Beiträge von doll parts

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    Ich kenne zwei Frauen persönlich, die 10+ Hunde haben und für mich hat das in beiden Fällen irgendwie einen Beigeschmack von total übersteigertem Konsumverhalten und „sofort haben wollen“. Das empfinde ich allerdings auch bei sämtlichen „Brauche Leine x, Bett y, Futter z, Klimbim hier, Schnulli da“. Ich finde, man muss nicht immer alles haben, was man will, sei es Lebewesen oder Produkt.

    An und für sich gehts all den Hunden soweit gut würde ich behaupten. Ob da aber jedes Individuum wirklich so auf seine Kosten kommt, wie es behauptet wird? Keine Ahnung, aber das weiß ich auch bei Einzelhunden nicht. Ich sehe aber auch das Thema mit dem „Wenn von 10 Hunden plötzlich 5 alt und krank sind“:

    Ich selber habe in den letzten Jahren zusammen mit einer anderen Person zwei sehr alte, schwerkranke Hunde zu versorgen gehabt. Mir ist wirklich absolut schleierhaft, wie man das mit parallel 8 weiteren Hunden bewerkstelligen soll.

    Wir hatten parallel zu den beiden Alten noch eine mittelalte Hündin. Das ging, weil sie eine überdurchschnittlich anpassungsfähige Maus war, die glücklicherweise eh gern auf dem Sofa lag. Ist sie trotzdem immer mal hinten runtergefallen? Definitiv ja. Weil ich oft einfach auch erschöpft war.

    Ich zumindest hatte mit normal alten Hunden nicht den Hauch einer Vorstellung davon, wie viel Zeit ich die letzten zwei Jahre beim Tierarzt verbringen werde und wie anstrengend die Pflege alter kranker Hunde sein kann. Seine es akute medizinische Probleme, Inkontinenz, Demenz, das plötzlich altbekannte Sachen nicht mehr funktionieren, …

    Genauso das Thema mit dem Buggy: ja klar kann ich den Hund da reinpacken. Aber doch nicht 3 (je nach Gewicht, logisch). Ich fand es bei 20kg Hund je nach Umgebung schon echt mega anstrengend, den Buggy den Berg hochzukriegen, ebenso wie mein recht starker Freund.

    Dass die besagten Hunde so lange leben konnten, lag letztlich daran, dass wir die Kapazitäten hatten, die zu umsorgen. Hätten wir beide Vollzeit außer Haus gearbeitet, ein Kind gehabt oder eben noch eine Vielzahl anderer Tiere, dann hätten wir sie vermutlich früher einschläfern lassen müssen.

    Lara004 die anderen Werte sind in Ordnung. An den Werten welche eine konkrete Anämie anzeigen würden ist keine Auffälligkeiten laut meiner Tierärztin. Ich habe vor im neuen Jahr nochmals mit der Tierärztin zu telefonieren um einen Plan zu entwickeln. Es werden denke ich keine 4-6 Wochen werden aber nicht nochmal mit der Tierärztin telefoniert zu haben fehlt mir die richtige Entscheidung.

    Ich habe keine Erfahrung mit dem spezifischen Thema und Werten, Maus war aber ein Jahr vor ihrem Tod stark anämisch. Wir haben es leider relativ spät überhaupt erst bemerkt und haben dann in einer Nachmittagssitzung sämtliche möglichen Ursachen ausgeschlossen.

    Wir können deshalb immer noch nur vermuten, woran es lag.

    Letztlich lief es darauf hinaus, dass wir 3 Monate lang jede Woche oder auch mal alle 2 ein Blutbild gemacht haben. Und ne Transfusion. Das ist organisatorisch ein bisschen kompliziert, an sich in dem Sinne aber kein schwieriger Eingriff.

    Hat Maus auf jeden Fall das Leben gerettet.

    Also auch wenn unser Fall ein bisschen anders war als bei euch, ich glaube aus meinen Erfahrungen heraus wäre meine nächste Blutkontrolle sehr viel früher.

    Und ich würde eine Transfusion zügiger machen. Ein alter Hund steckt solche Sachen einfach sehr viel schlechter Weg und die Heilungskräfte sind sehr viel schwächer als bei einem jungen Hund.

    Wann ist denn für euch Ende?

    Also dass ein Hund inkontinent ist, selbst nicht mehr stehen oder laufen kann, sehr dement ist und große Ängste oder Verwirrung auslebt usw. Das finde ich ehrlich gesagt schon sehr arg. Wie viele schlechte Tage braucht es, dass man sagt, es geht nicht mehr?

