Ich verstehe nur nicht wieso ein Hund der eigentlich Angst hat, die Hunde die ihm Angst machen von sich aus "provozieren" und Aufmerksamkeit auf sich ziehen will. Das ist doch dämlich^^
Du weist nicht wie oft sich der Hund schon real in Nähe einen Hund abhalten musste. Die Reaktion aus der Ferne soll sicherstellen, dass auf gar keinen Fall Nähe aufkommt.
Für euer Training wäre dann der Abstand schon zu nah gewesen.
Angst/Unsicherheit hat auch nicht mit rationalem Verhalten zutun. Da kickt ein Überlebensmechanismus an.
Ich habe auch eine Hündin, die so auf 100m reagierte. Das konnten wir reduzieren. Aber wenn ich den Punkt verpasse, dann neigt sie dazu sich selbst zu vergessen und sich dabei auch zu verletzen.
Wichtig ist auch die Hyperaktivität beim Gassi rauszubekommen. Jeder Reiz bringt Unruhe und Anspannung rein. Am Ende ist der Hund komplett gefrustet und bellt Arien. Zuhause fällt Hund nervlich erschöpft und ist ruhig. Aus Stress fallen solche Hunde auch gern ins Jagen. Das wirkt meist wie besessen.
Ich muss hier ganz viel Ruhe reinbringen. Nach einem Konflikt den Hund entweder durch eine (antrainierte) Berührung, enges Beimirlaufen, ruhiges Suchsspiel wieder in Entspannung bringen. Zur Not die Runde beenden. Auf keinen Fall darf ich sie anschließend jagen oder zu schnell bewegen lassen, das pusht meine in die Aggression. Anderen Hunden hilft das Wegrennen der Hormone.
Roller und Co haben wir durch Zeugen und Benennen trainiert.
Viel Erfolg.