Beiträge von Karpatenköter

    Ich würde das Kindergitter auch mit etwas bespannen. Vielleicht wirklich blickdichter Stoff, das sollte ja schon reichen - oder Hühner-/Kaninchendraht aus dem Baumarkt.

    Hund hat auch Platz und Box, die für Kind nicht erreichbar sind. Da gibg er früher auch eher hin, jetzt will er dabei sein. Hilft auch nicht soviel wie gedacht.

    Hmm. Ich würde Wuselflausch in dem Fall dann wohl öfter bewusst in die Box bzw. auf seinen Platz schicken. Oder, wenn er unbedingt dabei sein will - könnt ihr im Wohnzimmer (oder wo ihr euch sonst häufig aufhaltet) mit einem Welpengitter vielleicht einen Bereich herrichten, in dem er vor dem Kind sicher ist, das Kind ihn aber trotzdem nicht "belästigen" kann? So kann er dabei sein, ohne dem Kind direkt ausgesetzt zu sein. Das Welpengitter müsste man dann halt auch mit irgendetwas bespannen, damit's Kind nicht durchgreifen kann.

    Ich habe keine Ahnung ob er knurren kann? Ob er schnappen würde? Und was dafür passieren müsste, zb ein fester ruck im Fell?

    Jeder Hund kann knurren, so ganz grundsätzlich. =)

    Es hängt aber vom Hund selbst ab, wann er knurrt. Mein Dino ist bei den Vorbesitzern mit Kleinkinder aufgewachsen und wenn ich da zu Besuch war, hab ich bei Dino deutlich beobachten können, dass ihm das Gewusel der mittlerweile mobileren Kleinkinder zu viel war - gerade, wenn der Vorbesitzer ihm dann einen Ball gegeben hat und die Kinder mit Dino spielen wollten. Er hat sich von der älteren Tochter zwar den Ball abnehmen lassen, aber man hat ihm angesehen, dass er das eigentlich nicht so cool findet: die ganze Mimik war angespannter, der Blick härter und die Augen hat er z. T. auch recht weit aufgerissen. Da hat für mich schon alles nach "Oha, das wird grenzwertig" geschrien. Geknurrt hat Dino in der Situation aber nicht. Hätten wir die Situationen nicht rechtzeitig beendet (entweder in dem der Ball wegkam oder die Kids weggeschickt wurden), hätte Dino aber definitiv (ab)geschnappt - ohne knurren, den Schritt hätte er schlicht übersprungen...

    Was passieren muss, damit dein Wuselflausch nach dem Kind schnappt - keine Ahnung. Du kennst deinen Hund am besten und kannst ihn wahrscheinlich am ehesten einschätzen. Ist vielleicht ein bisschen schwieriger, wenn das Kerlchen bisher kein "aggressives Verhalten" gezeigt hat. Ich find den Begriff Aggression hier etwas ungünstig, denn Wuselflausch ist ja nicht per se aggressiv, wenn er dem Kind auf Hündisch klar macht "ey, es reicht jetzt".

    Damit das eben nicht passiert, bist du gefragt, und das weißt du ja auch. Wenn du merkst, Wuselflausch wird angespannter, dann würd ich Wuselflausch wegschicken oder das Kind wegnehmen. Auf jeden Fall irgendwie Distanz schaffen - für beide. Und dem Kind würde ich in der Situation auch ganz altersgerecht erklären, warum es Wuselflausch jetzt nicht bespielen/streicheln/wasauchimmer darf. Ist bei einem 7 Monate alten Kind sicher ein etwas langwierigeres Unterfangen, aber mei, vielleicht hilft's ja. Ich hab keine Ahnung von Kindern, eher von Hunden mit Kinderproblemen :ugly: :tropf:

    Ich hab drei Hunde und lebe alleine. Es ist machbar, wohl auch weil die zwei Hündinnen mit 13,5 und 15 mittlerweile einfach alt und gemütlich geworden sind. Aber nochmal würd ich mir drei Hunde auf einmal nicht antun. Es ist anstrengend, die Kosten sind nicht ohne (seit der GOT-Erhöhung erst recht nicht) und ... es gibt schon schöne Momente, aber ich merk einfach immer mehr, dass drei irgendwie einer zuviel sind.

