Beiträge von Karpatenköter

    Dann bin ich ja beruhigt, dass so erstmal nix gegen den HZ-DSH spricht. Eine Züchterin dafür kenn ich ja inzwischen persönlich, ihre Hündinnen kenn ich auch und die Art und Weise, wie sie ihre Hunde erzieht/trainiert. Hab ja eigentlich Stockhaar im Sinn, aber zu einem moderaten Langstockhaar würd ich auch nicht Nein sagen :smile:

    Ein Gebrauchshund wird zu Mantrailing oder auch Rettungshund wohl eher nicht nein sagen.

    Fraglich finde ich nur, ob sich das zeitlich wirklich vereinbaren lässt.

    Aktuell ist es so, dass ich fix nur mittwochs und freitags in der OG bin. Üblicherweise trainieren wir Mantrailing dann am Sonntag, da kann ich dann nicht zum Training in der OG. Ab und an fällts Mantrailing dann aber doch mal auf einen Samstag und je nach Lust, Zeit usw geht's am Sonntag dann eben auch zur OG.

    Hin und wieder sind wir vom Spürhundeverein aus auch auf Veranstaltungen dabei. Die Lokalität nutzen wir vor dem eigentlichen Event dann eben auch zum Training der Hunde, im Gegenzug dafür machen wir dann halt einen Kuchenstand oder übernehmen die medizinische Absicherung/Betreuung bei der Veranstaltung.

    Am Wochenende zB sind wir auf einem Flugplatz... vor dem Aufbau trainieren wir, dann helfen wir beim Aufbau, leisten die medizinische Betreuung (Sportveranstaltung). Dafür geht dann eben mal der halbe Tag drauf, aber damit kann ich leben. Ist ja nicht jedes Wochenende so.

    Ist halt aktuell halt ne ziemliche Fahrerei. Zum Mantrailing sind's oft mal 25-35 km je Richtung, zur OG fahr ich auch ±35 km je Richtung... Und ich merke, dass die beiden Omas dadurch halt auch etwas hinten anstehen müssen. Das möcht ich in Zukunft vermeiden, weshalb der nächste Hund halt idealerweise auch Spaß am Sport haben und dafür geeignet sein sollte. Was ja auch wieder sehr für den DSH spricht.

    Wenn Du Juro mal kennenlernen magst, komm in Leipzig vorbei :nicken:

    Ja gern! Muss dann nur mal nach einem freien Wochenendtag Ausschau halten =)

    Ich denke man sollte sich die Frage stellen, wie wichtig es einem ist, Hundesport zu betreiben und wie groß die Enttäuschung ist, wenn der Hund sich als ungeeignet herausstellt.

    Ich sags mal so: für mich steht der Spaß im Vordergrund. Mir macht IGP Spaß, mir macht Mantrailing Spaß. Wenn der Hund jetzt IGP oder Mantrailing blöd findet, ist das für mich ok, gibt's eben nur das eine. Wenn wir im IGP Prüfungen laufen können - super! Wenn nicht ... ja mei. Ist halt so.

    Dino zB hat an der UO seinen Spaß, Fährte fände er sicher auch cool (haben wir noch nicht probiert) - aber der SD wäre für ihn vermutlich mehr Stress als Spaß, also gibt's das für ihn halt nicht. Es sei denn, er hat entgegen meiner Einschätzung eben doch Spaß dran bzw. der Helfer hat Bock drauf, den Hund just 4 fun mit wenig Druck zu arbeiten.

    Mit Dino mach ich echt nur zum Spaß mit. Wir arbeiten gemütlich auf die BH hin, wenn wir die in der Tasche haben, dann vielleicht auch die FH1 =) Wenns mit der BH wegen wasauchimmer nicht klappt... Ich weiß ja, dass der Spinner seine Baustellen und Macken hat. Das ist dann für mich in Ordnung.

    Wir machen einfach, was er kann und leisten will.

    Wenn der Hund allerdings beides blöd findet, ja, dann fänd ich das schon auch ziemlich blöd und wär sicher enttäuscht.

    Edit:

    Ich finde, als Einsteiger im Sport (das ist hier glaub ich der Fall?)

    Japp, Dino ist mein erster "Sport"hund.

    Vielleicht noch zur Erklärung, den Beagle zB hab ich gelistet, weil die mir als netter Zweithhnd ganz gut gefallen. Dass die im IGP Exoten sind, der Helfer die vielleicht nicht im SD arbeiten will usw., ist mir bewusst =)

    Das Beaglechen darf dann eben vorrangig Mantrailing machen und wenns Spaß dran hat, eben auch UO (+ ggf Fährte). Was halt Spaß macht und passt...

