Als Dino wegen einer Vergiftung in der Tierklinik bleiben musste, haben mich meine zwei Hunde-Omas doch ein bisschen abgelenkt und getröstet. Sie wollten ja trotzdem raus, Futter musste verteilt werden, der Pelz gebürstet werden ...
Ich kann mir schon vorstellen, dass mir die "verbliebenen" Hunde im Todesfall eines Hundes aus meinem Trio helfen. Durch sie bleibt die Routine ja präsent, man muss sich irgendwie kümmern - und hat dann nicht so sehr die Gelegenheit dazu, in seiner Trauer unterzugehen.
So war das auch, als mein erster Hund unerwartet über Nacht verstarb. Abends noch den üblichen Gute Nacht-Knuddler verteilt, lag er am nächsten Morgen tot in seiner geliebten Box. Das war schon ein Schock, aber Dino musste ja weiterhin versorgt und bespaßt werden. Das hat mich davor bewahrt, zu sehr in dem Gedankenkarussell zu versinken.
Aus dem Grund wird hier auch immer mindestens ein zweiter Hund leben. Nicht nur, weil sie einen trösten können, wenn der Ersthund gegangen ist, sondern auch, weil ich die Dynamik zwischen zwei Hunden sehr mag.