Mal blöd gefragt ... du sprichst von "Veränderungen" bei Galle und Leber. Wie genau und wann wurden diese Veränderungen zuletzt untersucht? Wurde da mal ein Ultraschall gemacht? Ich weiß, dass man sowas aufm Röntgen erkennen kann, aber bei Weichteilveränderungen würd ich grundsätzlich auf einen US zur genauen Abklärung setzen.
Und wenn du seit einer Woche auf den Rückruf deines Tierarztes wartest, dann würde ich persönlich gleich morgen die Initiative ergreifen und den TA selbst anrufen. Ich kenn das ja selber, dass einem ein Rückruf versprochen wird, man wartet und wartet und es kommt nix, man ruft dann an... "Entschuldigung, das ging unter, hier sind die Ergebnisse XYZ". Soll jetzt kein Vorwurf oder ne Unterstellung sein, nicht falsch verstehen 
Ja, ansonsten, es ist halt ne schwierige Situation. Ich kanns in Teilen nachvollziehen; ich hab hier ja auch einen gefährlichen und mehr oder weniger maulkorbpflichtigen Hund sitzen. Aber man muss auch ehrlich mit sich selbst sein ... super viele Optionen bleiben dir nicht. Betreuung zuhause fällt raus. Betreuung woanders fällt raus. Mitnehmen zur Arbeit ist schwierig. Schmerzmedikamente schlagen (scheinbar) nicht an. Da könnte man unter Umständen noch mal ansetzen und eine andere Art Schmerzmittel probieren. Vielleicht auch angstlösende Medikamente, wie hier schon mal vorgeschlagen wurde. Eventuell ist da der Besuch eines Verhaltenstierarztes ne gute Idee, weil die sich - wie der Name schon sagt - aufs Verhalten bzw. auf Verhaltensauffälligkeiten spezialisiert haben. Die meisten (Haus-)Tierärzte, so kompetent sie auch sein mögen, haben da häufig leider nicht soo sehr die Kompetenz.
Wenn alles nichts hilft, dann ist's dem Hund gegenüber wahrscheinlich am fairsten, ihn gehen zu lassen. Auch wenn's ihm körperlich für sein Alter noch gut gehen mag - ein Leben mit starker Demenz, gerade wenn's den Hund so stresst, ist auch nicht (mehr) schön...