    Schwer zu sagen, weil es ja auch immer auf die Lebenssituation ankommt.

    Also dass alte Hunde schlechte Tage haben, klar. Aber anhand der Lebenssituation kann man da ja noch echt viel rausholen.

    Ich lebe hier auf einem Hof, das ist natürlich besser als im 4. OG eines Mehrfamilienhauses mitten in der Stadt.

    Auch, wie viele und welche andere Lebewesen teilen unser Leben: ich habe Maus zum Spazierengehen immer in einen Wagen gesetzt und geschoben. Ging, aber war anstrengend. Zora hat sowas perfekt mitgemacht, ein junger Rüpel hingehen eher nicht so. Ein Kind, das selbst den Kinderwagen favorisiert wohl eher auch nicht so.

    Habe ich Kinder, einen Partner der das mitträgt, bin ich für alles allein verantwortlich, habe ich einen Job, der das hergibt, dass ich nachts vllt. nicht mehr wie gewohnt schlafen kann und bei dem spontane „Mein Hund hat ein Befinden“-Ausfälle stemmbar sind, führe ich ein Leben, bei dem ich ständig nur unterwegs bin,…?

    Maus war zum Glück nicht dement. Nicht mehr so auf Zack, ja und zum Ende hin auch etwas eigen. Aber sie wusste immer, wo sie war, wer wir sind, was normales Verhalten ist und so weiter.

    Ich glaube, wenn sie plötzlich in gesteigertem Maß Ängste und Verwirrtheit gehabt hätte, hätte ich sie früher gehen lassen. Sag ich jetzt, als Unbetroffene.

    Ich habe so ne Soße aus Rot- und Portwein und vorher in Wein eingelegten Schalotten.

    Die hier: Link, lässt sich ja auch leicht veganisieren. Wir essen die seit Jahren und ich liebe sie sehr.

    Bei real habe ich letztens so veganen Fond gesehen, in allerlei tierischen Geschmacksrichtungen. Fand ich voll spannend, hatte aber leider keine Hand mehr frei.

    LinkedIn gibt einen eine Prognose, ich weiß aber nicht mehr, wie man das einstellt (ich hab's quasi ungewünscht bekommen)

    Ach, entschuldige. Ich meinte eher wie was aktuell in eine Bewerbung gehört und wie man die am Besten gestaltet.

    Meine letzte ist jetzt über 10 Jahre her und ich hab davor so Kram gelernt, wie mit Designs arbeiten damit die Bewerbung hervor sticht und sowas. Das halte ich persönlich für Quatsch.

    Canva-Vorlage. Gibts diverse Designs, auch sehr schlichte. Sowas nutze ich tatsächlich, nicht, damit meine Bewerbung hervorsticht, sondern weil viele mit Word erstellten CVs ne optische Zumutung sind.

    Mit Canva kann man sehr schnell ein hübsches, unaufdringliches Ergebnis erzielen. Find ich für die meisten Zwecke vollkommen ok.

    Ich hab leider schon ein paar Hunde gehen lassen müssen und das war natürlich immer irgendwie schlimm für mich. Aber es waren immer noch andere Hunde bei mir.

    Jetzt ist Zora vor einigen Wochen sehr plötzlich und unerwartet verstorben und so ist es nun das erste mal, seit ich Hunde halte so, dass ich so gar keinen Hund bei mir habe. Das war ein ganz schöner Hammer: einmal der Schock und die Trauer um Zora und dann aber auch dieser abrupte (temporäre) Abschied vom Hundehaltersein. Ist ja doch ein Stück weit Teil meiner Identität und plötzlich war mein Tagesablauf so komplett anders.

    Naja, Ende Februar zieht vermutlich ein neuer Hund ein, vor zwei Wochen hat ein Streunerkater. Das hat mir tatsächlich sehr geholfen.

    Die Gesellschaft macht es einem halt auch sehr schwer, kein schlechtes Gewissen zu haben wenn man 3x pro Woche ins Gym geht oder Abends nach dem Spaziergang halt statt mit dem Hund chillt, lieber aufs Motorrad geht. Natürlich darf der Hundi nicht zu kurz kommen, also man sollte nicht anfangen ihn komplett zu vernachlässigen und das als "Abgrenzen" zu kaschieren.

    Diesen Eindruck kann ich überhaupt nicht teilen. Ich halte jetzt seit über 15 Jahre verschiedenste Hunde in verschiedenster Art und Weise und Lebenssituation + Umfeld, und sowas ist mir wirklich noch nie vorgeworfen worden. Oder sonst wem in meinem Umfeld.

