Beiträge von Karpatenköter

    Als Akuttipp: such dir einen anderen TA.

    Hast du noch die Befunde etc. von der Zeit vor und nach der OP? Leg die deinem neuen TA vor, damit der weiß, um was es geht.
    Evtl. solltest du auch eine größere Tierklinik in Betracht ziehen, damit die da mal drüberschauen können.

    Bei solchen Dingen würde ich mir generell immer eine zweite Meinung einholen, insbesondere wenn mehrfache Behandlungen mit Antibiotika nicht richtig anschlagen.

    Ich hatte gestern, als wir auf der großen Sonntagsrunde unterwegs waren, doch Gänsehaut bekommen, weil Teki sich urplötzlich umgedreht und den Weg hinunter geknurrt hat. Da war aber gar nichts zu sehen, auch nichts zu hören - und Teki ist weder ein Umweltangsthase noch gibt er sonst Töne von sich. Dino hat nix gerafft, der hatte die Nase ins Moos gesteckt und geschnüffelt. Wir haben hier viel Wild, auch Wildschweine, aber die jucken Teki so gar nicht. Wer weiß, was das war - gruselig wars in dem Moment jedenfalls schon, weil er auch ne ordentliche Bürste hatte :x
    Sind dann schnell weiter und nach 20-30 m hatte er auch aufgehört, sich immer wieder nach hinten umzudrehen.

    Wie sieht euer Alltag aus? Wie lange und oft geht ihr mit ihr raus? Wieviel Action findet tagtäglich statt? War eure Kleine (wie heißt sie überhaupt?) schon immer so drauf oder hat sich das erst kürzlich so entwickelt?
    Kann sie ggf. Schmerzen o. Ä. haben, dass sie so reagiert?

    Falls es untergegangen ist - "täglich eine halbe Stunde laufen" ist nicht so aussagekräftig, wenn zuhause auch noch gespielt wird, sie nicht zur Ruhe kommt usw. :)

    An sich stört es glaub niemand hier im Haus das er jault ( hoffe ich)

    Sag das nicht. Wenn der Hund pausenlos durchjault, kann es sein, dass ihr Ärger mit den Nachbarn oder der Hausverwaltung bekommt, sodass entweder der Hund weg bzw. das Problem gelöst werden muss oder ihr verliert eure Wohnung. Deshalb würde ich mich an deiner Stelle schnell mit dem Training beschäftigen.

    Angst das es ihm nicht gut geht

    Seine Bezugsperson ist weg, er ist alleine in der Wohnung - klar findet er das doof, wenns bisher so war, dass immer jemand daheim ist. Er weiß ja nicht, dass du immer wieder kommst oder nur kurz weg bist - und genau das musst du ihm beibringen.

    und er daran sterben kann.

    Daran wird er schon nicht sterben, da ist ein Stöckchen oder ein zu großer Kausnack schon gefährlicher ;)
    Guck einfach mal in den Lonely Barkers-Thread, der dir verlinkt wurde. Da findest du mit Sicherheit auch konkrete Ratschläge, Tipps und Erfahrungen.

    weil das Halsband die Kehle abschnürt

    Als allererstes: kauft unbedingt ein gut sitzendes Geschirr! Gerade wenn die Kleine erst fünf Monate alt ist und so dermaßen zieht, ist ein Geschirr deutlich besser als ein Halsband.

    Wie sieht euer Alltag aus? Wie lange und oft geht ihr mit ihr raus? Wieviel Action findet tagtäglich statt? War eure Kleine (wie heißt sie überhaupt?) schon immer so drauf oder hat sich das erst kürzlich so entwickelt?
    Kann sie ggf. Schmerzen o. Ä. haben, dass sie so reagiert?

    Wir denken dass ihr Verhalten davon ausgeht, dass sich die frühe Trennung negativ auf sie ausgewirkt hat.

    Das kann vermutlich durchaus sein. Wenn das der Auslöser dafür ist, kommt auf euch einiges an Arbeit zu. Die Hintergrundgeschichte, die du schilderst, klingt jedenfalls ziemlich dramatisch :( :

    Wir können keinen einzigen entspannten Spaziergang mit ihr machen, da sie alles und jeden anbellt

    Habt ihr denn mal versucht, euch mit ihr irgendwo auf eine Bank anzusetzen und einfach nur die Umwelt anzugucken? Es kann sein, dass das kleine Welpen-/Junghundhirn mit den ganzen Reizen überfordert ist, da wäre es sicher gut, wenn ihr eure Hündin Schritt für Schritt an die ganzen Reize heranführt und ihr zeigt, dass man die nicht verbellen muss. Das wird anstrengend, nervenaufreibend und nervig, aber vielleicht hilft das. Belohnt dabei ruhiges Verhalten.

    Er kennt es als Welpe schon alleine zu sein.. falls ich und meine Familie mal nicht zuhause sind.
    Doch da jetzt 2-3 Monate immer jemand daheim war ist er nicht gewöhnt alleine zu sein.. bzw sobald die letze Person aus dem Haus geht.. jault er schrecklich.

    Widerspricht sich das nicht etwas?
    Wie hast du denn das Alleinebleiben aufgebaut, wenn immer jemand zuhause war? War vorher nicht bekannt, dass die "irgendwer ist immer daheim"-Phase zeitlich begrenzt ist? Den Salat haste jetzt natürlich, also würde ich da schleunigst dran arbeiten. Das kannst du eigentlich super am Wochenende machen. Immer mal mit der gesamten Familie den Müll rausbringen und all sowas. Wenn du sagst, er kennt das alleinesein schon, sollte es ja kein Problem sein, das weiter auszubauen :ka:


    Und sobald ich daheim komme freut er sich so dermaßen.. kann ihn da auch nicht ruhig stellen

    Wie genau freut er sich denn? Springt er an dir hoch, schnappt vor lauter Aufregung sogar nach dir? Dann würd ich ihn einfach wieder nach unten schicken und nur begrüßen/durchknuddeln, wenn er ruhig ist. So klappt das bei meinem Schäfermix gut - der freut sich auch tierisch, wenn ich vom Müllrunterbringen wiederkomme. Mit Hochspringen, abschlabbern und dem ganzen Programm. Mittlerweile begreift er langsam, dass er nur begrüßknuddelt wird, wenn er auf'm Boden bleibt und eben nicht an mir hochspringt =)