Beiträge von doll parts

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Ich habe meine Hündin auch mit 17 geplant einschläfern lassen müssen. Ich habe sie mit 15 bekommen und so wie du Yana&Co alles mit ihr gemeinsam erlebt.

    Ich hab mir für den Tag frei genommen, habe leckeres Essen für sie gemacht, was ich ihr die ganze Zeit gut als Häppchen geben konnte, hab sie nochmal in ihren Buggy gesetzt und war eine Stunde im Park spazieren. Den Rest der Zeit haben wir kuschelnd auf dem Sofa verbracht, bis es dann so weit war.

    Ich hab da natürlich die ganze Zeit dran gedacht, dass das jetzt unser letztes Mal dies, das letzte Mal das war und das war unglaublich schwer und schmerzhaft. Die Einschläferung war aber sehr friedlich bei uns zuhause und genau so wie ich es mir für Maus gewünscht habe.

    Es war schon sehr emotional, ich hatte im Anschluss dann aber eigentlich keine schlimme Trauerzeit. Ich denke, weil ich vorher schon ausreichend Zeit dafür hatte und es einfach okay war und ich wusste, dass ich alles Mögliche gemacht habe und jetzt der Zeitpunkt gekommen war. Da ging es mir bei den spontaneren Toden im Nachhinein wirklich sehr viel schlechter.

    Ich wünsche euch alles Gute und einen friedlichen, ruhigen Abschied!

    Es gibt kühles Laminat. Sie ist ungefähr 16 Wochen alt.

    Ihre Wohlfühltemperatur sind halt Minusgrade. Deshalb dachte ich an so eine Art Reallyschnitt wie bei Ponys.

    Bauch nackt machen wäre schon recht viel Fell weg, ihr Vater wird auch ein bis zweimal im Jahr geschoren.

    Kenne das Problem vom Berner Sennenhund meiner Freundin.

    Ich hatte ihn eine Weile zur Pflege und dem armen Kerl war eigentlich permanent zu heiß und er lag häufig im Flur. Das war im November, in einem schlecht isolierten Haus.

    Ich kann mir irgendwie überhaupt nicht vorstellen, dass durch diese Fell ne Kühlmatte oder sowas durchdringen würde.

    Wir haben es letztlich so gelöst, dass der Hund häufig im kalten, ungeheizten Flur lag, während wir im Zimmer waren. Tür natürlich offen, er sollte ja nicht vereinsamen. :D

    Zuhause lebt man mit seinem Gehechel, so war es beim Vorgänger auch. 😬

    Ich kenne mich mit Welpenfell nicht so aus, generell würde ich aber intuitiv auch den Bauch rasieren und es versuchen. Vllt. auch erst, wenn er kein Welpenfell mehr hat?

    Wir haben uns nen Industriestaubsauger gekauft. Haben Stihl und Kärcher, bilde mir ein, dass der Stihl etwas besser ist.

    Man muss nur drauf achten, den Filter immer auszuklopfen, der ist bei uns recht schnell voll.

    Finde, bei denen stimmt das Preis- / Leistungsverhältnis. Habe allerdings keinen Vergleich zu Vorwerk oder sowas.

    okay... gut... bei der nächsten Aktion fliegt es komplett rein. Und schicke traurige Dackelbildfotos von Bolle, wenn es nachher nur noch ein nasser, harter Fladen ist, die euch das Herz brechen werden.

    Das Innenleben der Flocke sind doch solche Memoryfoam-Schnippsel oder hat sich daran was geändert?

    Ich habe meine Flocke mal per Hand gewaschen und dann drei Tage durchgehend im Trockner gehabt. Und anschließend einige Tage auf dem Balkon. Meiner Meinung nach ist das Zeug nicht dafür da, gewaschen zu werden (und ich bin da sonst eher rabiat: Wäsche trenne ich nur rudimentär und was den Trockner nicht überlebt, na du weißt schon…). Sollte ich nochmal vor der Überlegung stehen, meine Flocke zu waschen, kaufe ich mir lieber eine Neue.

    Ich stelle mir Urin- und Kotinkontinenz wahnsinnig belastend vor.

    Ich denke, dass Kotinkontinenz belastender ist. Eine Windel anziehen ist ja schon gut und recht, aber da würde bei unserem Tidou das Fell total verschi… sein.

