Meine Hündin war vor Kurzem wegen akutem Durchfall drei Nächte stationär in der Klinik. Sie ist allerdings schon 15 und herzkrank, deshalb war ihr Fall natürlich generell lebensbedrohlicher als bei einem jungen, sonst gesunden Hund.
Ultraschall wurde bei ihr auch gemacht, allerdings erst am dritten Tag. Das lag aber nicht daran, dass meine Hündin unkooperativ war, sie macht alles super mit. Ich habe da aber auf die Oberärztin vertraut, die eingeschätzt hat, dass Ultraschall hier wohl nicht umgehend notwendig ist. Röntgenbilder wurden überhaupt nicht gemacht, war auch nie die Rede von. Auch wenn manche User hier das anders handhaben würden.
Hier werden alle Untersuchungen weiterhin ohne Besitzer durchgeführt. Während das für meine Hündinnen gar kein Problem ist, wäre es für unseren (nicht traumatisierten) Rüden sehr wohl eins. Aber dieses Defizit ist eine Sache zwischen mir und den Ärzten und nix, wo irgendwelche Leute aus dem dogforum ungefragt ihre Meinung vom Stapel lassen müssen. Habt ihr nix Besseres zu tun, als mit vorwurfsvoll-bissigem Ton durch die Threads zu ziehen?
RafiLe1985 Meine Hündin hat 4 Tage permanent Infusionen bekommen. Plus täglich Blutbild, Pankreas und Ultraschall. Fressen wurde ihr von der Klinik die ganze Zeit angeboten (Rinti Filetto), also nix von wegen nüchtern bleiben. Wollte sie aber nicht, wegen Übelkeit. Ihre Medikamente hat sie größtenteils gespritzt bekommen. Es gab Novalgin, Pantoprazol, Cerenia und eben auch Amoxicillin-Clavulansäure, also AB. Ich weiß, dass die Meinungen in diesen Fällen wohl sehr auseinander gehen. So kenne ich TÄ, die eine AB-Gabe in solchen Fällen ablehnen, andere wiederum geben es aus Überzeugung, weil sie damit sehr viel bessere Erfahrungen gemacht haben.
Ein Mittel gegen den Durchfall gab es nicht, trotz wässrigem, blutigen Durchfall über Tage.
So schnell wie es auftauchte, so plötzlich war es auch wieder weg. Di-Do Durchfall, Freitag gar nix, Samstag perfektes Häufchen.
Ich wünsche deinen Hunden gute Besserung!