Beiträge von BettiFromDaBlock

    Pffft! Mir haette ja mal jemand sagen koennen, dass ich das duschen besser mal sein lassen sollte.

    Erzaehl ich dem Chirurgen vorhin das ich die Wunde mit nem wasserfesten Pflaster abgeklebt hatte beim duschen und bekomm direkt eine aufs Hirn, weil das laut Arzt zu frueh war. Bis mind. Montag ist duschem verboten.

    Braucht wer wasserfeste Pflaster? Pfffft

    Je nachdem wie tief die Wunde ist, brauchst du die auch am Montag noch. Also falls nicht genäht wurde....

    Inwiefern verbessern 2 Entspannungssignale die Wirkung? Wie ist die Idee dahinter? Falls ein nicht wirkt?

    Ich überlege, wie viel Sinn es macht, noch einen Duft anzutrainieren. :denker:

    Duft setzt im Gehirn einfach an einer anderen Stelle an als Musik. Man kann ja sogar ein Wort als Entspannungssignal etablieren, was nur erheblich länger dauert.

    Also in dem Sinne ist das nicht doppelt gemoppelt sondern nur ein weiterer "stabilisierender Faktor" für den Hund.

    Ahh, das macht Sinn. Ok, dann weiß ich, was ich zu tun habe. Danke!

    Statt per Hand mit einer Leine auf den Platz führen

    Wichtig, im Haus keine normale Leine dran machen, weil sonst die Gefahr existiert, dass Hund irgendwo festhängt (am Karabiner oder ähnliches). Normalerweise nimmt man da eine Art Wäscheleine oder Strick, der nicht gefährdet. Bei 2 Hunden kann es auch passieren, dass der andere Hund die Leine abkaut oder ähnliches. Also man muss trotzdem aufpassen, dass nichts passieren kann.

    Am besten die Situation erstmal vermeiden und einfach mal einen Trainer draufgucken lassen. Das sind vielleicht auch nur 2 Trainerstunden, aber der kann die Dynamik einschätzen und vielleicht hilft es euch auch bei noch unbekannten Problemen. Man kann da eigentlich nichts verlieren.

    Ähm ihr macht euch damit so alles kaputt an Vertrauen und Bindung. Schimpfen beim Knurren führt häufig zu direkt beißen, weil das Knurren nicht akzeptiert wurde bzw wegtrainiert.

    Ich würde bei einem so kleinem Hund auch nie körperlich werden, der kann eure Hände aka Präsenz ja nur als bedrohlich empfinden. Dieses ganze auf dem Rücken drehen ist absoluter Urquatsch. Wie wäre es mit einer ein Meter Hausleine immer am Hund, dann nehmt ihr die und führt ihn weg ohne dass ihr irgendwen berühren müsst. Zudem am Gehorsam arbeiten und getrennte Plätze einführen.

    Für mich klingt dieses immer Aneinandersein auch eher als Kontrolle statt Liebe. Ihr merkt ja selber wie sehr es sie offensichtlich stresst und ihr als körperlich brutale Halter kommt dann auch noch dazu. (Ja, auch einfach Hochnehmen ist doof) Durch die unterschiedlichen Techniken weiß Hund auch nicht auf welche Ideen ihr als nächstes kommt. Ihr seid also unberechenbar.

    Holt euch da lieber einen Trainer. Das wird sich nur steigern. Ihr braucht eine Strategie, die über Worte funktioniert.

    Beim aktuellen Wetter macht das Training gerade weniger Spaß. 15/20min klappen hier gut. Die gibt es mittlerweile täglich. Jedenfalls tagsüber, abends ist mir zu kalt um rauszugehen |)

    Gerade schläft Betti während ihre neue Entspannungsmusik läuft.

    Letzte Woche war sie einmal 2,5h allein. Nach einer Stunde gab sie 4 Heuler ab. Und dann war wieder gut. Bei der Rückkehr freut sie sich wie immer. Allerdings reagiert sie nach längerer Abwesenheit stärker auf Geräusche im Hausflur. Jetzt überlege ich ein wenig welche Steigerung ich wage, oder lieber nicht. Mal sehen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    .

    Selbst wenn die Auslöser für dich ersichtlich werden, sind andere Menschen eben nicht steuerbar. Das einzige, das du kontrollieren kannst ist der Hund. Natürlich ist es aggressives Verhalten, wenn der Hund Menschen körperlich angeht. Da würde ich dringend mit einem Trainer arbeiten. Mein Hund wählt auch nur jeden 35. Menschen, um auszurasten, deshalb darf er trotzdem keinem einzigen Fremden zu nahe kommen. Nie. Nie. Nie.

    Das Verhalten verstärkt sich übrigens. Mit jedem neuen Erfolg an den Menschen ranzukommen wird das als Handlungsoption verstärkt.

    Es braucht am Anfang etwas, um sich einzugestehen, dass der eigene Hund andere Lebewesen gefährdet, aber es nützt nix. Mit fachlicher Unterstützung könnt ihr das angehen und damit auch euer Vertrauen zueinander wieder aufbauen. Hier diese Frage zu stellen ist schon ein Schritt zur Einsicht...