    Die Konstellation "aktiver Sporthund" und "netter Mitlaufhund" hat hier immer gut funktioniert, ich kann mir definitiv vorstellen, dass hier immer zwei Hunde leben werden, solange die Rahmenbedingungen passen.

    Dino wäre sicher auch als Einzelhund glücklich, da mach ich mir nichts vor. Er ist sehr auf mich fixiert, klebt eher an mir als an den Mädels, spielt aber auch mal mit ihnen. Auf Fremdhunde kann er verzichten, gerade wenn wir hier unserem Gebiet Gassi gehen. Treffen wir uns mit Bekannten zum Gassi, ist das für Dino aber ok, wenn da noch andere Hunde dabei sind - die gehören dann (nach anfänglicher Pöbelei von Dino) zu unserem Grüppchen.

    Bonny profitiert definitiv davon, dass Dino als Ersthund da war, als sie eingezogen ist. Sie war damals sehr, sehr ängstlich und hat sich fast gar nichts getraut. Mit den Jahren ist sie deutlich offener geworden, traut sich viel öfter, auch mal Hund zu sein und sich z. B. im Gras zu wälzen, im Garten zu buddeln usw... Ich weiß nicht, ob sie ohne Dino (oder überhaupt einen Ersthund) so aufgeblüht wäre. Wahrscheinlich eher nicht.

    Masha ist irgendwo zwischen den beiden. Sie ist eine sehr gechillte Hündin, anderen Hunden gegenüber eher ignorant. Sie lässt sich auf Kontakt ein, wenn der andere Hund höflich und freundlich ist - dann wird vielleicht auch mal kurz gespielt. Gerade Welpen und Junghunde dürfen viel bei ihr, sie sagt aber auch deutlich, wann es reicht. Aber so grundsätzlich wär sie wahrscheinlich auch ohne Erst- und Zweithund im Zuhause zufrieden.

    So insgesamt leben die drei eher nebeneinander her. Gekuschelt wird ausschließlich mit mir, es kommt auch extrem selten vor, dass zwei Hunde auf dem gleichen Platz liegen. Ist mir auch recht so - das macht's einfacher, wenn ich mal einen aus der Gruppe nehmen muss, weil ich z. B. mit Bonny alleine irgendwo hinfahre. Dann bleiben Dino und Masha eben zuhause, ganz ohne Drama.

    Am anstrengendsten neben den getrennten Gassirunden (es gibt altersbedingt mittlerweile einfach krasse Bedürfnisunterschiede) find ich das Managen der Dynamik.

    Auch wenn z. B. Dino und Bonny seit Ende 2019 zusammen leben, muss ich Bonny teils vor Dino beschützen. Dino hat ein unterschwelliges Ressourcenthema und scheut auch nicht davor zurück, der Oma ins Fell zu hacken, wenn sie ihm doch mal zu nahe kommt. Das kommt durch ihre Tüddeligkeit mittlerweile häufiger vor - da muss ich dann den Daumen drauf haben und sie weglotsen.

    Dino und Masha pushen sich gegenseitig, wenn einer der beiden wegen irgendwas anschlägt. Hab ich Dino verklickert, dass alles ok ist, macht Masha stumpf weiter - und Dino sieht das dann als Einladung, wieder weiterzubellen. :ugly:

    Dito bei Fremdhundesichtungen, deshalb geh ich nicht mehr mit Dino und Masha zusammen.

    Schwierig.

    Ich hab bisher die Erfahrung gemacht, dass die Jobsuche für mich extrem schwierig ist. Wenn ich dann mal was gefunden hatte, war ich mehr oder weniger der Depp vom Dienst und wurde von vorne bis hinten ausgenutzt.

    Jetzt bin ich seit knapp 4 Jahren in einem Betrieb, der eben genau das NICHT tut, sondern mich für das, was ich kann und leiste, wertschätzt. Sowohl menschlich als auch finanziell. Und zu meinem großen Glück ist's für die Leute da auch kein Problem, dass ich eben nur in Teilzeit arbeite, aus diversen Gründen - aber auch wegen der Hunde.

