Beiträge von doll parts

    Ich kenn das nur aus Erzählungen von einer Kollegin von mir. Sie hat einen Kater und den durfte sie in der Vergangenheit schon öfters mal beim Tierarzt zusammen flicken lassen weil er sich wieder irgendwo draußen in der Nachbarschaft mit einer anderen Katze geprügelt hat.

    Das kommt sicher auch auf die Gegend an bzw. wie die Katzendichte so ist. Bei uns ist es so, dass für diverse Streuner (also 24/7 draußen) ausreichend Platz ist und auch viele Versteckmöglichkeiten. Sicher gibt es hier auch mal eine Klopperei, ich hab jetzt aber zumindest noch nie mitbekommen, dass das regelmäßig und übermäßig stark ist.

    In einer Einfamilienhaussiedlung mag das aber schon wieder ganz anders aussehen.

    Wir wohnen ziemlich abgelegen und unser Kater ist der Sohn einer lange ansässigen Streunerkatzenfamilie. Er hat halt irgendwann beschlossen, bei uns zu bleiben. Ich selber hätte mir aus diversen Gründen (u. A. auch wegen der Freigänger-Thematik) nie ne Katze geholt und versuche jetzt irgendwie, das Beste draus zu machen.

    Wir haben weder einen Garten, noch einen Balkon und auch nicht die infrastrukturellen Möglichkeiten, ihn in unseren Wohnräumen zu begrenzen. Dementsprechend geht er natürlich raus, so wie er es in seiner Zeit vor uns ja auch gemacht hat. Nur seltener, denn er liegt gerne auch einfach mal den ganzen Tag lang im Bett. :D

    Mit den anderen Katzen/Katern hier läuft es ganz ok. Es gab anfangs immer mal Keile, ich denke aber das lag auch am Alter und es gab zum Glück nie größere Wunden. Wir haben jetzt soweit wie möglich „alle“ kastrieren lassen, ich kann mir vorstellen, dass das vllt. auch nochmal mehr Ruhe reinbringt? Keine Ahnung, aber zumindest gibt es nicht mehr massig Katzennachschub.

    Und die nächste dir fragt wann ich sie endlich aufgebe und erlöse. Am besten noch heute.

    Oh Mann.

    Versuch, das von dir abzugrenzen. Ich habe das bei meinen alten Hunden immer so gehandhabt, dass es einen bestimmten Kreis an Leuten gab, deren Meinung mir da wichtig war. Weil sie den betreffenden Hund gut kannten, unsere Lebensumstände und auch ein gewisses Maß an medizinischem Sachverstand hatten.

    Dem Rest der Leute habe ich ziemlich schnell und klar zu verstehen gegeben, dass mich deren Meinung nicht interessiert. Ich finde, das gehört sich einfach nicht. Als würde man nicht selber sehen, dass die Situation Mist ist und als würde man sich nicht ausreichend Gedanken machen und abwägen.

    Du wirst die richtige Entscheidung treffen. Nur lass dich nicht zu irgendwas drängen, nur weil andere Leute xyz machen würden.

    Hat jemand von euch einen GPS-Tracker für Freigänger?

    Hätte gern einen, bin aber unschlüssig. Bisher hat unser Kater weder Halsband noch Geschirr, aber an irgendwas muss der Tracker ja befestigt werden. Was ist da die sicherste und für die angenehmste Lösung? Sind diese Halsbänder, die von selbst aufgehen können, ne gute Option oder allenfalls eine nette Idee?

    Ist nicht zu empfehlen. Entweder strangulieren sie sich damit, böeiben hängen oder verlieren sie unterwegs.

    das ist meiner Meinung nach das Geld und Leben der Katze nicht wert.

    Das heißt, dass diese sich selbst öffnenden Halsbänder nicht zuverlässig sind?

    Das Risiko, dass der Tracker dadurch verloren geht, wäre für uns ok, Strangulation oder sonstige Verletzungen bei sich oder anderen Tieren natürlich nicht.

    Hat jemand von euch einen GPS-Tracker für Freigänger?

    Hätte gern einen, bin aber unschlüssig. Bisher hat unser Kater weder Halsband noch Geschirr, aber an irgendwas muss der Tracker ja befestigt werden. Was ist da die sicherste und für die angenehmste Lösung? Sind diese Halsbänder, die von selbst aufgehen können, ne gute Option oder allenfalls eine nette Idee?

    Hündin, 3 Jahre alt, 15kg:

    - 30€ Futter

    - 200€ Hunde-Kita

    - 40€ Mantrailing

    - 100€ KV & Haftpflicht

    Also in Summe 370€.

    Zubehör nutzt sie größtenteils von meinen vorherigen Hunden, Leckerlis haben wir zu Beginn en Masse geschenkt bekommen und werden gefühlt niemals alle werden, irgendwelchen Schnickschnack kaufe ich eigentlich nie. Wenn, dann fällt es nicht ins Gewicht.

    Wo genau wohnst du noch mal schnell und wann kann ich ihn abholen? :lol:

    Ganz tief im Westen und jetzt sofort, wenn du die Küche putzt.