    Wenn Rüden unter Harninkontinenz leiden, ist das Tragen von einer Rüdenbinde normalerweise kein Problem. Aber ich kann mir vorstellen, dass es bei Hündinnen komplizierter ist.

    Ich fand die Harninkontinenz deutlich anstrengender. Eine Windel war für uns keine Option. Durch das CES war Maus eh nicht mehr gut beweglich bzw. waren ihre Bewegungen (auch durch das mithelfen durch uns Menschen) eher ruckelig und die Windeln hätten sich die ganze Zeit verschoben und wären aufgegangen.

    Je nach Hundegröße sind das dann ja auch große Mengen Urin.

    Kotinkontinenz ist jetzt natürlich auch nicht toll, aber die Vorfälle waren bei uns viel unkomplizierter zu beheben. Ihre Verdauung war aber auch bis zum letzten Tag super, also da konnte man einfach aufsammeln, drüber wischen, fertig.

    Beides erfordert aber natürlich ein entspanntes Umfeld.

    Mir ging es nach dem Tod meiner alten Hündin auch gut. Ich hab es anders erwartet, aber sie war 17, schwer krank und es war geplant und friedlich und wie bei euch auch Zuhause. Es war einfach ok und ich mit allem im reinen.

    Dass das auch ganz anders geht, habe ich ein halbes Jahr später erfahren müssen, als meine andere Hündin vollkommen ungeplant und auch nicht schwer krank plötzlich gestorben ist. Sie ist ein paar Tage nach einer OP bei uns zuhause einfach umgekippt und in unseren Armen gestorben- das war so ein Schock für mich, dass ich die erste Zeit danach wirklich Probleme hatte, einigermaßen zurechtzukommen. Irgendwann hat sich das wieder eingependelt - aber ich träume noch immer davon und ich darf nicht zu lange drüber nachdenken.

    Vielen Dank für eure Worte. Es hat schon sehr geholfen, das mal runter zu schreiben.

    Ich gebe euch da auch komplett recht, nur für mich selbst fällt es mir sehr schwer das mit den Grenzen der eigenen Leidensfähigkeit anzunehmen.

    Dafür habe ich sie zu oft schon im Leben für viel unwichtigere Sachen ausgedehnt.

    Ich fand das damals auch mega schwierig. Die letzten Monate mit Maus waren sehr anstrengend und ich hätte sie guten Gewissens auch einschläfern lassen können, weil klar war, dass wir in den letzten Zügen ihrer Palliativbetreuung sind.

    Ich hatte noch meinen erwachsenen Hund dazu und einen 6 Monate alten Dackel, dazu ne neu beginnende Fernbeziehung, meine letzte Uniprüfung - also irgendwie ne total blöde Kombination an Dingen.

    Für mich hat sich der Gedanke des früheren Einschläfern aber einfach nicht richtig angefühlt und ich glaube, ich wäre mit der Entscheidung im Nachgang nicht gut klargekommen (auch wenn ich sie rational als legitim empfunden hätte). Ich bin aber auch kein großer Meister im Wahren der eigenen Grenzen, schon gar nicht bei diesem Thema. Ich denke, das ist Fluch und Segen zugleich.

    Wenn ich an die Zeit zurückdenke, dann denke ich aber tatsächlich eher weniger an die Anstrengung, sondern daran, dass es uns trotzdem gelungen ist, noch eine schöne Zeit miteinander zu haben und dass ich mit der Entscheidung zum Zeitpunkt vollkommen im Reinen bin.

    Trotzdem war es aber eine enorme Erleichterung, als sie dann tot war, weil die Pflege am Ende echt intensiv und die Einschränkungen groß waren.

    Leider hatte der Dackel enorme Probleme mit dem Thema Stubenreinheit, weshalb ich dann trotzdem noch dauernd mit unerwünscht platzierten Ausscheidungen zu tun hatte. 😬

    Vor ca. 20 Seiten hieß es, dass viele Leute einen unkomplizierten, netten, nicht jagenden und nicht wachenden Hund wollen und das ja enorm hohe Anforderungen seien und wenn man keine hündischen Eigenschaften möchte, dann…

    Das fand ich ehrlich gesagt total seltsam.