    Ich würd's probieren. Wenn du eine Verschlechterung bemerkst, kannst dus ja wieder einschleichen.

    Schlägt dann ja normalerweise direkt wieder an oder? Ich glaube, damals hat es sofort seine Wirkung entfaltet ....

    Meiner Erfahrung nach ja. Kann durchaus ein paar Tage dauern, bis die Wirkung die 100% erreicht. Dino hatte meistens schon ein paar Stunden nach Gabe weniger Juckreiz als davor.

    Wir haben die 5,4 mg Tabletten und Luna wiegt ca. 12,5 kg. Laut der Tabelle müsste sie also eine davon täglich bekommen. Ich habe beim recherchieren aber häufiger gelesen, dass oft mit einer doppelten Dosis begonnen wird und dann nach 2 Wochen umgestellt wird. Hm, also die TÄ hat Luna ja auch extra gewogen um das zu dosieren. Vielleicht rufe ich sonst morgen nochmal an und frage nach.

    Wir haben auch sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Rüde wiegt knapp 40 kg, angefangen vor ca. 2,5 Jahren mit 2 Tabletten/Tag für 10 Tage und seitdem 1 Tablette pro Tag. Es geht im hervorragend (Proteinallergie).

    ....bei den Erfahrungsberichten hier komm' ich aber gerade ins Grübeln, ob ich das Medikament mal ausschleichen lassen sollte (passendes Futter haben wir gefunden) und schauen, ob es auch ohne auch geht :denker: Puuuh....Risiko eingehen oder lieber nicht? Es ging im damals wirklich schlecht.

    Ich würd's probieren. Wenn du eine Verschlechterung bemerkst, kannst dus ja wieder einschleichen.

    Dino hats damals glaub ich 6-7 Monate lang bekommen, heute kriegt ers nur noch im Frühling und Sommer, wenn wieder arg viele Pollen fliegen. Darauf reagiert er leider auch mit Juckreiz.

    Wir haben fast ausschließlich Deutsche Schäferhunde, sowohl HZ als auch LZ in der OG. Haben auch je einen Züchter im Verein. Wenns ein DSH wird, dann auf alle Fälle HZ, soweit bin ich schon =)

    Da nächstes Jahr ein Umzug zurück in die Heimat geplant ist (Brandenburg -> Bayern) werd ich auch die OG wechseln. Die sind bisher auch der Meinung, dass ein HZ-Schäfi gut passen würde. Aber es schadet ja nicht, die Fühler weiter auszustrecken :pfeif:

    Im Rettungshundeverein haben wir aktuell zwei Beagle, einen Labrador, einen Berner Sennenhund und meinen Dino.

    Deutscher Pinscher, Mittelschnauzer, Zwergschnauzer ( wenn nicht zu klein) und Airedale Terrier könntest du dir noch angucken.

    Wobei mit ersteren dreien IGP deutlich eingeschränkter wäre, und letzterer auch mal mehr Jagdtrieb haben kann ( + eben das Trimmen).

    Eigentlich könnte auch ein Riesenschnauzer passen, aber die sind evtl zu groß. ^^

    Ich wette aber irgendwie, es wird was Schäfiges :D

    Dt. Pinscher - interessanter Vorschlag. Aus der Rassebeschreibung vom VDH kann ich mir zumindest ableiten, dass es sehr aktive, teils wohl auch diskussionsfreudige Allrounder sind, aber ich kenn bisher keine wirklich näher.

    Mittel- und Zwergschnauzer hab ich im Hinterkopf, sind aber (zu deinem Leidwesen? |)) aktuell eher auf der Liste des "Quotenminis". Würden vom Charakter her wohl aber auch gut passen, ich hab bisher einen Zwergschnauzer beim Gassi näher kennen lernen können. Einen Riesenschnauzer haben wir in der OG, aber soweit ich weiß, unterscheiden die sich charakterlich schon vom Mittel/Zwergschnauzer. Die Hündin war mir persönlich auch zu zottelig...

    Airedale Terrier, puh, ich weiß nicht. Kann ich mir nicht so recht vorstellen. Mit Terriern hab ich bisher genau 0 Kontakt gehabt und ich muss auch sagen, dass die mich optisch nicht so wirklich ansprechen :ops: Wie siehts bei denen mit der Fellpflege aus? Trimmen, scheren?

    Mittlerweile sind 2 Jahre vergangen und meine Ansprüche haben sich doch ein bisschen verändert... einige Rassen hab ich schon ins engere Auge gefasst, aber bis es soweitTM ist, vergehen sicher noch Jahre. Trotzdem mag ich einfach mal wieder nachfragen =)

    Alles ist nach dem aktuellen Stand gelistet. Nächstes Jahr steht voraussichtlich ein Umzug ans andere Ende Deutschlands an, aber die sportliche Auslastung will ich möglichst so beibehalten.

    Was ich nicht möchte:

    * Labradore. Ich mag dieses distanzlose, aufgedrehte einfach nicht.

    * Pudel. Ja, auch wenn man die kurzgeschoren pflegeleicht sind ... das regelmäßige Runterscheren ist mir, auch mit eigenem Equipment, zuviel Aufwand.

    * Malinois. Ganz eventuell kann ich mir ein gemäßigtes Exemplar vorstellen, aber aktuell sind die definitv auf der Ausschlussliste. Sind mir (noch?) einige Nummern zu groß.

    * Aussie, Border und Co.

    Was ich mir vorstelle (nicht unbedingt in der Reihenfolge):

    * Beagle

    * Deutscher Schäferhund

    * Weißer Schweizer Schäferhund

    * gemäßigter (!) Hollandse Herder

    * Kurzhaarcollie

    * Finnischer Lapphund (trotz des häufig eher langen Fells)

    * ...

    Nur mal so am Rande ... vielleicht magst du ja wirklich mal zu einer richtigen Zug-/Schlittenhundesport-Veranstaltung gehen. Vielleicht magst du auch mal beim Training deines Züchters zugucken oder mitfahren, wenn du da doch eh schon einen Kontakt hast, dann nutz den doch. Schau dir an, was die Hunde in ihrem Alltag machen, wie deren Auslastung aussieht. Online und auf Videos klingt das immer so einfach und schön, aber es ist halt doch auch viel "technischer" und "langweiliger" Kram dabei. Gerade die Grundlagen sind eigentlich erstmal ziemlich langweilig.

    Mein erster Hund sollte am liebsten ein Deutscher Schäferhund sein. Der ist schlau, sieht schön aus, war schon immer mein Traumhund ... aber uff, die Auslastung. Bei solchen Rassen muss Hundesport einfach sein, und das am besten rassegerecht. Beim Schäferhund also IGP oder mindestens Mantrailing. Beim Husky dann eben richtiger Zughundesport, bei dem man am Tag 20-40 km in abgelegenen Gebieten macht. Nicht im Ort, nicht im Wald im ~5 km-Umkreis des Ortes - nee, am besten wirklich mitten in der Pampa, wo man selten (lies: 3-6x im Jahr) auf andere Menschen/Hunde trifft. Wenn der Hund nicht absolut im Gehorsam steht, wird Zughundesport sehr schnell sehr gefährlich. Vor allem mit so ner Jagdsau wie Huskies es häufig sind.

    Ganz ehrlich: als Hundeanfänger ohne jegliche Vorerfahrung hab ich mir DAS nicht zugetraut, zumal Schäferhunde in den falschen Händen schnell mal brandgefährlich werden. Und weil ich mir eben auch nicht vorstellen konnte, irgendeinen Hundesport auszuüben (und das mehr als 1x die Woche), schon gar nicht im Verein mit anderen Menschen, wurd's ein netter unkomplizierter Hund aus dem TS.

    Halbes Jahr später hab ich gemerkt: ok, mir fehlt irgendwas. Dann zog der nicht ganz so unkomplizierte Zweithund mit einer ganzen Reihe an Problemen ein. Der hat erstmal im Alltag rund ein Jahr (!) Training gebraucht, damit normale Spaziergänge und Ausflüge mit ihm möglich waren. Erst dann hab ich gemerkt, dass ich irgendwas außer Gassi gehen und wandern mit dem Hund machen will. Weil ich mir nicht vorstellen konnte, "stumpfen Gehorsam" in der Hundeschule zu üben, haben wir mit Mantrailing angefangen. Im Verein. Für mich als Sport- und Vereinsmuffel damals echt ne 180°-Wende.

