter kann ich schon nachvollziehen. Klingt auch schön im Training quasi nur daneben zu stehen (jedenfalls bei dem Baustein) Aber für einen Hund, der kaum generalisiert wahrscheinlich schwierig. Bei uns reichen da ja auch akustische Reize oder Fährten, um auszulösen. Ich kann mir keinen Ort vorstellen an dem mein Hund dazu nervlich in der Lage wäre. Den müsste man zuerst aufbauen. Und dann wäre es wieder ortsgebunden.

    In meiner Traumvorstellung würde ich den Hund auch gern helfen selbst gesunde soziale Entscheidungen zu treffen, aber bin mir unsicher...

    Ich habe gar keinen Spaß mehr am Spazieren gehen. Ich muss praktisch minütlich die Straßenseite wechseln oder große Bögen und Umwege laufen in der Stadt. Ich versuche ja ihn nicht in diese Situationen zu bringen, aber in Berlin ist es etwas schwierig Menschen zu vermeiden.

    mit dem richtigen Trainer, und ich hoffe einfach mal dass der Termin gut ist, wird das möglich sein. Aber ein Jahr Entwicklung in die Verbellrichtung, geht nicht innerhalb von zwei Wochen weg. Das wird Arbeit und für euch beide sehr anstrengend. Gerade das Timing zu finden bei Großstadtaction.

    Ich weiß ganz genau wie sich solche Gassigänge anfühlen. Ich habe das wahrscheinlich für die nächsten Jahre noch. Gerade zum Trainingsanfang musste ich 3Uhr nachts Gassigehen, um keinem Auslöser zu begegnen damit das Training nicht gestört wird.

    Ich würde das Training abwarten. Aber bis dahin kleine Brötchen backen, wenn andere Menschen geschockt reagieren plus schleunigst einen Maulkorb draufsetzen. Dann wäre vieles schon entspannter.

    Ich riskiere bei jedem Gassigang, dass mein Hund von jemanden gemeldet wird, würde ich meine so agieren lassen wie du deinen Dobi.

    Ich versteh nicht, warum dein Hund immer noch so unhöflich zu Menschen sein kann. Natürlich ist dieses offensive Verhalten eine Aggression.

    Diesen Gefährlichkeitstest machen wenige Hundetrainer, dafür muss man wirklich Erfahrung haben. Ich würde es definitiv machen lassen, wenn ich die Möglichkeit einer solchen Kompetenzeinschätzung hätte.

    Mit jedem Menschen, den dein Hund verbellt/stellt, hast du ihn genauso Auslösen lassen. Und da haben die Menschen, deinen Hund noch nicht mal bedroht. Trotzdem hat dein Hund die Unsicherheit, er müsste sich verteitigen. Du bringst ihn aktuell jeden Tag in diese Stresssituationen, vor denen du bei kompetenten Trainern warnst.

    Ich hoffe, die Beratungsstunde wird dir da die Augen öffnen. Viel Erfolg euch!

    Es klingt als hätte Yuna keine guten Voraussetzungen im Lebensstart gehabt. Und mit Tierheimeinschätzungen nach 12 Tagen mit so einem Verhalten, das kommt eher von den Dingen, die davor passiert sind.

    Verarbeite erstmal auch für dich die neuen Erkenntnisse. Danach setzt du dein Supercape auf und führst Yuna mit viel Arbeit zu mehr Ruhe im Leben. Deine Emotionen musst du dabei allerdings weglassen. Das ist eine der größten Herausforderungen. Selbst Nerven aus Stahl zu behalten, wenn neben dir ein Hund ist, der sich wegen Überforderung/Überreizung selbst schadet und nicht runterkommt. Viel, viel Energie und Gelassenheit für die Aufgaben, die jetzt auf dich zukommen!

    Auch wenn es hart klingt, aber wer sagt denn, dass die Hündin nicht in 5 Jahren erkrankt und sich die Dinge dann eh ändern. Wir haben alle schon Fälle erlebt bei denen der Hund nicht 15 Jahre wurde.

    Ich war früher auch ein hopp oder top Mensch, aber wenn die beiden die nächsten 3 Jahre noch ein Team sind, kann man danach auch noch andere Entscheidungen treffen.

    Betreuung für einen Wochenendtrip kann man über den Zwinger lösen. So grausam es klingt, aber die Bundeswehr Hunde waren auch mal eine Woche oder mehr in großen Zwingern und wurden über die Ferne vom feriendientshabenden Hundeführer gefüttert. Alles andere wäre zu gefährlich gewesen.

    Das ist zwar nicht wie wir uns Hundehaltung vorstellen. Aber es gibt da schon Optionen.

    Will nur sagen, man muss nicht sofort entscheiden.

    Das klingt definitiv aufregend und aufschlussreich. Das wird dir bei deiner Entscheidung helfen.

    Zum Thema Zwinger. Ich war lange mit einem Hundeführer der Bundeswehr zusammen. Sein Hund musste auch im Zwinger untergebracht werden, auch im Garten meiner Mietwohnung. Tatsächlich war die Vermieterin da sehr entspannt und hat den Zwinger im Garten erlaubt. Das Ding war recht groß.

    Auf jeden Fall hat das unser Leben erleichtert. Und das der Hunde auch. Da würde ich definitiv drüber nachdenken, je nachdem wie deine Entscheidung mal fällt.

    Aber schön, wenn jemand dir mal sagt wie souverän du das machst.