    Das sind alles unterm Strich nette und entspannte Begleiter gewesen ... manche sind mal nem Bewegungsreiz hinterher, andere bellen wenn plötzlich wer in der Wohnung steht, aber alles total moderat

    Das zweite ist ja nun genau das, was ich - und andere gesagt haben und was Du seltsam findest: es haben auch nette Begleithunde diese "hündischen" Eigenschaften in unterschiedlichen Ausprägungen. Man arbeitet eben daran bzw darum herum und dann sind sie "trotzdem" - oder teils auch gerade deswegen - nette und entspannte Begleiter.

    Und abgesehen davon: die Qualzuchten haben diese Eigenschaften ja auch - inwiefern begründet das also den Kauf einer Qualzucht (darum geht es hier ja)?

    Hm, dann habe ich dich und andere wohl falsch verstanden. Für mich las es sich, als wären diese Attribute (nett, nicht jagend und wachend, unkompliziert) etwas, was auf eine eierlegende Wollmilchsau hindeutet. DAS ist für mich eine seltsame Aussage, weil ich eben zig unterschiedliche Hunde kenne, die genau das hergeben.

    Für mich ist melden oder mal 10m einem Bewegungsreiz hinterherhüpfen jetzt aber auch nicht wachen oder jagen, wo man explizit dran arbeiten müsste und die Hunde dann „trotzdem“ tolle Begleiter werden.

    Und jetzt steh ich noch mehr auf dem Schlauch: nix von dem Geschriebenen begründet den Kauf einer Qualzucht, warum sollte es? Es zeigt viel mehr, dass diese ganzen Attribute die gefragt sind, ja auch von vielen anderen Hunden erfüllt werden. Sowohl optisch als auch charakterlich.

    Also für mich ist klar, der nächste Hund (also in 15Jahren, weil Gustaf uralt wird) wird wieder ein junger Adult aus dem Tierschutz und gerne ein Mischling. Und dann etwas deutlich handlicheres, so 15-20kg. Meine bisherigen Hunde waren eher so 30-40kg.

    Warum? Einfach weil Welpen/Junghundzeit nicht meins ist, und weil es keine vollumfänglich gesunde Rasse mehr gibt die mich anspricht. Ist halt so.

    Neue Rassen brauche ich deswegen aber noch lange nicht. Die Tierheime & Co. sind voll. Ich bin gewiss nicht gegen Zucht. Hier sitzt ein VDH Hund, aber ich bin inzwischen einfach soweit zu sagen.. Ich hatte jetzt alles (Ups-Wurf, Inland TS, Ausland TS, VDH Züchter) und irgendwie komme ich am besten damit klar, einem TS Hund ein Zuhause zu geben. Und ja, als hundeerfahrener Mensch komme ich auch mit div. Baustellen klar.

    Ist bei mir genauso. Ich stand unlängst vor der Entscheidung, wo mein neuer Hund denn herkommen soll und habe mich aus ähnlichen Gründen wie du für einen TS-Hund entschieden.

    Vor ca. 20 Seiten hieß es, dass viele Leute einen unkomplizierten, netten, nicht jagenden und nicht wachenden Hund wollen und das ja enorm hohe Anforderungen seien und wenn man keine hündischen Eigenschaften möchte, dann…

    Das fand ich ehrlich gesagt total seltsam.

    Gehe ich die Hunde in meinem Umfeld die Hunde durch, dann treffen diese Eigenschaften auf echt viele zu. Sei es Zwergdackel, diverse Retriever, Berner Sennen, DSH-Mix, Bracke, Pits und Staffs und auch diverse undefinierbare Straßenmixe sämtlicher Größen. Manche vom Züchter, manche vom UPS-Wurf, manche aus dem TS.

    Das sind alles unterm Strich nette und entspannte Begleiter gewesen und trotzdem bilden diese Hunde keine homogene Masse. Jeder dieser Hunde hatte (teils rassespezifische) Eigenheiten, alle waren sie in ihren Bedürfnissen und Charakteren unterschiedlich, manche sind mal nem Bewegungsreiz hinterher, andere bellen wenn plötzlich wer in der Wohnung steht, aber alles total moderat und auch für ein bisschen bemühte Anfänger gut geeignet. Und richtige Hunde mit richtigen Hundeeigenschaften waren und sind sie auch alle. 🤷‍♀️

    Ich bin überzeugt davon, dass es von diesen Hunden zig gibt, in unterschiedlichster Optik und Ausprägung. Deshalb ist mir vollkommen schleierhaft, weshalb man da unbedingt eine neue, lückenfüllende Rasse brauchen sollte.