    Deshalb und wegen meiner vorherigen Jobsuche-Erfahrungen würde ich diesen Job nur dann aufgeben, wenn ich etwas besser bezahltes finde, das sich noch besser mit den Hunden vereinbaren lässt und in dem ich auch mehr bin als nur eine Arbeitskraft von vielen.

    Job aufgeben ist für mich keine Option - wo soll denn dann sonst das Geld für drei Hunde herkommen?

    Einen anderen Job suchen? Joa, ist möglich, aber meiner Erfahrung nach zieht sich das wieder über Monate oder Jahre, bis ich was habe, was mich nicht in den Wahnsinn treibt...

    Zu meinem großen Glück können meine drei sehr gut alleine bleiben. Im allerallerallergrößten Notfall gibt es eine Person, die auch mal spontan nach den Hunden gucken kann, ohne dass Dino sie zerlegt. Hab ich bisher zum Glück noch nicht in Anspruch nehmen müssen...

    Wenn es hart auf hart kommt, dann würde ich schauen, wo ich sparen kann, um z. B. den Hunden eine Betreuung zu ermöglichen. Ich schwimme nicht in Geld, aber bevor ich meine Hunde abgebe, würde ich schauen, was sich so machen lässt.

    Kurzum: Nein, ich würde meinen Job nicht für die Haustiere aufgeben, vorausgesetzt ich hab noch andere Optionen offen. Dabei ist mein aktueller Job nicht mal mein Traumjob, aber eben ziemlich nah dran. Ich bin zufrieden, solange ich genug Geld zum Leben verdiene, mir ab und an etwas Luxus leisten und meine Viecher versorgen kann. Mehr brauch ich nicht. :ka:

    Wenn das "Entweder Job oder Hunde/Haustiere" unumgänglich wäre, würde ich eher schauen, dass ich die Omas gut unterkriege - Dino nimmt ja eh keiner. Denn so böse und kaltherzig es klingt, von der Liebe der Hunde kann ich nunmal nicht leben, und vor allem kann ich vom Bürgergeld eher keine drei Hunde UND mich selbst versorgen.

    Sagt mal, gibt es queere Hunde?

    Also solche, die sich in ihrem Körper nicht mehr als Hund fühlen, sondern eher als Katze und dadurch auch ihr Benehmen Richtung Katzenverhalten ändern?

    Was hat das bitte mit queer zu tun?

    Queer bezieht sich NICHT auf die Spezies, sondern sagt grundlegend nur aus, dass man in irgendeiner Art und Weise zur LGBTQ*-Community gehört. Ob man jetzt schwul, genderfluid oder sonstwas ist, ist da völlig latte.

    Mit der Spezies hat das aber rein gar nichts zu tun und ich glaube auch nicht, dass ein Hund sich irgendwann denkt "Hey, ich fühl mich mehr wie eine Katze, dabei bin ich doch ein Hund!" ... Wenn, dann zeigt ein Hund schlicht aufgrund seines Wesens/Charakter Verhaltensweisen, die uns Menschen eben an Katzen erinnern.

    Der Sperrmüll ist restlos weg, inkl. der alten Hundebox - würde mal sagen, die geht definitiv als Sperrmüll durch. :D

    Wir haben ja keinen der Sperrmüll abholt. Müssen alles selbst zum Wertstoffhof bringen. Ist aber auch kostenlos.

    Die Typen dort würden uns lynchen. Wenn die einen erwischen, der gerade dabei ist, etwas in den falschen Container wirft dann ist die Hölle los. Die Brüllen über den ganzen Platz. Und alle kuschen :rolling_on_the_floor_laughing:

    Aber das mag regional verschieden sein. Ist hier mit dem Gelben Müll genauso. Die einen Ort weiter dürfen viel mehr in den Gelben Sack tun als wir . Zb Kronkorken, Styropor und Dosen. Wir müssen das getrennt wegbringen :smirking_face:

    Okay, das ist krass. o.O

    Ich weiß gar nicht, wo hier der nächste Wertstoffhof wäre. Styropor, Dosen, Kronkorken - alles ein Fall für den gelben Sack hier.

