Ist das "Problem" nicht eigentlich, dass der Hund die Gegend vor der Tür gruseliger findet als Zuhause zu sein? Vorher war eben Beides gleich gefährlich.
Im Grunde ist der Ansatz die neue Gegend neu aufzubauen. Immer den gleichen Weg gehen, hin und zurück. Stück für Stück. Gern auch mal nachts falls Hund sich da wohler fühlt bzw ruhigere Uhrzeiten. Er fühlt sich mit dem Zweithund nicht sicherer? Und ansonsten zur Auslastung rausfahren. Ist auch ok, wenn nur am Wochenende.
Hier hilft zum Beispiel auch auf einem erhöhten Ort sitzen und die Welt beobachten plus Routinen. Aber um ehrlich zu sein laufe ich seit fast 4 Jahren beinahe dieselben Wege bzw. Hund bevorzugt das. Nir die Länge hat sich dramatisch verändert. Neue Wege testen wir immer so knapp an der Gehirnschmalzgrenze. Oder wenn ich wieder übertreibe, dann gibt es danach Ruhetage.
Den Tipp von LUKE13 kann ich nur bestätigen. Der Hundebuggy bringt uns auch mal an neue Orte. Schon die Welt aus dem Ding beobachten zählt hier als großes Kino. Sobald hier irgendwo ein Kinderanhänger in der Stadt steht, muss ich Betti verbieten reinzuspringen.
Hund auch mal öfter Zuhause lassen als vorher, finde ich nicht schlimm. Er braucht ja auch Zeiten, um Dinge zu verarbeiten. ihr seid noch nicht lange umgezogen und ihm raucht wahrscheinlich die Rübe. Allerdings kann er auch nur lernen, wenn er ein wenig aus seiner Comfortzone kommt bzw fehlt ja anscheinend auch noch das Vertrauen zu dir, um auch in gruseligeren Orten spazieren zu gehen. Das ist ein netter BalanceAkt, der einem als HalterIn Gehirnzellen kostet.
Warum glaubst du denn der Hund wäre aktuell nicht ausgelastet? Wie lange seit ihr in der neuen Situation? Ich kann mir vorstellen mental hat er gerade gut zutun.