Ich arbeite remote, also für mich gebe es kein Bürogebäude, zu dem ich könnte. Außerdem sind meine Arbeitszeiten bis auf wenige Terminen flexibel.
Betti ist der beste HomeOffice-Hund. Sobald sie bemerkt, dass ich mich auf den MeetingPlatz setze, zieht sie sich zurück und macht keinen Mucks bis alle Geisterstimmen weg sind.
Wir gehen ca 5:30 Uhr 1 - 1,5h spazieren.
Danach sehe ich Betti erst zum Mittag wieder. Und dann zum Abendessen. (Sie bekommt 3 Mahlzeiten pro Tag) Sollte ich im Bett oder auf dem Balkon arbeiten, legt sie sich auch mal zu mir.
Da mein Job viel Kreativität braucht, mache ich regelmäßig Pausen zum Meditieren oder Spielen mit Betti, oder wir setzen uns an das Fenster und gucken gemeinsam die Leute an.
Zwischendurch gehen wir natürlich noch mal raus, je nach Wetter. Tatsächlich zählt Gassigehen für meine Chefin auch als Arbeitszeit.
Also im Moment ist das wirklich genau richtig so.
Mein Haken ist eher, dass Betti für alles Routinen und Rituale braucht. Also muss ich das Alleinbleibentraining auch während der Arbeit einbauen. Da gehe ich dann einen Kaffee kaufen oder ähnliches. Das ist der Punkt, der mich tatsächlich etwas stresst. Demnächst werde ich wohl mal wieder in der Bibliothek oder im Café arbeiten, damit Betti da ihre Übungen bekommt.