    Aber Wertstoffhof ist auch immer mit Kindheitserinnerungen verbunden. Weil ich Mutti ganz oft dahin begleiten und beim Wegwerfen von z. B. dem Altpapier helfen durfte |)

    Nein, ich liebe nicht jeden meiner Hunde gleich. Das ginge auch gar nicht, weil die drei sich teilweise wie Tag und Nacht unterscheiden.

    Dino ist und bleibt meine Nummer 1. Obwohl (oder weil) er ein schwieriger Hund ist. Gleichzeitig hat er so unheimlich viel Charakter, dass ich teils völlig ausblende, dass er "nur" ein Hund ist - Dino ist halt Dino. Mein Schützling, mein Sargnagel, mein Papakind, meine Arschkrampe. Dass er ein Hund ist, geht da irgendwie unter. Weiß nicht, wie ichs ausdrücken soll.

    Er ist ein sehr aufmerksamer, sehr anhänglicher Hund - aber auch recht sensibel. Das ist im Mantrailing manchmal ein bisschen schwierig, aber so allgemein im Zusammenleben einfach nur schön. Er weiß genau, wanns mir schlecht geht und kommt dann kuscheln, stellt seine eigenen Bedürfnisse zurück und backt kleine Brötchen, wenn ich krank im Bett liege. Er lässt sich gerne auf Blödsinn ein, und er lässt sich auch suuuper leicht anstecken, wenn ich eh schon albern drauf bin |) Das dauert bei Masha deutlich länger und bei Bonny klappt das zB gar nicht.

    Bonny dagegen ... die muss man einfach lieb haben. Das geht bei ihr gar nicht anders. :lol:

    Von allen dreien ist sie die einfachste und bravste, aber trotzdem lieb ich sie anders als Dino. Während ich bei Dino seine Charakterstärke zu schätzen weiß und die Intensität seines Wesens, feier ich Bonny für ihre "Unsichtbarkeit". Egal wo Bonny dabei ist, irgendwann fällt einem gar nicht mehr auf, dass da ein Hund rumliegt. Die Kleine ist einfach so unkompliziert, dass sie überall hin mitkann und (obwohl sie eher schüchtern ist) quasi everybody's darling ist.

    Sie ist unheimlich weich, lässt sich sehr leicht beeindrucken - kuschelt aber nur, wenn ihr danach ist. So ein bisschen unabhängig ist sie also schon.

    Und Masha ... so bös das klingen mag, ich hab sie nicht sooo lieb wie Dino oder Bonny. Sie ist aber trotzdem ein toller Hund und ich bin ganz froh, dass sie zu uns gehört. Anders als Dino ist sie absolut selbständig, überlegt drei mal, ob mein Kommando jetzt einen Sinn für sie hat usw.

    Sie ist nicht wirklich mein Typ Hund, aber ich mag sie trotzdem - weil sie eben andere Vorteile hat. Masha ist Menschen gegenüber ein absolutes Schaf, lässt sich von fast nichts aus der Ruhe bringen und ist - genau wie Bonny - eine Art Mitlaufhund. Ein Ruhepol zum durchgeknallten, aber nicht minder liebenswerten Dino.

    Der Sperrmüll ist restlos weg, inkl. der alten Hundebox - würde mal sagen, die geht definitiv als Sperrmüll durch. :D

    Hier müsste die Hundebox in den Metallcontainer.

    Auf dem Wertstoffhof sagen sie, dass alles in den Sperrmüll kommt, was komplett verbrennt.

    Metall tut dies ja meist nicht.

    Hmmmh, okay. Ich werds ja dann morgen sehen, ob sie die Box mitnehmen oder nicht.

    Bei uns musste man nicht angeben, was abgegeben wird - sondern nur, wieviele Kubikmeter der ganze Kram belegt. Da man aber eh nur die Wahl zwischen 1 oder 2 m³ hat, ist das eigentlich wurscht.

    Ist übrigens kein Sperrmülltag - ich hab das gesondert angemeldet. Kann in unserer Gemeinde jeder Einwohner min. 1x jährlich machen, ohne dass für die Entsorgung Gebühren anfallen.