Schwer zu sagen.
Eine Sache, die du schilderst, macht mir etwas Bauchschmerzen, nämlich, dass dein Hund in puncto Schmerztherapie nicht eingestellt ist.
Meine Hündin hat auch Spondylose und Arthrose an zig Stellen. Bei ihr schlägt Librela aber glücklicherweise an.
Zusätzlich bekommt sie aber auch Gabapentin und im Akutfall ergänzend Tramadol.
Außerdem gehen wir zum Unterwasserlaufband bzw. jetzt im Sommer min. 2x die Woche zum See.
1x im Monat Physio, um sämtliche Verspannungen und Blockaden regelmäßig zu lösen ist Pflicht (machen wir aber seit bestimmt fünf Jahren), bei Bedarf gehen wir auch zur Chiropraktikerin (alle paar Monate mal, ist jetzt nix groß Regelmäßiges).
Außerdem nutzen wir Expander - wären die vielleicht eine Option für euch? —> Da bitte dringend Absprache mit TA oder Physio.
Ohne dieses Komplettprogramm hätte sie definitiv keine Lebensqualität mehr.
Jetzt ist sie 16 und ihre Probleme nehmen natürlich immer mehr zu. Aber ich könnte jetzt nicht einfach eine Komponente weglassen glaub ich. Jetzt bei dem Wetter mitten in der Stadt zur Mittagszeit gassi - da schlurft mein Hund hinter mir her und wirkt als würde sie gleich tot umfallen.
In Haus, Hof, Garten und um Gottes Willen See: high life, da merkt man ihr an, dass es ihr gut geht. So in etwa liest sich das bei euch auch irgendwie.
Ach ja: körperlich abbauen tut sie auch. Muskeln aufbauen nicht, egal was wir tun. Aber das ist für mich im Alter normal. Genau so, wie Hunde halt auch im Kopf altern und dann nicht mehr so ticken wie früher. Die Frage ist ja, wie man das Drumherum dann gestalten kann. :)
Ich würde an deiner Stelle nochmal in Richtung Schmerztherapie nachdenken und ergänzende Hilfsmittel, das macht sehr viel aus.
Ich kann es dir für deinen Hund natürlich nicht beantworten, wann er nicht mehr will. Ich bin mir aber sicher, es bei meiner Hündin zu spüren. Und du bestimmt auch. Du wirkst sehr reflektiert und ich denke mal, du kennst deinen Hund sehr gut.