    So, nun sind seitdem knapp 3 Jahre vergangen. Aus 1x die Woche Mantrailing ist inzwischen min. 2x wöchentlich IGP (der klassische "Schäferhundsport") und 1x Mantrailing geworden. Weil es MIR Spaß macht, weil der bekloppte Hund Spaß daran hat und weil wir auch noch ganz nebenbei weiter an seinen Problemen arbeiten. Wir machen seit 3 Jahren Mantrailing, seit Mitte März machen wir IGP. Seit 7 Monaten üben wir das saubere Fuß gehen, arbeiten an sauberen Winkeln, an der idealen Grundstellung, daran, dass der Hund schön aufmerksam in der Ablage bleibt, sich nicht von geworfenem Spielzeug ablenken lässt und liegen bleibt ... und das immer nur so 8-10, vielleicht auch mal 12 Minuten lang. Weil der Hund einfach kopfmäßig noch nicht so viel Ausdauer hat, dass er über lange Zeit hinweg konzentriert arbeiten kann. Das dauert seine Zeit, bis der Hund zB bei Prüfungen auch mal 20 Minuten lang hochkonzentriert auf Kommandos hören kann. Und ähnlich wird's im Zughundesport sicher auch sein: da fängt man erstmal mit den absoluten Basics an, etabliert die üblichen Kommandos für Stop, Los, Links, Rechts ... ganz stumpf zu Fuß, bevor es überhaupt aufs Fahrrad, den Scooter o. Ä. geht. Und auch dann wird erstmal im Schritttempo geübt...

    Und jetzt, nachdem ich weiß, Hundesport macht mir Spaß, entsteht endgültig der ernsthafte Plan, dass der nächste Hund ein Schäferhund vom Züchter wird. Weil ich nun weiß, worauf ich mich einlasse, sowohl in Hinsicht auf die Auslastung als auch auf die eventuellen Probleme, die so ein Hund mit sich bringen kann. Rund 4! Jahre, nachdem ich überhaupt dran gedacht habe, mir einen Hund anzuschaffen.

    Nun isses ja nicht dein erster Hund, soweit ich weiß, aber mit der Zeit vergisst man gerne mal, wie anstrengend Hundehaltung überhaupt sein kann.

    Dieses Pensum an Sport bedeutet übrigens, dass ich mittwochs und freitags von +-16 Uhr bis mindestens 20 Uhr außer Haus bin. Oft stehen wir 3-4 h lang am Hundeplatz. Samstags oder sonntags gehts dann um 7 aus den Federn, weil die inzwischen drei Hunde Gassi gehen wollen, weil das Zeug fürs Mantrailing vorbereitet werden muss, weil wir oft ne halbe Stunde Anfahrt haben ... und dann sind wir von min. 8.30 bis 12-14 Uhr auf Achse.

    Heißt wiederum: für Aktivitäten, die nicht mit dem Hundesport oder den Hunden zu tun haben, hab ich quasi kaum noch Zeit. Das muss man auch berücksichtigen. Und v. A. auch Freunde haben, die dieses Weniger an Zeit nicht persönlich nehmen oder kein Problem damit haben, wenn man mal einen oder zwei Hunde mitschleppt. Die im Idealfall keine Angst vor dem bekloppten Köter mit Maulkorb haben.

    Sobald ein Hund einzieht, wird der Freundeskreis oft schlagartig kleiner und verändert sich. 70% meiner jetzigen Freunde sind selbst Hundehalter oder Sportler.

    Ich weiß, das ist meilenweit entfernt von deiner ursprünglichen Frage und ich merk schon, dass dein Plan ziemlich fest steht - ein Husky solls werden, um jeden Preis - und dass man dich davon ziemlich wahrscheinlich nicht mehr abbringen kann. Ich wünsche dir, dass du mit deiner Wahl glücklich wirst und irgendwann einsiehst, dass Radfahren innerorts mit einem jagdlich ambitionierten Hund ziemlich suboptimal ist.

    Wir drücken auch mit! Hoffentlich ist die Nacht heute ruhig und ihr seid am Donnerstag etwas schlauer, was denn nun der Auslöser ist.

    Hier ist soweit alles in Ordnung. Masha war die letzten Tage etwas undicht, binnen einer Woche hatte ich 3x Häufchen und 4x Pipi im Flur. 3x nachts, 1x nachmittags ... wir waren heute beim TA, morgen früh bring ich Urin zur Analyse vorbei. Bei der Untersuchung direkt war nix auffällig, die Oma war wie immer auf Futtersuche und ist fröhlich durchs Behandlungszimmer gebummelt :roll:

    Und sie hat Dinos Flocke annektiert. Die liegt da permanent drauf und das teilweise in den unmöglichsten Positionen. Die liebt das Teil heiß und innig. Ich denke mal, wenn die Flocke das nächste Mal im Angebot ist, zieht noch eine ein und dafür fliegt ihr Flurkörbchen raus. Mit nem Inkontinenz-Bettlaken auf der Flocke ist dann auch das Waschen kein großes Drama mehr. :nicken: