Mantrailing muss man mögen, ja. Der Zeitaufwand ist nicht ohne. Wir trainieren immer sonntags, häufig ab 9 oder 10 Uhr, und sind dann (obwohl wir nur 3, maximal 4 Hundeführer sind) oft bis 12-13 Uhr beschäftigt. Dann ist mal eben ein halber Tag weg. Dazu kommt, dass man u. U. auch weite Strecken fahren muss, da ja nicht immer an der gleichen Stelle trainieren kann. Ich fahr pro Training zwischen 30 und 50 km je Richtung - also gerne mal auch 100 km an einem Tag. Bei Veranstaltungen, auf denen wir unterstützen, sinds auch gerne mal 70+ km je Richtung, wir sind aber auch ein Verein und leisten oft medizinische Absicherung auf zB Sportveranstaltungen. Wenn man jetzt nur in eine Hundeschulgruppe zum Spaß geht, muss man damit nicht rechnen - aber gerade freie Vereine engagieren sich auch anderswo. Bietet sich für uns auch an, weil wir so zB im Gegenzug fürs Aushelfen auf einer Veranstaltung auf dem Flugplatz trainieren dürfen 
Bei Hundeschulmantrailing mag ich zu bedenken geben, dass da meiner Erfahrung nach (!) ganz häufig nur das oberflächliche Wissen vermittelt und so Feinheiten wie Leinenhandling, Negativtrails etc. pp. so gut wie gar nicht trainiert werden. Ebenfalls ist's oft eher Quantität über Qualität. Ich hab mit Dino ja auch in der HuSchu angefangen - 12 Teilnehmer wurden in eine (!!) Stunde gequetscht und sobald der Hund die Basics konnte, wurde man alleine zur Suche losgeschickt. Fand ich richtig blöd, weil sich so oft Fehler einschleichen, die einem gar nicht auffallen.
Wenn Hundeschule, würde ich darauf achten, dass der Trainer wenigstens ein paar Seminare rund um das Thema absolviert hat und sich da auch regelmäßig fortbildet. Weil wenn ich da schon Zeit und Geld reinstecke, will ich schließlich auch eine (halbwegs) fundierte Ausbildung - auch wenns nur Spaßsport ist.