Beiträge von BettiFromDaBlock

    1 TL Leinöl deckt den Bedarf an Alpha-Linolensäure bei einem 10kg Hund für 5 Tage!

    Mit dem Hinweis, dass eigentlich nur 10% ALA vom Hund genutzt werden kann und man besser DHA nutzen sollte. (Deshalb gibt es hier jetzt das Algenpulver)

    Wenn Hund Fisch verträgt wäre das ja super. Ich dachte aber beim Lesen des Ausgangsbeitrag das Vielfalt und Abwechslung aktuell eben nicht möglich sind.

    Wie sind denn die Symptome bei euch, kommen die gleich nach dem Essen? Oder erst wenn der Magen leer wird?

    Bei Betti ist es nur, wenn der Magen leer ist. Da sie kaum Fett/Öle bekommt und sehr gut verdauliches, sind wir bei so 5h Abständen. Betti fängt erst an mit einmal Husten (da weis ich OHA-Alarm), Bauchschmerzen, Leerschlucken, in die Luft schnappen, Niesen, dann würgt es und würde Galle/Säure kotzen.

    Aber natürlich auch nur, weil ich reduziert Öl gebe. Bei zu viel Öl, würde sie auch vorher Probleme bekommen. Merke ich Aggressionen bei ihr oder Grasfressgier muss ich ggf. eine Öl-Pause einlegen.

    Und dann gibt es bei Bett natürlich die Gefahr eines Pankreatitis Schub. Fischöle sind eine Garantie.

    Wenn ich regelmäßig füttere und Öl niedrig halte, dann kommen wir klar. Mittlerweile hat auch sie kapiert, daß sie schnell einen Löffel Suppe braucht. Ihr Futter beruhigt und klebt den Magen zu. Sofort alle Symptome vorbei bei ihr.

    Nachts ist ihre Problematik auch schlimmer, da scheint der Magen anders zu arbeiten. Vorm Schlafen nicht zu viel Eiweiße und keine Öle.

    Es tut mir mega leid für euch, ich kann diesen Stress sehr nachvollziehen. Was mich das fertig gemacht hat, aber ich habe den Widerstand etwas aufgegeben. Wenn beim Öl nicht mehr, dann ist es so.

    (Und schwupps bestelle ich das nächste neue andere Öl, vielleicht ändert es alles...:woozy_face:)

    Hey,

    hier gibt es dasselbe Problem (wegen Pankreasproblemen). Ich tropfe das Öl. 3 Tropfen pro Portionen (hier gibt es 4 am Tag) funktionieren aktuell. Hab wirklich einzeln über Tage aufgebaut und an kritischen Tagen mache ich mal Pause. Dazu führe ich auch gerade etwas des DHA Pulvers von Napfcheck ein (Achtung auch fettig).

    Ich hatte zwischenzeitlich auch probiert durch Pankreatin zu testen, ob das was an der Fettaufnahme ändert, aber am Sodbrennen hat es nix geändert. (Kot wurde dagegen steinhart.)

    Ulmenrinde und Co wurden wahrscheinlich auch schon getestet?

    (Ansonsten versuche ich nun den 1000. Versuch eines Fertigfutter und da funktionieren 15g, aber das könnt hier die Grenze sein.)


    Edit. Nachts eine Fütterung bleibt hier wichtig, sonst kann Hund auch nicht durchschlafen.

    wir haben ihn erst seid 2 Monaten.

    Dann erstmal nicht vom schlimmsten ausgehen.

    Vielleicht hilft eine Futterumstellung, anderes Kotvolumen oder erstmal die Eingewöhnung. In der stressigen neuen Umgebung mal zu stark gedrückt oder zu fester Kot, kann auch mal das Problem auslösen.

    Es kann auch sein, dass ein Chiropraktiker oder jemand, der sich mal den Körperbau anguckt, einfach Verspannungen lösen kann oder die lösen sich von selbst auf, wenn der Hund richtig angekommen ist und dann ist alles normal.

    Analdrüsenprobleme können auch einfach temporär sein. Bei Stress war das Sektret mal zu dick oder einfach verklebt der Ausgang, dann muss das nicht wieder vorkommen.

    Man kann die auch später mal spülen.

    Ich würde da nicht gleich von einem dauerhaften Problem ausgehen. Habe einfach ein Auge drauf.

    Manche Hunde haben das ein zwei Mal und dann nie wieder.

    Es macht einen Unterschied, habt ihr das Problem zum ersten Mal? Schon länger?

    Nicht jedes Bodenrutschen liegt an den Analdrüsen. Das können auch Würmer oder Rückenschmerzen sein oder oder oder. Mal zu weicher, mal zu fester, mal zu wenig Kot. Das kann auch nur vorübergehend sein.

    Bei Betti ist eine Analdrüse anatomisch so gelegen, dass das natürliche Auspressen unmöglich ist. Da kann man nix machen, außer Ausdrücken lassen und ab uns zu spülen. Die andere ist ok und immer leer.

    Von einer Operation wurde uns bisher abgeraten.

    Hat sich das einfach so eingefügt oder musstet ihr euch doch erst einige Zeit dran gewöhnen?

    Das ist sehr wahrscheinlich eine Typ Frage und wie sehr das Leben bereits vorher zur neuen Routine gepasst hat.

    Erster Hund war gar nicht so groß die Umstellung. Hund war unkompliziert. Aber Bettis Ankunft in meinem Leben war eine extrem Veränderung. Sie hat ihr Päckchen und ich hatte da noch einen unbeständigeren Lebensstil. Hat Jahre gedauert bis die Routine für alle Parteien funktionierte.

    Meine macht das auch, aber weil sie super unsicher ist und sicherstellen will, das niemand davon erfährt. Das Phänomen ist sehr häufig.

    Das versteh ich nicht, magst du das erläutern ?

    Sie markiert, um die unsicheren Orte zu sicheren zu machen. Versucht zu vermitteln, dass sie groß und stark ist. Also auch vor den Augen anderer Hunde. Ist ja auch selbstberuhigend.

    Sie ist eine panische Hündin, die schnell in Stress geht. Das ist eine ihrer Überlebensstragien.

    Es gibt sehr unterschiedliche Gründe für das 3 beinige Markieren von Hündinnen. Hier im Forum gab es das Thema auch schon mal. Da waren einige Besitzer mit markierenden Hündinnen.

    Müsst Ihr auch regelmäßig entleeren lassen?

    Ja. Die eine Drüse kann sich gar nicht selbst entleeren. Die andere ist meist ok. Wir gehen alle 3,5 Wochen zum Librela Shot Termin und ich lass die eine ausdrücken. In Narkosen auch mal Spülung, aber nur wenn wir sowieso was machen.

    Es hat allerdings 4 Jahre gedauert bis die Tierärzte (sogar verschiedene) mir über ihre Besonderheit berichtet hatten.

    Ich war dann zu Beginn immer mal, wenn es schlimm war, aber auch mal Monate nicht und dann hatten wir Katastrophe. Zum Glück nie den Absess. Aber sie muss Schmerzen gehabt haben.

    Stattdessen habe ich versucht übers Futter alles zu fixen, dann Chiropraktikertermine, Zusätze und mich für zu blöd zu halten. Bis dann in der Praxis eine neue TA arbeitete und das so nebenbei erwähnte.:headbash: