Das ist wirklich unmöglich, das allgemeingültig zu sagen glaube ich :/
Meine Hündin hat ja das stetig wachsende Sarkom auf der Pfote. An dem Ding ist nix zu machen, das wird nun von Tag zu Tag größer. Wir haben im Sommer einvernehmlich beschlossen, dass es bei Mausi primär um Lebensqualität geht. Heißt im Klartext: Schmerzmittel, engmaschige Kontrollen, Physio inkl. UWL + Chiropraktikerin sehen mich häufiger als die meisten meiner Freunde. Ich habe aber auch das Glück, dass Maus TÄ und alles drumrum große klasse findet.
Meine Hundeomi ist tatsächlich noch etwas fitter als Benny, trotzdem ist sie am zufriedensten in unseren vier Wänden, am besten befinde ich mich direkt neben ihr.
Sie mag auch Ausflüge, aber vor allem die normalen Gassitouren sind häufig sehr zäh. Da geht es kaum voran und die Leute denken sich sicher manchmal, dass es gnädiger wäre, den armen Hund gehen zu lassen.
Wenn wir aber Ausflüge machen, galoppiert sie auch den Weg entlang, in der Wohnung albert sie viel herum, im Garten patroulliert sie und ist überaus zufrieden mit sich und der Welt. Im Alltag wäre sie aber auch mit 3x 10 Minuten Gassi zufrieden.
Allerdings hat sie keine chronischen Schmerzen. Sollte sie zumindest nicht haben, darauf liegt bei ihr auch der Fokus.
Kurz gesagt: Dass Maus im Alltag viel Unterstützung braucht, immer gechillter wird und auch mal ein paar Missgeschicke passieren, stört mich nicht und ich bin mir ziemlich sicher, dass meine TÄ sie Stand jetzt trotz ihrer Erkrankungen nicht einschläfern würde. Sobald sie aber chronische Schmerzen entwickelt, die nicht mit gut verträglichen Medikamenten abdeckbar sind, werde ich sie gehen lassen. Sie zeigt Schmerzen leider auch nur sehr schlecht an, weshalb ich stets in Sorge bin, etwas zu verpassen. Da sie aber äußerst regelmäßig von geschulten Händen durchmassiert wird, können wir zumindest Probleme im Bewegungsapparat frühzeitig abfangen.