Meine beiden Großen bekommen seit bestimmt fünf Jahren größtenteils Veggiedog.
Das wird hier allerdings undogmatisch gehandhabt und sie haben im Laufe der Zeit immer wieder tierische Produkte bekommen, allerdings immer nur punktuell und wenn, dann meist in frischer Form. In Summe lebten sie die letzten Jahre dennoch zu 90% vegan würde ich schätzen.
Es schmeckt ihnen, sie vertragen es gut.
Meine Hündin hatte eigentlich nie Probleme, ob mit Fleisch oder ohne. Unser Rüde bekommt von fleischhaltigem Futter jedoch häufig massive Blähungen. Das hatte sich unter VeggieDog sehr schnell erledigt.
Mein verstorbener Pointer war genauso unkompliziert wie meine Hündin.
Die beiden sind mittelgroß - groß und 15,5 bzw. 14,5 Jahre alt. Sie gelten bei unseren Tierärzten als überdurchschnittlich fit und aufgrund ihres Alters stehen sie zudem natürlich auch unter einer engmaschigeren Kontrolle als früher. Es gab nie was zu beanstanden was in Richtung Futter ging.
Ob die Ernährung jetzt einen großen positiven Einfluss auf meine Hunde hatte, weiß ich nicht. Zumindest scheint es aber offenkundig nicht geschadet zu haben, Tierquälerei hin, Tierquälerei her.
Seit kurzem bekommen die beiden noch 2-3 EL Reinfleischdose dazu. Hierbei handelt es sich (hoffentlich :D) um Hirsch aus Wildschuss, das war mir tatsächlich wichtig.
Unser dritter Hund wird übrigens "unfreiwillig" sehr fleischarm ernährt. Sie hat Leishmaniose und ihr Spezialfutter von RC enthält als Proteinquelle Ei. Das einzig Tierische ist Tierfett und Fischöl. Ihr Dosenfutter (anderer Hersteller) enthält je nach Tierart gerade mal 20-30% Fleisch. Das ist gesundheitlich irre wichtig für sie.
Würde sie aus irgendwelchen Gründen Fleisch benötigen, bekäme sie das aber auch.
Davon ab, dass sie Leish hat, ist sie aber gesundheitlich eigentlich in Ordnung. Bzw. sind ihre Probleme nichts, was auf fehlende / mangelnde Fleischfütterung schließen ließe.