    Ich glaube, der Gesellschaft in der ich lebe, könnte es nicht egaler sein, wie ich mir meine Zeit einteile.

    Ich habe eine Person in meinem Umfeld, die mental wirklich immer sehr aktiv bei ihrem Hund ist und wo ich das tatsächlich auch mega anstrengend finde. Vor allem für mich, der Hund kommt eigentlich ganz gut damit zurecht. :D

    Ich glaube auch, dass es total abhängig vom Hundetyp ist. Unserem Dackel tut zu viel Aufmerksamkeit gar nicht gut. Die wird binnen Stunden dann einfach nur ein übelst nerviger Hund und sie schläft nahezu gar nicht mehr, was sie noch nerviger macht.

    Meine Brackenhündin hingegen fand zu viel Aufmerksamkeit total unnötig und wenn ich ihrer Meinung nach zu viel Gewese gemacht habe (bspw. wenn ich sie freudig begrüßt habe, wenn sie den Raum betreten hat), hat sie manchmal auch auf dem Absatz kehrt gemacht und hat sich in einen anderen Raum gelegt. 😂 Das war jetzt nicht, dass mein „Halloooooo“ ihr irgendwie geschadet hätte, ich schwöre aber auf alles was mir heilig ist, dass die mich maximal albern fand.

    Ich finde diese „Wenn man dies, dann müsste man das“ bei dem Thema wenig zielführend.

    Die Beweggründe, weshalb Menschen sich ernähren wie sie sich ernähren sind sehr vielfältig und nicht immer steht „Ich bin vegan, weil ich die Tiere so schrecklich lieb habe“ im Vordergrund.

    Manch einer ist ein Paradebeispiel der Konsequenz, andere stimmen das auf den Kontext ab und wägen ab, was gerade am sinnvollsten ist (bspw. bei Essenseinladungen).

    Am Ende geht es niemanden was an, warum ich mich wie im Detail ernähre und ob das morgen noch so ist wie heute. Zumal es ja, auch wenn manch einer das manchmal zu vergessen scheint (egal aus welcher Ernährungsrichtung kommend), auch keinen vegan-Goldstandard gibt. Oder überhaupt einen Ernährungsplan-Goldstandard.

    Ich war auch so ein "ich esse nix" - Kind. Keine Sorge, die werden trotzdem groß und gesund.

    Mich fragen Leute heute noch, wie ich es überhaupt geschafft habe, Erwachsen zu werden. Vor allem mein Arbeitskollege ist immer wieder erstaunt wenn er hört, was ich früher so gegessen bzw. Nicht gegessen habe.

    Ich war auch immer dürre und am unteren Ende der Gewichtskurve.

    Sicherlich sollte man ein halbes Auge drauf haben, dass ein Kind nicht zu ungesund oder zu gering ernährt wird, aber wenn das Gewicht in Ordnung ist und in der Kita auch vernünftig gegessen wird, würde ich mir zu Hause da nicht so Gedanken machen.

    War hier ähnlich. Mir wurde da aber auch immer irgendwie Druck gemacht, es wurde offen drüber geredet, wie mäklig und problematisch ich bin, dies wurde probiert, das wurde probiert… - es war irgendwie immer n Thema. Zuhause, in der Kita, im Hort, bei Freunden zuhause, …

    Weil sich die Leute Sorgen gemacht haben natürlich. Und vllt. auch weil sie dachten, ich sei super verwöhnt.

    Aber für mich war das richtig schlimmer Druck und ich hab mich irgendwann vor dem Mittagessen gefürchtet.

    Bis es für mich kein Problem mehr war, bei anderen Leuten zum Essen eingeladen zu sein (aus Angst, dass das wieder so ne unangenehme Situation für mich wird), musste ich erst erwachsen werden.

    In meinen 20ern habe ich mich aber zu einem ziemlich unproblematischen und wenig mäkligen Esser entwickelt, der auch nahezu alles probiert. Mir hätte es als Kind glaub ich sehr geholfen, wenn Essen nicht so ein Thema gewesen wäre.

    Meine beiden älteren Schwestern wurden zu DDR-Zeiten noch zur Kur geschickt weil sie „zu dünn“ (aber wenigstens nicht mäklig) waren. Das hat 0,0 was gebracht, hat sich aber später von selbst verwachsen. Wir sind heute alle normalgewichtig.