    Es gibt da dieses, Wasser aus dem Wasserhahn im Bad Ritual. Ekelalfred gelüstete es nach einem Tropfen, nur dieser tölpelige Mann hat es gewagt beim Duschen die Tür abzuschließen. Beschwerde 1 ging an mich. Ich habe freundlich auf 93 Wasserschalen, 2 Gießkannen und den Hundewassernapf verwiesen. Ekelalfred baumelte am Griff der Badezimmertür und hämmerte mit den Hinterpfoten auf den Feind ein. Tür ist wohl nicht ohne Grund abgeschlossen. Beschwerde 2 ging an mich. Ekelalfred inspiziert den Hundewassernapf, aber der wurde wohl mal unverschämterweise von einem Hund berührt, derart kontaminiertes Wasser kann er nicht saufen. Beschwerde 3 ging an mich, 2 Liter Wasser verteilen sich auf dem Boden. Bei so viel schlechtem Personal muss man einfach etwas ungehalten werden. Während ich putze öffnet er die Spülmaschine, turnt darin rum, zerbricht eine Tasse und springt auf die Arbeitsplatte. Bei sowas beschwert er sich nie. Man sollte nicht sicher sein, dass kann nicht mehr hoch springen, irgendeine Form von Sicherheit bedeutet. An der Spüle planscht er dann fröhlich mit Wasser rum, was soll man auch sonst den ganzen Tag machen. Was interessieren Kalkflecken, wenn jemand Anderes sich um das Problem kümmert. Alarmiert betrete ich die Küche und bekomme Beschwerde 4, ich störe. Lasse Chaos, Chaos sein, wische weiter Wasser vom Boden. Ekelalfred ist fertig und wirft noch schnell das Öl von der Arbeitsplatte, steht zwar auf der anderen Seite und wohlweislich hinter einem Regal, aber man wird ja wohl mal Spaß haben dürfen. Endlich nicht mehr durstig und ermattet vom Tagewerk legt er sich schlafen. Zeit für Tablette, Beschwerde 5.

    Ja er hat natürlich ein Stück Fisch bekommen, weil er so lieb seine Tablette genommen hat :ugly: Ja er wurde mir damals als unsauber vermittelt, habe ich mir nur irgendwie was Anderes drunter vorgestellt. Ja der Mann muss zukünftig wieder mit Ekelalfred duschen. Dann steht er zwar in der Dusche und beschwert sich über nass, aber damit kann ich leben.

    Ja früher war das normal. Ja ich kann verstehen warum er so ein Wanderpokal war. Ja er ist altersmilde geworden und das dürfte sein erster Anschlag heuer gewesen sein. Nein wir waren nicht schlau genug ihm einen eigenen YouTube Kanal zu erstellen.

    Ich bin entzückt.

    Und Winkehund Wie herzig 😻

    Hund und Kater haben den Tag heute auch gemeinsam im Bett verbracht. Es regnete viel und war ungemütlich, also kein Wetter für heranwachsende Streunerjungs. :)

    Ich habe in der Zeit als meine Hündin 16/17 war mein Studium beendet und eine Vollzeitstelle begonnen. Allerdings mit 3 Tagen HO.

    Da sie zum einen sehr auf mich bezogen war, zum anderen aber auch der Pflegeaufwand im letzten Jahr massiv gestiegen ist, hätte ich definitiv keine Stelle angetreten, bei der ich jeden Tag 8h weg bin, ganz gleich, ob da noch jemand zuhause ist.

    Das ist jetzt natürlich was persönliches und am Ende immer individuell, aber ich habe meine Hündin auch als Teenager übernommen und dementsprechend viel nach ihr ausgerichtet. Ich weiß also genau, wovon du sprichst.

    Ich selber hätte mich meiner wertvollen, gemeinsamen Zeit mit meinem Hund total beraubt gefühlt, wenn ich ihm letzten Jahr nur weg gewesen wäre. Gleichzeitig musste mein AG mich auch häufiger mal gehen lassen, weil spontan ein TA-Termin anstand. Oder zwei. Oder drei. Ist in einer Ausbildung vllt. eher nicht möglich.

    Manchmal geht es nicht anders, aber ich denke, wenn man diesen Luxus hat, finanziell nicht drauf angewiesen zu sein, dann würde ich mit den großen Umbruch warten, bis der Hund nicht mehr lebt.

    Zu diesem „Auch alte Hunde können sich an neue Dinge gewöhnen“ - da gehe ich wirklich nur zum Teil mit.

    Meine Hündin war zeitlebens sehr anpassungsfähig und entspannt. Im Alter war das aber eben alles nicht mehr so. Da haben die körperlichen und mentalen Fähigkeiten einfach nachgelassen und sie hat da Halt gebraucht. Nicht ungewöhnlich in dem Alter, wenngleich das natürlich nicht für alle gilt.

    Wir sind hier zumindest in puncto kastrieren über Lebendfallen gegangen.

    Das ist bei Streunern so eilig, dass ich da tatsächlich nicht viel Federlesen um Gewöhnung gemacht habe. So konnten wir innerhalb von 3 Wochen 5 Katzen/Kater kastrieren lassen. Die meiden uns jetzt nicht mehr oder weniger als vorher.

    Zwei unserer Nachbarn haben einige der Streuner so weit bekommen, dass sie sich (von ihnen!) anfassen lassen. Mit ewig viel Geduld, da reden wir aber von Jahren und vermutlich auch dem richtigen Gespür.