Beiträge von Karpatenköter

    Als Dino wegen einer Vergiftung in der Tierklinik bleiben musste, haben mich meine zwei Hunde-Omas doch ein bisschen abgelenkt und getröstet. Sie wollten ja trotzdem raus, Futter musste verteilt werden, der Pelz gebürstet werden ...

    Ich kann mir schon vorstellen, dass mir die "verbliebenen" Hunde im Todesfall eines Hundes aus meinem Trio helfen. Durch sie bleibt die Routine ja präsent, man muss sich irgendwie kümmern - und hat dann nicht so sehr die Gelegenheit dazu, in seiner Trauer unterzugehen.

    So war das auch, als mein erster Hund unerwartet über Nacht verstarb. Abends noch den üblichen Gute Nacht-Knuddler verteilt, lag er am nächsten Morgen tot in seiner geliebten Box. Das war schon ein Schock, aber Dino musste ja weiterhin versorgt und bespaßt werden. Das hat mich davor bewahrt, zu sehr in dem Gedankenkarussell zu versinken.

    Aus dem Grund wird hier auch immer mindestens ein zweiter Hund leben. Nicht nur, weil sie einen trösten können, wenn der Ersthund gegangen ist, sondern auch, weil ich die Dynamik zwischen zwei Hunden sehr mag.

    Dino macht das auch! Ganz oft und manchmal auch wirklich mit Nachdruck, so a la "Jetzt streichel mich doch bitte endlich!".

    Das hat mit Dominanz wirklich nichts zu tun. Bei ihm ist es wirklich vorrangig ein Signal für "Streichel mich", manchmal will er damit auch einfach so aufmerksam auf seine Bedürfnisse machen. Wenn ich am Wochenende morgens noch im Bett liege und am Handy surfe, dann kommt er oft dazu und legt mir die Pfote auf den Arm, weil er mir sagen möchte "Steh auf, ich muss mal raus".

    Masha, meine große Schäfermix-Hündin aus dem italienischen Tierschutz, macht das übrigens auch. Aber erst, seit ich ihr "Gib Pfote" beigebracht habe - wenn ich sie streichel und aufhöre, dann angelt sie mit der Pfote nach mir, damit ich weiter mache.

    Ich würde das bei deinem Hund auch einfach als Aufforderung zum Weitermachen betrachten. =)

    Der Chi wird auch schon reglementiert, wenn er zu sehr nervt. Ist aber halt noch ein Junghund.

    Er nervt ja auch auf einem 2- stündigen Spaziergang nicht toujours rum, aber er hat halt seine Momente

    Junghund hin oder her - wer nervt und sich nicht ohne Hilfe vom Besitzer benehmen kann, kommt an die Leine. Und das nicht nur für fünf Minuten, sondern auch mal für 20 Minuten, bis Hund wirklich wieder aufs Hirn zugreifen kann. :ka:

    Und wenns "auf Bewährung" auch nicht klappt - joa, dann bleibt Hund halt entweder den ganzen Spaziergang lang an der Leine oder man bricht den Spaziergang ab, weil Hund eh durch ist.

    Und wenn er auf einem zweistündigen Spaziergang seine "Momente" hat, dann würde ich persönlich es gar nicht erst soweit kommen lassen und den Spaziergang halt soweit verkürzen, dass der Chi eben nicht überdreht. Nach müde kommt bekanntlich blöd und eventuell spielt das hier auch eine Rolle.

    Ist ja schön, dass es mit bekannten Hunden gut läuft, aber der Aussie ist ja offensichtlich selbst überdreht - wieso geht man dann zwei Stunden lang mit ihm spazieren, während ein anderer Hund auch noch nerven darf? Das versteh ich nicht.

    Wenn Dino z. B. mal einen Tag hat, an dem er nervlich einfach von vorneherein "durch" ist, muss er ja auch keine Wanderung mit mir hinlegen. Dann gibt's eben nur kurze Runden zum Lösen und Schnüffeln und das wars. Es bringt doch nix, den Hund dann noch zu actionreichen Dingen mitzunehmen, wenn der geistig eh nicht mehr aufnahmefähig ist.

    Ich weiß, dass es nicht deine Hunde sind, aber vielleicht schlägst du den Besitzern mal beiläufig vor, dass sie mit den aufgekratzten Hunden eben nicht 2 h lang Gassi gehen. Davon haben weder der Chi noch der Aussie was.

    Der Chi lernt, dass er alles nerven kann, was ihm vor die Nase läuft - der Aussie lernt, dass er genervt wird und sich selbst wehren muss, weil die Besitzer nicht eingreifen.

    Ist für beide Seiten nicht cool. Und endet für einen Hund im dümmsten Fall wirklich tödlich.

    Ich würd da wirklich den Chi-Mix reglementieren und darauf achten, dass die Aussiehündin nicht überdreht mit auf Spaziergänge kommt.

    Und wenn doch beide dabei sind: beide an die kurze Leine, keiner hat den anderen zu nerven. Punkt.

    Wenn hier ein Hund exzessiv nervt, dann gibts von den anderen auch mal aufn Deckel. Bei meinen Hunden ist das Größenverhältnis aber soweit in Ordnung, dass da niemand an einem Pfotenpatscher sterben würde.

    Ich bin kein Urlaubsmensch in dem Sinne - ich fand schon immer die Städtereisen mit der Familie lästig. Oder der jährliche Urlaub in Italien. :muede:

    Urlaub gibt es bei mir nur mit Hund. Weil mein Budget aber sehr knapp ist, bleibts meistens bei Tagestrips irgendwo hin, wo ich dann z. B. mit Dino wandern gehe. Oder der Ausflug zur Ostsee, da konnten dann auch die Omas mit und wir haben einfach am Strand entspannt. Tat uns allen unheimlich gut.

    Wenn die Omis mal nicht mehr sind, möchte ich mit Dino alleine auch mal länger wegfahren. In den Alpen wandern gehen z. B. und vielleicht auch mal nach Finnland ... aber Finnland wird ein ewiger Traum bleiben. Das kann ich mir in absehbarer Zeit einfach nicht leisten - eine Woche Urlaub in den Alpen schon eher.

    Wenn ich was ohne Hund unternehme, dann eher für einen Abend + Nacht. Filmabend bei Freunden z. B. - ich gehe vor meiner Abfahrt die letzte große Runde mit den Hunden, verteile noch mal Futter, fahre zu den Freunden ... man isst zusammen, guckt Filme, trinkt was und am nächsten Morgen fahr ich dann recht früh wieder heim.

    Das erlaube ich mir aber nur selten, weil mir eben auch nicht so wohl dabei ist, die drei über Nacht alleine zu lassen. Mitnehmen ginge bei Bonny, aber bei Dino und Masha wär das mehr Management als Entspannung - davon ab, dass der Gastgeber meiner Filmabendclique allergisch auf alle möglichen Tiere reagiert. :tropf:

    Irgendwie ist Google Maps WESENTLICH vertrauenswürdiger als eure Navis ... :ugly:

    Ich glaube unsere Google Maps sind nur entfernt verwandt...

    Als ich 2019 mit meiner besten Freundin zusammen wohin gefahren bin hatten wir kein Navi und da wir beide Orientierungslose Idioten sind... Ich schwöre Google Maps hat das mit Absicht ausgenutzt und sich innerlich kaputt gelacht über uns. Ganz am Anfang hat es uns zB auf der Autobahn erstmal in die komplett falsche Richtung fahren lassen, nur um dann nach einer knappen Stunde zu verkünden das wir doch bitte Wenden sollen. Und wir haben definitiv nichts zwischendrin verpasst. Und das wir nicht einfach mitten auf der Autobahn eine 180° Wendung gemacht haben und Geisterfahren spielen gegangen sind hat dem Ding auch nicht gerade gefallen. Im Laufe der Fahrt hat es dann noch ein paar lustige Späße getrieben, uns zB versucht mitten in ein Rathaus fahren zu lassen.

    Oder das einzige Mal das ich sie 2020 gesehen hab... Da wollte Google Maps uns im Rhein ertränken was tatsächlich fast gelungen wäre aufgrund von Dunkelheit und im Prinzip nicht vorhandener Beleuchtung. Google Maps hat eine (Selbst)mörderische Ader!

    Krass :fear: Das ist heftig. Ich fahr ja seit ±Anfang 2018 regelmäßig mit GMaps Auto und hatte bisher nie derartige Probleme. Weder in der bayrischen Einöde noch hier in Brandenburg...

    Irgendwie ist Google Maps WESENTLICH vertrauenswürdiger als eure Navis ... :ugly:

    Das meckert nur, wenn ich zum Treffpunkt des Einzeltrainings fahre - wir treffen uns mit der Trainerin immer mitten im Feld und dafür müssen wir dann erst einen Schotterweg langfahren. Da hätte Google Maps dann gerne, dass ich aussteige und zu Fuß weitergehe. Sonst ists brav und hat mir immer gute Dienste geleistet - nur manche Straßensperrungen werden erst ein paar Tage später vermerkt.

    Dafür zeigts mir aber auch meistens zuverlässig Staus an und schlägt mir Alternativrouten vor.

    Ich mag Google Maps. Auch weils komplett kostenlos ist. :nicken:

    Ich glaube, sowas ähnliches ist uns allen schon mal passiert :tropf:

    Gerade als Fahranfänger gerät man da ja schnell mal in Panik. Denke, das ist ganz normal und da hätte dir hier im DF sicher niemand einen Strick daraus gedreht.

    Einbahnstraßen sind aber auch blöde :ugly: